Robin Dutt

Die Vorrunde hat gezeigt, dass diese Mannschaft keinen ballbesitzorienterten Offensivfußball beherrscht. Wieviel Anteil daran die fehlende individuelle Klasse der Mannschaft, das fehlende Selbstvertrauen oder die fehlende Fähigkeit von RD hat, wird jeder ein bisschen anders bewerten.
Fakt ist, dass Dutt den Fußball spielen lässt, den die Mannschaft beherrscht bzw. den er ihr vermitteln kann. Das ist insofern sinnvoll, weil alles andere unter Dutt wohl zum Abstieg führen würde.
Die sportliche Leitung muss dann beurteilen, ob sie der Meinung ist, dass Dutt unter den Umständen das Beste rausholt oder ob wesentlich mehr möglich wäre. Und sie muss in einer Analyse der Saison auch Ziele für die neue Saison formulieren, an denen der Trainer gemessen wird.
 
Und der Vorgänger von Robin Dutt hat es immer und immer wieder versucht, mit diesem Personal einen gepflegten Fussball zu spielen. Es ist ja nicht so, dass Thomas Schaaf nur sein "Schema F" verfolgte. Er wollte Fussball spielen lassen, dass hat aber mit dieser Mannschaft, egal mit welchem System, nicht mehr funktioniert.
Und Dutt hat es nach dem Spiel in Hamburg auch versucht. Dies ging auch in die Hose, weshalb ich diese Defensivtaktik im Moment in Ordnung finde.

Ich muss da jetzt und heute auch nicht unbedingt Besserung für die Zukunft erkennen. Robin Dutt sagt selber, dass er anderen Fussball spielen lassen möchte. Das würde mir erstmal so reichen, ich würde ihm die Zeit dazu geben. Wenn wir in einem Jahr (zwei Transferperioden) das selbe Gebolze sehen, dann ich ich auf maddin's Seite.

nennen wir das Kind doch einfach mal beim Namen: Hier wurden in den letzten Jahren, geblendet vom Rausche der Champions League Ambitionen, ziemlich viele Dinge versaubeutelt. Leben bedeutet Veränderung und wenn man nicht ständig dazu bereit ist sich neu zu erfinden, sich neu zu beweisen, sondern anfängt sich auf die Schultern zu klopfen und alles nach "Schema F" zu machen, dann kommt man irgendwann an einen Punkt an dem man seinen eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht werden kann. Diesen Punkt haben wir nun längst erreicht. Thomas Schaaf hat hier immer wieder übermenschliches geleistet und aus shice Gold gemacht, doch wenn dann immer und immer wieder die Mannschaft auseinander gerissen wird aus wirtschaftlichen Zwängen und man ständig dazu gezwungen wird zu improvisieren und was aus dem Hut zu zaubern, dann ist das schon sehr ermüdend und frustrierend, vor allem wenn man sich dann Vereine wie Golfsburg anschaut wo VW als Goldesel fleissig ausshict und man wie im Paradies mit Geld nur so um sich werfen kann. Thomas und auch Klaus haben sich (wohl ohne es selber wahrhaben zu wollen) mMn in den letzten Jahren verändert und ob diese Veränderungen teilweise sooo gut waren glaube ich selber garnicht mal ... :(
Nun, da unser Kader Jahr für Jahr runter gewirtschaftet wurde dürfen RD und TE die Kohlen aus dem Feuer holen. Die beiden machen es mMn genau richtig indem sie sich erstmal auf die Basis des Fussballs besinnen und darauf dann Stück für Stück ein neues Werder nebst neuer Spielanlage aufbauen. Nur sowas geht nunmal nicht mal eben im Handumdrehen ... :wink:
 
Das ist die bittere Realität, die wir auf dem Platz sehen, aber da besteht durchaus eine erhebliche Diskrepanz zur Qualität der Einzelspieler, die wir im Gegensatz zu Braunschweig und anderen Abstiegskandidaten aufbieten können. Leider gelingt es dem Trainer aber nicht, die durchaus vorhandene Qualität auf den Rasen zu bringen und deswegen haben wir sogar weniger Ballbesitz und spielen mehr Fehlpässe als Braunschweig, obwohl unser Kader deutlich mehr Qualität beinhaltet.
:tnx:
Ich schätze die Qualität der Einzelspieler auch so ein,daß sie technisch und spielerisch unter Wert unterwegs sind.Aber sie denken und schalten zu langsam,-und sind nicht fähig einen Ball unter Druck effizient zu verarbeiten.
Und das ist definitiv die Aufgabe eines Trainers,die mentale Präsenz zu fördern.
Da ich das nach nunmehr 25 Spieltagen nicht erkenne,schließe ich inzwischen daraus,daß Dutt nicht fähig ist,diese absolut notwendigen Hebel anzusetzen.
Möge es ihm gelingen,-wie ich hoffe(!)-,die Liga zu erhalten,so gehe ich inzwischen davon aus,daß es in der nächsten Saison offensichtlich wird,daß er limitiert ist,kreative Frische zu initiieren!
Mir scheint schon wie in Stein gemeißelt,daß er für die nächste Saison die Genügsamkeit predigen wird,das "Erreichte" zu stabilisieren.
Aber so weckt man keine Mannschaft auf,das Unmögliche möglich zu machen.

Mir haben sich die Haare aufgestellt,als er kundtat,daß man nicht viel erwarten könne,wenn man keine Investitionen vornehmen könne(sinngemäß),-aber auf der anderen Seite wünscht,daß ihm die Mannschaft auch in der nächsten Saison so erhalten bliebe.

Dazu paßt es auch ganz gut ,daß er den Aberglauben unterschätzt habe,den Werderschal zu tragen.Also trägt er "das Ding" (wortwörtlich) auch weiterhin.
Mag zwar kleinkariert sein,das anzumerken.Aber irgendwie paßt es dazu,daß ich in meiner Werderseele fühle,daß er hier keine Wurzeln schlagen wird!
 
Ich sehe es so, dass RD auch Spieler angelastet werden, um die er sich nachhaltig sehr bemüht hat, aus denen er aber beim besten Willen nichts mehr machen kann, obwohl sie den Etat teils schwer belasten und die auch in der Vergangenheit dem Verein nicht gerade weitergeholfen haben. Einige Namen sind bekannt: Mehmet Ekici, Eljero Elia, Lukas Schmitz, Assani Lukimya. Allerdings hat auch ein Cedric Makiadi über weite Strecken enttäuscht....Ich lehne es gleichwohl kategorisch ab, RD die Schuld für die derzeitige Situation anzudichten, wie es einige Mitforisten hier permanent versuchen.....Hat wohl historische Gründe: In frühen Gesellschaften würde symbolisch wohl auch ein Ziegenbock gesucht und symbolisch mit sämtlichen Verfehlungen einer Nomaden- oder Hirtengesellschaft beladen und in die Wüste geschickt. Der sprichwörtliche "Sündenbock"......
 
Und der Vorgänger von Robin Dutt hat es immer und immer wieder versucht, mit diesem Personal einen gepflegten Fussball zu spielen. Es ist ja nicht so, dass Thomas Schaaf nur sein "Schema F" verfolgte. Er wollte Fussball spielen lassen, dass hat aber mit dieser Mannschaft, egal mit welchem System, nicht mehr funktioniert.

Der ganz große Fehler von Schaaf, und das hat ihn schlussendlich dann auch seinen Job gekostet, war das er viel zu spät angefangen hat sich von "seinem" Fußball zu verabschieden. Denn rein vom sportlichen Ansatz betrachtet gab es zum Zeitpunkt der Entlassung viel weniger Anlass dazu als z.B. ein Jahr vorher oder sogar zwei. Die Umstellung der Mannschaft in der letzten Saison war sehr deutlich und auch spür-/sichtbar anders als in den Jahren zuvor. Es war halt die Abwärtsspirale die das Kartenhaus hat zusammenbrechen lassen.

Man kann nun aber nicht einfach sagen es sei nur das Pech gewesen aus sehr vielen guten Spielen zu wenig Punkte geholt zu haben. Das Problem war struktureller Natur: als Werder noch finanziell in einer komfortablen und handlungsfähigen Lage war, da hätte man frühzeitig das Ruder rumreißen müssen und die richtigen Spieler für ein 4-1-4-1 oder 4-2-3-1 holen. Hat man aber nicht. Und als dann auch Schaaf eingesehen hat das es Zeit wird für einen taktischen Wechsel, da waren all die vermeindlichen Einzelkünster wie Elia, Wesley und Arnautovic längst schon verpflichtet und das Geld weg (und selbst dann noch hat man wieder einen Solokünstler wie de Bruyne verpflichtet und keinen Strategen). Und trotzdem hat er es hinbekommen, leider nur nicht konstant, mit der Truppe einen sehr feinen Ball spielen zu lassen, was blieb waren die vielen Konter aufgrund der falsch zusammengestellten Mannschaft.

Der langen Rede kurzer Sinn: Schaaf ist leider ein Sturrkopf hoch drei, ein absoluter Fachmann aber eben leider ein Sturrkopf. Und genau dieser Kopf samt seinem nassen Helm drauf hat ihn am Ende scheitern lassen. Leider. Denn als Trainer halte ich von ihm um Welten mehr als von Robin Dutt. Und ich bin gespannt auf seinen nächsten Verein, da wage ich zu prophezeihen wird manchem hier noch Hören und Sehen vergehen.
 
Ich sehe es so, dass RD auch Spieler angelastet werden, um die er sich nachhaltig sehr bemüht hat, aus denen er aber beim besten Willen nichts mehr machen kann, obwohl sie den Etat teils schwer belasten und die auch in der Vergangenheit dem Verein nicht gerade weitergeholfen haben. Einige Namen sind bekannt: Mehmet Ekici, Eljero Elia, Lukas Schmitz, Assani Lukimya.

Ich glaube niemand lastet Robin Dutt einen der genannten Spieler an. Eher umgekehrt, hat doch jeder von uns gehofft, dass er aus einem Ekici endlich das vermeindliche Talent herausholt. Wie sich zeigte war das Problem aber hier nicht Schaaf und auch nicht Dutt sondern allein Ekici. Selbiges gilt für Elia und Schmitz. Bei Lukimya wird nur der größte Träumer gehofft haben das Dutt mehr aus ihm rausholt als einen zweikampfstarken Innenverteidiger mit Hang zu Katastrophen.

Ich lehne es gleichwohl kategorisch ab, RD die Schuld für die derzeitige Situation anzudichten, wie es einige Mitforisten hier permanent versuchen.....

Die Situation, wenn wir mal die Punkte betrachten, ist ja soooo schlimm nicht. Die Art wie Fußball gespielt wird, das hingegen ist einzig und allein in der Verantwortung des Trainers. So wie Schaaf permanent mehrere Spieler vor dem Ball haben wollte (was uns all die eigenen Tore und kapitalen Konter gebracht hat), will Dutt fast alle Spieler (oft sogar alle) hinter dem Ball sehen. Das Spiel so aufzuziehen ist zunächt mal völlig legitim, kann man machen. Worauf es dann ankommt ist das Verhalten im Umschalten bei eigenem Ballgewinn. Und in dieser Disziplin hat Dutt leider nicht ansatzweise eine Idee gehabt, was dann ja auch in unser aktuelles Kick and Rush mündete. Das ist für den Moment in Ordnung bis wir den Klassenerhalt sicher haben. Ich sehe nur nicht den Hoffnungsschimmer wieso sich an diesem Zustand in der neuen Saison etwas ändern sollte.
 
Ich glaube niemand lastet Robin Dutt einen der genannten Spieler an. Eher umgekehrt, hat doch jeder von uns gehofft, dass er aus einem Ekici endlich das vermeindliche Talent herausholt. Wie sich zeigte war das Problem aber hier nicht Schaaf und auch nicht Dutt sondern allein Ekici. Selbiges gilt für Elia und Schmitz. Bei Lukimya wird nur der größte Träumer gehofft haben das Dutt mehr aus ihm rausholt als einen zweikampfstarken Innenverteidiger mit Hang zu Katastrophen.



Die Situation, wenn wir mal die Punkte betrachten, ist ja soooo schlimm nicht. Die Art wie Fußball gespielt wird, das hingegen ist einzig und allein in der Verantwortung des Trainers. So wie Schaaf permanent mehrere Spieler vor dem Ball haben wollte (was uns all die eigenen Tore und kapitalen Konter gebracht hat), will Dutt fast alle Spieler (oft sogar alle) hinter dem Ball sehen. Das Spiel so aufzuziehen ist zunächt mal völlig legitim, kann man machen. Worauf es dann ankommt ist das Verhalten im Umschalten bei eigenem Ballgewinn. Und in dieser Disziplin hat Dutt leider nicht ansatzweise eine Idee gehabt, was dann ja auch in unser aktuelles Kick and Rush mündete. Das ist für den Moment in Ordnung bis wir den Klassenerhalt sicher haben. Ich sehe nur nicht den Hoffnungsschimmer wieso sich an diesem Zustand in der neuen Saison etwas ändern sollte.

Kann man mit Fug und Recht so sehen. Ich betrachte diese Saison allerdings als eine Art "Zwischensaison", wo es in erster Linie um den Klassenerhalt und Konsolidierung geht, also darum, die Trümmer aufzuräumen, abzuschichten und zu sehen, wie man sich künftig unter den gegebenen Mitteln (die Dutt und Eichin ja weitgehend vorgefunden haben) aufstellen kann. Ich hoffe erstmal auf den Klassenerhalt. Danach sieht man weiter. Für die Fraktion "TERD alles blöd" habe ich kein Verständnis
 
gerade beim Thema Jugendarbeit zeigt sich wie dolle die Dutt-Kritiker die Vergangenheit verkennen.

Die Forderung nach mehr Jugendspielern unter Dutt scheint so falsch das ich es total daneben finde überhaupt noch zu diskutieren.

Was hat denn die ära Schaaf-Allofs an Jugendspielern hervorgebracht?

Was soll denn ein Dutt in 8 Monaten machen? Den U-Bereich umbauen! Das konnte Er und das hat er gemacht.

Jetzt erwarten der Trainer müsste mal einen Jungen bringen...

Koby hat doch gespielt gegen den VFB hat er uns dort zum Sieg geschossen? Nein hat er nicht und das wird auch nicht verlangt.

Die Entscheidung Lücke und Wurtz zu verleihen war sehr mutig und gut. Diese Beiden Jungspieler werden nächste Saison direkt helfen.

Mehr sage ich aber auch nicht zum Thema und feuere mit dem :applaus: - Button lieber die gesamte Mannschaft an, auch den Trainer!
 

Sündenbock geht am Thema vorbei. Mit meinem laienhaften Fußballverstand will ich die Situation versuchen zu erklären:
Um ein funktionierendes Kombinationsspiel zu haben, sollte man die Spielzüge von Hinten nach Vorne strukturieren. Das fängt beim TW mit präzisen Abstößen und Abwürfen an, was Wolf und Mielitz nicht unbedingt beherrschen und wird zumeist von spielstarken IVs mit Spieleröffnung fortgesetzt. Mit Prödl und Luki ist aufgrund technischer Defizite dies nicht möglich.
Die AVs würden sich auch anbieten, die Offensive zu unterstützen, indem sie brauchbare Flanken in den Strafraum schlagen. Bei Fritz landen schon seit Jahren 8 von 10 Flanken beim Gegner und Garcia hat zumindest ansatzweise brauchbare Flanken gezeigt.
Bliebe die neuralgische Position des 6er. Während national und international dieser Position eine entscheidende Rolle in den letzten Jahren zugewiesen worden ist, wurde sie speziell von TS weitestgehend unterschätzt. Er hat auf einen technisch limitierten Bargfrede als alleinigen D6 gesetzt, was der nie richtig erfüllen konnte. Dutt hat versucht, mit seinem Cedric diese Problemstelle zu lösen. Leider scheitert das an CM selbst.
Die anderen 6er Juno, Kroos, Iggy, PB etc. sind zwar läuferisch stark, aber weisen leider keinerlei Fähigkeiten auf, unter Druck Spielsituationen aufzulösen. Deren Passgenauigkeit beschränkt sich darauf, den Ball in die grobe Richtung des Mitspielers zu bringen, leider nicht genau zum Mitspieler.
Die einzige Lösung von denen ist der Pass auf AH, den Creative Director. Der wiederum spielt unsere Sturmspitzen an, die oftmals völlig falsche Laufwege darbieten, was aber abstellbar wäre?!
Unsere Sturmspitzen Petersen und Di Santo sind nicht in der Lage Bälle zu halten und speziell bei NP ist festzustellen, dass ihn sein Arbeitsgerät beherrscht aber nicht umgekehrt.
In der WP hat man nun mit LO einen zweiten Anspielpunkt geschaffen, der aber bis dato mitnichten integriert worden ist.
Was wir Woche für Woche sehen ist, dass die IVs und auch AVs versuchen über unser technisch limitiertes def. MF einen AH ins Spiel zu bringen, um überhaupt eine Idee zu haben. Dieser besagte AH wird uns am Saisonende verlassen, so dass die Frage nach dem Was dann schon gestattet ist.
Werder ist die spielerisch schwächste Mannschaft der Liga und wird wahrscheinlich mit so einer "Leistung" auch noch den Klassenerhalt schaffen, was nun wahrlich kein Ruhmesblatt für die Buli ist.
Dutt ist anzukreiden, dass seine Spielidee auf Hoffnung und Zufall aufgebaut ist, aber die Fehler wurden in der Vergangenheit bei der Zusammenstellung des Kaders gemacht. Aus einem Ackergaul kann man nun mal kein Rennpferd machen. Werder und Dutt kommen mir immer so vor wie shattered dreams. Ob ein anderer Trainer aktuell so viel mehr aus der Truppe herausholen würde, ist rein spekulativ aber nicht unwahrscheinlich.
Perseverierend darauf hinzuweisen, dass diese Spieler eigentlich besser als in Wahrheit sind, entspricht nicht dem tatsächlichen Leistungsvermögen dieser Mannschaft. Denn in der Vergangenheit ist Vieles von Individualleistungen Einzelner (Pizarro, KdB, MA mit Abstrichen) überdeckt worden.
 
a) bin kein Duttmäuser!
b) Nachwuchsspieler in einer Krisensituation einzubinden, ist bestenfalls optimistisch. Hier wird immer so getan, als wenn ein junger Spieler automatisch einen Evolutionsschub in puncto Spielkultur einbringen würde? Wenn eines die Erfahrung lehrt ist, dass junge Spieler mehrheitlich unter Druck Fehler machen. Wir haben schließlich keinen Messi im U-Bereich! Die Erwartungshaltung an so manche Nachwuchsspieler ist hier im Forum generell überhöht.
In Krisen setzt jeder erfahrene Trainer auf bewährte Kräfte. Das ist so Usus.
c) Werder ist mit dem BTSV die spielerisch schwächste Mannschaft. Das ist die bittere Realität, der wir Woche für Woche ins Auge sehen.
Wenn sich diesbezüglich nichts zum Positiven ändert, wird die Klasse nicht zu halten sein. Wie schon geschrieben, ist das Glück wechselhaft. Diese Saison wird es wohl noch wider Erwarten reichen, aber kommende Saison so sicher nicht!

a.) fein ;-).
b.) Eben. Werder hat einen der jüngsten Kader der Liga. Vielleicht sollte man nicht vergessen, dass:
Caldirola, Iggy, Kroos in der U23 spielberechtigt wäre.

Yildirim hat 10 Einsätze bekommen....im Durchschnitt über 25 Min.
Kobylanski kommt auf 7 Einsätze und wurde gegen Stuttgart in der 58. Min. für Petersen als Reaktion auf das 0:1 gebracht.

Man muss schon Dutt bösartig gesonnen sein, um hier davon zu sprechen, dass bei Werder nicht auf den Nachwuchs gesetzt würde.

Selke, Lorenzen und Levent schnupperten Bundesligaluft...

c.) Ist das so? Warum steht Werder denn vor so spielstarken Mannschaften? Auch hier ist es bösartig, wenn man die letzten Spiele so deutet. Gegen den HSV war man deutlich stärker. Auch spielerisch. Gegen Nürnberg wurde der eiskalt konternde und sehr souverän agierende SVW vieler Orts gelobt (nur hier wenig). Gegen den VfB war man schwach. Trotzdem konnte man nach dem Fehler Prödls die Stuttgarter plötzlich in die Defensive zwingen und das 1:1 zu machen.

Man sollte einfach akzeptieren, dass der Klassenerhalt für Werder wichtiger ist als offensiv und schön zu agieren und es volle Absicht ist, wenn man eben nicht im MF kombiniert. Da hier keiner weiss, welche Taktik nächste Saison gespielt werden soll, sollte man die Prognosen und Forderungen stellen. Man erinnere sich an Gladbach, Hanoi und Schalke, die sehr defensiv, sehr erfolgreich waren...
 
Sündenbock geht am Thema vorbei. Mit meinem laienhaften Fußballverstand will ich die Situation versuchen zu erklären:
Um ein funktionierendes Kombinationsspiel zu haben, sollte man die Spielzüge von Hinten nach Vorne strukturieren. Das fängt beim TW mit präzisen Abstößen und Abwürfen an, was Wolf und Mielitz nicht unbedingt beherrschen und wird zumeist von spielstarken IVs mit Spieleröffnung fortgesetzt. Mit Prödl und Luki ist aufgrund technischer Defizite dies nicht möglich.

Hier sollte Caldirola für die Spieleröffnung sorgen und Prödl abräumen. Jetzt spielen zwei sehr kopf- und zweikampfstarke IV mit sehr mäßiger Spieleröffnung....

Die AVs würden sich auch anbieten, die Offensive zu unterstützen, indem sie brauchbare Flanken in den Strafraum schlagen. Bei Fritz landen schon seit Jahren 8 von 10 Flanken beim Gegner und Garcia hat zumindest ansatzweise brauchbare Flanken gezeigt.

Fritz Flankenläufe sind selten bis zur Grundline durchgezogen, wodurch das Flankenspiel ungefährlich wurde. Seine Aufgabe unter Schaaf war aber immer der Defensivere. In Dutts neuem System stand er sehr hoch und war auch gefährlicher. Garcia ist offensiv deutlich stärker als Fritz, aber hat nicht dessen Routine und Defensivstärke. Etwas, was ja nicht so unüblich bei einem AV-Paar ist. Aktuell agieren die AV bedingt durch das Spielsystem und dem fehlenden Partner auf der Außenseite sehr defensive.

Bliebe die neuralgische Position des 6er. Während national und international dieser Position eine entscheidende Rolle in den letzten Jahren zugewiesen worden ist, wurde sie speziell von TS weitestgehend unterschätzt. Er hat auf einen technisch limitierten Bargfrede als alleinigen D6 gesetzt, was der nie richtig erfüllen konnte. Dutt hat versucht, mit seinem Cedric diese Problemstelle zu lösen. Leider scheitert das an CM selbst.
Die anderen 6er Juno, Kroos, Iggy, PB etc. sind zwar läuferisch stark, aber weisen leider keinerlei Fähigkeiten auf, unter Druck Spielsituationen aufzulösen. Deren Passgenauigkeit beschränkt sich darauf, den Ball in die grobe Richtung des Mitspielers zu bringen, leider nicht genau zum Mitspieler.
Die einzige Lösung von denen ist der Pass auf AH, den Creative Director. Der wiederum spielt unsere Sturmspitzen an, die oftmals völlig falsche Laufwege darbieten, was aber abstellbar wäre?!

Hier liegt wohl die Masse des Hundes begraben. Was von Dutt geplant wurde, kann man nur erahnen. Aber die Position des spielmachenden DM/ZM sollte Ekici übernehmen. Dazu Bargfrede und Makiadi. Davor sollte ein Dreiersturm mit Elia, Hunt und Petersen rochieren. Ekici, Elia, Yildirim (Ekici, Junu) klappe nicht. Man ging auf ein defensives 4-2-3-1 und in der RR auf eine noch defensiveres sehr zentrallastiges System zurück.

Unsere Sturmspitzen Petersen und Di Santo sind nicht in der Lage Bälle zu halten und speziell bei NP ist festzustellen, dass ihn sein Arbeitsgerät beherrscht aber nicht umgekehrt.
In der WP hat man nun mit LO einen zweiten Anspielpunkt geschaffen, der aber bis dato mitnichten integriert worden ist.
Was wir Woche für Woche sehen ist, dass die IVs und auch AVs versuchen über unser technisch limitiertes def. MF einen AH ins Spiel zu bringen, um überhaupt eine Idee zu haben. Dieser besagte AH wird uns am Saisonende verlassen, so dass die Frage nach dem Was dann schon gestattet ist.

Sie sollen auch keine Bälle halten, sondern die (langen) Zuspiele verwerten. Di Santo spielte in der HR quasi keine Rolle. Auch Obraniak ist ebenfalls defensiv stark gebunden. Auch hier. Werder verzichtet auch Kombinationsfussball im MF....Obraniak hatte gemessen an der Spielzeit mehr Kontakte als sein Gegenüber Junu.

Werder ist die spielerisch schwächste Mannschaft der Liga und wird wahrscheinlich mit so einer "Leistung" auch noch den Klassenerhalt schaffen, was nun wahrlich kein Ruhmesblatt für die Buli ist.
Dutt ist anzukreiden, dass seine Spielidee auf Hoffnung und Zufall aufgebaut ist, aber die Fehler wurden in der Vergangenheit bei der Zusammenstellung des Kaders gemacht. Aus einem Ackergaul kann man nun mal kein Rennpferd machen. Werder und Dutt kommen mir immer so vor wie shattered dreams. Ob ein anderer Trainer aktuell so viel mehr aus der Truppe herausholen würde, ist rein spekulativ aber nicht unwahrscheinlich.

Ob ein Trainer mehr als 10 Punkte in der RR geholt hätte? Möglich, Abstiegskampf pur aber wohl denkbarer.

Es ist vermutlich ein Schaaf-Symptom, dass hier nur der Kombinationsfußball zählt. Den gab es zwar seit Jahren nicht mehr, aber man hat halt immer drauf gehofft, dass das Team es doch könnte. Konnte es aber nicht. Duff versuchte es einige Spiele lang und musste einsehen (und sah es glücklicherweise ein), dass es nicht klappte. Nach dem die Rennpferde sich dann doch eher langsam zeigten...



Perseverierend darauf hinzuweisen, dass diese Spieler eigentlich besser als in Wahrheit sind, entspricht nicht dem tatsächlichen Leistungsvermögen dieser Mannschaft. Denn in der Vergangenheit ist Vieles von Individualleistungen Einzelner (Pizarro, KdB, MA mit Abstrichen) überdeckt worden.

Hmm...da ist wohl ein Fehler drin. Aber welcher Fussball ist denn der wahre Fußball? Offensiv oder defensiv? Konter- oder Kombinationsfußball? Ticitaca oder Catenaccio? Oder Kick and Rush?

Zählt nicht letztlich das Ergebnis?
 
Wogegen ich mich wehre ist, dass die Erwartungshaltung in Bezug auf die Qualität der Mannschaft in ungeahnte Höhen schnellt.
Hier wird gerne behauptet, dass mit dem richtigen Trainer und dem richtigen Training die Mannschaft bald guten, schnellen und toll anzusehenden Fußball spielen könnte, wenn man sie nur ließe?
Wir haben viel zu viele gleichartige Spielertypen in der Mannschaft, die sich nur im Kampf einigermaßen ergänzen.
Die "Königsposition" ist in einer funktionierenden Mannschaft D6. In diesem Mannschaftsteil sieht man es besonders, dass zu gleiche Spieler auf dieser Position spielen. Keiner von denen ist in der Lage diese Rolle modern zu interpretieren. Bei Makiadi hatte es Dutt vielleicht noch geglaubt? In Freiburg hat er im Verbund ganz gut funktioniert, was er hier in Bremen nun gar nicht tut.
Wie soll ein modernes schnelles Umschaltspiel funktionieren, wenn man auf der D6 nur Spieler hat, die unter Druck aufgrund technischer Mängel und schwachem Spielverständnis den Ball irgendwie zum Nebenmann bringen? Da fehlt die Handlungsschnelligkeit und die Präzision.
Entweder man investiert in diese Position, was man mit CM getan hat und leider komplett schief gegangen ist, oder man entwickelt eigene Spieler aus der Jugend dafür!
 
Wogegen ich mich wehre ist, dass die Erwartungshaltung in Bezug auf die Qualität der Mannschaft in ungeahnte Höhen schnellt.
Hier wird gerne behauptet, dass mit dem richtigen Trainer und dem richtigen Training die Mannschaft bald guten, schnellen und toll anzusehenden Fußball spielen könnte, wenn man sie nur ließe?

Ich glaube, niemand erwartet "schnellen und toll anzusehenden Fußball" von diesem Team. Was man erwarten darf, ist, dass die Mannschaft eines Bundesligisten, der es auch im nächsten Jahr bleiben möchte, in der Lage ist, sich eigene Chancen zu "erarbeiten", von "erspielen" möchte ich gar nicht sprechen. Es darf erwartet werden, dass man nicht nur auf Verteidigung setzt, dass man selbst dann nicht fast völlig auf Konterspiel verzichtet, dass man nicht nur lange Bälle nach vorn haut und "auf den lieben Gott" hofft, dass der Trainer solch eines Bundesligisten an der Balance arbeitet und nicht "blind" auf reine "Schadensbegrenzung" setzt.

Das alles wäre auch mit dieser Mannschaft möglich. Derzeit spielt Werder, nach vorn, auch schwächer als Braunschweig und schlapper als manch Zweitligist. Das ist reiner "Angsthasen-Fußball".


Wir haben viel zu viele gleichartige Spielertypen in der Mannschaft, die sich nur im Kampf einigermaßen ergänzen.
Die "Königsposition" ist in einer funktionierenden Mannschaft D6. In diesem Mannschaftsteil sieht man es besonders, dass zu gleiche Spieler auf dieser Position spielen. Keiner von denen ist in der Lage diese Rolle modern zu interpretieren. Bei Makiadi hatte es Dutt vielleicht noch geglaubt? In Freiburg hat er im Verbund ganz gut funktioniert, was er hier in Bremen nun gar nicht tut.
Wie soll ein modernes schnelles Umschaltspiel funktionieren, wenn man auf der D6 nur Spieler hat, die unter Druck aufgrund technischer Mängel und schwachem Spielverständnis den Ball irgendwie zum Nebenmann bringen? Da fehlt die Handlungsschnelligkeit und die Präzision.
Entweder man investiert in diese Position, was man mit CM getan hat und leider komplett schief gegangen ist, oder man entwickelt eigene Spieler aus der Jugend dafür!

Größtenteils Zustimmung. Die 6er Position ist seit dem Frings-Abschied bei Werder unzureichend besetzt. Darauf muss unbedingt reagiert werden. Makiadi hat bisher versagt. In Freiburg hat er letzte Saison mehr als einmal bewisen, dass er die 6er Position gut ausfüllen könnte. Von unseren derzeitigen Akteuren traue ich am ehesten noch Kroos eine Entwicklung auf dieser Position zu.
 
Wogegen ich mich wehre ist, dass die Erwartungshaltung in Bezug auf die Qualität der Mannschaft in ungeahnte Höhen schnellt.
Hier wird gerne behauptet, dass mit dem richtigen Trainer und dem richtigen Training die Mannschaft bald guten, schnellen und toll anzusehenden Fußball spielen könnte, wenn man sie nur ließe?
Wir haben viel zu viele gleichartige Spielertypen in der Mannschaft, die sich nur im Kampf einigermaßen ergänzen.
Die "Königsposition" ist in einer funktionierenden Mannschaft D6. In diesem Mannschaftsteil sieht man es besonders, dass zu gleiche Spieler auf dieser Position spielen. Keiner von denen ist in der Lage diese Rolle modern zu interpretieren. Bei Makiadi hatte es Dutt vielleicht noch geglaubt? In Freiburg hat er im Verbund ganz gut funktioniert, was er hier in Bremen nun gar nicht tut.
Wie soll ein modernes schnelles Umschaltspiel funktionieren, wenn man auf der D6 nur Spieler hat, die unter Druck aufgrund technischer Mängel und schwachem Spielverständnis den Ball irgendwie zum Nebenmann bringen? Da fehlt die Handlungsschnelligkeit und die Präzision.
Entweder man investiert in diese Position, was man mit CM getan hat und leider komplett schief gegangen ist, oder man entwickelt eigene Spieler aus der Jugend dafür!

Makiadi war nie ein 6er. Dutt wollte die Aufgaben dieses 6ers, den Werder nicht hat und nicht bezahlen kann, auf drei Spieler im MF legen. Ekici, Madiaki und wohl Bargfrede...

Die Qualität der Mannschaft entspricht etwa ihrem Tabellenstand. Mit Blick auf Stuttgart und HSV vielleicht noch den ein oder anderen Platz tiefer.

Diese Saison wird man, wenn es hoffentlich so stabil weitergeht, den Absturz der letzten Jahre abgebremst haben. Dann muss die Entwicklung beginnen. In welche Richtung auch immer.

Denn wie ich schon sagte. Wichtig sind Punkte und weniger die Fanwünsche nach tollem Fußball. Die Zeiten sind in Bremen nun mal vorbei. Dank KATS...
 
Was man erwarten darf, ist, dass die Mannschaft eines Bundesligisten, der es auch im nächsten Jahr bleiben möchte, in der Lage ist, sich eigene Chancen zu "erarbeiten", von "erspielen" möchte ich gar nicht sprechen. Es darf erwartet werden, dass man nicht nur auf Verteidigung setzt, dass man selbst dann nicht fast völlig auf Konterspiel verzichtet, dass man nicht nur lange Bälle nach vorn haut und "auf den lieben Gott" hofft, dass der Trainer solch eines Bundesligisten an der Balance arbeitet und nicht "blind" auf reine "Schadensbegrenzung" setzt.

Solange dies erfolgreich ist, sollte man warum etwas erwarten? Und wer ist "man"? Chancen hat man sich nachweislich erarbeitet und hinten nichts zugelassen.

"Solch eines Bundesligisten" heisst? Dank KATS keine Kohle und keine Topmannschaft mehr. Wie schon angesprochen. Im Jetzt leben. Schaaf ist weg und kommt nicht wieder. Also einfach mal die Realitäten sehen...

Das alles wäre auch mit dieser Mannschaft möglich. Derzeit spielt Werder, nach vorn, auch schwächer als Braunschweig und schlapper als manch Zweitligist. Das ist reiner "Angsthasen-Fußball".

Das ist ziemlicher Unsinn. Ich nehme an, dass Du das auch selbst weisst. Wie gesagt. Lebe im Jetzt...Werder ist in der Rückrundentabelle auf Platz 9...




Größtenteils Zustimmung. Die 6er Position ist seit dem Frings-Abschied bei Werder unzureichend besetzt. Darauf muss unbedingt reagiert werden. Makiadi hat bisher versagt. In Freiburg hat er letzte Saison mehr als einmal bewisen, dass er die 6er Position gut ausfüllen könnte. Von unseren derzeitigen Akteuren traue ich am ehesten noch Kroos eine Entwicklung auf dieser Position zu.

Du verwechselst Makiadi mit Schuster....
 
Werder ist die spielerisch schwächste Mannschaft der Liga

(....)

Dutt ist anzukreiden, dass seine Spielidee auf Hoffnung und Zufall aufgebaut ist, aber die Fehler wurden in der Vergangenheit bei der Zusammenstellung des Kaders gemacht. Aus einem Ackergaul kann man nun mal kein Rennpferd machen.

Hast du schon mal darüber nachgedacht, wieso wir trotz dem Konzept "Hoffnung und Zufall" mit einem "falsch zusammen gestellten Kader" und der "spielerisch schwächsten Mannschaft der Liga" dennoch so einen Abstand zu den Abstiegsrängen haben? Könnte es nicht sein, dass das mit der durchaus vorhandenen spielerischen Klasse einzelner Spieler zusammenhängt? Steht das dann nicht im Widerspruch zum angeblich so schwachen und falsch zusammengestellten Kader? Und liegt dann der Verdacht nicht nahe, daß man aus den vorhandenen Spielern nicht ganz das rausholt was "spielerisch" möglich wäre? Oder wieso sind wir bei so einer Beschreibung nicht punktgleich mit Braunschweig?
 
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