Robin Dutt

Ich sag mal so... Fehler wurden sicherlich auch 08/09 und 09/10 gemacht. Auch, vor allem mit Diego, hat die fussballerische Klasse an Individualität gewonnen und an Kompaktheit, OneTouch und all das, was uns mit Micoud ausgemacht hat, verloren. Quasi das, was Mick666 immer bemängelt.

Aus Sicht des Fussball-Theoretikers mag er vielleicht recht damit haben, aber ich stimme auch maddin zu... die Saison 08/09 war als Fan einfach trotzdem ne geile Saison... so sehr man sich über der Liga über manchen Auftritt geärgert hat, wir haben trotzdem 5mal 5 Tore geschossen in einem Spiel, ua gegen Bayern, hatten tolle EL-Partien und Pokalpartien. Das Mitfiebern jeden Donnerstag war toll, und die darauffolgende Saison war auch in der Liga und der EL sehr gut.

Wirklich schlimm wurde es erst, als Özil nicht adäquat ersetzt wurde, und an falschen Spielern festgehalten wurde.

Also 3 schlimme Jahre unter Schaaf und 1,3 unter Dutt ;)
 
Eben. Man darf ja nicht vergessen, dass Rehhagel noch als Vizemeister nach München ging und eine eingeschworene "Rehhagel-Truppe" hinterließ. Das war für den neuen Trainer mit seinen Vorstellungen sicherlich sehr schwierig. Dutt dagegen wurde geholt, um nach Jahren des Niedergangs umzusteuern und ist daran gescheitert. Dabei gab es im Umfeld des Vereins eine große Erleichterung über das Ende der Ära Schaaf, die man hätte für eine positive Aufbruchstimmung nutzen können. Dutt war dafür aber in jeder Beziehung der falsche Mann. Als besonders fatal empfinde ich nach wie vor solche Aussagen wie "in 3 Jahren" könne man dieses oder das. Solche Zeiträume sind im schnelllebigen Fußballgeschäft völlig absurd. Nach Jahren der Lethargie und Apathie wäre es darauf angekommen, schnell an den wichtigsten Problemen zu arbeiten und diese sichtbar zu verbessern. Stattdessen sind wir nach knapp 1,5 Jahren Dutt bei einer Passquote unter 67% angekommen, das heißt wir spielen mehr als jeden dritten Ball zum Gegner. So kann ein erfolgreicher Fußball schlechterdings nicht aussehen.
 
Eben. Man darf ja nicht vergessen, dass Rehhagel noch als Vizemeister nach München ging und eine eingeschworene "Rehhagel-Truppe" hinterließ. Das war für den neuen Trainer mit seinen Vorstellungen sicherlich sehr schwierig. Dutt dagegen wurde geholt, um nach Jahren des Niedergangs umzusteuern und ist daran gescheitert. Dabei gab es im Umfeld des Vereins eine große Erleichterung über das Ende der Ära Schaaf, die man hätte für eine positive Aufbruchstimmung nutzen können. Dutt war dafür aber in jeder Beziehung der falsche Mann. Als besonders fatal empfinde ich nach wie vor solche Aussagen wie "in 3 Jahren" könne man dieses oder das. Solche Zeiträume sind im schnelllebigen Fußballgeschäft völlig absurd. Nach Jahren der Lethargie und Apathie wäre es darauf angekommen, schnell an den wichtigsten Problemen zu arbeiten und diese sichtbar zu verbessern. Stattdessen sind wir nach knapp 1,5 Jahren Dutt bei einer Passquote unter 67% angekommen, das heißt wir spielen mehr als jeden dritten Ball zum Gegner. So kann ein erfolgreicher Fußball schlechterdings nicht aussehen.

Mir waren deine Aussagen bezüglich Dutt zwischendurch etwas zu "persönlich" durchmischt.
Mir kam es so vor als ob dir der Typ Dutt nicht gefällt noch vor seiner Arbeit aber mittlerweile klingt das etwas objektiver und da kann ich auch voll mitgehen, mit dieser Analyse.:daumen:

Ich hatte ja auch immer die Hoffnung, dass unter Dutt noch der Umschwung geschafft werden könnte aber das war wohl mehr ne Seifenblase bzw. der Wunsch Vater des Gedanken.
Mittlerweile bin ich mit der Trennung einverstanden und hoffe, dass es unter Skripnik besser läuft.
Sah ja in der zweiten Halbzeit so schlecht nicht aus, wobei ich unter Dutt so etwas im ansatz auch schon gesehen habe, letztlich hatte ich aber diesmal in Mainz den Eindruck, dass da eine Mannschaft auf dem Platz stand, die an sich glaubte.
 
:daumen: :tnx:
Bis auf den Aspekt "3 Jahre". Es waren ca. 7. So ca.
Wirklich Fussball gespielt haben wir seither selten, mit Ausnahme von eineinhalb Halbserien, als Özil noch hier war.

Das Kardinalproblem der letzten 1,5 Jahre orte ich aber an genau derselben Stelle wie Du. Ohne Optimismus und ohne Überzeugung im eigenen Spiel ist jede vorgegebene Marschroute wenig wert.
Und das erreicht man, indem einem zur Vizemeisterschaft, dem DFB-Pokalsieg und dem Erreichen des UEFA-Cup-Finales als erstes einfällt, dass man trotzdem in den letzten 2 Jahren nicht wirklich Fussball gespielt hat? Das stimmt mich nicht gerade optimistisch, denn da bin ich überhaupt garnicht überzeugt im eigenen Spiel. :megafon: :D
 
Dutt wurde von vielen gelobt, weil er sein Spiel auf die gegnerische mannschaft ausrichtet etc. pp. - alles das, was ihn in Lev. scheitern ließ - ließ ihn hier wieder scheitern. Dutts Konzepte beruhten bislang darauf die Stärken des Gegners zu egalisieren - aber nicht darauf, eigene Stärken zu entwickeln und durchzubringen. Von daher war das Scheitern Dutts zwangsläufig.
Dann noch die von ihm mit seinem Manager gemeinsam kommunizierte "muß von den Europapokalgedanken wegkommen" Rhetorik - das hat das Umfeld gut kaschiert aber eigentlich, doch im Stillen gedacht: "Magger - du willst einem ständigen Europapokalteilnehmer einbläuen, kleine Brötchen zu backen? Geh zu Hause!"

Sollte Dutt ernsthaft erwägen, seinen Beruf fortzuführen muß er genau überdenken, wie er kommuniziert. Und welchen Verein er trainiert.

Hatte immer das Gefühl, daß er sich hier verbogen hat (und das hatte ich bislang bei all seinen Stationen). Er wirkt irgendwie nicht authentisch.
 
Heul doch.

Dixie Dörner sagt heute auch keiner mehr nach, dass er im Vergleich zu de Mos ein Fortschritt und Sympath war. Genauso wie Dörner ist Dutt ein Synonym für Versager...
Immerhin haben wir unter Dutt in der vergangenen Saison relativ frueh den Klassenerhalt klargemacht. Davon konnten wir in den Jahren zuvor, trotz besseren Kaders, nur traeumen. Bei aller berechtigten Kritik solltest Du vielleicht den Mund nicht zu weit aufreissen, schliesslich sind es fuer gewoehnlich die wirklichen Versager, die denselben Begriff im world wide web benutzen um andere diffamieren.:daumen:
 
Immerhin haben wir unter Dutt in der vergangenen Saison relativ frueh den Klassenerhalt klargemacht. Davon konnten wir in den Jahren zuvor, trotz besseren Kaders, nur traeumen. Bei aller berechtigten Kritik solltest Du vielleicht den Mund nicht zu weit aufreissen, schliesslich sind es fuer gewoehnlich die wirklichen Versager, die denselben Begriff im world wide web benutzen um andere diffamieren.:daumen:

Wundere mich ohnehin, dass dieser inhaltlich überaus wertvolle Post noch immer in einem offiziellen Vereinsforum zu finden ist, nachdem gerade bei Kommentaren zu ehemaligen Werderanern in der Vergangenheit eine gewisse Dünnhäutigkeit im Moderatorenteam festzustellen war.
 
Bei aller berechtigten Kritik solltest Du vielleicht den Mund nicht zu weit aufreissen, schliesslich sind es fuer gewoehnlich die wirklichen Versager, die denselben Begriff im world wide web benutzen um andere diffamieren.:daumen:

Nur gut, dass ich niemanden als Versager diffamiere oder bezeichne, sondern lediglich die Wahrnehmung zweier Trainer beschreibe. Das ist doch mit ein wenig Lesekompetenz hinzubekommen. Denn es steht mir nicht zu, normale Menschen, die in ihrem Leben vieles richtig gemacht haben, nur deswegen als "Versager" zu titulieren, weil sie bei Werder Bremen wenig bis nichts auf die Kette gekriegt haben bzw. den Anforderungen an den Job "Werdertrainer" nicht gewachsen waren. Ich sage lediglich, wie Dutt und Dörner bei mir bekannten Werderfans in ihrem Wirken als Werdertrainer wahrgenommen werden.



Im Übrigen könnte die fehlende Dünnhäutigkeit damit zu tun haben, dass weder Dörner noch Dutt jemals als Werderaner aufgefallen sind. Sie haben ihr ihren Job mit den bekannten Ergebnissen verrichtet und sind ihrer Wege zurück in die Heimat gezogen.
 
...Im Übrigen könnte die fehlende Dünnhäutigkeit damit zu tun haben, dass weder Dörner noch Dutt jemals als Werderaner aufgefallen sind. Sie haben ihr ihren Job mit den bekannten Ergebnissen verrichtet und sind ihrer Wege zurück in die Heimat gezogen.

Die Dünnhäutigkeit selbst wohl damit, dass sich oben angedeutete "Kommentare", so harmlos diese Vokabel auch klingen mag, sich häufig eben nicht auf die angesprochenen "ehemaligen Werderaner" bezogen. Im Übrigen wird die Dünnhäutigkeit sehr wahrscheinlich weniger auf den gewählten Zielpersonen der "Kommentare" beruhen als vielmehr auf deren Absender(n). ;)
 
Nur gut, dass ich niemanden als Versager diffamiere oder bezeichne, sondern lediglich die Wahrnehmung zweier Trainer beschreibe. Das ist doch mit ein wenig Lesekompetenz hinzubekommen.

Es ist ja auch nur ein Teil deines Sensationsposts. Es folgt ja noch dies:

Ganz einfach: Ich bin Werderfan. Wenn meine Mannschaft unnötigerweise so einen Dreck zusammenspielt wie unter diesem Loser-Trainer Dutt, dann fühle ich mich persönlich beleidigt.

Aber anscheinend geht mir hier einfach auch nur Lesekompetenz ab.
 
Immerhin haben wir unter Dutt in der vergangenen Saison relativ frueh den Klassenerhalt klargemacht. Davon konnten wir in den Jahren zuvor, trotz besseren Kaders, nur traeumen. Bei aller berechtigten Kritik solltest Du vielleicht den Mund nicht zu weit aufreissen, schliesslich sind es fuer gewoehnlich die wirklichen Versager, die denselben Begriff im world wide web benutzen um andere diffamieren.:daumen:

Waren in der letzten Saison nicht weniger Punkte nötig als sonst um die Klasse zu halten? Kann aber auch sein, dass ich mich da irre :)
 
Aber anscheinend geht mir hier einfach auch nur Lesekompetenz ab.

Dieses Posting spiegelt die Fakten wider: Unter keinem Trainer hat Werder jemals weniger Punkte und siege geholt als unter Robin Dutt. Loser-Trainer ist lediglich eine korrekte Bezeichnung dieses Sachverhalts. Wenn sich dadurch jemand auf die Füße getreten fühlt, kann er sich ja bei den Mods beschweren.
 
Also eigentlich war er mir ganz sympathisch, bis ich mir Werderspiele unter seiner Leitung antun musste...
 
Also eigentlich war er mir ganz sympathisch, ...

:daumen:

Er ist immernoch sehr symphatisch, als Mensch kann ich ihn ja nur dem freundlichen Auftreten nach beurteilen.
Es reichte, ja, zum vorzeitigen Klassenerhalt, was Ziel der Saison war. Obgleich ein vielversprechender Sieg im DFB-Pokal und spektakuläre drei Punkte aus drei Spielen folgten.
Toll war es nicht, was man gesehen hat und es war anzunehmen, das selbst die Niederlage vs. Köln nicht am Team festzumachen ist.

Insofern hat man den Fehlerfaktor: Trainer ausgebügelt, ob seine Fehler egalisiert werden können, der Hoffnung verschreibe ich mich.

Vielleicht versucht ja der FC Bayern München mal den Herrn Dutt, es war ja vielleicht bisher noch nicht die richtige Adresse auf seinem Gehaltsstreifen.
 
Dieses Posting spiegelt die Fakten wider: Unter keinem Trainer hat Werder jemals weniger Punkte und siege geholt als unter Robin Dutt. Loser-Trainer ist lediglich eine korrekte Bezeichnung dieses Sachverhalts. Wenn sich dadurch jemand auf die Füße getreten fühlt, kann er sich ja bei den Mods beschweren.
Wieso sollten wir deshalb zu den Mods gehen? Nur weil Du kein sachliches Benehmen bzw. eine vernuenftige Kinderstube an den Tag legst? Ist doch schliesslich Dein Problem und nicht unseres. :D
 
Ein Spielsystem war unter Dutt nicht zu erkennen und bei jedem Spiel sollte "der Bock umgestoßen werden" - Die Parallelen Dutt/Dörner sind offensichtlich.
 
So, aus dem Urlaub zurück noch einmal das Zitat von
Zitat von Freefrolic:
Im Worum habe ich von TheBrain gelesen, dass es dann VS wird. Das würde zu der Aussage passen, dass man nach dem Bayernspiel bei ihm angefragt hat, ob er sich zutrauen würde. Für mich die einzig akzeptable Antwort, warum man Dutt nach dem Spiel nicht sofort freigestellt hat....


Soooo schlecht war die Quelle dann doch nicht :)
 
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