Robin Dutt

Jesus, das kann man so nicht stehen lassen, auch wenn wir uns im falschen Thread befinden... ....

Du relativierst aber ganz schön in deinen Gegenargumenten. Ein Stadion mitten in der Stadt ist mit Sicherheit auf Bremen bezogen ein Wahrzeichen, aber trotzdem bietet der Standort kaum möglichen zu expandieren. Ich selber hab bis vor kurzem auch in Bremen gewohnt und finde den Standort schrecklich. Die Parkplatzssituation ist die reinste Katastrophe. Inwieweit sich bei der Verkehrsführung und evtl. Kosten der Verein beteiligen muss weiß ich nicht. Ein Stadion außerhalb der Stadt ist generell vorteilhafter.

Werder hat mit Wiesenhof einen Sponsor der meiner Ansicht nach das Image von Werder beschädigt hat und im Gegensatz zu den Topmannschaften der Bundesliga, die in Europa vertreten sind, wenig zahlt. Soweit ich weiß kassieren wir 8 Millionen pro Saison. Bayern, Dortmund, WOL, Schalke kassieren das doppelte, bzw. Bayern sogar fast das dreifache. Wäre schön wenn du zumindest begründest, warum du der Ansicht bist, das Werder zu den " TOP " - Adressen der Liga gehört was Sponsoren angeht. VW ist im übrigen Partner von vielen Vereinen, zahlen Bremen aber bei weitem nicht die Summen wie Wolfsburg.

Das was du unter KA beschreibst, ist mit Sicherheit richtig. Trotzdem haben wir es verpasst, unser Scouting und unsere Jugendarbeit zu verbessern. Eben diese besagten teuren Talente sind ja nun mal Produkt mangelnden Scoutings. Jugendspieler haben bis heute hier nicht viel gerissen. Und ob der Stadionausbau nun sinnvoll war oder nicht, mag ich nicht beurteilen. Das eine "Renovierung" notwendig war verstehe ich, dennoch sehe ich den Stadionumbau in dieser Form kritisch. Aber das gehört hier nicht her und wurde ja auch schon vielfach diskutiert.

"Leistungszentrum professionalisiert" ist für mich auch eine Phrase, die für mich erst mit Inhalt gefüllt wird, wenn man mal eigene Talente sieht, die sich in der Buli einen Namen machen. Ich hoffe das TE und RD da noch weiter Entwicklungen anstreben.

Bei der Wirtschaftskraft gibst du ja selber die Antwort. Genau diese Sponsoren wird man nicht auf der Brust Werders sehen, weil Fußball nicht die richtige Lobby ist.

Deine letzte Aussage impliziert, das die aktuelle Leitung den Karren vor die Wand fährt, wenn sich bald nicht was tut. Ich weiß leider nicht was du erwartest?! Bremen ist ein unterdurschnittlicher Verein geworden, der aktuell zu kämpfen hat, überhaupt die Liga zu halten. Es gibt keinen Masterplan, aber es gibt langfristige Ziele die verfolgt werden und genannt wurden, und die sich nun mal nicht innerhalb 2-3 Jahren umsetzen lassen.
 
Natürlich muss Dutt die Misere der letzten Jahre ausbaden. Dies darf aber trotzdem nicht heißen das er außerhalb jeder Kritik steht und einen Freifahrschein besitzt. Auch er muss sich an Ergebnissen messen lassen. Und ich glaube die meisten Werderfans, jedenfalls die an die Sache realistisch herangehen und nicht in der Vergangenheit leben, wussten von Anfang an das es ein schweres Jahr wird und kaum einer dürfte mit internationalen Plätzen geliebäugelt haben. Aber nach fast der gespielten HR sollte man erwarten können das Dutt nun endlich mal eine einigermaßene Stammelf gefunden haben. Und nicht jedesmal wenn sich jemand verletzt oder gesperrt ist die Mannschaft durcheinanderbringen. Die hat so schon genug Schwierigkeiten sich zurecht zufinden, und dann immer wieder Umbauten. Dies ist jedenfalls mein Kritikpunkt an Dutt.
 
Du relativierst aber ganz schön in deinen Gegenargumenten. Ein Stadion mitten in der Stadt ist mit Sicherheit auf Bremen bezogen ein Wahrzeichen, aber trotzdem bietet der Standort kaum möglichen zu expandieren. Ich selber hab bis vor kurzem auch in Bremen gewohnt und finde den Standort schrecklich. Die Parkplatzssituation ist die reinste Katastrophe. Inwieweit sich bei der Verkehrsführung und evtl. Kosten der Verein beteiligen muss weiß ich nicht. Ein Stadion außerhalb der Stadt ist generell Vorteilhafter.

Ich war kürzlich in der Allianz Arena. Mit dem Auto. Hat mich etwa eine Stunde gekostet da wieder raus zu kommen. Mit Verlaub, in der Zeit laufe ich vom Osterdeich zum Bahnhof oder dem nächsten P+R.

Werder hat mit Wiesenhof einen Sponsor der meiner Ansicht nach das Image von Werder beschädigt hat und im Gegensatz zu den Topmannschaften der Bundesliga, die in Europa vertreten sind, wenig zahlt. Soweit ich weiß kassieren wir 8 Millionen pro Saison. Bayern, Dortmund, WOL, Schalke kassieren das doppelte, bzw. Bayern sogar fast das dreifache. Wäre schön wenn du zumindest begründest, warum du der Ansicht bist, das Werder zu den " TOP " - Adressen der Liga gehört was Sponsoren angeht.

Ich habe doch die vier Ausreißer selber genannt, wieso hälst du sie mir nun vor? Vier Vereine haben deutlich höhere Sponsoren-Einnahmen, das war es dann aber auch schon. Und ich bin nicht der Meinung, daß Wiesenhof dem Image von Werder mehr schadet als Gazprom dem von Werder. Ich habe eher den Eindruck, das es letztlich keine Sau interessiert wer auf Werders Brust prangert. Da könnte man wie gesagt ebenso auch Rheinmetall oder Cassidian mit einer Drohne drauf abdrucken.

VW ist im übrigen Partner von vielen Vereinen, zahlen Bremen aber bei weitem nicht die Summen wie Wolfsburg.

Natürlich nicht, sie sind Wolfsburgs Hauptsponsor, Werder kassiert aber eben auch Millionen. Es ist jetzt nicht so, daß wir hier nur Geld vom der Steintor Schänke bekommen würden.

Trotzdem haben wir es verpasst, unser Scouting und unsere Jugendarbeit zu verbessern. Eben diese besagten teuren Talente sind ja nun mal Produkt mangelnden Scoutings. Jugendspieler haben bis heute hier nicht viel gerissen.

Klare Sache, in dem Bereich haben wir wenig hervorgebracht. Das obwohl wir eines DER Leistungszentren Deutschlands haben. An der Infrastruktur als solcher liegt es also nicht. Wohl eher an den Entscheidungsträgern.

"Leistungszentrum professionalisiert" ist für mich auch eine Phrase, die für mich erst mit Inhalt gefüllt wird, wenn man mal eigene Talente sieht, die sich in der Buli einen Namen machen.

Mag es für dich nur eine Phrase sein, aber man muss eine Infrastruktur schaffen innerhalb derer vernünftig gearbeitet werden kann. Diese Infrastruktur hat Werder. Das dann die Arbeit dort schlecht war steht auf einem anderen Blatt und wurde ja nun endlich personell korrigiert. Viel zu spät.

Bei der Wirtschaftskraft gibst du ja selber die Antwort. Genau diese Sponsoren wird man nicht auf der Brust Werders sehen.

Ich wollte nur auf das immer wieder hervorgebrachte Argument der angeblichen wirtschaftlichen Schwäche Bremens hinaus. Wenn du hier bis vor kurzem gewohnt hast, dann weißt du das die Wirtschaft alles aber nicht schwach ist. Die Stadt auf der anderen Seite hat massiv mit den Problemen eines Stadtstaates zu kämpfen, nahezu Vollbeschäftigung in der Bremer Peripherie bei 10% Arbeitslosigkeit in der Stadt selbst sagen alles, mit allen finanziellen Folgen die die Vollbeschäftigung für den Speckgürtel und die Arbeitslosigkeit für die Stadt bringt. Aber das geht hier zu weit.

Deine letzte Aussage impliziert, das die aktuelle Leitung den Karren vor die Wand fährt, wenn sich bald nicht was tut. Ich weiß leider nicht was du erwartest?!

Was ich erwarte ist das folgende: Werder hat seine hohen Fixkosten reduziert, hat sich dabei aber weiterhin eine starke finanzielle Basis erhalten (obwohl um die 25mio abgeflossen sind!) und ist als Verein voll handlungsfähig. Nicht so wie man es noch vor drei Jahren war, aber immerhin. Das bedeutet JETZT, wo man noch aktiv handeln kann, muss man in die Mannschaft investieren, punktuell in ein bis zwei starke Spieler, für den Rest meinetwegen Leihen von Juventus oder so. Ich fasse es nicht wie man sich als Fan freiwillig in die Bedeutungslosigkeit begeben möchte um ja kein finanzielles Risiko zu gehen.
 

So kann ich mich dann schon eher mit den Aussagen anfreunden. Es war sicherlich etwas undifferenziert bezüglich der Wirtschaftskraft dargestellt, weil ich hier kein Fass aufmachen wollte und das ja auch nicht in den Thread gehört. Sagen wir so: Es gibt wenig Sponsoren vor Ort, die Werder einen finanziellen Geldregen bescherren würden.

Die Anreise mit dem Zug, der S-Bahn oder halt zu Fuß ist für viele ja auch Geschmackssache. Ich bin auch immer von der Neustadt aus gelaufen. Für Autofahrer ist die Anfahrt nach Bremen zum Stadion allerdings kein Vergnügen. In München war ich leider noch nicht selber - habe aber gehört, dass man dort gut mit der U-Bahn zum Stadion kommt.

Ein Sache zweifel ich auch noch an: Was auf der Brust steht, ist denke ich nicht egal. Allein was Trikotverkäufe und Identifikation angeht. Mich würde mal interessieren, wieviele davon abgesehen haben, sich ein Trikot zu kaufen, weil Wiesenhof drauf steht - abgesehen vom Design.

Ansonsten danke für die ausführliche Diskussion - bevor wir zu viel Offtopic betreiben. :beer:.
 
Doch, und zwar genau deswegen:



Die jetzige Situation hat ihre Ursachen und in meinen Augen ist es unmöglich, den jetzigen desolaten Zustand des Kaders zu erklären, ohne die Namen KA und TS zu nennen. Wenn du hier wiederholt das Hohelied von TS singst, dann solltest du auch dieses sukzessive Ruinieren des Kaders erklären und die obige Frage ohne rollende Augen beantworten können.
KATS waren mal gut, keine Frage. Nur nach 2006 hat die Qualität der Transfers und der Nachwuchsförderung derart nachgelassen, dass wir aktuell eine Mannschaft haben, die in der Bundesliga kaum konkurrenzfähig ist. TE und RD haben in meinen Augen mit den Transfers von Garcia, di Santo und Caldirola nicht die schlechteste Arbeit geleistet, lediglich Makiadi ist Stand jetzt keine Verstärkung. Ob sie auf Dauer die richtigen für Werder sind und unseren Verein da unten rausführen, wird die Zeit aufzeigen. Ich weiß es nicht, was ich aber weiß ist, dass mit TS hier nichts mehr ging. Wenn Dutt 3 ähnlich schlechte Saisons inklusive desolater Transferpolitik hinlegt, ist er nicht zu halten und das wäre dann genauso richtig wie es ein früherer Rausschmiss von TS gewesen wäre. Dieser kam nämlich viel, viel zu spät, nicht zu früh.


Die Argumente wurde IMHO zur Genüge ausgetauscht, daher werde ich nicht nochmal in die Diskussion einsteigen.

Nur soviel: Richtig ist, dass es bei WERDER in den letzten Jahren nicht mehr so gut lief in in den Jahren zuvor. Ich vertrat stets die Auffassung, dass Werder nicht ewig auf diesem hohen Niveau spielen konnte und irgendwann wieder auf dem harten Boden der Realität ankommen wird.

An der Frage ob es an (allein an) TS lag scheiden sich ja die Geister. Ich dagegen denke, dass es die fetten Werder-Jahre ohne Leute wie Otto oder Thomas nie gegeben hätte. Und ich glaube auch nicht, dass ein RD jemals in deren Schuhstapfen treten kann.

Hätte TS unter seiner Leitung für Werder keine Perspektive mehr gesehen, bin ich mir sicher, dass er selber seinen Platz geräumt hätte. Davon abgesehen - drei Jahre "Bewährungszeit" hat er sich allemal verdient.
Dutt hat weder hier noch anderswo etwas geleistet - warum sollte er 3 Jahre Zeit bekommen. Er hat hier nicht als Volontär sondern als Cheftrainer angeheuert. Gleiches gilt übrigens auch für Eichin.

Meiner Meinung nach brauchte Eichin ein Opfer, durch dessen "öffentliche Hinrichtung" er zeigen konnte, wer der neue Herrscher im Werder-Staate ist.

Ist ja OK und nicht neu in der Geschichte. Aber gequatscht wurde nun genug - irgendwann muss auch mal geliefert werden!
 
...Ein Sache zweifel ich auch noch an: Was auf der Brust steht, ist denke ich nicht egal. Allein was Trikotverkäufe und Identifikation angeht. Mich würde mal interessieren, wieviele davon abgesehen haben, sich ein Trikot zu kaufen, weil Wiesenhof drauf steht - abgesehen vom Design...

Würde mich auch interessieren, wie hoch die Verkaufszahlen im Vergleich zu den Vorjahren hinterherhinken. Oder ob sich der Verkauf inzwischen eingependelt hat.
 
Die Argumente wurde IMHO zur Genüge ausgetauscht, daher werde ich nicht nochmal in die Diskussion einsteigen.

Nur soviel: Richtig ist, dass es bei WERDER in den letzten Jahren nicht mehr so gut lief in in den Jahren zuvor. Ich vertrat stets die Auffassung, dass Werder nicht ewig auf diesem hohen Niveau spielen konnte und irgendwann wieder auf dem harten Boden der Realität ankommen wird.

An der Frage ob es an (allein an) TS lag scheiden sich ja die Geister. Ich dagegen denke, dass es die fetten Werder-Jahre ohne Leute wie Otto oder Thomas nie gegeben hätte. Und ich glaube auch nicht, dass ein RD jemals in deren Schuhstapfen treten kann.

Hätte TS unter seiner Leitung für Werder keine Perspektive mehr gesehen, bin ich mir sicher, dass er selber seinen Platz geräumt hätte. Davon abgesehen - drei Jahre "Bewährungszeit" hat er sich allemal verdient.
Dutt hat weder hier noch anderswo etwas geleistet - warum sollte er 3 Jahre Zeit bekommen. Er hat hier nicht als Volontär sondern als Cheftrainer angeheuert. Gleiches gilt übrigens auch für Eichin.

Meiner Meinung nach brauchte Eichin ein Opfer, durch dessen "öffentliche Hinrichtung" er zeigen konnte, wer der neue Herrscher im Werder-Staate ist.

Ist ja OK und nicht neu in der Geschichte. Aber gequatscht wurde nun genug - irgendwann muss auch mal geliefert werden!

Ich kann deinen Mist und die Hetzerei gegen Dutt nicht mehr lesen. Dutt hat noch nichts geleistet? Er hat in Freiburg eine gute Arbeit geleistet ist mit Ihnen aufgestiegen, hat mit Freiburg die Klasse gehalten und wurde im letzten Jahr in Freiburg neunter und stand damit deutlich vor Werder mit deinem "Welt-Trainer. Nicht umsonst wollte ihn Leverkusen haben. Da lief es natürlich nicht so gut. Aber so schlecht wie es unter Schaaf in Bremen in den letzten Jahre lief war es mit Leverkusen und Dutt nicht. Aber wenn einer nichts kann wird er nicht DFB-Sportdirektor.

Du tust immer so, als ob es unter Schaaf direkt lief als er Trainer wurde. Es gingen vier Jahre ins Land bis Werder ein Top-Team war. Die Jahre von 99-03 waren auch zum Teil zäh. Es gab auch in dieser Zeit Rumpel-Fußball und Fehltransfers. Regelmäßig gab es in diesem Zeitraum schwache Rückrunden.

Thomas Schaaf wurden hier drei miese Jahre zugestanden. Er wurde nicht direkt bei der ersten Krise in Frage gestellt. Kein anderer Verein hätte so lange an einem Trainer festgehalten. Es gibt keinen Verein in Deutschland der in den letzten Jahren so abgestürzt ist. Vom CL-Teilnehmer zum Abstiegkandidaten. Die meisten Trainer wären von sich aus gegangen wenn sie merken das sie das Team nicht mehr erreichen und sie den Abwärtstrend nicht stoppen können. Werder hatte in den Jahren von 04-10 immer einen der teuersten Kader der Liga. Besonders die Gehaltskosten waren sehr hoch. Der Kader war stark und teuer. Da musste man auch gute Platzierungen erwarten.

Natürlich kann man Dutt hier auch mal kritisieren. Man würde sich wünschen, dass Werder schon weiter wäre in dieser Saison. Das vielleicht weniger experimentiert wird. Er hat hier auch keine Narrenfreiheit.
Aber im Gegensatz zu Schaaf baut er auch mal den Nachwuchs ein und lässt diesen nicht links liegen. Grüße hier an Max Kruse und Martin Harnik. Die uns in den letzten Jahren gut zur Gesicht gestanden hätten.
 
Aber im Gegensatz zu Schaaf baut er auch mal den Nachwuchs ein und lässt diesen nicht links liegen. Grüße hier an Max Kruse und Martin Harnik. Die uns in den letzten Jahren gut zur Gesicht gestanden hätten.

Zum Glück ist die Situation ja auch so vergleichbar, insbesondere die heutige Spielstärke von Kruse mit der vor 4~5 Jahren als Werder noch CL gespielt hat, mit Leuten wie Pizarro, Özil und Diego. Ebenso könnte man Juventus für Geisteskrank erklären, weil sie 28mio für Diego hingeblättert haben, oder Allofs weil er Özil für 18mio hat gehen lassen. Hinterher ist man eben immer schlauer, gell.
 
Der Standort ist logistisch eine Herausforderung für die Stadt, nicht für Werder. Wenn man, wie ich, in Bremen lebt, ist der Standort des Stadions perfekt. Mitten in der Stadt, am Fluß gelegen und mit seiner Siluette dort ein Wahrzeichen Bremens.
Und neben Gartensparte und Erdbeerbrücke, wo seit jeher der dem Bremischen innewohnende Hang zum harmonischen Mittelmaß geprägt und gelebt wird. ;) CL is nüscht für Ihn.
:beer:
 
Bevor hier gleich alles in den Kleinkrieg- und TS- Thread verschoben wird: Könntest du noch obige Frage beantworten, wer denn nun für die Transfer- und Nachwuchskatastrophe verantwortlich war? Bitte? Danke!


Selbstverständlich nur Schaaf..! :O

..er war Trainer, Sportdirektor, Finanzvorstand in Personalunion! :face:

Darauf antworte ich mit einem Zitat: Nur wer die Vergangenheit begreift, kann die Gegenwart und Zukunft gestalten.

Eben! ;)
 
Doch, und zwar genau deswegen:



Die jetzige Situation hat ihre Ursachen und in meinen Augen ist es unmöglich, den jetzigen desolaten Zustand des Kaders zu erklären, ohne die Namen KA und TS zu nennen. Wenn du hier wiederholt das Hohelied von TS singst, dann solltest du auch dieses sukzessive Ruinieren des Kaders erklären und die obige Frage ohne rollende Augen beantworten können.
KATS waren mal gut, keine Frage. Nur nach 2006 hat die Qualität der Transfers und der Nachwuchsförderung derart nachgelassen, dass wir aktuell eine Mannschaft haben, die in der Bundesliga kaum konkurrenzfähig ist. TE und RD haben in meinen Augen mit den Transfers von Garcia, di Santo und Caldirola nicht die schlechteste Arbeit geleistet, lediglich Makiadi ist Stand jetzt keine Verstärkung. Ob sie auf Dauer die richtigen für Werder sind und unseren Verein da unten rausführen, wird die Zeit aufzeigen. Ich weiß es nicht, was ich aber weiß ist, dass mit TS hier nichts mehr ging. Wenn Dutt 3 ähnlich schlechte Saisons inklusive desolater Transferpolitik hinlegt, ist er nicht zu halten und das wäre dann genauso richtig wie es ein früherer Rausschmiss von TS gewesen wäre. Dieser kam nämlich viel, viel zu spät, nicht zu früh.

Unabhängig davon, dass nach 2006 nicht alles schlecht war: Wenn Du ausgerechnet die gescheiterten Transfers ansprichst und die viel zu hohen Kosten, hätte man eher Allofs vor längerer Zeit feuern müssen. ;)

Komisch, dass Du den nachwievor irgendwie schützt, obwohl er mindestens genauso große Fehler gemacht hat, wenn nicht größere! Transfers fielen eindeutig in seinen Verantwortungsbereich! ;)
 
Unabhängig davon, dass nach 2006 nicht alles schlecht war: Wenn Du ausgerechnet die gescheiterten Transfers ansprichst und die viel zu hohen Kosten, hätte man eher Allofs vor längerer Zeit feuern müssen. ;)

Komisch, dass Du den nachwievor irgendwie schützt, obwohl er mindestens genauso große Fehler gemacht hat, wenn nicht größere! Transfers fielen eindeutig in seinen Verantwortungsbereich! ;)

Wer schützt denn hier Allofs? Sein Abgang und sein Wirken zuletzt lässt keine zwei Meinungen zu. Sein bestelltes Feld dürfen wir Woche für Woche bestaunen. Seine Finanzpolitik war hasardeurhaft.
Um auf RD zurück zu kommen. Was hatte er denn für eine Chance?
Ausgangslage:
- 13 sieglose Spiele in Folge
- teilweise schlimme Vorstellungen in der RR, zwei der Besten mit Sokratis und KdB weg,
- Grüppchenbildung in der Mannschaft, keine Einheit,
- Defensivverhalten seit Jahren unterirdisch
- zwei Spieler disziplinarisch aussortiert
- Wunderstürmer Akpala und Avdic unter Vertrag etc.
- ein seit Jahren kriselnder Kapitän und sein Vize mit sehr überschaubaren Leistungen
- dazu noch eine große Finanzlücke und somit kaum Chancen auf dem Transfermarkt.
Was kann er tun und hat er auch getan?
Er hat die Spieler stark geredet, ihnen Vertrauen geschenkt (zB Fritz, Prödl, Mielitz etc.), was die ihm aber nicht gerade mit toller Leistung vergolten haben. Auf der LV macht er einen der größten Schwachpunkte aus (schöne Grüße an LS, was er auch eindrucksvoll auf S04 nachgewiesen hat) und holt einen Di Santo, von dem man bis dato aufgrund von Sperren und Verletzungen noch überhaupt nicht weiß, ob er eine Verstärkung darstellt? Er holt dann noch einen CM, der sein verlängerter Arm im def. MF sein sollte, was er leider bis heute auch kaum nachgewiesen hat.
Das ein CF und sein Back Up TGS beide keine Bundesligatauglichkeit mehr haben oder im Falle von TGS wohl nie dauerhaft erreichen werden, ist dem bestellten Feld geschuldet.
In den letzten Spielen waren regelhaft von 2-3 Spielern schlimme Aussetzer zu bestaunen, die sicher nicht angeordnet waren und zu den schlechten Ergebnissen mitgeführt haben.
Dieser Kader ist viel zu teuer, weil er mit Spielern bestückt ist, bei denen Anspruch und Realität weit auseinander liegen. Das muss man peu a peu ändern. Das ist ein sehr steiniger und beschwerlicher Weg, der sicher viele Jahre andauern wird. Ob am Ende des Weges dann immer noch ein RD auf der Brücke stehen wird, kann man zurzeit nicht beantworten. Fußball ist ein Ergebnissport und orientiert sich oftmals an der Tagesaktualität. Im Falle TS hat man dieses Credo wegen seiner Verdienste ausgeblendet und einige hier im Forum tun es immer noch perseverierend.
 

Wie würdest Du folgende Textpassage interpretieren?

...Was war denn dann der Grund für z.B. die katastrophale Transfer- und Nachwuchspolitik? Wie konnte es passieren, dass statt Özil, Diego, Mertesacker, Naldo, Wiese auf einmal Arnautovic, Wagner, Prödl, Schmitz und Mielitz aufliefen? Allofs? Wiesenhof? Hatte der Trainer da kein Mitspracherecht? Und wie kommt es, dass man Transfer- und CL- Millionen einfach so -ohne sportlichen Mehrwert- verbraten hat? Die Fragen meine ich jenseits jeder Polemik ernst.

Ich glaube kaum, dass man bei Schaaf das Credo ausgeblendet hat. Vielmehr hat man sich versprochen, dass man mit ihm den Umbruch bei Werder meistern kann. Einen Umbruch, der notwendig wurde, weil er, aber insbesondere Allofs sich an eigenen Erfolgen "beseelt" und sich irgendwann verzockt hat/haben.
 
Wie würdest Du folgende Textpassage interpretieren?

Dann antworte ich Dir mit einem Zitat: Der Erfolg hat viele Väter und der Misserfolg ist ein Waisenkind, was Keiner haben will.

Das Gesamtkunstwerk Werder Bremen ist aus dem gemeinsamen Wirken von KA und TS entstanden. Nicht mehr und nicht weniger interpretiert auch dieses Zitat. Beide galten als die Macher von der Weser. Es ist noch gar nicht so lange her, als der Kicker ein Titelblatt hatte, auf dem KATS von hinten aufgenommen worden sind und der dazu gehörige Artikel beschrieb ihre enge Zusammenarbeit.
Wie schon geschrieben, entschuldige ich bei Allofs gar nichts. Ob er nun zu 50, 60 oder 70% schuldig ist, spielt am Ende keine Rolle. Das Ergebnis zählt. Und genau dieses Ergebnis ist in seiner Gesamtheit Kader, Finanzen, Außenwirkung etc. stark verbesserungswürdig.
 
Dann antworte ich Dir mit einem Zitat: Der Erfolg hat viele Väter und der Misserfolg ist ein Waisenkind, was Keiner haben will.

Das Gesamtkunstwerk Werder Bremen ist aus dem gemeinsamen Wirken von KA und TS entstanden. Nicht mehr und nicht weniger interpretiert auch dieses Zitat. Beide galten als die Macher von der Weser. Es ist noch gar nicht so lange her, als der Kicker ein Titelblatt hatte, auf dem KATS von hinten aufgenommen worden sind und der dazu gehörige Artikel beschrieb ihre enge Zusammenarbeit.
Wie schon geschrieben, entschuldige ich bei Allofs gar nichts. Ob er nun zu 50, 60 oder 70% schuldig ist, spielt am Ende keine Rolle. Das Ergebnis zählt. Und genau dieses Ergebnis ist in seiner Gesamtheit Kader, Finanzen, Außenwirkung etc. stark verbesserungswürdig.

:tnx:

D`accord!

Nicht wenige sehen das hier aber offanbar ganz anders, u.a. der User, mit dem Du kürzlich eine 100% ige Übereinstimmung gefeiert hast.
 
Ich vertrat stets die Auffassung, dass Werder nicht ewig auf diesem hohen Niveau spielen konnte und irgendwann wieder auf dem harten Boden der Realität ankommen wird.
Die Auffassung war stets nicht unberechtigt.
Borussia Dortmund war Herbst 2005 quasi pleite, trotzdem war genug Geld da, um im Sommer 2006 Nelson Valdez von Werder für 5,7 Mio € loszueisen. Diese Summe hat Werder direkt in Diego reinvestiert. Ausserdem war Leverkusen ein paar Jahre relativ neben der Spur, weil der Konzern aufgrund unzureichender sportlicher Erfolge (sprich Titel) die Investitionen, teils drastisch zurückgefahren hatte. Auch hier war zu erwarten, dass dies kein Dauerzustand sein würde. Hinzu kamen die ebenfalls konzerngesteuerten Geldzuwächse vom VW Golfsburg, anders als bei Bayer allerdings aus der Motivation heraus, mit mehr Kohle als ohnehin schon im BL- Vergleich, den nächsten Schritt zu schaffen. Dazu Schalke mit Gazprom und ähnlichen Hintermännern. Dazu Hopp.

Ich gebe Dir recht, wenn wir uns dies alles anschauen, dann war eigentlich schon damals klar, dass Werder sich wohl kaum dauerhaft unter den ersten Vier wird halten können, sobald andere Vereine ihre Hausaufgaben nur einigermaßen vernünftig erledigen.

Aber das ist nur die eine Seite. Die andere rechtfertigt nicht den dramatischen Absturz, der sich dann abspielte, erstmals Mitte der Rückrunde 2008 andeutete und 08/ 09 abzeichnete. Wir hatten damals aber immer noch genug Mittel. Als TS in einem längeren Interview so um 2011 herum erzählte, "taktisch hätte sich nichts geändert" und wenn Du dich an die Begründungen erinnerst, ausgerechnet in einer Zeit, als seine "Spielweise" gegen den konsequenten Systemfussball immer öfter an ihre Grenzen stieß, da konnte man sich ausmalen, wohin der Weg mit ihm führen kann, wenn kein Umdenken erfolgt.

Schon zwischen 2006 und 2011 waren doch elementarste Defizite besonders zu beobachten:
a)- stetige Abnahme der Spielkultur und Struktur (bei lange noch guten oder sehr guten Kadern), dem mannschaftlichen Spiel, Zunahme von Individualismus im Team
Parallel dazu
b)-fehlende Spielerentwicklung, speziell in den individualtechnischen Schwächen, passend dazu wenig Integration des eigenen Nachwuchses (beides eigentlich dramatisch in einem "Ausbildungsverein")
Parallel dazu das Ganze bei
c)-gleichbleibenden taktische Defiziten sowie in der strategischen (klugen) Spielführung

Das lässt sich nur in Nuancen an der Transferpolitik festmachen, wenn überhaupt nur in a), dafür klar dem Aufgabenbereich eines Trainerstabes zuordnen.

Die Probleme Werders würde ich daher weniger in den letzten zwei Jahren an Schaaf festmachen, als an den 4 oder 5 Saisons davor. Da wurde die (Negativ-) Basis geschaffen. Im Nachhinein war der zweite Platz 2008 und der dritte 2010, als die Mannschaft früh in der EL ausgeschieden war und dadurch zum Endspurt ansetzte, nicht gut für die Tiefenanalyse. Wir hätten die CL- Ränge nicht halten können, aber das Festhalten an einem unfassbar stoischen Trainer oder dessen fehlende Selbstkritik beschleunigte nicht nur diesen Prozess enorm, es fuhr den Verein viel weiter runter, hinter Vereine mit schwächeren Rahmenbedingungen.

Ich dagegen denke, dass es die fetten Werder-Jahre ohne Leute wie Otto oder Thomas nie gegeben hätte.
Die Zeiten kannst Du nicht miteinander vergleichen. Rehhagel übernahm in der zweiten Liga und rettete am Ende das riskante Unterfangen, praktisch mit einem BL-Budget das eine Jahr mit dem Aufstieg zu überstehen. Direkt danach stieg Werder unter Otto erstmals, abgesehen von zwei oder drei Jahren Höhenflug Mitte der 60er, von der grauen BL- Maus zum Spitzenteam auf, über viele Jahre. Das finanzielle Ungleichgewicht in der BL war nicht so extrem, gleichzeitig aber auch die Einnahmequellen für Werder erheblich begrenzter, im Gegensatz zu späteren CL-Jahren unter TS. Und bei Werder gab`s wenig Sachverstand um Otto, deswegen hatte er schon seinen Spieler Kamp ins Trainerteam geholt. Der Rehhagel – Abgang traf den Verein deshalb besonders sportlich unvorbereitet. Rehhagel hatte keinen Sportdirektor, keine Frankreich- oder Südamerika- Kontakte (Allofs, Born), das kreative Querdenken entsprang fast ausschließlich seinen Ideen. Das war bei Schaaf anders.

Die ersten TS- Jahre ließen ebenfalls Zweifel zu. Es war kein Zufall, dass die erfolgreichen TS- Jahre, wo der Verein investieren konnte wie nie zuvor und auf dieser Basis zumindest individuelle Qualität im Kader anhäufte wie nie zuvor, direkt einhergingen mit dem damaligen finanziellen Erfolgsmodell der Ausgliederung KGaA und e. V.

Ich denke eher, dass 14 Jahre Schaaf kaum möglich gewesen wären, wenn es davor nicht 14 Jahre Rehhagel gegeben hätte. Der Traum der Altvorderen, die teilweise seit den Siebzigern in wichtigen Ämtern waren und sind, eine zweite Rehhagel- Ära fördern zu wollen, war einer der wichtigen Gründe, meines Erachtens. Dieser Versuch - also auf die Dauer - ist heftig schief gegangen. Dies musste auch KDF am Ende einsehen.

Hätte TS unter seiner Leitung für Werder keine Perspektive mehr gesehen, bin ich mir sicher, dass er selber seinen Platz geräumt hätte. Davon abgesehen - drei Jahre "Bewährungszeit" hat er sich allemal verdient.
Er hat seinen Platz aber nicht geräumt, sondern sich festgeklammert und vor allem, abgesehen von leichten System- und Hierarchieveränderungen im Team, im Kern immer so weitergemacht. Weil er es nicht nur durfte, auch mangels Kritik im Verein gar nicht darüber ernsthaft nachzudenken gezwungen war. Genau dieser Eindruck wurde uns stets vermittelt oder hattest Du das Gefühl, dass Schaaf jemals ausreichend selbstkritisch mit sich und seinen Leistungen umging? Und diesen Vorwurf müssen sich die sportlich Verantwortlichen bei Werder gefallen lassen.

Zudem waren es eben nicht nur drei Jahre Bewährungszeit. Ich weiss noch, wie heftig die TS- Diskussionen in dessen Strang im Winter 08/09 abgingen, und zwar aus gutem Grund. Was da damals passierte, wirkte wie ein von langer Hand absehbares Ergebnis. Wir hatten zwischen 2006 und 2010 den zweitbesten BL- Kader und den wahrscheinlich besten der Vereinsgeschichte. Mindestens individuell gesehen. Trotzdem wurde uns das stete Gefühl vermittelt, dass wir aus der Rückrunde 05/ 06 gesehen auf 06/ 07, aus der verspielten Meisterschaft 07 wiederum auf Frühjahr 08 nichts gelernt und die Saison 08/09 einfach nur eine logische Folge war. Und deshalb beschäftigte die TS- Diskussion seinerzeit schon die breite Öffentlichkeit über Doppelpass, Kicker, 11Freunde usw. usf. Nur bei Werder intern niemanden.

Ja wir wurden am Ende Pokalsieger und standen im UEFA- Finale. Aber zwei Sachen werden in Bezug auf diese Spielzeit immer gern vergessen. Werder konzentrierte sich nach den neuerlichen Blamagen und Offenbarungseiden gegen schwächere Mannschaften in der CL erst auf die Pokalwettbewerbe, als die Mannschaft in der Liga bereits nach dem 20. Spieltag auf Rang 10 abgeschlagen war. Und dann ist es nun mal so, dass eine individuell in diesen Wettbewerben der Konkurrenz stark überlegen besetzte Mannschaft solche Wettbewerbe durchaus dominieren kann. Am Ende rettete der Diego- Verkauf und der Einzug in die EL über den Pokal die teuren, auf CL- Basis bezahlten Verträge.

Hätte TS "perspektivisch" gedacht, wie Du glaubst, hätte er dann nicht entweder die Zeichen der Zeit erkannt, wäre zurückgetreten oder aber, hätte strikt und klar an den Defiziten gearbeitet?

Meiner Meinung nach brauchte Eichin ein Opfer, durch dessen "öffentliche Hinrichtung" er zeigen konnte, wer der neue Herrscher im Werder-Staate ist.
Ziemlich unstrittig ist doch, dass Eichin, der von Schaaf mit ausgesucht bzw. bestätigt wurde, auf dieser Basis wohl nie ein Standing erreicht hätte, wie Du es aber als Sportvorstand haben musst. Es war keine "öffentliche Hinrichtung" (auch wenn es in den Medien natürlich wie eine solche vorkam), sondern ein sehr langes, sachliches Gespräch zwischen Eichin und Schaaf, orientiert an gewissen Visionen bei Analyse im Jetzt und Heute. Ausserdem hatte TS erstmals viele im Verein nicht mehr hinter sich, was an ihm nicht spurlos vorbei ging. Ersteres hat Eichin nochmal auf der Jahreshauptversammlung betont und unabhängig davon haben das auch andere, im Verein tätige Personen untermauert.

Der Schaaf- Abgang (nicht Entlassung) war für den Verein wichtig, möglicherweise überlebensnotwendig, dies hatten im großen Ganzen inklusive TS am Ende alle begriffen. Thomas Schaaf hat in Diskussionen um Robin Dutt überhaupt nichts zu suchen, weil es keinen sinnigen Zusammenhang gibt. Es geht nicht um die Frage, ob TS es besser (oder schlechter) hingekriegt hätte, sondern darum, dass es nun wenigstens eine neue Chance gibt, die unstrittig geschaffen werden musste. Wie der Verein und der neue Trainer diese nutzen, wird sich zeigen.
 
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