Stimmung im Stadion

Brauchen wir ein neues speziell auf Werder zugeschnittenes Fankonzept?


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In dem Artikel wird ja gesagt, dass die Aussage der Sprecherin ihrer Meinung nach sinnentstellend zusammengefasst worden sei.
Ich frage mich, wie sie es gemeint hat. Wenn es darum ging, dass Gewalt (auch präventive) keine Form der politischen Auseinandersetzung sei, würde ich ihr sogar zustimmen.

Das Problem beim "abwählen" der aktuellen Regierung ist ja auch, dass eine Regierungsbeteiligung der CDU (andere realistische Alternativen als einen Ministerpräsidenten von SPD oder Union sind nun einmal in nur wenigen Bundesländern denkbar) kaum erwarten ließe, dass mehr gegen rechts unternommen werden würde.

Zitat von Hansestädter;3128880:
Zuvor waren wir so schön bei der "Stimmung im Stadion" wie diese ist und diese verbessert werden könnte und in wenigen Augenblicken sind wir in Windeseile bei Rechnungen an die DFL, Innenbehörden, politischer Ausrichtung von Parteien, Sicherheitsfragen, Nazis, und Schlägereien.

Finde ich schade und ist ein Grund, warum ich hier zuweilen kaum aktiv bin...

Man kann doch noch immer über das vorige Thema reden, oder nicht? Und dann Beiträge, die einem langweilig erscheinen ignorieren. Oder sich an beiden Diskussionssträngen beteiligen.
 
Vielleicht weil man ohne diesen Grundkonsenz niemals in Frieden leben könnte?

Wo willst Du denn die Grenzen ziehen? Ist es OK, einem NPD-Wähler nur wegen seines Wahlverhaltens aufs Maul zu hauen? Wenn ja, darf man das dann auch bei einem AFD-Wähler? Oder einem Wähler der Linken? So ganz nach eigener Präferenz?

Es gibt ein Recht auf Notwehr und in der Bundesrepublik sogar ein Recht auf Widerstand gegen Bestrebungen, die grundgesetzlich garantierte politische Ordnung zu beseitigen. Reicht Dir das nicht?
 
Wo willst Du denn die Grenzen ziehen? Ist es OK, einem NPD-Wähler nur wegen seines Wahlverhaltens aufs Maul zu hauen? Wenn ja, darf man das dann auch bei einem AFD-Wähler? Oder einem Wähler der Linken? So ganz nach eigener Präferenz?

ich habe ja nicht gesagt, dass ich es ok finde. aber was ist ein überfall von nazis auf linke denn sonst, als eine gewalttätige politische auseinandersetzung?
 
ich habe ja nicht gesagt, dass ich es ok finde. aber was ist ein überfall von nazis auf linke denn sonst, als eine gewalttätige politische auseinandersetzung?

Für mich ist etwas, das mit Gewalt zu tun hat, per se nicht politisch - eine politische Auseinandersetzung ist etwas anderes als Gewalttaten aus politischen Gründen. Politische Auseinandersetzungen werden mit Worten, mit Argumenten geführt, bestenfalls um den anderen von der Richtigkeit der eigenen Meinung zu überzeugen.
 
ich habe ja nicht gesagt, dass ich es ok finde. aber was ist ein überfall von nazis auf linke denn sonst, als eine gewalttätige politische auseinandersetzung?
Das ist natürlich eine politisch motivierte Gewalttat, aber keine politische Auseinandersetzung im eigentlichen Sinne. Die Angegriffenen wehren sich ja nicht per se wegen ihrer eigenen politischen Gesinnung, sondern weil sie angegriffen werden.

Ich denke, dass wir in der Sache nicht weit auseinander liegen. Deine Frage fand ich allerdings etwas missverständlich.
 
Und "missverständlich" war vielleicht auch die Äußerung der Sprecherin.
Jedenfalls haben diese Kämpfe wenig bis gar nichts mit Fußball zu tun - gehauen würde sich auch, wenn diese Gruppen oder ihre Mitglieder sich bei einem anderen Anlass, z.B. eine Demo, auf der Straße treffen würden.
Um so ärgerlicher wäre es, wenn letztlich evtl. Werder für die Polizeieinsätze, die dadurch verursacht werden, zahlen müsste.
Und das zudem, wenn die Eskalation weitergeht, eine Atmosphäre entsteht, in der Familienväter nicht mehr mit ihren Kindern die Treppen am Deich hochgehen oder durchs Viertel wollen, weil dort so viele Schwarzgekleidete herumlaufen, kann das auch nicht im Sinne unseres Vereins sein.
 
Und "missverständlich" war vielleicht auch die Äußerung der Sprecherin.
Jedenfalls haben diese Kämpfe wenig bis gar nichts mit Fußball zu tun - gehauen würde sich auch, wenn diese Gruppen oder ihre Mitglieder sich bei einem anderen Anlass, z.B. eine Demo, auf der Straße treffen würden.
Um so ärgerlicher wäre es, wenn letztlich evtl. Werder für die Polizeieinsätze, die dadurch verursacht werden, zahlen müsste.
Und das zudem, wenn die Eskalation weitergeht, eine Atmosphäre entsteht, in der Familienväter nicht mehr mit ihren Kindern die Treppen am Deich hochgehen oder durchs Viertel wollen, weil dort so viele Schwarzgekleidete herumlaufen, kann das auch nicht im Sinne unseres Vereins sein.
:tnx:
Zumal die bekannten "Führungsfiguren" auf Seiten der Nazis schon sämtlich Stadionverbot haben. Alles Weitere entzieht sich eigentlich der Einflussnahme durch Werder Bremen.
 
Stimmung am Samstag unterirdisch. Der Trend ist eindeutig negativ. Traurig, dass man das gerade in einem so wichtigen Spiel realisieren muss. Viele Leute in der Kurve unterwegs, die nur bei "Scheiß HSV" mitmachen möchten. Keine Unterstützung von Schlachtrufen oder von Anfeuerungsgesängen ("Auf geht's Werder schießt ein Tor"). Wenn es euch nicht passt, was unten angestimmt wird, dann werft doch mal selber was rein. Leise genug dafür, dass sich selbst wenige Stimmen durchsetzen können, ist es aktuell ja. Oder war euch am Ende das Spiel in Stuttgart einfach wichtiger...?
 
Stimmung am Samstag unterirdisch. Der Trend ist eindeutig negativ. Traurig, dass man das gerade in einem so wichtigen Spiel realisieren muss. Viele Leute in der Kurve unterwegs, die nur bei "Scheiß HSV" mitmachen möchten. Keine Unterstützung von Schlachtrufen oder von Anfeuerungsgesängen ("Auf geht's Werder schießt ein Tor"). Wenn es euch nicht passt, was unten angestimmt wird, dann werft doch mal selber was rein. Leise genug dafür, dass sich selbst wenige Stimmen durchsetzen können, ist es aktuell ja. Oder war euch am Ende das Spiel in Stuttgart einfach wichtiger...?

Die eigene Situation ist den meisten doch eh egal. Hauptsache man hasst den HSV und die Bayern. Wenn ich nur daran denke, wie in Hannover teilweise gejubelt wurde, als Augsburg das Tor gegen Bayern gemacht hat.:kotz:
 
War die Stimmung Samstag wirklich soo schlecht?
Zumindest im Vergleich zu den meisten anderen Spielen der Rückrunde war das nicht wesentlich schlechter :D (Gegen Bayern und Hamburg war ich nicht da.)

Aber: Scheint wohl der Trend zu sein, dass die Stimmung wieder ein wenig schlechter wird.

In der Rückrunde war jetzt auch kein Heimspiel dabei, bei dem die Stimmung richtig gut war?

(Nützt nur vermutlich eh nicht viel, wenn hier darüber ewig diskutiert wird.)
 
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