Robin Dutt

Wenn in einem der liberalsten und wirtschaftsfreundlichsten Staaten auf diesem Planeten, den USA, ein Salary Cap rechtlich möglich ist, dann wird das wohl in Deutschland bzw. Europa auch kein Problem sein. Und mit der neuen TV-Vermarktung in England ist es überfällig. Dann kann ManCity ja gerne KdB unter Vertrag nehmen und ihm 20mio im Jahr bezahlen. Die anderen Positionen müssen dann eben mit Nachwuchsspielern besetzt werden weil kein Geld mehr für weitere Gehälter übrig ist.

Wenn sich die Vereine darauf einigen, wie eben in den USA, nicht. Nur warum sollten ManCity, Bournemouth oder die Bauern ihren Wettbewerbsvorteil aufegeben wollen?
 
Wenn sich die Vereine darauf einigen, wie eben in den USA, nicht. Nur warum sollten ManCity, Bournemouth oder die Bauern ihren Wettbewerbsvorteil aufegeben wollen?

Ich habe zunächst darauf geantwortet, das es vermeintlich rechtlich nicht möglich sei. Die Bayern haben diesbezüglich übrigens schon einen Vorschlag unterbreitet, der ist aber wenig realistisch weil die EU-Kommission hier etwas erarbeiten soll. Am Ende ist es im Interesse aller Vereine halbwegs ausgeglichene Ligen zu gewährleisten. Die Amerikaner sind ja keine Idioten, in allen ihren Ligen gibt es die Gehaltsobergrenzen und die denken sich schon etwas dabei. Und auch in Europa beginnt man mit dem FFP sehr zögerlich in diese Richtung etwas zu unternehmen. FFP ist natürlich eher ein Witz, ein Salary Cap müsste im Interesse des Sports dringend her. Im Falle von KdB zeigt sich wie pervertiert das System bereits ist. Ich bin nämlich geneigt zu glauben, das z.B. KdB gar nicht zu ManCity möchte, seine Berater und auch Allofs das große Geld aber schon mitnehmen wollen und das genau das ihn aktuell wie einen Schatten seiner selbst über den Platz schleichen lässt.
 
Ich habe zunächst darauf geantwortet, das es vermeintlich rechtlich nicht möglich sei. Die Bayern haben diesbezüglich übrigens schon einen Vorschlag unterbreitet, der ist aber wenig realistisch weil die EU-Kommission hier etwas erarbeiten soll. Am Ende ist es im Interesse aller Vereine halbwegs ausgeglichene Ligen zu gewährleisten. Die Amerikaner sind ja keine Idioten, in allen ihren Ligen gibt es die Gehaltsobergrenzen und die denken sich schon etwas dabei. Und auch in Europa beginnt man mit dem FFP sehr zögerlich in diese Richtung etwas zu unternehmen. FFP ist natürlich eher ein Witz, ein Salary Cap müsste im Interesse des Sports dringend her. Im Falle von KdB zeigt sich wie pervertiert das System bereits ist. Ich bin nämlich geneigt zu glauben, das z.B. KdB gar nicht zu ManCity möchte, seine Berater und auch Allofs das große Geld aber schon mitnehmen wollen und das genau das ihn aktuell wie einen Schatten seiner selbst über den Platz schleichen lässt.

Man bräuchte da aber nicht nur Gehaltsobergrenzen, sondern die Ablösen müssten fallen oder sogar wegfallen, die Berater müssen anders bezahlt werden und so weiter, bin aber durch aus dafür. Nur das ich dann denke, dass die nationalen Ligen noch mehr an bedeutung verlieren werden.
 
Wenn in einem der liberalsten und wirtschaftsfreundlichsten Staaten auf diesem Planeten, den USA, ein Salary Cap rechtlich möglich ist, dann wird das wohl in Deutschland bzw. Europa auch kein Problem sein. Und mit der neuen TV-Vermarktung in England ist es überfällig. Dann kann ManCity ja gerne KdB unter Vertrag nehmen und ihm 20mio im Jahr bezahlen. Die anderen Positionen müssen dann eben mit Nachwuchsspielern besetzt werden weil kein Geld mehr für weitere Gehälter übrig ist.

:tnx:

Man muss es nur gemeinsam wollen. Daran habe ich erhebliche Zweifel.
 
Man bräuchte da aber nicht nur Gehaltsobergrenzen, sondern die Ablösen müssten fallen oder sogar wegfallen, die Berater müssen anders bezahlt werden und so weiter, bin aber durch aus dafür. Nur das ich dann denke, dass die nationalen Ligen noch mehr an bedeutung verlieren werden.

Die Ablösen wären dann fast "nebensächlich" weil ein Verein den Spieler nur über das Gehalt ködern kann. Und hierin inbegriffen müssen dann natürlich auch Handgelder sein, sonst bringt das ja wenig. Ein KdB z.B. könnte bei ManCity dann kaum mehr verdienen als bei Wolfsburg und hat einen Vertrag bis 2019. Die ganze Diskussion um ihn gäbe es in der Form dann vermutlich gar nicht, weil es nicht den Zwiespalt mit den angeblich 20mio Gehalt gäbe.
 
Wenn in einem der liberalsten und wirtschaftsfreundlichsten Staaten auf diesem Planeten, den USA, ein Salary Cap rechtlich möglich ist, dann wird das wohl in Deutschland bzw. Europa auch kein Problem sein. Und mit der neuen TV-Vermarktung in England ist es überfällig. Dann kann ManCity ja gerne KdB unter Vertrag nehmen und ihm 20mio im Jahr bezahlen. Die anderen Positionen müssen dann eben mit Nachwuchsspielern besetzt werden weil kein Geld mehr für weitere Gehälter übrig ist.

Und Du glaubst allen Ernstes, das die Engländer ihren "Wettbewerbsvorteil" freiwillig aufgeben? Oder Topclubs aus anderen Ländern, wie auch Bayern oder Wolfsburg bei uns?

Selbst wenn das der Fall sein sollte (was nie der Fall sein wird), braucht nur ein Verein dagegen auszuscheren und vor Gericht zu ziehen, dann wars das. Rein rechtlich ist es eben NICHT durchsetzbar, wie auch?

Manche träumen sich da was zusammen...
 
Wenn in einem der liberalsten und wirtschaftsfreundlichsten Staaten auf diesem Planeten, den USA, ein Salary Cap rechtlich möglich ist, dann wird das wohl in Deutschland bzw. Europa auch kein Problem sein. Und mit der neuen TV-Vermarktung in England ist es überfällig. Dann kann ManCity ja gerne KdB unter Vertrag nehmen und ihm 20mio im Jahr bezahlen. Die anderen Positionen müssen dann eben mit Nachwuchsspielern besetzt werden weil kein Geld mehr für weitere Gehälter übrig ist.

Deswegen gibt es auch immer wieder verschiedene Sieger in der NBA und NHL. Es würde den Wettbewerb drastisch verbessern.
 
"Konzeption thematisieren", "Minimumergebnisse", "Aktivität, Emotionalität und Mentalität", der Typ wäre an der Uni besser aufgehoben, wobei auch da niemand verstehen würde, was er eigentlich will.

Was bin ich froh, dass wir diesen Laberkopf los sind :unfassbar:
 
nur weil er darauf hinweist oder wie muss ich das verstehen? Wenn es wirklich der gleiche war, dann sollte der DFB sich die Worte zu Herzen nehmen anstatt Dutt hier wieder schelte bekommt.
 
was bringt es ihm denn, darauf hinzuweisen und dem schiri damit nochmal öffentlich einen mitzugeben?
 
nur weil er darauf hinweist oder wie muss ich das verstehen? Wenn es wirklich der gleiche war, dann sollte der DFB sich die Worte zu Herzen nehmen anstatt Dutt hier wieder schelte bekommt.

ich empfehle dir mal, dich einer reportage über schiedsrichter zu widmen (da gibt es eine besonders gute, deren namen mir gerade nicht einfällt). schiedsrichter stehen extrem unter druck und unter beobachtung. dort wird jedes spiel von oberer stelle genauestens bewertet. da braucht es ganz sicher keinen dutt. das war null zielführend. das öffentliche "an den pranger stellen", verschärft nur die bauchschmerzen, die der schiedsrichter vor seinem nächsten spiel haben wird, setzt ihn zusätlich massiv unter druck und führt damit eher zu noch schlechteren leistungen. das war äußerst egoistisch und menschlich daneben von dutt. ich glaube auch kaum, dass es ihm wichtig gewesen wäre auf die wiederholte schlechtleistung des schiedsrichters hinzuweisen, wenn man die situationen für stuttgart gepfiffen hätte. zumal man auch ohne schiedsrichterentscheidungen sang- und klanglos untergegangen wäre. der schiri ist halt wiederholt das leichteste opfer. schwach von dutt. ganz schwach.
 
Jeder Profisportler steht unter immensen Druck.
Und natürlich sind Schiedsrichter mit den neuen Techniken arg Kritik- und angreifbar geworden.

Trotzdem darf man doch auf solche Themen hinweisen. Hier bei uns wird/wurde sich beschwert, dass keiner klar zu Sperren/Schiedsrichtern Stellung nimmt.

Ein Sommer hat dies doch auch schon getan und wie Sie alle heissen.
Denke eher, dass ist hier eine persönliche Sache. ;)
 
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