@firedangerboy
Der Punkt bei den Spielen ohne Gegentore ist zudem, dass es deutlich einfacher fällt ein Spiel zu gewinne, denn man muss für einen Sieg nur einen Tor schießen.
Wenn man sich gerade die Rückrunde der vergangenen Saison anschaut, dann sind wir eben nicht an der Offensive gescheitert sondern eben daran, dass wir selbst gegen eine Mannschaft wie Fürth nicht in der Lage waren hinten die Schotten dicht zu halten. Die Offensive wurde allerdings in der letzten Saison schon ganz maßgeblich durch einen KdB geprägt. Er hat selbst zehn Tore geschossen und neun vorbereitet. Das darf man dann eben auch nicht außer acht lassen. Egal, ob er schon so weit war wie ein Özil es damals war. Sein Stellenwert war in der letztjähirgen Mannschaft absolut herausragend!
Unter TS war das der Fall, in Wolfsburg nicht. :unfassbar:
Die junge Mannschaft der letzten Saison hat Erfahrungen sammeln dürfen, auf denen man hätte aufbauen können. Dutt hat es mMn nicht geschafft, diese Mannschaft weiterzuentwickeln.
Ja, wenn man im Stande wäre Tore zu schießen, dann könnte man 3 Punkte mitnehmen. Das ist nicht gelungen und das meist gegen Teams, deren Leistungsvermögen und Kaderkosten noch unterhalb der von Werder Bremen anzusiedeln sind.
Schon in der letzten Saison war gerade der Versuch, die Defensive zu stärken der Trugschluss der begangen wurde und in dieser Saison begeht man mE schon wieder den selben Trugschluss, nur mit einer noch mieseren Performance.
Weiterentwicklung sieht mE anders aus. Werder hat in dieser Saison unter Dutt stagniert, Dutts Plan ist bislang noch nicht aufgegangen. Das Team ist bislang nicht fähig ein tragfähiges Konzept auf den Rasen zu bringen.
Über weite Strecken der Saison haben wir einen "Kick and Rush" spielenden SVW gesehen und diese Ausrichtung hat Dutt verordnet. Das Team hatte über weite Strecken der Saiosn überhaupt keine Chance ihr Spiel weiterzuentwickeln, weil man sich darauf beschränkte dem Ball hinterherzulaufen anstatt selbst etwas zu gestalten und den Ball in den eigenen Reihen zu halten.
Der Sprung vom Pragmatiker Schaaf zum Theoretiker Dutt ist dem SVW mMn in dieser Saison nicht gut bekommen. Ich bin immer noch gespannt darauf, ob sich das wohl noch ändert. Das Team wie auch Dutt können jetzt ja tiefenentspannt aufspielen (lassen). Mal sehen was da noch geht, ob Dutt den Schlüssel zur Tür vom 1:0 Schalter endlich mal findet, wie Dutt es in der Winterpause so schön nannte und wir die nächsten Partien in souveräner Manier für uns entscheiden.
Sorry, aber ich bewerte die Abgänge von Sokratis und KdB nicht so dermaßen wie Du es tust. Auch mit dem zur Verfügung stehenden Kader ist es möglich Fußball zu spielen, wenn man das Team nur lässt, wie wir in der Hinrunde im Spiel gegen Nürnberg bestaunen durften. Erst als das Team nach der HZ-Pause dazu angehalten wurde, keine Spielfreude mehr zu entwickeln, sondern zu versuchen, diese Partie unterkühlt nach Hause zu schaukeln, gingen die 2 Punkte mit Pauken und Trompeten verloren.
Spielfreude und der SVW sind kein Paar mehr und das ist keine positive Entwicklung, wie ich finde.