Robin Dutt

Also Elia fand ich beim 96er Spiel jetzt ziemlich belebend, hat Spaß gemacht ihn mal wieder zu sehen. Die Auszeit durch Dutt hat ihn anscheint angespornt.
 
Elia is echt n krasses Beipiel :lol::bier: aber ja, selbst bei ihm merkt man eine leichte Verbesserung im Zweikampfverhalten ...

Also Elia fand ich beim 96er Spiel jetzt ziemlich belebend, hat Spaß gemacht ihn mal wieder zu sehen. Die Auszeit durch Dutt hat ihn anscheint angespornt.

Ich denke wir reden an einander vorbei. Ich meine einen Leistungssprung. Elia war einst völlig zu recht Nationalspieler. Ist auch egal.
 
Hallo, ich lese hier im Forum seit Jahren mit und finde manche Beiträge und Diskussionen, wie hier im Thread u.a. von maddin, Gustav Jacobi, Bremen und tantekaethe72 sehr interessant und lesenswert.

Was mich bei der Diskussion über Dutt so stark verwundert, ist die Vehemenz, mit der ihn manche Leute als völlig inkompetent und quasi gescheitert darstellen. Vor der Saison war doch allen Beteiligten klar, dass es weder Zauberfussball, noch Europacup-Ambitionen geben wird und es allein darum geht, möglichst sicher durch die Saison zu kommen. Und bisher (das kann in drei Wochen auch anders aussehen) hat Dutt genau das erreicht. Zwischenzeitlich sogar mit guten Ansätzen (Hinspiel Schalke, Rückspiel Hamburg, 3. HZ Nürnberg, 2x Hannover, HS Dortmund, LEV). Eigentlich immer mit einer sehr kämpferischen Mannschaft und oft genug zu Null.

Dass es neben den paar guten und vielen halbwegs okayen Spielen auch Ausreißer nach unten gab, ist mMn keine Überraschung und hat mich nach den letzten drei Jahren auch nicht geschockt, da habe ich schon Schlimmeres gesehen!

Der Vorwurf, Dutt lässt zu oft Rumpelfussball spielen und man sieht zu wenig Entwicklung, ist für mich schwer nachzuvollziehen. Zum Einen ist eine destruktive, defensiv-abwartene Spielweise im Abstiegskampf und in Zeiten, wo es offensiv nicht glatt läuft, doch eine zigfach bewährte und erfolgsversprechende Marschroute, die mir außerdem viel lieber ist, als mit wehenden Fahnen die Hucke voll zu bekommen.

Zum anderen ist es viel zu früh, um von zu wenig Entwicklung zu sprechen, diese sieht man, oder sieht man nicht im Laufe der nächsten Jahre. Es kann natürlich sein, dass alles immer schlimmer wird und die gewünschten Dinge einfach nicht passieren. Aber bis jetzt hat Dutt oft genug das Richtige gemacht, immer wieder neue Dinge probiert und nie stur gewirkt. Dass er mit einigen Spielern mehr Geduld als mit anderen hat, ist völlig normal und bei jedem Trainer der Welt so. Aber die (zwischenzetlichen) Herausnahmen von Makiadi, Prödl, Mielitz, Fritz, Elia und Petersen zeigen mir, dass es Dutt tatsächlich um die Sache geht und er das Bestmögliche für die Mannschaft möchte. Auch die taktische Flexibilät, wir haben dieses Jahr schon erfolgreich verschiedene Stile gespielt, ist ein Fortschritt. Dass die Mannschaft eigentlich ausnahmslos fightet und einen guten Character hat, ist nach den letzten (mehr als drei) Jahren mMn der Fortschritt schlechthin. Und sowas unabhängig vom Trainer zu bewerten, wäre schwachsinn.


Dass hier nun teilweise seine Leverkusener Zeit bemüht wird, um ihn zu kritisieren, verdeutlicht eigentlich am Besten, dass man Dutt in seiner kurzen Zeit in Bremen sehr wenig vorwerfen kann.


Nur meine Meinung, ich hoffe niemand fühlt sich angegriffen.

Grün-weiße Grüße aus Berlin
 
Hallo, ich lese hier im Forum seit Jahren mit und finde manche Beiträge und Diskussionen, wie hier im Thread u.a. von maddin, Gustav Jacobi, Bremen und tantekaethe72 sehr interessant und lesenswert.

Was mich bei der Diskussion über Dutt so stark verwundert, ist die Vehemenz, mit der ihn manche Leute als völlig inkompetent und quasi gescheitert darstellen. Vor der Saison war doch allen Beteiligten klar, dass es weder Zauberfussball, noch Europacup-Ambitionen geben wird und es allein darum geht, möglichst sicher durch die Saison zu kommen. Und bisher (das kann in drei Wochen auch anders aussehen) hat Dutt genau das erreicht. Zwischenzeitlich sogar mit guten Ansätzen (Hinspiel Schalke, Rückspiel Hamburg, 3. HZ Nürnberg, 2x Hannover, HS Dortmund, LEV). Eigentlich immer mit einer sehr kämpferischen Mannschaft und oft genug zu Null.

Dass es neben den paar guten und vielen halbwegs okayen Spielen auch Ausreißer nach unten gab, ist mMn keine Überraschung und hat mich nach den letzten drei Jahren auch nicht geschockt, da habe ich schon Schlimmeres gesehen!

Der Vorwurf, Dutt lässt zu oft Rumpelfussball spielen und man sieht zu wenig Entwicklung, ist für mich schwer nachzuvollziehen. Zum Einen ist eine destruktive, defensiv-abwartene Spielweise im Abstiegskampf und in Zeiten, wo es offensiv nicht glatt läuft, doch eine zigfach bewährte und erfolgsversprechende Marschroute, die mir außerdem viel lieber ist, als mit wehenden Fahnen die Hucke voll zu bekommen.

Zum anderen ist es viel zu früh, um von zu wenig Entwicklung zu sprechen, diese sieht man, oder sieht man nicht im Laufe der nächsten Jahre. Es kann natürlich sein, dass alles immer schlimmer wird und die gewünschten Dinge einfach nicht passieren. Aber bis jetzt hat Dutt oft genug das Richtige gemacht, immer wieder neue Dinge probiert und nie stur gewirkt. Dass er mit einigen Spielern mehr Geduld als mit anderen hat, ist völlig normal und bei jedem Trainer der Welt so. Aber die (zwischenzetlichen) Herausnahmen von Makiadi, Prödl, Mielitz, Fritz, Elia und Petersen zeigen mir, dass es Dutt tatsächlich um die Sache geht und er das Bestmögliche für die Mannschaft möchte. Auch die taktische Flexibilät, wir haben dieses Jahr schon erfolgreich verschiedene Stile gespielt, ist ein Fortschritt. Dass die Mannschaft eigentlich ausnahmslos fightet und einen guten Character hat, ist nach den letzten (mehr als drei) Jahren mMn der Fortschritt schlechthin. Und sowas unabhängig vom Trainer zu bewerten, wäre schwachsinn.


Dass hier nun teilweise seine Leverkusener Zeit bemüht wird, um ihn zu kritisieren, verdeutlicht eigentlich am Besten, dass man Dutt in seiner kurzen Zeit in Bremen sehr wenig vorwerfen kann.


Nur meine Meinung, ich hoffe niemand fühlt sich angegriffen.

Grün-weiße Grüße aus Berlin

Wer hier schon etwas länger mitliest, weiß, warum so mancher hier seit der Verpflichtung von Dutt einen Antikurs fährt. Das hat weniger mit Dutt zu tun, als mit seinem Vorgänger.

Manche Kritik hier ist aber durchaus sachlich, wenn natürlich auch nicht so - wie Du sagst - vehement. Ich bin mir auch sicher, dass Dutt hätte in der Entwicklung der Mannschaft weiter sein wollen. Aber manche Dinge lassen sich nicht erzwingen. Gerade nicht bei einer Mannschaft, die über Jahre falsch aufgebaut wurde.
 
Wer hier schon etwas länger mitliest, weiß, warum so mancher hier seit der Verpflichtung von Dutt einen Antikurs fährt. Das hat weniger mit Dutt zu tun, als mit seinem Vorgänger.

Manche Kritik hier ist aber durchaus sachlich, wenn natürlich auch nicht so - wie Du sagst - vehement. Ich bin mir auch sicher, dass Dutt hätte in der Entwicklung der Mannschaft weiter sein wollen. Aber manche Dinge lassen sich nicht erzwingen. Gerade nicht bei einer Mannschaft, die über Jahre falsch aufgebaut wurde.

Dutt und Eichin haben die Ziele des Vereines ins bodenlose verschoben und werden selbst diese Zielvorgabe nicht erreichen.

Dutt hat in seinen zahlreichen Reden sehr viel in Aussicht gestellt, gesehen hat man davon in dieser Saison wenig.

Dutt möchte langfristig attraktiven Offensivfußball spielen lassen, büßt nach dieser Saison aber seinen "fähigsten" Akteur für die Erreichung dieser Zielvorgabe ein. Was in dieser Saison für Fußball geboten wurde hat ein jeder bewundern dürfen und von daher macht das wenig Hoffnung in Bezug auf die zukünftige Entwicklung. In dieser Saison haben wir mE mehr Rückentwicklung als Weiterentwicklung gesehen, was an den statistischen Daten so in Bezug auf die fußballerische Performance dokumentiert ist.

Die schlechte Leistung von Werder Bremen, die die Vorjahresleistung nochmal in vielen Belangen negativ getoppt hat ist auf die Federführung von Dutt zurückzuführen und wie man für diesen Schmonz überhaupt noch irgendwelche rechtfertigende Worte finden kann ist mir schleierhaft.

Dutt hat bislang minimales geleistet und dafür nen Haufen Zeit in Anspruch genommen.

Bitte bleib sachlich!
 
Dutt hat in seinen zahlreichen Reden sehr viel in Aussicht gestellt, gesehen hat man davon in dieser Saison wenig.

RD hat aber auch schon vor Beginn dieser Saison geäußert, daß diese Spielzeit eine "Übergangsssaison" ist, daher
auch wenn die Entwicklung nicht unbedingt zufriedenstellend ist.
 
Wer hier schon etwas länger mitliest, weiß, warum so mancher hier seit der Verpflichtung von Dutt einen Antikurs fährt. Das hat weniger mit Dutt zu tun, als mit seinem Vorgänger.

Manche Kritik hier ist aber durchaus sachlich, wenn natürlich auch nicht so - wie Du sagst - vehement. Ich bin mir auch sicher, dass Dutt hätte in der Entwicklung der Mannschaft weiter sein wollen. Aber manche Dinge lassen sich nicht erzwingen. Gerade nicht bei einer Mannschaft, die über Jahre falsch aufgebaut wurde.

:tnx:

Hinzu kommt, daß durch die durch die Vorjahre die spielerische Entwicklung in der Summe noch nicht einmal im Stillstand war, sondern bei einigen Akteuren sogar stagnierte, so daß als Folge dessen und der daraus resultierenden Ergebnisse das Selbstbewußtsein der Truppe in den Keller gerutscht ist. Dennoch hätte der Trainerwechsel die eine oder andere Verbesserung mehr bringen dürfen.
 
:tnx:

Hinzu kommt, daß durch die durch die Vorjahre die spielerische Entwicklung in der Summe noch nicht einmal im Stillstand war, sondern bei einigen Akteuren sogar stagnierte, so daß als Folge dessen und der daraus resultierenden Ergebnisse das Selbstbewußtsein der Truppe in den Keller gerutscht ist. Dennoch hätte der Trainerwechsel die eine oder andere Verbesserung mehr bringen dürfen.

Klar hätte ich mir auch mehr erwünscht. Nur sehe ich auch die Gründe dafür. Ist ja auch schon oft genug kommuniziert....
 
Die schlechte Leistung von Werder Bremen, die die Vorjahresleistung nochmal in vielen Belangen negativ getoppt hat ist auf die Federführung von Dutt zurückzuführen

Das ist faktisch falsch. Nach 34 Spieltagen hatten wir letzte Saison 34 Punkte, momentan haben wir nach 29 Spieltagen 32 Punkte. Sollten wir alle restlichen Spiele verlieren, würde deine Aussage stimmen, denn messbare Leistung sind allein die geholten Punkte, und sonst gar nix.

Da ich aber davon ausgehe, dass wir mindestens noch ein Spiel gewinnen, wird Dutt die Gesamtausbeute vom letzten Jahr übertreffen, und somit toppen, und nichts anderes ausser die Gesamtpunktzahl zählt beim Fußball.
 
Das ist faktisch falsch. Nach 34 Spieltagen hatten wir letzte Saison 34 Punkte, momentan haben wir nach 29 Spieltagen 32 Punkte. Sollten wir alle restlichen Spiele verlieren, würde deine Aussage stimmen, denn messbare Leistung sind allein die geholten Punkte, und sonst gar nix.

Da ich aber davon ausgehe, dass wir mindestens noch ein Spiel gewinnen, wird Dutt die Gesamtausbeute vom letzten Jahr übertreffen, und somit toppen, und nichts anderes ausser die Gesamtpunktzahl zählt beim Fußball.

Also wenn wirklich die 34-Punkte-Marke der Vorsaison geknackt wird, dann ist ja alles gut. Heile Werder-Welt! Mogn mogn!
 
Da ich aber davon ausgehe, dass wir mindestens noch ein Spiel gewinnen, wird Dutt die Gesamtausbeute vom letzten Jahr übertreffen, und somit toppen, und nichts anderes ausser die Gesamtpunktzahl zählt beim Fußball.

Nicht unbedingt. Denn wenn eine bestimmte Punktzahl in einem Jahr zu, Klassenerhalt reicht, ist es dennoch möglich, daß man trotz mehr Punkte im Folgejahr absteigt.
 
Man kann auch mal unabhängig vom Punktestand und vom Tabellenplatz den Fußball betrachten, den wir spielen.
Es muss einem ja nicht alles gefallen, nur weil der Punktestand stimmt.
 
Also wenn wirklich die 34-Punkte-Marke der Vorsaison geknackt wird, dann ist ja alles gut. Heile Werder-Welt! Mogn mogn!

Das hat kein Schwein behauptet, dass dann alles gut ist. Ich habe nur FDBs falsche Aussage widerlegt.

Nicht unbedingt. Denn wenn eine bestimmte Punktzahl in einem Jahr zu, Klassenerhalt reicht, ist es dennoch möglich, daß man trotz mehr Punkte im Folgejahr absteigt.

Klar ist es das. Wenn man aber 2 Punkte mehr holt als im Vorjahr, dann war die Leistung besser... auch wenn sie im Vorjahr zum Klassenerhalt gereicht hat, dieses Jahr aber nicht.
 
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