gibt halt wichtigeres als unnütze und sich sowieso ständig wiederholende stimmungsdiskussionen.
Ein herzliches Willkommen auch noch einmal an dieeeter hier im Thread "Stimmung im Stadion"!
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gibt halt wichtigeres als unnütze und sich sowieso ständig wiederholende stimmungsdiskussionen.
Zitat von Hansestädter;3128880:Zuvor waren wir so schön bei der "Stimmung im Stadion" wie diese ist und diese verbessert werden könnte und in wenigen Augenblicken sind wir in Windeseile bei Rechnungen an die DFL, Innenbehörden, politischer Ausrichtung von Parteien, Sicherheitsfragen, Nazis, und Schlägereien.
Finde ich schade und ist ein Grund, warum ich hier zuweilen kaum aktiv bin...
Wenn es darum ging, dass Gewalt (auch präventive) keine Form der politischen Auseinandersetzung sei, würde ich ihr sogar zustimmen.
Vielleicht weil man ohne diesen Grundkonsenz niemals in Frieden leben könnte?
Wo willst Du denn die Grenzen ziehen? Ist es OK, einem NPD-Wähler nur wegen seines Wahlverhaltens aufs Maul zu hauen? Wenn ja, darf man das dann auch bei einem AFD-Wähler? Oder einem Wähler der Linken? So ganz nach eigener Präferenz?
ich habe ja nicht gesagt, dass ich es ok finde. aber was ist ein überfall von nazis auf linke denn sonst, als eine gewalttätige politische auseinandersetzung?
Für mich ist etwas, das mit Gewalt zu tun hat, per se nicht politisch - eine politische Auseinandersetzung ist etwas anderes als Gewalttaten aus politischen Gründen. Politische Auseinandersetzungen werden mit Worten, mit Argumenten geführt, bestenfalls um den anderen von der Richtigkeit der eigenen Meinung zu überzeugen.

Das ist natürlich eine politisch motivierte Gewalttat, aber keine politische Auseinandersetzung im eigentlichen Sinne. Die Angegriffenen wehren sich ja nicht per se wegen ihrer eigenen politischen Gesinnung, sondern weil sie angegriffen werden.ich habe ja nicht gesagt, dass ich es ok finde. aber was ist ein überfall von nazis auf linke denn sonst, als eine gewalttätige politische auseinandersetzung?
Und "missverständlich" war vielleicht auch die Äußerung der Sprecherin.
Jedenfalls haben diese Kämpfe wenig bis gar nichts mit Fußball zu tun - gehauen würde sich auch, wenn diese Gruppen oder ihre Mitglieder sich bei einem anderen Anlass, z.B. eine Demo, auf der Straße treffen würden.
Um so ärgerlicher wäre es, wenn letztlich evtl. Werder für die Polizeieinsätze, die dadurch verursacht werden, zahlen müsste.
Und das zudem, wenn die Eskalation weitergeht, eine Atmosphäre entsteht, in der Familienväter nicht mehr mit ihren Kindern die Treppen am Deich hochgehen oder durchs Viertel wollen, weil dort so viele Schwarzgekleidete herumlaufen, kann das auch nicht im Sinne unseres Vereins sein.

Stimmung am Samstag unterirdisch. Der Trend ist eindeutig negativ. Traurig, dass man das gerade in einem so wichtigen Spiel realisieren muss. Viele Leute in der Kurve unterwegs, die nur bei "Scheiß HSV" mitmachen möchten. Keine Unterstützung von Schlachtrufen oder von Anfeuerungsgesängen ("Auf geht's Werder schießt ein Tor"). Wenn es euch nicht passt, was unten angestimmt wird, dann werft doch mal selber was rein. Leise genug dafür, dass sich selbst wenige Stimmen durchsetzen können, ist es aktuell ja. Oder war euch am Ende das Spiel in Stuttgart einfach wichtiger...?

(Gegen Bayern und Hamburg war ich nicht da.)