Robin Dutt

Habe ich was anderes gesagt? Dass es nicht besser geworden ist, ist allein seine Verantwortung. Nur lies dir doch mal die Posts vorher durch. Und ich sage ich ja auch nicht, dass ich an RD zwingend festhalten möchte, genau deswegen.
Was ich aber auch noch in TSs (und KAs) Verantwortung sehe ist die Verpflichtung eines Großteils dieses Kaders.

Sehe ich etwas anders. Hunt würden wir alle aufstellen, Prödl und Fritz hat er ohne Not zu Stützen der Mannschaft gemacht. Ignjovski wollte er unbedingt halten. Dazu seine 5-6 Neuen und ein Paar zumindest solide Spieler wie Junuzovic die er sicher auch gerne im Team hat und die bei anderen Mannschaften wie Mainz auch Spielen müssten. Die können sich auch keine 11 Hunts leisten.

Das ist schon mal eine Stammelf die schon deutlich eine Handschrift von RD hat . Darauf muss er mehr machen, kann er aber nicht.

Sicher sind noch einige Graupen aus der KATS Ära dabei, klar. Aber welcher Trainer kann schon irgendwo anfangen und mehr als 12 Millionen ausgeben und 6 neue Spieler holen?
Ich persönlich finde das Dutt keine ganz so schlechten Vorraussetzungen für seine zugegeben nicht einfache Arbeit hatte.
Das Team lag am Boden, aber ich kann nicht mal ein kleines aufbäumen erkennen. Für mich einfach viel zu wenig.
 
Seitdem ich hier mitlese und mitschreibe habe ich noch nie gefühlt,wie tief in diesem Jahr die Ängste sitzen,tatsächlich abzusteigen und nicht nur darüber zu philosophieren.
Allgemeines Schwadronieren,Geplänkel und Rumgesockse mündet zunehmend in eine kollektive Ernsthaftigkeit.

Hoffentlich liegt man sich zum Schluß nicht tröstend in den Armen.


Allgemein scheint die Erkenntnis gereift zu sein,daß Dutt den freien Fall nicht stoppen wird oder kann.
Es ist eine eigenartige Ohnmacht ,zusehen zu müssen,wie die ganze Karre ungebremst gegen die Wand fährt.
Ich alleine kann den Rückwärtsgang einlegen,wenn ich es verstanden habe.Und im Regelfall überlebe ich das dann auch.
Aber hier müssen sich verschiedene Instanzen über ein gemeinsames Handeln einig sein!
Und das macht mir richtig Sorgen!
Der trügerische Sieg gegen Leverkusen hat die Bildung eines Konsenses nicht erleichtert.
Jeder kapiert's,aber keiner kann handeln.

Eichin hatte seine Trainerwahl unmißverständlich mit seiner Glaubwürdigkeit und Kompetenz verwoben!
Glaubt einer allen Ernstes,daß er das heute noch so sieht?Ich nicht!
Der steckt wahrscheinlich momentan in einem richtig fetten Dilemma!
Während er die nächste Saison vorbereitet,bricht ihm womöglich alles unter den Füssen weg.Das spielerische Desaster,die galaktisch bröckelnde Akzeptanz des Trainers in Presse und internen Foren wie Fanstrukturen,die eigene Glaubwürdigkeit und die Ungewißheit eines Klassenerhaltes lähmen jede notwendige Zielstrebigkeit.

Hinzukommt,daß die Probleme bei einem BL-Verein nicht nur strukturell komplexer sind als bei einem Eishockeyverein.

Im Grunde dürfte gar keine Minute mehr verschwendet werden,die Zusammenarbeit mit Dutt zu beenden.Es ist freier Fall,die Eieruhr tickt erbarmungslos und jeder unverbesserliche Optimist riecht es inzwischen gegen den Wind.
Aber die Realität hat damit leider nichts zu tun.
Man wird solange abwarten,bis es tabellarisch und rechnerisch ZWINGEND wird,personelle Entscheidungen zu treffen.Jeder will sein Gesicht bewahren und nicht in Kauf nehmen,sich eventuell noch einmal geirrt zu haben.
Und so liegt die Gefahr sehr nahe,daß man billigend in Kauf nimmt,daß das was man schützen wollte,gegen die Wand fährt.

Keiner will das bewußt!
Ändert aber nichts daran,daß momentan das Schicksal eines großen Traditionsvereins an einem seidenen Faden hängt und Mut und Führungsstärke braucht.

Jeder Verantwortliche dieses Vereins muß wissen,was er beurteilt,wenn er die Trainerfrage nicht mit der Blutleere dieser BL-Mannschaft verknüpft!
 
Seitdem ich hier mitlese und mitschreibe habe ich noch nie gefühlt,wie tief in diesem Jahr die Ängste sitzen,tatsächlich abzusteigen und nicht nur darüber zu philosophieren.
Allgemeines Schwadronieren,Geplänkel und Rumgesockse mündet zunehmend in eine kollektive Ernsthaftigkeit.

Hoffentlich liegt man sich zum Schluß nicht tröstend in den Armen.


Allgemein scheint die Erkenntnis gereift zu sein,daß Dutt den freien Fall nicht stoppen wird oder kann.
Es ist eine eigenartige Ohnmacht ,zusehen zu müssen,wie die ganze Karre ungebremst gegen die Wand fährt.
Ich alleine kann den Rückwärtsgang einlegen,wenn ich es verstanden habe.Und im Regelfall überlebe ich das dann auch.
Aber hier müssen sich verschiedene Instanzen über ein gemeinsames Handeln einig sein!
Und das macht mir richtig Sorgen!
Der trügerische Sieg gegen Leverkusen hat die Bildung eines Konsenses nicht erleichtert.
Jeder kapiert's,aber keiner kann handeln.

Eichin hatte seine Trainerwahl unmißverständlich mit seiner Glaubwürdigkeit und Kompetenz verwoben!
Glaubt einer allen Ernstes,daß er das heute noch so sieht?Ich nicht!
Der steckt wahrscheinlich momentan in einem richtig fetten Dilemma!
Während er die nächste Saison vorbereitet,bricht ihm womöglich alles unter den Füssen weg.Das spielerische Desaster,die galaktisch bröckelnde Akzeptanz des Trainers in Presse und internen Foren wie Fanstrukturen,die eigene Glaubwürdigkeit und die Ungewißheit eines Klassenerhaltes lähmen jede notwendige Zielstrebigkeit.

Hinzukommt,daß die Probleme bei einem BL-Verein nicht nur strukturell komplexer sind als bei einem Eishockeyverein.

Im Grunde dürfte gar keine Minute mehr verschwendet werden,die Zusammenarbeit mit Dutt zu beenden.Es ist freier Fall,die Eieruhr tickt erbarmungslos und jeder unverbesserliche Optimist riecht es inzwischen gegen den Wind.
Aber die Realität hat damit leider nichts zu tun.
Man wird solange abwarten,bis es tabellarisch und rechnerisch ZWINGEND wird,personelle Entscheidungen zu treffen.Jeder will sein Gesicht bewahren und nicht in Kauf nehmen,sich eventuell noch einmal geirrt zu haben.
Und so liegt die Gefahr sehr nahe,daß man billigend in Kauf nimmt,daß das was man schützen wollte,gegen die Wand fährt.

Keiner will das bewußt!
Ändert aber nichts daran,daß momentan das Schicksal eines großen Traditionsvereins an einem seidenen Faden hängt und Mut und Führungsstärke braucht.

Jeder Verantwortliche dieses Vereins muß wissen,was er beurteilt,wenn er die Trainerfrage nicht mit der Blutleere dieser BL-Mannschaft verknüpft!


Im Grundprinzip toller Beitrag! Aber es wäre falsch, ALLES nur am Trainer festzumachen. SEIT JAHREN wurde eine desaströse Personalpolitik gefahren, an der wir jetzt bitter knabbern. Seit Jahren war kein System, keine Taktik, keine Handschrift mehr zu erkennen. Seit Jahren ist unser Defensivverhalten eine einzige Katastrophe.

Dennoch: Dutts Fehlerkette wird immer länger und sichtbarer. Auch bei ihm ist keine Verbesserung o.a. Punkte zu erkennen. Und vor allem -und das macht mir Angst- ist keine Änderung in Sicht!

Richtig ist fraglos, das jedes weitere erfolglose Spiel mit Dutt eins weniger bis Saisonende bedeutet. Aber Eichin zögert noch. Warum? Dutts Verpflichtung geht zum großen Teil auf seine Kappe, wäre somit auch sein Fehler. Dann wäre es schon die zweite Trainerentlassung unter ihm, binnen zehn Monaten. Und so eine kostet wieder viel Geld, Geld, das Werder eigentlich gar nicht mehr hat.

Ein Teufelskreis! Und vor allem? Welcher derzeit freie Trainer kann aus diesem Kader mit Spielern dieser Mentalität mehr herausholen? Da hätte ich auch gerne mal hier sinnvolle Vorschläge...

Gruß vom
Werder-Oldie
 
Dutt hat heute einen grossen Schritt in die Zukunft getan!

Ich bin positiv gestimmt, was die neue Ausrichtung des Vereins angeht!

Dafür vielen Dank an den Trainer.:applaus:
 
Mh, also zunächst mal kaufe ich eine Leertaste für Schmielitz (Kleine Spitze wegen neulich ;) Nicht übel nehmen bitte :))

Nach einer solchen Niederlage ist Wut/Enttäuschung/etc verständlich, aber es will Niemand hören, dass wir Heute gegen den BVB verloren haben und auch z.B. die Aussage von Sahin (glaube ich), dass dies die beste Saisonleistung der Borussia war interessiert nicht.
Wie wirklich verhältnismäßig gespielt worden ist, wurde aber kaum thematisiert, sondern es geht um Dutt raus, Eichin raus, Alle raus oder lieber doch nicht.
Wahrscheinlich braucht es mehr als ein paar Stunden, um das ganze etwas objektiver zu betrachten ...

Ich persönlich fände eine Entlassung zum jetzigen Zeitpunkt riskant. Robin Dutt hat nun schon einige Zeit mit der Mannschaft gearbeitet und ein Neuer Trainer hätte überhaupt keine Kenntnis dessen, was derzeit läuft/im Argen liegt/nicht flutscht/wie die Mannschaft tickt. Es gab ja sicherlich auch viele Beispiele für rettende Feuerwehrmänner, aber ich kann mir das nicht wirklich vorstellen.

Mäh!
 
[...]? Welcher derzeit freie Trainer kann aus diesem Kader mit Spielern dieser Mentalität mehr herausholen?
Es sind aber zusätzlich Spieler mit dieser Spielintelligenz und -witz, taktischen Verständnis, individueller Qualität. Es ist auch dieser Kader, der kein Team ist. Es ist die komplexe Situation, in der unserer Mannschaft quasi alles abgeht, was nur ansatzweise uns zu einem Sieg verhelfen könnte.
Vielleicht können einige Nachwuchsspieler, wenngleich keine Bäume ausreißen, so doch zumindest mal wieder positive Impulsd geben. Die Trainerentlassung muss mMn noch nicht erfolgen - wird und soll aber aktuell bleiben.
 
Man muss mal ganz allgemein einen Punkt finden in dem es heisst:

Werder sucht einen neuen Trainer!

Warum stehen denn nicht die "besseren" Trainern für diese Aufgabe Schlange?!

Meine Antwort: "Weil Werder nicht besser zumachen ist, mit dieser Mannschaft, egal unter welchem Trainer!"
 
Im Grundprinzip toller Beitrag! Aber es wäre falsch, ALLES nur am Trainer festzumachen. SEIT JAHREN wurde eine desaströse Personalpolitik gefahren, an der wir jetzt bitter knabbern. Seit Jahren war kein System, keine Taktik, keine Handschrift mehr zu erkennen. Seit Jahren ist unser Defensivverhalten eine einzige Katastrophe.

Dennoch: Dutts Fehlerkette wird immer länger und sichtbarer. Auch bei ihm ist keine Verbesserung o.a. Punkte zu erkennen. Und vor allem -und das macht mir Angst- ist keine Änderung in Sicht!

Richtig ist fraglos, das jedes weitere erfolglose Spiel mit Dutt eins weniger bis Saisonende bedeutet. Aber Eichin zögert noch. Warum? Dutts Verpflichtung geht zum großen Teil auf seine Kappe, wäre somit auch sein Fehler. Dann wäre es schon die zweite Trainerentlassung unter ihm, binnen zehn Monaten. Und so eine kostet wieder viel Geld, Geld, das Werder eigentlich gar nicht mehr hat.

Ein Teufelskreis! Und vor allem? Welcher derzeit freie Trainer kann aus diesem Kader mit Spielern dieser Mentalität mehr herausholen? Da hätte ich auch gerne mal hier sinnvolle Vorschläge...

Gruß vom
Werder-Oldie

Erstmal Danke,daß Du auch noch die Augen aufhalten kannst!
Ich habe im Spieltagsthread mit DR AKR über Effenberg postiert.Warum nicht Effenberg?Vor einem Jahr hätte ich mein Laptop zugeklappt und wär ins Bett gegangen,wenn mir jemand so gekommen wäre.
Aber heute denke ich wegen unserer Probleme anders darüber.
Seit drei Jahren werde ich nicht müde,darauf zu verweisen,daß Werder ein mentales Problem hat.Der Verein wollte einen Trainer,der sich nahtlos in die familiären und harmonischen Grundstrukturen einbringen kann.
Hätte das geklappt,brauchte ich nicht schreiben.
Heute,im Rückblick,erkenne ich zunehmend,daß Werder den Anschluß an die Erfordernisse des "modernen" Fußballs verpennt hat,weil es immer so bleiben möchte,wie es mal war.
Die Zeiten sind vorbei!
Dutt ist ein retortenmäßiger Nachfolger ,aber kein Trainer mit neuen Ideen.
Mit ihm kann man gemütlich das alte Werder schaukeln,aber er hat keine Ecken und Kanten,keine Straightheit im Denken oder Visualisieren.Er ist zuviel "Altes Werder"!
Wir brauchen einen Typen,der genau weiß,was er von seinen Spielern erwartet und genau weiß,was er ihnen zumuten kann.Keinen Bauklötzchenarchitekten,der erst die Abwehr klötzelt und dann die Offensive bastelt.
Das Ergebnis seiner "Philosophie" ist niederschmetternd!
Wir werden,-und das meine ich bitter,bitter ernst-,mit ihm absteigen,wenn keiner die Bremse zieht!
 
Erstmal Danke,daß Du auch noch die Augen aufhalten kannst!
Ich habe im Spieltagsthread mit DR AKR über Effenberg postiert.Warum nicht Effenberg?Vor einem Jahr hätte ich mein Laptop zugeklappt und wär ins Bett gegangen,wenn mir jemand so gekommen wäre.
Aber heute denke ich wegen unserer Probleme anders darüber.

Dafür fallen meine Augen morgens oft zu...:lol:

Effenberg halte ich für hochinteressant, aber auch für hochriskant! Der hat null Trainererfahrung! Willst Du sowas in einer Situation riskieren, wo es um Werders Existenz geht (ja, ein Abstieg könnte die Existenz Werders bedrohen, es könnte Aachener Verhältnisse geben, denk allein mal an die immensen Stadionkosten!).

Die Haupteigenschaft eines neuen Trainers sollte aber in der Tat in der Motivation liegen. Großartige systemtaktische und spielerische Verbesserungen sind kaum mitten in einer Saison binnen drei Monaten zu schaffen.

Im Ernstfall einer Trainerentlassung käme für mich nur eine Lösung in Frage, die Sinn ergäbe: Otto Rehhagel in Verbindung mit einem ihm vertrauten Ex-Spieler, vielleicht Eilts oder Votava. Bis Saisonende, erfolgsbezogen (also nur bei Klassenerhalt) bezahlt.

Die wären vertraut mit der aktuellen Situation, hätten Werder-Herzblut und Ottos Stärke war immer die Motivation. Zudem brennt er sicherlich darauf, sein weniger erfolgreiches Berliner Gastspiel vergessen zu machen...

Gruß vom
Werder-Oldie
 
Im Ernstfall einer Trainerentlassung käme für mich nur eine Lösung in Frage, die Sinn ergäbe: Otto Rehhagel in Verbindung mit einem ihm vertrauten Ex-Spieler, vielleicht Eilts oder Votava. Bis Saisonende, erfolgsbezogen (also nur bei Klassenerhalt) bezahlt.

Spieler und die ganze Bundesliga würde sich kaputtlachen, wenn Otto plötzlich auftauchen würde... und ich auch :lol::lol::lol:
 
Wie alt war noch mal der leider vor kurzem viel zu früh verstorbene spanische Nationaltrainer, als er 2008 den EM-Titel gewann? 75?
Es geht nicht um alt oder jung, sondern nur um gut oder schlecht!

Gruß vom
Werder-Oldie

Tjo, es geht nicht um alt oder jung ... 2008 standen wir auch noch ganz gut da und es ging abwärts. Als Grund wurde dafür ausgemacht, dass TS den Wandel des Fußballs verschlafen hätte. Ich glaube nicht, dass ein König Otto hier nochmal modern und erfolgreich auftreten könnte.

EDIT: Entschuldige bitte, aber WENN, dann holt man sich doch jemanden, der Absitegskampf gepackt hat und nicht jemanden der Abstiegskampf Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) hat (nur des Wortspiels wegen)
 
1976 ist 38 Jahre her. Wenn du das als Argument heranziehen willst, bitte.

Dann kann man auch neumans Argument zählen, dass Schaaf 99 auch den Abstieg verhindert hat. Genau der gleiche Käse.
 
Tjo, es geht nicht um alt oder jung ... 2008 standen wir auch noch ganz gut da und es ging abwärts. Als Grund wurde dafür ausgemacht, dass TS den Wandel des Fußballs verschlafen hätte. Ich glaube nicht, dass ein König Otto hier nochmal modern und erfolgreich auftreten könnte.

Lieber unmodern und erfolgreich, wie mit Griechenland bei der EM. Es geht AUSSCHLIEßLICH um den Klassenerhalt. Für alles andere müßte dann im Sommer ein neuer sorgen.

Gruß vom
Werder-Oldie
 
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