Sebastian Mielitz

Ne, Erfahrungswert. Wenn man sich lange genug mit Fußball beschäftigt (und im Werderforum ist), weiß man wie der Hase läuft.

Genau wenn ein Torwart der an 3.stelle steht super hält 1.spiel dann wird er hier zum welttorhüter hochgejubelt:18:

aber:

wenn ein Spieler auf unserer Linken Abwehrseite nur 1. Fehlpass macht dann ist er kein fussballer:lol:


Leute Miele ist jetzt als vertreter gefordert und wir hoffen das er seine Sache weiterhin gutmacht,aber wenn Wiese und Vander wieder fit sind geht er wieder zur U23.
 
Sehe ich ähnlich. Dennoch würde ich dann den Vander auf der Bank bevorzugen, damit Miele bei der U23 Spielpraxis sammeln kann.

:tnx:

Wiese würde nicht mal auf der Bank sitzen, wenn Werder die Erlaubnis hätte eine Edelstahltür als Torhüter aufzustellen, die das gesamte Tor verdeckt.

Ich schon... dann könnte unsre Verteidigung endlich ins Mittelfeld und das Mittelfeld in den Sturm, und wir würden trotzdem zu 0 spielen.
 
Genau wenn ein Torwart der an 3.stelle steht super hält 1.spiel dann wird er hier zum welttorhüter hochgejubelt:18:

aber:

wenn ein Spieler auf unserer Linken Abwehrseite nur 1. Fehlpass macht dann ist er kein fussballer:lol:


Leute Miele ist jetzt als vertreter gefordert und wir hoffen das er seine Sache weiterhin gutmacht,aber wenn Wiese und Vander wieder fit sind geht er wieder zur U23.

Wen Wiese ja, aber ich denke wen Miele so weiter macht hat er sich den Platz als 2 Torhüter verdient.
 
Mal völlig losgelöst von Wiese. Vander und Mielietz:

Warum kann ich denn nicht einen Feldspieler mit eine Torhüter vergleichen?
Das verstehe ich jetzt nicht. Es wäre also okay, einen Stürmer nach 3,4 Gurkenspielen auszuwechseln, einen Torhüter aber nicht.
Warum? Nur weil's nicht "üblich" ist?
Hält ein Torhüter den Druck nicht stand? Hat der so schwache nerven dass er (im Gegensatz zu den feldspielern) damit nicht klar kommt.
Gerade im vergleich zum Stürmer ("100%ige versiebt") sollte das doch vergleichbar sein.

Nochmal: Das ist zugegeben Offtopic und ich sage (wie die ganze Zeit): Wiese ist die klare Nr.1
 
Mal völlig losgelöst von Wiese. Vander und Mielietz:

Warum kann ich denn nicht einen Feldspieler mit eine Torhüter vergleichen?
Das verstehe ich jetzt nicht. Es wäre also okay, einen Stürmer nach 3,4 Gurkenspielen auszuwechseln, einen Torhüter aber nicht.
Warum? Nur weil's nicht "üblich" ist?
Hält ein Torhüter den Druck nicht stand? Hat der so schwache nerven dass er (im Gegensatz zu den feldspielern) damit nicht klar kommt.
Gerade im vergleich zum Stürmer ("100%ige versiebt") sollte das doch vergleichbar sein.

Nochmal: Das ist zugegeben Offtopic und ich sage (wie die ganze Zeit): Wiese ist die klare Nr.1

Man hat auch fast immer keine Rotation auf der Torwart Position. Da der Torwart der Rückhalt ist, wäre es echt dumm da zu Rotieren. Außer der Torwart spielt mehr als unter aller Kanone.
 
Mal völlig losgelöst von Wiese. Vander und Mielietz:

Warum kann ich denn nicht einen Feldspieler mit eine Torhüter vergleichen?
Das verstehe ich jetzt nicht. Es wäre also okay, einen Stürmer nach 3,4 Gurkenspielen auszuwechseln, einen Torhüter aber nicht.
Warum? Nur weil's nicht "üblich" ist?
Hält ein Torhüter den Druck nicht stand? Hat der so schwache nerven dass er (im Gegensatz zu den feldspielern) damit nicht klar kommt.
Gerade im vergleich zum Stürmer ("100%ige versiebt") sollte das doch vergleichbar sein.

Nochmal: Das ist zugegeben Offtopic und ich sage (wie die ganze Zeit): Wiese ist die klare Nr.1

Also mal auch so ganz allgemein geantwortet, sehe auch ich die gleichen Vor- und Nachteile einer Rotation zwischen Torhütern und Feldspielern. Braucht der Stürmer etwa nicht das Vertrauen des Trainers? Gerade bei ihm werden doch immer die torlosen Spiele gezählt. Muss eine Abwehr nicht auch 100% aufeinander eingespielt sein, damit die Abseitsfalle funktioniert?

Der einzige Unterschied ist vielleicht wirklich, dass der Torwart der letzte Mann ist und dass er gut spielt, ist am allerwichtigsten. Und das tut er eher, wenn er das Vertrauen des Trainers und die Routine hat, schätze ich. Allerdings kann er natürlich genauso auch außer Form sein bzw. der 2. gerade besser.

Ich finde Rotation ist eigentlich nicht eine Frage der Position, sondern allgemein die Frage, wie sinnvoll es ist. Was ist schlimmer? Leute noch weiter zu verunsichern, indem man einen anderen vorzieht oder Leute spielen, zu lassen, die gerade nicht so gut sind? Finde, man muss das so hinbekommen, dass es normal ist, zu rotieren. Schon alleine wegen Doppelbelastung.

Ich bin der Meinung, dass es wirklich nur der Grund ist, dass der Torwart nunmal die Position ist, auf der man im Normalfall nicht rotiert und dementsprechend der Aufschrei riesig ist, wenn er plötzlich nicht mehr im Tor steht und man es deshalb eigentlich nicht machen kann, weil man ihn mehr verunsichern würde als einen Feldspieler.
 
Wer Thomas Schaaf schon länger kennt, wird feststellen, dass 3-4 Gurkenspiele auch bei einem Feldspieler nicht ausreichen, um ihn endgültig ins zweite Glied zu rücken. Diese Eigenschaft muss man nicht in jedem Falle gutheißen. Man kann zumindest berücksichtigen, dass das allerdings auch keine persönliche Abstrafung von Spielern gleichkommt, die häufiger mal auf der Bank sitzen. So lange ihm die Praxis recht gibt, dass sich Spieler entwickeln, dass diese Spieler das Vertrauen auch zurückzahlen, liegt er damit richtig. An dem Punkt, wo es einfach destruktive Wirkungen auf den Konkurrenzkampf hat, das heißt die Entscheidungen für die Ersatzleute nicht mehr nachvollziehbar sind, muss man auch diese Strategie kritisieren. Etwas in dieser Art, habe ich aber lediglich hier im Forum ausmachen können. Eine Aussage, von einem Spieler, er würde trotz herausragender Leistungen im Training oder in den Einsatzminuten, in denen er eine Chance erhält, nicht hinreichend Einsatzzeit bekommen, höre ich allerdings nicht.

Wie oft wurde hier Jensen gefordert, weil Borowski angeblich keinerlei Böcke hätte, zu laufen? Diese Stimmen verstummten, als Jensen den Einsatz erhielt und eben nicht die Leistung zeigte, die man sich von ihm erhoffte. Ähnlich wird hier in vielen Fällen argumentiert: Hunt gehört da nicht rein, Fritz auf die Bank, Merte sei schwächer als Prödl usw. Das dauert eben so lange an, bis das Gegenteil erwiesen ist. Oftmals schon im nächsten Spiel, wenn die entsprechenden Leute nicht einsatzfähig sind oder die geforderten Spieler auch nicht frei von Fehlern sind. Grundsätzlich würde ich mir da einfach mal ein wenig mehr Vertrauen in den Trainerstab wünschen, dieses beurteilen zu können. Man kann ja gerne diskutieren, ob es nicht auch Alternativen gibt. Aber "schlechter als Aaron Hunt/Tim Borowski, kann es Nachwuchsspieler A oder B auch nicht machen", ist einfach kein Argument, wenn man weiß, dass man diesen Leuten auch keinen Gefallen tut, in einer nicht funktionierenden Mannschaft, ihre eigenen Fehler produzieren zu lassen. Das führt unweigerlich wieder dazu, dass man ihnen jegliche Tauglichkeit in Abrede stellt. Ähnlich sehe ich das auch im Falle Arnautovic, von dem sich die eine Seite gleich im ersten Spiel Wunderdinge verspricht und die andere Seite dazu tendiert, ihn als Fehleinkauf einzustufen.

Ich denke mal, dass Thomas Schaaf wissen wird, dass er nicht auf jede Formschwankung reagieren kann und manchmal auch in Kauf nehmen muss, dass einer ein Tal durchlaufen muss, um wieder dorthin zu finden, wo er war oder noch hin soll. Da gilt es dann, das richtige Fingerspitzengefühl zu haben, abzuwägen, wann der richtige Zeitpunkt zu einem Wechsel gekommen ist.

Betrachtet man das alles auf längere Sicht, nämlich der Quote, mit der es ihm gelungen ist, Spieler voran zu bringen, sie ans Top-Niveau heran zu führen (Micoud, Imsael, Diego, Özil, Fritz, Frings, Hunt, Naldo, Mertesacker, Pizarro, Ailton usw.), kommt man nicht umhin, anzuerkennen, dass er da in den meisten Fällen richtig liegt. Alles Spieler, die hier schon ihre Tiefen hatten - aber am Ende alles Leute, die im Gros, der Mannschaft schon richtig weiter geholfen haben. Das verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch Vertrauen.
 
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