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Neben Hrubesch zähle ich noch Eilts, Daum und Schuster zu möglichen Kandidaten für eine sinnvolle Nachfolge. Oder Hans Meyer - aber den wird der DFB nicht überleben, leider.
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Und: er soll sich jetzt nicht so aufführen und auf Zeit spielen wie Jogi-Bär-Superstar!

Der mediale Hype der N11 ist gezeichnet von gefährlichem Halbwissen. Diese schrecklich positivistische Einstellung der Alternativlosigkeit des Gegebenen widert mich an. Unsere Gesellschaft hat das Denken in Alternativen verlernt. Wie ein durchschnittlicher Trainer mit bestenfalls durchschnittlichem Führungsstil als Heilsbringer und gewiefter Taktiker verklärt wird ist für ein denkendes Individuum die BANKROTTERKLÄRUNG.
Okay, im Vorfeld hat man der Mannschaft wenig zugetraut. Ein Vorrundenaus wäre der Super-GAU gewesen, war aber nie als realistische Einschätzung anzusehen. Im Lob wie im Tadel kennt der Mob mal wieder keine Grenzen.
Die Personalentscheidungen sind auch nicht nur als solche kritisiert worden, auch DIE ART UND WEISE ihres Zustandekommens und Rechtfertigens seitens Löw/Bierhoff war der Sache unangemessen. Nicht nur im Fall Frings!
Podolski, Trochowski, Gomez: blieben weit hinter den Erwartungen zurück, auch wenn Podolski einige gelungene Aktionen verbuchen konnte. Löws eigenwillige Nominierungen haben nur bei Klose Ertrag gebracht.
Gerade auf den AV-Positionen kann ich Nominierung und Aufstellung Löws beim besten Willen nicht verstehen. Im Sturm nicht besser: Gegen Serbien lange quasi ohne Sturm/Stürmer zu spielen: bei Rückstand und Unterzahl. Haarsträubend! Das Aalglatte Auftreten der N11 passt zum Stil der Herren Löw und insbesondere Bierhoff. Läuft alles wie am Schnürchen ist es wunderbar, aber kreative, situative Problemlösung braucht man von diesem Kader nicht zu erwarten. Dafür sind sie auch nicht ausgewählt worden. "Schnellstmöglich in den gegnerischen Strafraum eindringen!": so Löws Devise. Zielgenaues, technisch ausgereiftes Kick-And-Rush. Mit dem Spanischen MF war man völlig überfordert. Reaktion? "Mehr Mut!" - Einfallslos. "Wenn schon nicht mit dem Kopf durch die Wand, dann wenigstens dagegen!" (singen die KaputKrauts)
Ich behaupte: mit diesem Kader hätte ein Peter Neururer nicht schlechter abgeschnitten. Selbst Vogts hätte so spielen lassen, oder Ribbeck. Die Siege gegen ENG und ARRRRRG! will ich nicht kleinreden, aber ins korrekte Verhältnis setzen: Gegner ohne plausible Taktik, müde, auf wenige Hauptdarsteller fixiert, im Pech mit frühen Gegentoren, rennen in Konter - die mustergültig vorgetragen wurden. Serben, Ghanaer und Spanier haben die N11 am Kontern gehindert, schon bekam sie grosse Probleme, schien unfähig darauf zu reagieren - auf und neben dem Feld. Alternatve Spieler fehlten ebenso wie eine alternative Spielidee des Trainers. Ist Klose im Sturm gesetzt, warum brauche ich dann Gomez UND Kiessling als Ersatz? Cacau war die einzig alternative Stürmerversion im Kader. --- 2 verschenkte Plätze. Keffin K. wäre hier vom Spielertyp her sinnvoll gewesen.
Fazit: Löw sollte nur dann weitermachen, wenn er bereit ist der N11 weitere taktische Finessen anzutrainieren und das entsprechende Personal dafür mitzunehmen; bzw. dem von ihm geliebten Personal explizit diese Fähigkeiten zu verleihen.
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Seltsames Argument. Ich möchte weder das Eine noch das Andere. Gegen Spanien wäre deutlich mehr drin gewesen, wenn direkt auf den Rückstand mit entsprechenden Wechseln reagiert worden wäre. Stattdessen kam Jansen für Boateng(?), was man noch nachvollziehen kann, Kroos für Trochowski und Gomez für Cacau. Troche hätte zudem gar nicht erst auflaufen dürfen. Löw hat nachwievor seine Lieblinge, die scheiße spielen können wie sie wollen, sie werden dennoch eingesetzt. Schaaf hat das Problem zwar auch, aber lange nicht so extrem.Ebenso der Kritikpunkt, dass Löw nicht auf Spielverläufe reagieren kann. Besserso, als die Mannschaft von vornerein nicht richtig einzustellen.
Dito.Ich hoffe nach wie vor, dass er seinen Vetrag nicht verlängert.
Seltsames Argument. Ich möchte weder das Eine noch das Andere. Gegen Spanien wäre deutlich mehr drin gewesen, wenn direkt auf den Rückstand mit entsprechenden Wechseln reagiert worden wäre. Stattdessen kam Jansen für Boateng(?), was man noch nachvollziehen kann, Kroos für Trochowski und Gomez für Cacau. Troche hätte zudem gar nicht erst auflaufen dürfen. Löw hat nachwievor seine Lieblinge, die scheiße spielen können wie sie wollen, sie werden dennoch eingesetzt. Schaaf hat das Problem zwar auch, aber lange nicht so extrem.
Neben den taktischen Fehlern stören mich an Löw seine Defizite in der Menschenführung und seine Nähe zur BILD-Zeitung. Es ist ein untragbarer Zustand, dass die Spieler die Personalentscheidungen von Löws Trainerstab aus der BILD-Zeitung entnehmen müssen, nur weil sich jemand davon wohlwollende Berichterstattung erhofft.
Naja. Ich finde das Arument keines Wegs seltsam. Die Mannschaft richtig einzustellen ist mMn einer Vorraussetzung um DANN auf den Spielverlauf zu reagieren. Er hat dies gut gemacht und das kann man ihm auch nicht absprechen.
Beim Reagieren muss er noch zulegen...aber besser so als andersrum.
Das die Bildzeitung bei Personalentscheidungen der Nationalmannschaft die erste Adresse ist, ist nicht seit Löw neu. Das sollte man ihm am wenigsten ankreiden...Neben den taktischen Fehlern stören mich an Löw seine Defizite in der Menschenführung und seine Nähe zur BILD-Zeitung. Es ist ein untragbarer Zustand, dass die Spieler die Personalentscheidungen von Löws Trainerstab aus der BILD-Zeitung entnehmen müssen, nur weil sich jemand davon wohlwollende Berichterstattung erhofft.
Weißt du 100-prozentig, dass Löw der Maulwurf ist, der der BLÖD alles steckt? Ich habe da so meine Zweifel.
So wenig ich von Klinsmann auch als Trainer halte: In diesem Punkt hat er sich deutlich von Löw unterschieden. Klinsmann ist seinen Weg gegangen und hatte es nicht nötig, sich bei der BILD-Zeitung anzubiedern.Das die Bildzeitung bei Personalentscheidungen der Nationalmannschaft die erste Adresse ist, ist nicht seit Löw neu. Das sollte man ihm am wenigsten ankreiden...
Und vor der WM 2006 wäre seine Haltung ihm fast zum Verhängnis geworden. Klinsmann sticht da aber als einer der Wenigen heraus. Und jeder der bisher eine ähnliche Haltung an den Tag gelegt hat, durfte sich keine schwachen Tage leisten.So wenig ich von Klinsmann auch als Trainer halte: In diesem Punkt hat er sich deutlich von Löw unterschieden.