Robin Dutt

Für die Zukunft wünsche ich mir einfach mal so einen absolut fußballverrückten, detailversessenen Trainer ala Tuchel, wo du das Gefühl hast, dass er die ganze Woche für die 90 Minuten lebt und jeder Spieler bis ins kleinste Detail weiß, was er zu tun hat und auch weiß, was der Mitspieler tut.

Das absolut groteske ist, dass hier sehr viele Tuchel nicht haben wollten weil er ja der "Taschentuchel" ist der nicht verlieren kann und sowieso ein Unsympath ist.
Jetzt haben wir den Robin an der Backe der sich jede Woche um Kopf und Kragen redet und für mich 10 mal unsympathischer ist als ein Erfolgsgeiler Trainer mit kleinen Macken. Das wird aber alles schöngeredet mMn weil er u.a jetzt einen Werder Schal trägt ;) und sowieso alle anderen (inklusive Fans - Systemumstellung) Schuld sind wenns hart auf hart kommt.
 
Ich hoffe, ich kassiere nun keine dummen Sprüche... Es ist einfach nur ne ehrliche Antwort:

TS war nicht nur Werderspieler, er war auch Trainer und Vereinsmitglied durch und durch! Als er die Mannschaft damals übernahm, steckten wir tief in der Scheiße. TS hat uns rausgeholt und das Team erfolgreich aufgebaut. Meisterschaft und CL-Jahre folgten.

TS war das Gesicht von Werder. Mit Liebe zum Verein hat er Werder verkörpert. Er war ein großer (sympathischer) Teil vom Ganzen. Er hat sich mit Werder identifiziert und das zu 100%.

Und eben das war das, was bei mir ankam. Ich wusste immer, dieser Mann würde für Werder alles geben.

Dann kam die schlechte Zeit. Daran war auch TS beteiligt, aber auch einige andere Verantwortliche haben ihren Teil dazu beigetragen. "Ratten" verließen das sinkende Schiff, TS blieb und war von Herzen dabei!

Das alles sorgt für große Wertschätzung!

Bis hierher gebe ich dir vollumfänglich Recht!

Bei TS hatte ich nie das Gefühl, dass wir absteigen würden, auch wenn es noch so bescheiden aussah. Ich wusste, dieser Mann gibt alles!

Als dann eine Umstellung kam und man einen Neuanfang wagen wollte, hat das nicht in der Form hingehauen. Mit TE stand dann der große Neuanfang an. Und auch da sagte mir mein Gefühl, dass das mit TS klappen wird! Die Transferart wurde geändert, da KA weg war. Ich wäre auch diesen Weg mit TS gegangen.

Es ist alles nur ne Gefühlsache! Bei TS hatte ich ein gutes Gefühl! Nun ist dieses Gefühl weg! Kein Plan wieso, aber das was da passiert, haut irgendwie nicht so hin, wie ich es mir vorstelle.

Der Fußball sah leider unter TS die letzten 3 Jahre, bis auf gelegentliche Ausreiser nach oben, schon genauso schlecht aus. Wobei man da eben auch erwähnen muss, dass man, gerade zu Beginn der erwähnten 3 Jahre, noch bedeutend besseres Personal zur Verfügung hatte. Von daher kann ich es, trotz aller unbestrittenen Verdienste die TS für diesen Verein hat, einfach nicht nachvollziehen, dass man diesem so, in meinen Augen blind, die Treue gehalten hat.

RD ist ganz bestimmt ein guter Trainer! Das will ich nicht abstreiten. Aber so läuft das garnicht! Werder ist ein "familiärer" Verein. Da sollte auch der Trainer ein echter Bremer sein!

Das andere hier TS raushaben wollte, kann ich einerseits verstehen. Aber ich hatte stets ein anderes Gefühl.

Ich habe TS in Schutz genommen, weil ich in ihm nie den Alleinschuldigen o den Hauptschuldigen gesehen habe. Aber das habe ich ja schon oft geschrieben. Doch die Situation nun bestätigt mich!

Ich wäre mit TS in die Saison gestartet. Und wäre es dann mies gelaufen, hätte man ihn feuern können. Aber so wie nun? Tolle Wurst!

TS hat es vorgelebt und aufgezeigt, wie man kämpft und sich mit dem Verein identifiziert. Das fehlt nun voll u ganz! Vielleicht kommt daher mein schlechtes Gefühl...

Das sind die Gründe, warum ich stets zu TS hielt!

Der Trainerwechsel hat nichts gebracht. Gehofft hatte ich es ja, weil ich RD ne faire Chance gegeben habe. Aber so? Schrecklich! Ich mag nicht mehr!

Naja, dass der Trainer ein voller Bremer sein muss, sehe ich nun anders, man würde sich dadurch den Kreis der möglichen Kandidaten doch sehr einschränken... Zumal wir auch in der Vergangenheit nicht nur "echte" Bremer als Coaches hatten.

Zudem die Aussage, wäre es mies gelaufen, hätte man ihn feuern können, aber nicht so?! Warum nicht nach 3 wirklich schlechten Jahren? Warum dann nach von mir aus 3 1/2 schlechten Jahren? Was wäre anders gewesen? Meiner Ansicht nach sind 3 Jahre Misserfolg beileibe genug, um einen Trainer an die Luft zu setzen.

Und, dass sich bis dato wohl nichts / kaum was verbessert / teilweise evtl. gar verschlechtert hat, liegt mE nicht daran, dass der Rauswurf falsch war, sondern nur die Verpflichtung des neuen Trainers wohl nicht die richtige war.
 
Ist doch super. Wenn etwas nicht klappt war es nicht TE sondern der omnipräsente Thomas Schaaf, wer denn sonst? Und das meine ich nicht despektierlich Eichin gegenüber. Ich finde dein "blass ausgesehen" klingt sehr negativ, man könnte da nämlich reininterpretieren Eichin ginge es primär um persönliches Renomee. Ich glaube eher Eichins Sorge mit Schaaf war das er zu wenig handlungsfähig sein würde, dass vor allem Schaaf die Richtung vorgibt und nicht Eichin. Wenn du aber angetreten bist Dinge zu ändern, dann kannst du das nicht mit jemandem machen der dich darin behindert. Und vor allem deswegen musste Schaaf gehen.

Nein! TS musste gehen, weil er seit mindestens drei Saisons weit hinter den gesteckten Zielen geblieben ist. Und diese Entscheidung hat auch nicht TE allein getroffen, sondern wurde durch die gesamte Führung der GmbH getroffen!
 
Ist doch super. Wenn etwas nicht klappt war es nicht TE sondern der omnipräsente Thomas Schaaf, wer denn sonst? Und das meine ich nicht despektierlich Eichin gegenüber. Ich finde dein "blass ausgesehen" klingt sehr negativ, man könnte da nämlich reininterpretieren Eichin ginge es primär um persönliches Renomee. Ich glaube eher Eichins Sorge mit Schaaf war das er zu wenig handlungsfähig sein würde, dass vor allem Schaaf die Richtung vorgibt und nicht Eichin. Wenn du aber angetreten bist Dinge zu ändern, dann kannst du das nicht mit jemandem machen der dich darin behindert. Und vor allem deswegen musste Schaaf gehen.

Das kann durchaus sein. Und dann könnte ich eine Trennung auch gut nachvollziehen. Wenn man als Sportdirektor die Verantwortung übernimmt und etwas umsetzen möchte, dem die "alteingesessenen" Mitarbeiter im Wege stehen, dann kann ich den Wunsch nach einer Trennung nachvollziehen.
Nur wurde das nie so kommuniziert. Ok, das muss vielleicht auch nicht sein.
Aber, was viel schlimmer ist, man sieht ja auch nicht, dass irgendeine Idee erfolgreich umgesetzt wurde.
Ich kann nicht einmal ansatzweise erkennen, dass Eichin irgendeinen sportlichen Plan hatte, dem Schaaf im Wege gestanden haben könnte.

Dass er aber jetzt nicht im Schatten des Trainers steht, hat er erreicht.
Und da halte ich den Rausschmiss von Schaaf eben für ein zu großes Opfer.
 
Nein! TS musste gehen, weil er seit mindestens drei Saisons weit hinter den gesteckten Zielen geblieben ist. Und diese Entscheidung hat auch nicht TE allein getroffen, sondern wurde durch die gesamte Führung der GmbH getroffen!

Bei den Zielen gebe ich dir ohne Einschränkung recht. Es mußte Änderungen geben, Eichin hatte mit Sicherheit Ideen dafür und er wird bei Vertragsunterzeichung selbstverständlich die Zusicherung bekommen haben, dass er eben auch seine Ideen umsetzen kann (sonst bräuchte er ja gar nicht erst bei uns anfangen). Und wenn er glaub das dies mit Schaaf nicht möglich ist (und ich glaube wie gesagt das Eichin "unter" Schaaf einen schweren Stand hinsichtlich Entscheidungen gehabt hätte), dann muss ihn die Führung der GmbH natürlich auch dabei unterstützen. Ich habe es schon oft hier geschrieben: Aus sportlichen bzw. Entwicklungsgründen gab es trotz des Abstiegskampfes weniger Grund Schaaf 12/13 zu entlassen als 11/12. Aber als Allofs ging haben sich die Vorzeichen eben geändert. Ich kann Eichin da verstehen, kann seine Entscheidung auch nachvollziehen, auch wenn ich sie bedaure.
 
Also das RD nicht detaillverliebt ist, kann man ihm wohl weniger vorwerfen, ich glaube sogar, dass er da durchaus ne menge sinnvoller Ideen hinter der Schädeldecke hat. Nur bin ich mir nicht sicher, ob einige Spieler diese auch umsetzen können. Ebenso wie sie es unter ts nie schafften, defensiv kompakter zu stehen, was dieser wohl kaum verboten hatte.
Daher würde ich zunächst auch davon ausgehen, dass bspw auch ein Tuchel verzweifeln würde, wenn einer unserer grobmotoriker einen Pass in den freien Raum drischt, der da so gar nichts zu suchen hat. Oder Pässe über 3m die auch als Torschuss durchgehen können. Ballannahmen, bei denen das spielgerät per es erstmal bis zum Bauchnabel springt, Seitenwechsel die im seitenaus enden - ich fûrchte, dass Tuchel diese grundlegenden Defizite auch mit noch so akribischer fussballverrücktheit nicht zeitnah lösen könnte.
Denn ehrlicherweise muss man festhalten, dass RD mit dem zweifelhaften "Nachlass" leben und Arbeiten muss, den kats hinterlassen hat. Das dieser nicht über die nötige Qualität verfügt, konnte man in den letzten Jahren leidvoll erkennen.
 
Aber, was viel schlimmer ist, man sieht ja auch nicht, dass irgendeine Idee erfolgreich umgesetzt wurde.
Ich kann nicht einmal ansatzweise erkennen, dass Eichin irgendeinen sportlichen Plan hatte, dem Schaaf im Wege gestanden haben könnte.

Ohne Frage, "sein" Trainer hat bisher die Erwartungen nicht erfüllt. Somit hat auch Eichin die Erwartungen nicht wirklich erfüllt. Das will ich an dieser Stelle jetzt gar nicht mehr beurteilen aber ein Beispiel wäre jetzt einfach mal: Eichin möchte Caldirola holen, Schaaf schwört auf einen hochbegabten Mittelfeldspieler. Schaaf wird sich durchsetzen, ohne wenn und aber. Und was kann ein Sportdirektor dann schon noch bewirken? Mit einem neuen Trainer ist erst mal alles auf null. Ich fand das "Opfer Schaaf" auch nicht gut, aber noch mal: Ich kann Eichin da verstehen und verüble ihm die Entscheidung auch nicht. Auch wenn ich mir schon manches mal, zum Beispiel heute während der Halbzeit ;) gewünscht habe das er die Entscheidung revidiert.
 
Ich finde das Slapstick pur. Werder richtet sich endgültig zugrunde und hier wird darüber sinniert, wer wieviel Schuld trägt und was früher alles falsch gelaufen ist. Es ist höchste Zeit endlich aufzuwachen.
 
Dann stell ich mal die These auf, dass wir mit ts lernresistentem Harakiri offensiv "Spektakel" jetzt wahrscheinlich noch den ein oder anderen platz schlechter dastehen würden und die Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) noch weit mehr dampfen würde.
 
Bis hierher gebe ich dir vollumfänglich Recht!



Der Fußball sah leider unter TS die letzten 3 Jahre, bis auf gelegentliche Ausreiser nach oben, schon genauso schlecht aus. Wobei man da eben auch erwähnen muss, dass man, gerade zu Beginn der erwähnten 3 Jahre, noch bedeutend besseres Personal zur Verfügung hatte. Von daher kann ich es, trotz aller unbestrittenen Verdienste die TS für diesen Verein hat, einfach nicht nachvollziehen, dass man diesem so, in meinen Augen blind, die Treue gehalten hat.



Naja, dass der Trainer ein voller Bremer sein muss, sehe ich nun anders, man würde sich dadurch den Kreis der möglichen Kandidaten doch sehr einschränken... Zumal wir auch in der Vergangenheit nicht nur "echte" Bremer als Coaches hatten.

Zudem die Aussage, wäre es mies gelaufen, hätte man ihn feuern können, aber nicht so?! Warum nicht nach 3 wirklich schlechten Jahren? Warum dann nach von mir aus 3 1/2 schlechten Jahren? Was wäre anders gewesen? Meiner Ansicht nach sind 3 Jahre Misserfolg beileibe genug, um einen Trainer an die Luft zu setzen.

Und, dass sich bis dato wohl nichts / kaum was verbessert / teilweise evtl. gar verschlechtert hat, liegt mE nicht daran, dass der Rauswurf falsch war, sondern nur die Verpflichtung des neuen Trainers wohl nicht die richtige war.

Man kann es auch blind nennen, was Werder gemacht. Liegt immer im Auge des Betrachters!

Das mit den 3 1/2 Jahren:

In der Sommerpause und danach hat sich trotz Trainerwechsel nichts getan.
Jetzt wäre eine Art Rettereffekt gut, doch daraus wird nichts, weil sich TE große Fehler eingestehen müsste... Hätten wir es mit TS nochmal versucht, wäre es vielleicht gleich schlecht gelaufen aber man hätte nun handeln können! Wäre es gut gelaufen mit TS, hätten wir weiterhin einen verdienten Werder-Trainer. Nun stehen wir mit dem Rücken zur Wand. Der verdiente Werderaner ist weg, ein neuer Trainer ist da und alles ist scheiße...

Aber wie gesagt, ist ne Gefühlssache! Du denkst da anders, was auch ok ist!
 
Es gibt hier viele User, sogar einige, die Dutt des öfteren kritisieren, die aber trotzdem nach jedem Spiel ihre Meinung kund tun. Ich schätze solche Beiträge und lese gern wohl differenzierte Meinungen, selbst wenn sie nicht meiner eigenen entsprechen. Dass hier aber diese handvoll User keine Argumente haben, wenn die Mannschaft gute Spiele abliefert, aber bei schlechten aus ihren Löchern gekrochen kommen und auf die Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) hauen, das kotzt mich dermaßen an. Wie soll das weiter gehen? Bis Robin Dutt hier kein Trainer mehr ist? Ich vermute, mit dem nächsten Trainer läuft das ganz genauso, außer er heißt Thomas Schaaf. Bleibt doch bitte in euren Löchern und behaltet eure schäbige Hetze für euch!

Zum Spiel:
War nicht schön heute. Man hatte den Eindruck, die Mannschaft hat, wie viele Fans auch, diese 3 Punkte schon fest eingerechnet.. war sich zu sicher.. auch RD trägt hier Mitschuld, was sich schon an der Veränderung des Systems zeigte. Wieso wieder Makiadi? Ich weiß es nicht. Der sollte längst ausgedient haben.

Gut angefangen hatten wir aber eigentlich schon. Als das Tor für Freiburg fiel, dachte ich mir nur "Mhh.. glückliches Schüßchen, aber der Ausgleich kommt sicher bald..", doch nach dem Konter zum 2:0 sind wir dann eingebrochen und haben echt grauenhaft gespielt. Gegen Wolfsburg rechne ich eigentlich nicht mit Punkten, aber ich hoffe, man wird sich weitaus besser anstellen.. ein Spiel abliefern, das das Selbstvertrauen nicht wieder verschwinden lässt, um dann gegen Hannover die nächsten äußerst wichtigen 3 Punkte zu machen..
 
Es ist schön, dass ihr noch eine runde Schaaf dreht, aber Thomas Schaaf bei Werder ist Geschichte. Aus, vorbei, interessiert keinen und hat auch mit der heutigen Darbietung, Auf-, Einstellung und Taktik nichts, aber auch gar nichts zu tun, die unser aktueller Trainer so ungenügend vorgenommen hat, dass man sich nicht vorstellen kann, dass es der Busfahrer schlechter gemacht hätte.
 
Ohne Frage, "sein" Trainer hat bisher die Erwartungen nicht erfüllt. Somit hat auch Eichin die Erwartungen nicht wirklich erfüllt. Das will ich an dieser Stelle jetzt gar nicht mehr beurteilen aber ein Beispiel wäre jetzt einfach mal: Eichin möchte Caldirola holen, Schaaf schwört auf einen hochbegabten Mittelfeldspieler. Schaaf wird sich durchsetzen, ohne wenn und aber. Und was kann ein Sportdirektor dann schon noch bewirken? Mit einem neuen Trainer ist erst mal alles auf null. Ich fand das "Opfer Schaaf" auch nicht gut, aber noch mal: Ich kann Eichin da verstehen und verüble ihm die Entscheidung auch nicht. Auch wenn ich mir schon manches mal, zum Beispiel heute während der Halbzeit ;) gewünscht habe das er die Entscheidung revidiert.

Ich glaube, dass dieses Extrembeispiel ein bisschen an der Realität vorbei geht. Im Idealfall ist es doch so, dass nicht beide isoliert voneinander über die Weiterentwicklung des Teams grübeln sollten und dann ihre konträren Ansichten zum Konflikt werden lassen, sondern dass man gemeinsam analysiert und darüber kommuniziert, wo Handlungsbedarf ist.

Aber in dem anderen Punkt sind wir uns wohl einig: Mit einem neuen Trainer ist erstmal alles auf Null. Der neue Sportdirektor steht nicht mehr im Schatten des Trainers. Die Frage ist nur, ob es sich dafür gelohnt hat, Schaaf zu opfern.

Ein bereits profilierter Sportdirektor (ich nenne mal Beiersdorfer, ohne ihn damit zu befürworten) hätte es sicher nicht nötig gehabt, diesen Schritt zu gehen.
 
Ebenso wie sie es unter ts nie schafften, defensiv kompakter zu stehen, was dieser wohl kaum verboten hatte.

Diese Aussage ist übrigens, obwohl sie mantra-artig hier wiederholt wird, komplett falsch!

Schauen wir uns mal an, auf welchem Platz Werder in Punkto Gegentore in den Jahren 03/04 bis 07/8 stand:

03/04 die zweitbeste Abwehr der Liga, 04/05 und 05/06 die drittbeste Abwehr der Liga, im darauffolgenden Jahr die viertbeste Abwehr der Liga und dann die Fünftbeste. Im selben Zeitraum hatte Werder vier mal den besten Sturm der Liga und 04/05 "nur" den Zweitbesten!

Kurzum: Der Mythos unter Schaaf habe Werder nie defensiv vernünftig spielen können ist ab 2008/09 entstanden. Also in den letzten vier bis fünf Jahren seiner Zeit bei uns.
 
dass die spieler nicht unfähig sind passable pässe zu spielen, sieht man doch immer wieder. dass die hohe fehlpassquote der taktik und der absoluten uneingespieltheit und planlosigkeit im spiel ohne ball geschuldet ist, das springt einem doch nahezu ins auge. da hat der trainer einfach gnadenlos versagt bisher.
 
Was RD heute vorhatte, könnte ich mir wahrscheinlich auch mit jeder menge bewusstseinserweiternden Drogen nicht mal im Ansatz erklären. Das war nichts, gar nichts.
Und wurde auch leider zur Hz nicht korrigiert.
Irritierend, da er sich zuletzt eine durchaus brauchbare Formation formte, die zumindest einigermaßen funktionierte.
 
Ich glaube, dass dieses Extrembeispiel ein bisschen an der Realität vorbei geht. Im Idealfall ist es doch so, dass nicht beide isoliert voneinander über die Weiterentwicklung des Teams grübeln sollten und dann ihre konträren Ansichten zum Konflikt werden lassen, sondern dass man gemeinsam analysiert und darüber kommuniziert, wo Handlungsbedarf ist.

Ja klar. Aber überleg mal: Da sitzt Sportdirektor Neumann (noch in der Probezeit^^) und trägt so seine Ideen vor. Und dann kommt Trainer FatTony (seit 37 Jahren im Verein) und gibt contra! Auf wen werden die anderen hören? Auf den neuen Neuman oder auf Fat "37 Years" Tony?

;)
 
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