Es ist IMMER die Stärke des Gegners und eigenes Unvermögen, was dann zu Toren führt... ich gehe mal davon aus, dass man Kompakt stehen, das zu Null so lange wie möglich halten und immer mal wieder Nadelstiche nach vorne setzen wollte. Wenn man dann aber in der 11. Minute das 0:2 bekommt, ist man schon gezwungen sich was neues zu überlegen, da der Plan ja überhaupt nicht aufgegangen ist. Und es ist schon ein Unterschied ob ich nach 60, 70 Minuten aufmachen und alles nach vorne werfen muss oder schon nach 10 Minuten. Warum es nach 20 oder 30 Minuten usw. dann 2:0 gestanden hätte, wenn es nach 10 Minuten noch 0:0 stünde, erschließt sich mir nicht. Oftmals ist es ja so, dass wenn so eine Anfangsoffensive irgendwie überstanden wird, sich dann das Blatt wendet.
Mit den Toren aus dem Nichts meinte ich lediglich das 3:2 und dann in der 2 HZ das 4:2 der Kölner, denn da waren wir ganz klar am Drücker und solche Tore tun immer gleich doppelt weh, da man trotz Spielbestimmung einen kassiert.
Hoffenheim hat uns 60 Min an die Wand gespielt und das weil sie stark waren, richtig... aber auch weil wir schlecht organisiert waren und uns gar nicht gewehrt haben. Auch wenn Hoffe einen Gang runter geschaltet hat, zeigte die letzte halbe Stunde, dass man auch an diesem Tag mit mehr Mut und Kampf hätte mithalten können.