Robin Dutt

Laut RD sind keine Neuverpflichtungen in der Winterpause nötig...
Hat der den Schuss nicht gehört?
Will der mit diesen Defensivspielern so weiter machen? Im OM kann man auch nachlegen und sich im Gegenzug überlegen, ob man sich nicht von Ekici trennen sollte.

Sofern man genügend Leute bis zur Rückrunde ausleiht,die der Mannschaft weiterhelfen,hat er doch eigentlich nix Falsches gesagt. :p
 
Warum kritisierst du eine Kaltstellung Schmitz? Soweit mir bekannt war der eigentlich eher Verletzt und nicht Kaltgestellt.

In meinen Augen ist der Umgang mit Schmitz durchaus kritikwürdig. Schmitz verletzte sich meines Wissens nach zu Beginn der Vorbereitungsphase, hatte also kaum eine Chance, seine Qualitäten unter Beweis zu stellen, denn an Hand einiger weniger Trainingsteilnahme kann man diese nicht abschließend beurteilen. Trotzdem ließ die Verpflichtung eines Linksverteidigers auf sich warten. Garcia kam nicht nur kurz vor Ablauf der Transferfrist, sondern auch kurz bevor Schmitz wieder genesen war. Die Partien, die er (Schmitz) also noch ausgefallen wäre, hätte man durchaus durch anderes Personal wie bspw. Ignjovski, welcher auf dieser Position ja durchaus spielen kann, ersetzen können. Trotzdem holte man Garcia und daraus folgere ich, dass man überhaupt kein Interesse daran hatte, Schmitz eine ernstzunehmende Chance zu gewähren. Eine andere Erklärung wäre, dass man ihn Dank der Videoanalysen seiner Auftritte in der vergangenen Spielzeit als zu schlecht befunden hat, was allerdings nicht unbedingt wahrscheinlich ist, da Schmitz sich in der letzten Saison -im Gegensatz zu einigen anderen Akteuren- keine groben Fehler geleistet hat.

Zumal dieses Phänomen, welches man im Falle Schmitz beobachten kann, ja auch durchaus in Bezug auf andere Personalien, Ignjovski sei hier u.a. genannt, zu beobachten ist.
 
@Werder-Fan4ever-Ersatz

Interessanter Beitrag.

Die Torwartproblematik würde ich ausklammern, weil wir nicht wissen ob Mielitz eventuell um die Pause gebeten hat.

Lob von Campino. Der Beitrag muss gut gewesen sein. ;)

Deinen Einwand halte ich im Übrigen für reichlich spekulativ. Natürlich ist es denkbar, dass Mielitz auf Grund jüngster Patzer um eine Auszeit gebeten haben könnte, realistisch ist diese Annahme in meinen Augen allerdings nicht. Denn ersteinmal glaube ich, dass Fußballer in der Regel eher dahingehend gestrickt sind, ihre Fehler durch bessere Leistungen in der nächsten Partie wieder wettzumachen. Außerdem stellt sich mir in Bezug auf diese Annahme die Frage, warum Mielitz ausgerechnet jetzt um eine Auszeit gebeten haben sollte. In dieser Spielzeit waren seine Leistungen bis dahin überzeugend, er leistete sich keine Fehler, die von Bedeutung waren. Der Gegendwind der Presse war, anders als Dutt behauptet, gering und jüngste Vergangenheit hat gezeigt, dass die Fans in Bremen zum Großteil hinter den Akteuren stehen. Warum also eine Auszeit nehmen anstatt in der nächsten Partie rauszugehen und es besser machen zu wollen? Zumal Mielitz wissen dürfte, dass Wolf sein direkter Konkurrent ist und sich beide ungefähr auf Augenhöhe befinden. Da wird er seinen Platz im Tor wohl kaum freiwillig räumen und das Risiko eingehen, den Stammplatz zu verlieren.
 
Die Verantwortung für ein derartig ungeordnetes Spiel, für ein nicht erkennbares Umschaltspiel und fehlender Struktur, insgesamt also purer Konzeptlosigkeit trägt einen Namen und dieser lautet Robin Dutt.

Veranschaulichen lässt sich das sehr deutlich bei unseren ersten beiden Gegentoren. Man betrachte mal dieses Video ab Minute 1:14. http://www.youtube.com/watch?v=SAw4MtfRKMs

TGS hat seinen Gegenspieler außen vor sich und Elia ist noch in Nähe des Ballführenden Herthaners. Der Bremer Spieler über Elia hat seinen Gegenspieler schon ziehen lassen, so dass Lukimya sich gezwungen sieht, die Kette zu verlassen. Das sind keine individuellen Fehler, sondern ein Fehler in der Ordnung. Es bildet sich ein wunderschönes Hertha-Dreieck und die folgende Kombination ist kein Produkt des Zufalls. Lukimya macht die Kette auf, Elia lässt nun auch seinen Gegenspieler ziehen und TGS versucht das vorherige Übel auszubügeln und verursacht dann den Elfmeter.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei Gegentor 2 ab, dessen Enstehung ab Minute 2:21 zu sehen ist. Petersen versucht als Alleinunterhalter Pressingdruck zu erzeugen, die Wirkung verpufft und Petersen ist überspielt, ein Antritt des Herthaners reicht aus um unattackiert auf Hunt und Elia zuzulaufen - die beide in völliger Passivität erstarren - und den Pass durchzuspielen. Wieder muss Lukimya aufgrund miserabler Ordnung die Kette verlassen und kommt gegen den nach außen passenden Ramos, der sich sein Tor selbst einleitet, nicht mehr hinterher. Das sind grausige, strukturelle Probleme und es hilft nichts, die Augen davor zu verschließen.

Bei Gegentor 3 hat man 6-7 Spieler im letzten Drittel, aber eine vernünftige Ordnung ist nicht zu erkennen. Ganz im Gegenteil, die Spieler bilden fast eine Art Pulk und ein Herthaner unter Begleitschutz von Caldirola muss dann nur noch in den einzigen offenen Raum spielen, um unser Chaos aufzudecken. Dass dann beim Abpraller von Wolf kein Werder Spieler mehr reagiert ist dann nur noch der Schlusspunkt unter einer Darbietung, die peinlicher kaum sein kann.
 
Die Verantwortung für ein derartig ungeordnetes Spiel, für ein nicht erkennbares Umschaltspiel und fehlender Struktur, insgesamt also purer Konzeptlosigkeit trägt einen Namen und dieser lautet Robin Dutt.

Veranschaulichen lässt sich das sehr deutlich bei unseren ersten beiden Gegentoren. Man betrachte mal dieses Video ab Minute 1:14. http://www.youtube.com/watch?v=SAw4MtfRKMs

TGS hat seinen Gegenspieler außen vor sich und Elia ist noch in Nähe des Ballführenden Herthaners. Der Bremer Spieler über Elia hat seinen Gegenspieler schon ziehen lassen, so dass Lukimya sich gezwungen sieht, die Kette zu verlassen. Das sind keine individuellen Fehler, sondern ein Fehler in der Ordnung. Es bildet sich ein wunderschönes Hertha-Dreieck und die folgende Kombination ist kein Produkt des Zufalls. Lukimya macht die Kette auf, Elia lässt nun auch seinen Gegenspieler auch noch ziehen und TGS versucht das vorherige Übel auszubügeln und verursacht dann den Elfmeter.

Um nur mal auf Tor 1 einzugehen:

Was ich sehe ist ein Lukimya, der halbherzig einen Schritt vorgeht ohne dabei die Chance zu haben den ballführenden Spieler zu attackieren. Er steht dann zwischen Baum und Borke, wo er überhaupt nichts ausrichten kann. Er öffnet nur den Raum hinter sich komplett. Dann sehe ich einen TGS, der nach dem rausrücken von Luki hätte einrücken müssen um den Weg zum Tor zu versperren. Macht er auch nicht.
Dann sehe ich noch einen Elia der am Gegenspieler ist, aber nur halbherzig hinterherläuft ohne diesen zu stören. Genau das halbherzige, körperlose Verteidigen, dass Hunt kritisiert hat. Ob dieses Gegentor bzw. "verteidigen" systemimmanent ist, ist schwer zu sagen. Die Tatsache, dass beide 6er nicht da sind, ist sicher ein Problem des Systems. Weil der Abstand zur Viererkette wieder mal zu groß ist.
Dennoch war es absolut zu verhindern, aber Luki, Elia und TGS machen das einfach schlecht. Jetzt ist die Frage, ob das die Schuld des Trainers ist. Also wissen die Spieler einfach nicht, was sie in der Situation tun sollen oder kriegen sie es einfach nicht hin?
 
Das ist absolut nicht richtig. Die Fehler von Mielitz aus Mainz wurden medial ausgeschlachtet, Unsicherheiten von letzter Saison wurden dauernd erwähnt und der Bezug zu Wieses Abschiedsspiel und Wiese-Rückkehr erneut spekuliert.

Ich erinnere mich an das Spiel gegen Mainz, wo beim Stand von 0:0 folgendes passierte:

Zitat von Kicker.de:
Geis bringt den Ball als Aufsetzer aufs Tor, Mielitz mit Problemen, lenkt das Leder unorthodox zur Ecke, die nichts einbringt.

Woraufhin der Kommentator sagte "Tja, hat Werder ein Torwartproblem?!". Hat mich tierisch aufgeregt, da Miele zu dem Zeitpunkt - jedenfalls nach meinem Gefühl - ein richtig sicherer Rückhalt war und ich nicht einmal auf die Idee gekommen wäre, das überhaupt zu vermuten.
 
Lob von Campino. Der Beitrag muss gut gewesen sein. ;)

Deinen Einwand halte ich im Übrigen für reichlich spekulativ. Natürlich ist es denkbar, dass Mielitz auf Grund jüngster Patzer um eine Auszeit gebeten haben könnte, realistisch ist diese Annahme in meinen Augen allerdings nicht. Denn ersteinmal glaube ich, dass Fußballer in der Regel eher dahingehend gestrickt sind, ihre Fehler durch bessere Leistungen in der nächsten Partie wieder wettzumachen. Außerdem stellt sich mir in Bezug auf diese Annahme die Frage, warum Mielitz ausgerechnet jetzt um eine Auszeit gebeten haben sollte. In dieser Spielzeit waren seine Leistungen bis dahin überzeugend, er leistete sich keine Fehler, die von Bedeutung waren. Der Gegendwind der Presse war, anders als Dutt behauptet, gering und jüngste Vergangenheit hat gezeigt, dass die Fans in Bremen zum Großteil hinter den Akteuren stehen. Warum also eine Auszeit nehmen anstatt in der nächsten Partie rauszugehen und es besser machen zu wollen? Zumal Mielitz wissen dürfte, dass Wolf sein direkter Konkurrent ist und sich beide ungefähr auf Augenhöhe befinden. Da wird er seinen Platz im Tor wohl kaum freiwillig räumen und das Risiko eingehen, den Stammplatz zu verlieren.
:tnx:
Es ist doch absurd,daß ein Torwart,der im Aufwind war,das Tor räumen will,weil er zweimal mies gepatzt hat.
Ich glaube,das trägt eher die konfuse Handschrift dieses Trainers,der die Befürchtung hatte,daß Mielitz bei weiteren Fehlern nicht noch einmal die psychische Belastbarkeit hinbekommt,die er nach dem Wiesehype geschultert hatte.
Und genau das habe ich für einen Fehler gehalten.Dutt ist mir zuviel "Spielerflüsterer",zu biegsam in seiner Grundausrichtung.Er weiß nicht wirklich,was er will.Sein Abweichen von seiner selbst gesetzten Grundordnung zugunsten der Wünsche von Fans geht in die gleiche Richtung.
Auch die letzte Aussage,er fiele seinen Spielern in den Rücken,hielte er personelle Nachbesserungen in derWP für notwendig,spricht für Wischiwaschi,aber nicht für eine glasklare Vorstellung von dem,was er verlangt und wohin er will!
 
Fussballer haben nen 8h-Arbeitstag wie wir auch, am spieltag vermutlich mehr. 1 freier Tag ist da echt nicht zu viel verlangt. Aber gegen sowas lässt sich natürlich klasse hetzen.

Streichen wir den freien Tag und haben dann nach zwei Wochen Zerrungen und Faserrisse, ist Dimanski wieder schuld.

soso. 8 stunden arbeitstag.

bayern wollte mal den 8 stunden "arbeitstag" einführen, wurde nix von.

training, 3 stunden mittag wieder training, ende.
 
Um nur mal auf Tor 1 einzugehen:

Was ich sehe ist ein Lukimya, der halbherzig einen Schritt vorgeht ohne dabei die Chance zu haben den ballführenden Spieler zu attackieren. Er steht dann zwischen Baum und Borke, wo er überhaupt nichts ausrichten kann. Er öffnet nur den Raum hinter sich komplett. Dann sehe ich einen TGS, der nach dem rausrücken von Luki hätte einrücken müssen um den Weg zum Tor zu versperren. Macht er auch nicht.
Dann sehe ich noch einen Elia der am Gegenspieler ist, aber nur halbherzig hinterherläuft ohne diesen zu stören. Genau das halbherzige, körperlose Verteidigen, dass Hunt kritisiert hat. Ob dieses Gegentor bzw. "verteidigen" systemimmanent ist, ist schwer zu sagen. Die Tatsache, dass beide 6er nicht da sind, ist sicher ein Problem des Systems. Weil der Abstand zur Viererkette wieder mal zu groß ist.
Dennoch war es absolut zu verhindern, aber Luki, Elia und TGS machen das einfach schlecht. Jetzt ist die Frage, ob das die Schuld des Trainers ist. Also wissen die Spieler einfach nicht, was sie in der Situation tun sollen oder kriegen sie es einfach nicht hin?

Warum muss Luki denn überhaupt den Schritt raus aus der Kette machen? Wer die Frage stellt, der bekommt auch Antworten. Hunt muss sich - trotz offensiv ordentlichen Spiels - nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, denn er bleibt auch gern mal in der Rückwärtsbewegung stehen. Das ist aber auch nicht verwunderlich, bekommt er doch unter Robin Dutt alle Freiheiten. Wenn man vor der Abwehrkette keine Ordnung und keinen Zugriff bekommt, dann ist dafür der Trainer verantwortlich und das ist deutlich zu sehen.
 

Ich zitiere mich mal selbst, um meinen Beitrag von Seite 344. in diesem Thread um drei weitere Kritikpunkte zu ergänzen, die mir im Laufe des gestrigen Tages in den Sinn kamen:

1. Schon unter Schaaf war eine gewisse Konzentrationsschwäche unserer Spieler zu bewundern bzw. zu erkennen. Diese Konzentrationsschwäche konnte auch Dutt bis hierhin nicht abstelllen und sie zieht sich bis hierhin über weite Strecken der Saison. Die angesprochene Schwäche bezüglich der Konzentrationsfähigkeit ist allerdings in meinen Augen nicht nur individuell zu erkennen, sondern mittlerweile auch im Kollektiv. In der vergangenen Spielzeit ist es oftmals so gewesen, dass sich einzelne Spieler grobe Fehler in Form von Fehlpässen oder derartigem geleistet haben, was uns dann letztlich oftmals ins Hintertreffen brachte. Vor allem Lukimya fällt mir diesbezüglich -ohne ihm zu nahe treten und ohne ihn als alleinigen Sündenbock darstellen zu wollen- ein. In dieser Saison halten sich die individuellen Fehler im Vergleich zur letzten Spielzeit ungefähr die Waage, haben sich vielleicht sogar etwas reduziert. Dafür mache ich nun deutlich mehr Konzentrationsfehler im Kollektiv aus:

Besonders deutlichen sind diese kollektiven Konzentrationsfehler in der Anfangsphase einer Partie oder auch zu Beginn der zweiten Hälfte. Werder ist gefühlt -ich habe keine Lust, eine Statistik diesbezüglich herauszusuchen- eine der Mannschaften, die in den ersten 20. Minuten einer Partie die meisten Gegentreffer hinnehmen muss, meist klingelt es sogar doppelt. Dies hat natürlich die Ursache, dass die Spieler noch nicht wirklich wach sind, wenn die Begegnung beginnt, vor allem aber hat es die Folge, dass Werder das eigentlich angedachte eigene Spiel gar nicht erst aufbauen kann, weil das gesamte Konzept in der Regel durch frühe Gegentreffer über den Haufen gewurfen werden muss. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte ist dieses Phänomen oftmals zu beobachten, so auch am vergangenen Freitag beim Spiel bei der HERTHA in Berlin, wo bereits in der 48. Minute ein weiterer Gegentreffer fiel. Ausgeprägt ist dieses Phänomen außerdem inmitten der zweiten Halbzeit, wenn das Spiel bis dahin zu Werders Gunsten verläuft -das war auf Schalke zu beobachten- und nach eigener Führung, worauf man sich dann oftmals zu sicher zu fühlen scheint, einen Gang im Kollektiv runterschaltet und dann -wie am Freitag in Berlin, als Selassie den Berliner Spieler unmittelbar nach der Führung im Strafraum foulte- promt ein Gegentor kassiert.

Für diese Schlafmützigkeit nach einem Gegentor mache ich by the way die s.g. Führungsspieler verantwortlich, deren Aufgabe es eigentlich sein sollte, das Übrige Team zu konzentriertem Spiel zu bewegen. Auch bezüglich dieser genannten Führungsspieler auf dem Platz mache ich Dutt übrigens einen Vorwurf, denn der Kapitän Fritz ist längst über seinen Zenit hinaus, bringt selbst keine zufriedenstellenden Leistungen, soll seine Mitspieler aber zu guten Leistungen bewegen? Das passt was nicht. Auch Makiadi als Führungsspieler auszuwählen halte ich für fehlerhaft, da er sich als Neuzugang selbst erst zu beweisen hat, gerade, wo Werder seine erste große Station im Profifußball ist und dass Hunt mit einer solchen Last nur schwierig umgehen kann, war allgemein bekannt.

2. Ein altbekanntes Problem: das Umschaltspiel. Problem im Umschalten waren ebenfalls unter Schaaf zu erkennen, schienen durch Dutts defensive Ausrichtung -besonders die Partie auf Schalke ist mir hier positiv in Erinnerung geblieben und ich würde dieses Spiel schon nahezu als beste Saisonleistung Werders bezeichnen, trotz der Niederlage- beseitigt. Auf Grund der nun aber vollkommen anders ausgerichteten Spielweise sind sie wieder einmal zu beobachten. Werder verliert, gerade in der eigenen Vorwärtsbewegung, ungemein viele Bälle. Die Mittelfeldspieler bewegen sich oftmals völlig falsch -der Kroos Ausfall fällt hier besonders stark ins Gewicht-, schaffen keine Freiräume und bieten somit nicht genügend Anspielstationen. Nur selten ist eine Dreiecksbildung zu beobachten, sprich nur selten hat der ballführende Spieler tatsächlich zwei oder mehr Anspielstationen vor sich. Die Folge daraus ist oftmals, dass die Bälle lang und unkontrolliert nach vorne geschlagen werden, sodass in der Offensive auf ein Zufallsprodukt zu warten ist, worunter in meinen Augen vor allem di Santo zu leiden hat. Eine andere Folge ist, dass die Spieler, die das Aufbauspiel durchführen sollen, also oftmals die Innenverteidiger, das Risikospiel suchen, die Bälle aber in den Füßen der Gegner landen und diese Werder dann zeigen, wie man tatsächlich lehrbuchmäßig umschaltet. Vor allem Lukimya hat hier große Probleme. Dieses Problem im Spielaufbau ist natürlich unterschiedlich ausgeprägt zu beobachten, da es auch von der Ausrichtung des jeweiligen Gegners abhängt. Aktuell praktizieren allerdings einige Teams das s.g. Pressing, was bei Werder zu verschärften Problemen führt.

3. Die Auswechslungen. Häufig ist mMn zu beobachten, dass Dutt hier die völlig falschen Entscheidungen trifft. Auch hier soll mir das Spiel von Freitag als Beispiel dienen. Ersteinmal ist es mir unbegreiflich, warum die Wechseloptionen nicht vollständig ausgeschöpft werden, zum anderen ist mir nicht klar, warum man bei einem Rückstand gegen ein defensivstarkes Team in Persona Ekici einen Spieler bringt, dessen beste Eigenschaft es wohl ist, das Spiel zu beruhigen und das Tempo herauszunehmen. Hier wären Spieler, die überhaupt ersteinmal Tempo aufkommen lassen, wie Yildirim bspw. doch angebrachter.
 
... Jetzt ist die Frage, ob das die Schuld des Trainers ist. Also wissen die Spieler einfach nicht, was sie in der Situation tun sollen oder kriegen sie es einfach nicht hin?

Ich vermute mal, sowohl als auch!

Wenn es das wesentliche Ansinnen Dutts war, die Defensive zu stärken, keine 66 Gegentore pro Saison zu fangen, muss man fragen, warum es bisher hinten weiterhin desolat aussieht.

Bei den Spielern ist mMn leider oftmals zu beobachten, dass es für sie viel zu schnell geht. Einem Caldirola kann man es mMn nicht vorwerfen. Er ist jung und neu in der Bundesliga. Von Gebre Selassie als Nationalspieler muss man eindeutig mehr erwarten. Ein Lukimya hat einfach nicht die Klasse. Warum der für Prödl spielt? Prödl selbst ist leider viel zu unbeständig, aber eindeutig besser als Lukimya. Ein Fritz hat Erfahrung, ist aber inzwischen zu langsam.

Eichin muss reagieren, nicht nur in der Abwehr. Es ist an ihm, zu handeln!
 
Das ist absolut nicht richtig. Die Fehler von Mielitz aus Mainz wurden medial ausgeschlachtet, Unsicherheiten von letzter Saison wurden dauernd erwähnt und der Bezug zu Wieses Abschiedsspiel und Wiese-Rückkehr erneut spekuliert.

Gut, dann habe ich davon gegebenenfalls einfach nur zu wenig mitbekommen. Erklärt aber trotzdem nicht, warum Mielitz seinen Platz als Stammkeeper freiwillig räumen sollte.
 
Warum muss Luki denn überhaupt den Schritt raus aus der Kette machen? Wer die Frage stellt, der bekommt auch Antworten. Hunt muss sich - trotz offensiv ordentlichen Spiels - nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, denn er bleibt auch gern mal in der Rückwärtsbewegung stehen. Das ist aber auch nicht verwunderlich, bekommt er doch unter Robin Dutt alle Freiheiten. Wenn man vor der Abwehrkette keine Ordnung und keinen Zugriff bekommt, dann ist dafür der Trainer verantwortlich und das ist deutlich zu sehen.

Natürlich verhindern die 6er im Idealfall die Situation schon vorher. Du kannst aber doch nicht 90 Minuten lang verhindern, dass ein IV mal rausrücken muss. Das ist doch naiv zu glauben. Und wenn der IV rausrücken muss, dann muss er das auch konsequent tun. Beim zweiten Gegentor ist das ja noch schlimmer von Luki. Und wenn ein IV rausrückt und gar nicht in die Nähe des Zweikampfes kommt, dann muss er den Spieler eben mal festhalten, wenn hinter ihm alles offen ist. Bzw. andere Spieler müssen einrücken und den Weg zum Tor verhindern. Das passiert bei anderen Mannschaften auch ein paar mal pro Spiel. Nur bei uns führt es zu zwei Gegentoren, weil die Abwehrspieler die Situationen nicht lösen können.
Ich bin weit davon entfernt unser System und unsere Defensivarbeit als Team aktuell als gut zu bezeichnen, aber beide Tore wären trotz allem recht leicht zu verhindern gewesen, wenn man a) nicht nur zugeschaut und Begleitschutz geleistet hätte und b) gewusst hätte was man im Falle eines aufrückenden IV's tut.
Im Falle des zweiten Gegentores hätte wohl auch das beste Stellungsspiel nix genutzt, weil die SPieler ja gar nicht in den Zweikampf wollten. Das war an Passivität ja nicht zu überbieten.
 
Natürlich verhindern die 6er im Idealfall die Situation schon vorher. Du kannst aber doch nicht 90 Minuten lang verhindern, dass ein IV mal rausrücken muss. Das ist doch naiv zu glauben. Und wenn der IV rausrücken muss, dann muss er das auch konsequent tun. Beim zweiten Gegentor ist das ja noch schlimmer von Luki. Und wenn ein IV rausrückt und gar nicht in die Nähe des Zweikampfes kommt, dann muss er den Spieler eben mal festhalten, wenn hinter ihm alles offen ist. Bzw. andere Spieler müssen einrücken und den Weg zum Tor verhindern. Das passiert bei anderen Mannschaften auch ein paar mal pro Spiel. Nur bei uns führt es zu zwei Gegentoren, weil die Abwehrspieler die Situationen nicht lösen können.
Ich bin weit davon entfernt unser System und unsere Defensivarbeit als Team aktuell als gut zu bezeichnen, aber beide Tore wären trotz allem recht leicht zu verhindern gewesen, wenn man a) nicht nur zugeschaut und Begleitschutz geleistet hätte und b) gewusst hätte was man im Falle eines aufrückenden IV's tut.
Im Falle des zweiten Gegentores hätte wohl auch das beste Stellungsspiel nix genutzt, weil die SPieler ja gar nicht in den Zweikampf wollten. Das war an Passivität ja nicht zu überbieten.

Dass Innenverteidiger rausrücken müssen, wenn die vordere Kette überspielt wurde oder überdribbelt wurde, steht überhaupt nicht zur Debatte, aber die grundlegenden Fehler wurden vorher gemacht. Fehlende Ordnung und Passivität und das Ziehenlassen der Gegenspieler tun ihr Übriges dazu und das Direktspiel der Hertha ist dann eben in letzter Konsequenz schwer zu unterbinden. Die Fehler werden viel früher gemacht und nicht nur in den Szenen, die zu Toren führten.
 
Dumm auch, dass Werde den Klassenerhalt nich aus eigener Kraft schaffen kann, die sind auf Schützenhlife aus Nürnberg, Freiburg und Braunschweig angewiesen.

Das stimmt so nicht. Man muss halt auch selbst ein paar Punkte holen.
Wenn man Vorsprung hat, kann man es aus eigener Kraft schaffen.

Werder ist schlechter geworden, als noch zu Anfang der Saison.

Zu Beginn gab es knappe, glückliche Siege gegen Braunschweig und Augsburg. Überzeugend war keiner der Siege, aber es gab immerhin jeweils 3 Punkte. Dann folgte eine knappe Niederlage gegen Dortmund. Nicht knapp, weil wir denen etwas entgegensetzen konnten, sondern knapp, weil die einfach Chancen für 3 Spiele versiebt haben.
Das einzige, was am Anfang besser war, war die Punktausbeute. Damals sprachen schon einige davon, dass jetzt die Defensive besser funktioniere. Aber andere warnten schon damals, dass diese Eindruck falsch sei.
 
Hallo,

Also ich als Werder-Fan muß ehrlich zugeben das was in Bremen aktuell
abgeht ist schokierend. Schon wenn ich jetzt lese das die "Versager" von Berlin 2 Tage frei bekommen für das was sie ablieferten frage ich mich ob Hr. Dutt dies als Belohnung sieht oder als Bestrafung? Ein Hr. Dutt ist einfach zu ruhig und mit schön reden der König. Er sollte wirklich mal in sich gehen und fragen ob es überhaupt noch passt für Bremen. Ich frage mich was hat Hr. Dutt denn verbessert? ....????? Nichts hat er geschafft nichts liebe Fans. Im Gegenteil wir sind die schlechteste Profi-Mannschaft in allen 3 Profi-Ligen !!
Ich finde da sollte im Winter etwas passieren mit der Mannschaft und selbst wenn denn im Trainer-Team. Er sollte wirklich härte durchgreifen kein frei mehr geben sondern es schaffen wofür wir ihn als Trainer holten. Die Mannschaft verbessern ! Sonst können wir für Liga 2 planen.....
 
Ich vermute mal, sowohl als auch!

Wenn es das wesentliche Ansinnen Dutts war, die Defensive zu stärken, keine 66 Gegentore pro Saison zu fangen, muss man fragen, warum es bisher hinten weiterhin desolat aussieht.

Bei den Spielern ist mMn leider oftmals zu beobachten, dass es für sie viel zu schnell geht. Einem Caldirola kann man es mMn nicht vorwerfen. Er ist jung und neu in der Bundesliga. Von Gebre Selassie als Nationalspieler muss man eindeutig mehr erwarten. Ein Lukimya hat einfach nicht die Klasse. Warum der für Prödl spielt? Prödl selbst ist leider viel zu unbeständig, aber eindeutig besser als Lukimya. Ein Fritz hat Erfahrung, ist aber inzwischen zu langsam.

Eichin muss reagieren, nicht nur in der Abwehr. Es ist an ihm, zu handeln!

Die Bilanz der Defensive ist katastrophal. Die ersten 9 Spiele gabs 12 Gegentore, was absolut ok ist und dann müssen gravierende Fehler gemacht worden sein und das muss man analysieren bei den Verantwortlichen. Denn danach gabs in 8 Spielen 25 Gegentore, also mehr doppelt so viele. Da muss man doch sagen: was wir danach umgestellt haben war absolut falsch. Ich hoffe, dass dies erkannt wurde.

In Summe haben wir entweder Spiele mit eklatanten defensiven Systemschwächen, wo der Gegner Chance um Chance hat oder wir machen es als Team defensiv mal halbwegs gut wie gegen Hertha und lassen wenig zu, aber dann reicht die individuelle Qualität nicht aus.

Klar ist, dass man in der Winterpause Lösungen präsentieren muss. Und wenn man keine neuen Spieler will/brauch/holen kann, dann muss der Trainer es über das System regeln oder die Spieler verbessern. Ausreden gibt es in der Rückrunde keine mehr.
 
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