Robin Dutt

Die Frage ist berechtigt, könnte sich Werder ein "drittes Trainer-Team" auf der Gehaltsliste leisten?

T.S. & Co bekommen auch monatlich Ihr Gehalt von Werder überwiesen.

Wenn der "Supergau" kommt, riecht das nach einer internen Lösung.
Skripnik & Frings?

Jeder wußte, das es diese Saison nur um den Klassenerhalt geht. Und dann beginnt nach 15 Spieltagen schon eine Trainerdiskussion trotz mind. FÜNF Punkten Vorsprung auf VIER Mannschaften unten. Meine Fresse...:wand:

Gruß vom
Werder-Oldie
 
Jeder wußte, das es diese Saison nur um den Klassenerhalt geht. Und dann beginnt nach 15 Spieltagen schon eine Trainerdiskussion trotz mind. FÜNF Punkten Vorsprung auf VIER Mannschaften unten. Meine Fresse...:wand:

:zzz: es wurde bisher von niemandem die bisherige punkteausbeute kritisiert. man betrachtet eben wie die mannschaft spielt, sich auf dem platz verhält, strukturell, im spielaufbau und so weiter und so fort. damit macht man es sich sicher weniger einfach, ist also nichts für dich.
 
Die entscheidende Frage ist für mich, ob eine (positive) Entwicklung stattfindet.

Was das angeht, bin ich mir keineswegs sicher.

Es gab immer mal wieder Spiele, in denen positive Tendenzen zu beobachten waren. Zur Zeit bekommt man aber eher den Eindruck das es sich dabei eher um positive Ausreißer nach oben, als um eine wirkliche Entwicklung handelt.

Spielerisch ist das oft ähnlich schwach wie in der letzten Rückrunde. Defensiv funktioniert es inzwischen auch nicht mehr. Die Moral hat man ja bereits gegen Ende der letzten Saison wieder entdecken können.

Die Hoffnung habe ich allerdings noch nicht aufgegeben, auch wenn ich bisher keine wirkliche Handschrift zu erkennen vermag. Die Mannschaft scheint ja allerdings auch nicht besonders leicht "zu belehren" zu sein.
 
Die Mannschaft scheint ja allerdings auch nicht besonders leicht "zu belehren" zu sein.

Andererseits, wenn ich mir unseren Trainer anhöre wie er im Interview heute morgen im Prinzip sagt das es ihm völlig egal ist 0:7 verloren zu haben und das da bald eh keiner mehr drüber spricht, dann frage ich mich ob er sich nicht selbst noch "belehren" lassen sollte das so ein Spiel samt Ergebnis ein absolutes no-go ist. Ich versuche mir gerade mal vorzustellen was passieren würde wenn Bayern München zu Hause 0:7 verliert. Rummenigge würde vermutlich der halben Mannschaft öffentlich die Haut vom Körper ziehen und Hoeneß würde den Rest rausschmeißen.
 
Andererseits, wenn ich mir unseren Trainer anhöre wie er im Interview heute morgen im Prinzip sagt das es ihm völlig egal ist 0:7 verloren zu haben und das da bald eh keiner mehr drüber spricht, dann frage ich mich ob er sich nicht selbst noch "belehren" lassen sollte das so ein Spiel samt Ergebnis ein absolutes no-go ist. Ich versuche mir gerade mal vorzustellen was passieren würde wenn Bayern München zu Hause 0:7 verliert. Rummenigge würde vermutlich der halben Mannschaft öffentlich die Haut vom Körper ziehen und Hoeneß würde den Rest rausschmeißen.


Und deshalb stehen wir mit unserer Entwicklung genau da, wo wir jetzt sind.
 
Dutt hat doch insofern völlig Recht, dass ein Spiel gegen Bayern kein Maßstab ist. Gegen die können wir nichts holen und das war vorher jedem klar. Jetzt draufzukloppen, wäre vor dem Hintergrund des extrem wichtigen Spiels in Berlin tödlich.
 
Das Problem von Dutt ist eindeutig Leverkusen.

Er hat da einige negative Entscheidungen getroffen und Fehler gemacht, die er hier nicht machen wollte und genau das Gegenteil getan. Personelle Strukturen aufgebrochen, Hierachieren verändert.

Hier allerdings wäre es nötig gewesen. Fritz hätte definitiv nicht weiter Kapitän sein dürfen, was ihn momentan offenbar vor der Bank schützt. Prödl hätte nicht schon früh als Abwehrchef deklariert worden dürfen, sondern es hätte wirklich, statt Cardirola, ein gestandener Abwehrrecke kommen müssen, der die Abwehr führt.

Dazu glaube ich, dass Dutt zu sehr auf äussere Stimmen gehört hat. Er hätte sein Konzept, was uns in den ersten Spieltagen recht gut aussehen gelassen hat, fortsetzen und sich nicht zurück zum Eventfussball nötigen lassen sollen. Die ersten Spiele sehe ich, trotz tw Fussball zum Abgewöhnen immer noch positiv. Klar dass da auch mal ein Spiel wie gegen Gladbach dabei ist, geschenkt.

Allerdings muss man das Dutt absolut kritisch auslegen... DASS er sich beeinflusst hat lassen. Das darf einen Bundesligatrainer eigentlich nicht passieren.
Also jetzt nochmal in sich gehen und der eigenen Philosophie folgen, denn die war ganz gut zu Beginn der Saison.
 
Dutt hat doch insofern völlig Recht, dass ein Spiel gegen Bayern kein Maßstab ist. Gegen die können wir nichts holen und das war vorher jedem klar. Jetzt draufzukloppen, wäre vor dem Hintergrund des extrem wichtigen Spiels in Berlin tödlich.

Es geht ja auch eher darum, dass das Spiel gegen die Bayern gnadenlos aufgedeckt hat, dass unsere Mannschaft überhaupt keine Fortschritte macht. Der Gedanke, der bei vielen dahinter steckt, ist ja der, dass sich das auch nach dem Bayernspiel nicht ändert - gerade vor dem Hintergrund, dass offenbar auch Mainz und Hoffenheim in der Lage sind, uns einfach mal 3-4 Dinger einzuschenken und man nur mit Glück gegen Gegner wie Braunschweig und Augsburg Punkte holt. Sich jede Woche aufs neue damit zu trösten, dass es beim nächsten Mal besser wird, mutiert in Bremen inzwischen immer mehr zu einer leeren Phrase.

Ich denke nicht, dass man mit der Leistung aus den letzten Wochen eben nach Berlin fährt und alles mit einem Sieg gerade biegt. Auch da ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man mit leeren Händen nach Hause fährt und dann wird es seitens des Vereins nicht leichter, sich zu rechtfertigen. Die Fans sind es - wie auch schon unter TS - offenbar leid, sich immer Durchhalteparolen, Ziele, Verbesserungen von der Vereinsführung anzuhören, wenn sich auf dem Platz rein gar nichts tut oder davon wieder erkennen lässt. Das wirkt wie "Geschwafel".

Sich ab und zu mal darüber Luft zu machen ist denke ich gestattet, solange das nicht in Beleidigungen oder Gewalt ausartet.
 
Das Problem von Dutt ist eindeutig Leverkusen.

Er hat da einige negative Entscheidungen getroffen und Fehler gemacht, die er hier nicht machen wollte und genau das Gegenteil getan. Personelle Strukturen aufgebrochen, Hierachieren verändert.

Hier allerdings wäre es nötig gewesen. Fritz hätte definitiv nicht weiter Kapitän sein dürfen, was ihn momentan offenbar vor der Bank schützt. Prödl hätte nicht schon früh als Abwehrchef deklariert worden dürfen, sondern es hätte wirklich, statt Cardirola, ein gestandener Abwehrrecke kommen müssen, der die Abwehr führt.

Dazu glaube ich, dass Dutt zu sehr auf äussere Stimmen gehört hat. Er hätte sein Konzept, was uns in den ersten Spieltagen recht gut aussehen gelassen hat, fortsetzen und sich nicht zurück zum Eventfussball nötigen lassen sollen. Die ersten Spiele sehe ich, trotz tw Fussball zum Abgewöhnen immer noch positiv. Klar dass da auch mal ein Spiel wie gegen Gladbach dabei ist, geschenkt.

Allerdings muss man das Dutt absolut kritisch auslegen... DASS er sich beeinflusst hat lassen. Das darf einen Bundesligatrainer eigentlich nicht passieren.
Also jetzt nochmal in sich gehen und der eigenen Philosophie folgen, denn die war ganz gut zu Beginn der Saison.

:tnx::tnx:
 
Die entscheidende Frage ist für mich, ob eine (positive) Entwicklung stattfindet.

Was das angeht, bin ich mir keineswegs sicher.

Es gab immer mal wieder Spiele, in denen positive Tendenzen zu beobachten waren. Zur Zeit bekommt man aber eher den Eindruck das es sich dabei eher um positive Ausreißer nach oben, als um eine wirkliche Entwicklung handelt.

Spielerisch ist das oft ähnlich schwach wie in der letzten Rückrunde. Defensiv funktioniert es inzwischen auch nicht mehr. Die Moral hat man ja bereits gegen Ende der letzten Saison wieder entdecken können.

Die Hoffnung habe ich allerdings noch nicht aufgegeben, auch wenn ich bisher keine wirkliche Handschrift zu erkennen vermag. Die Mannschaft scheint ja allerdings auch nicht besonders leicht "zu belehren" zu sein.

das Team kommt mir vor wie Würfel in einem Würfelbecher, man schüttelt dreht rum und was rauskommt weis der liebe Gott. Es ist nur zu erkennen, dass im Grunde nix zu erkennen ist.

Ach wenn ich mich wiederhole, ohne Glück geht nix, mit Pech wird`s grausam....
 
Ich hoffe, dass an den Schaaf-zu-Schalke-Gerüchten etwas dran ist. Denn das einzige, was aus meiner Sicht für Dutt spricht, ist die Tatsache, dass kein Geld für einen neuen Übungsleiter da ist.
 
Das Problem von Dutt ist eindeutig Leverkusen.

Er hat da einige negative Entscheidungen getroffen und Fehler gemacht, die er hier nicht machen wollte und genau das Gegenteil getan. Personelle Strukturen aufgebrochen, Hierachieren verändert.

Hier allerdings wäre es nötig gewesen. Fritz hätte definitiv nicht weiter Kapitän sein dürfen, was ihn momentan offenbar vor der Bank schützt. Prödl hätte nicht schon früh als Abwehrchef deklariert worden dürfen, sondern es hätte wirklich, statt Cardirola, ein gestandener Abwehrrecke kommen müssen, der die Abwehr führt.

Dazu glaube ich, dass Dutt zu sehr auf äussere Stimmen gehört hat. Er hätte sein Konzept, was uns in den ersten Spieltagen recht gut aussehen gelassen hat, fortsetzen und sich nicht zurück zum Eventfussball nötigen lassen sollen. Die ersten Spiele sehe ich, trotz tw Fussball zum Abgewöhnen immer noch positiv. Klar dass da auch mal ein Spiel wie gegen Gladbach dabei ist, geschenkt.

Allerdings muss man das Dutt absolut kritisch auslegen... DASS er sich beeinflusst hat lassen. Das darf einen Bundesligatrainer eigentlich nicht passieren.
Also jetzt nochmal in sich gehen und der eigenen Philosophie folgen, denn die war ganz gut zu Beginn der Saison.

Interessante Sichtweise. Auch der Fakt, dass er ein schweres Erbe angetreten hat und bloß nix falsch machen wollte, würde dazu passen.
Ich hoffe dann mal sehr, dass er nun anfängt die Linie durchzuziehen, von der er auch absolut überzeugt ist, egal wie unpopulär sie ist und nicht weiter Mr. Nice-Guy sein will.
 
...und das über den Winter bis zum Saisonende.

Und das ist gut so :daumen:

Kritik ist wichtig, Erinnerungen auch :D...und Legenden sollten nicht pathetisch überhöht werden, das wollen sie nicht und sind sie nicht wert!

Wir leben in der Gegenwart und schauen in die Zukunft und nicht andersherum !

Dutt ist die Vision des SVW, er muss nur noch sein Konzept durchboxen, gegen Nörgler, Besserwisser, Taktikfüchse und Personenkult-Verehrer
Die Erfolgsfans nehme ich mal raus :wink:

Ich dachte in Bremen wird Profifußball nah am Fan gelebt, Werder, der sympathische Club aus dem Norden.

Ich glaube daran, und das Werder die Nr.1 des Nordens ist, aber der Weg ist weit, der Weg ist das Ziel.
Und deshalb ist es wichtig, nicht alles was Dutt und Eichin in die Wege geleitet haben, über Board zu werfen, sondern Butter bei den Fischen.
Es wäre purer Aktionismus potenziert mit Dummheit hoch 3 schon jetzt ins Weserstation nach einen neuen Trainer zu rufen.

Was bringt denn das...mit dieser Sautruppe ?!
(Qualität ist nicht Top 6, Platz 10-14 realistisch)

Wer Rehhagels Post-Traumatische-Nachfolger Zeit mitbekommen hat und wie lange es dann gedauert, bis Werder wieder international wat zu melden hatte, für den gibt´s nur das Motto...Kontinuität erstmal unter Dutt, in der Tradition der Trainer Rehhagel und Schaaf.

Gibt Dutt eine Chance bis zum Sommer, klar macht er Fehler (einige worden auch schon genannt), aber erfolgreich recyclen dauert.

Auf geht´s Dutt:schal:
 
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