Gleich wird bei Sky90 über Dutt gesprochen, hoffentlich kommt da der O-Ton, dass er hier nicht herpasst.
Was genau haben wir davon, wenn ein paar Unbeteiligte der Meinung sind, dass Dutt nicht hierher passt?

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Gleich wird bei Sky90 über Dutt gesprochen, hoffentlich kommt da der O-Ton, dass er hier nicht herpasst.

Was genau haben wir davon, wenn ein paar Unbeteiligte der Meinung sind, dass Dutt nicht hierher passt?![]()
Was genau haben wir davon, wenn ein paar Unbeteiligte der Meinung sind, dass Dutt nicht hierher passt?![]()
Dadurch wird dann z.B. der Druck zum Handeln erhöht, zudem hoffe ich auf einen Ruck für die Mannschaft, dass hier z.B. dann für den Trainer gekämpft wird, falls die Jungs denn hinter ihm stehen.
Bei Werder ist es usus, daß dem Druck der Öffentlichkeit nicht (so schnell) nachgegeben wird; man es als gut oder schlecht empfinden, weil es von der eigenen persönlichen Erwartung abhängig ist. Und Kampf ist bei Werder schon seit Jahren eine punktuelle Erscheinung, was auch in der Ermangelung an führungsstarken Kämpfern begründet ist; daran wird auch eine Sendung im Bezahl-TV wohl kaum etwas ändern können.

Wenn es nur über Zweikämpfe geht, frag ich mich warum wir so hoch verloren haben obwohl wir eine bessere zweikampfquote hatten.
So einfach ist das Spiel dann doch nicht. Uns fehlt gerade in der defensive Qualität.
@ Shorty22
Die Aussage von Klopp ist richtig, aber dennoch halte ich sie nicht für bemerkenswert, denn Klopp hat damit lediglich die uralte Fußballerweisheit "über dem Kampf ins Spiel finden" artikuliert.
Gegen Leverkusen hat das Rezept ja funktioniert. Leider ist das in dieser Saison aber die Ausnahme und nicht die Regel.
Bemerkenswert in dem Sinne, dass sowas von Klopp konkretisiert wird und nicht von Dutt. Da steckt meiner Meinung nach aber auch mehr hinter, als die Fußballweisheit - nämlich auch die Art und Weise wie man eine Mannschaft dazu wieder motiviert.
Das mit den Zweikämpfen ist so eine Sache. Wir haben im gestrigen Spiel gut 52,52 % unserer Zweikämpfe gewonnen. Das allein hilft aber nicht, wenn bestimmte simple Fehler passieren oder eben die entscheidenden Zweikämpfe verloren gehen.

Ich fand unseren Auftritt bis zum 0:1 auch gar nicht so schlecht. Danach wurde es kontinuirlich schlechter und mit 0:2 war die Mannschaft dann wieder endgültig durch. Wir brauchen Erfolgserlebnisse. Die Zweikämpfe ansich sind nicht das Problem. Das 0:1 resultierte auch nicht daraus, dass wir da einen Zweikampf nicht angenommen und/oder verloren hätten, sondern dass die Kollegen Hunt und Elia meinen ihre Kunststückchen vorführen zu müssen, anstatt den Ball aus der Gefahrenzone zu w***en.
Aber diese Erfolgserlebnisse werden sich nur schwer einstellen, wenn die Truppe zu selten in der Lage ist, nach einem Rückstand gegenzuhalten. Und damit wären wir wieder bei den Mankos der fehlenden Kämpfertypen und Führungsspieler.
(Wiese vielleicht?)Das lag aber eher daran, dass wir in diesem Fall die "verteidigende Mannschaft" waren und Dortmund eben viel über Kombinationsspiel macht. Klopp meinte das eher in Richtung die Spieler wieder zu motivieren, sich wieder mehr zuzutrauen und die Zweikämpfe anzunehmen und bissiger zu bestreiten. Das haben wir gerade bei den Gegentreffern nicht getan. Es ging ihm wohl darum, wieder eine Mentalität zu entwickeln (die wir ja laut Dutt haben). Das wirkte ja auch alles ziemlich leblos.
Zweikampfstärke und Kampfeswille sind generell wichtige Teilbausteine erfolgreicher Arbeit und man sollte die Motivationswirkung eines Trainers und die Art seiner Führung nie unterschätzen, jedoch ist doch bei uns viel zu offensichtlich, dass die Spieler überhaupt nicht wissen, wie sie ein Spiel zu gestalten haben.
Wenn ich mir den zweiten Treffer von Adrian Ramos im Spiel Hertha-HSV zu Gemüte führe, dann wird klar ersichtlich, dass die Entstehung dieser Tore nicht auf Zufall basiert. In unserer Partie gegen die Hertha hat Ramos die Tore in ähnlicher Weise erzielt, indem er ''simpel'' den Ball auf den Flügel spielt, die gegnerischen Verteidiger überläuft, den Doppelpass direkt wieder sauber in den Fuß gespielt bekommt und abschließen kann.
Der gestrige Kommentator des Spiels sprach von einer perfekten Choreografie und in der Tat war es schon bemerkenswert, wie die Hertha toll organisiert und gestaffelt nicht den Ansatz einer Schwäche zeigte. Die Konter waren messerscharf und es ist einfach indiskutabel, dass in Bremen bezüglich Automatismen und besserer Defensive keinerlei Fortschritte zu verzeichnen sind.
Insgesamt waren die 8 Monate unter Dutt verschenkt, denn es gelang nicht, eine für den Betrachter ersichtlich werdende Idee in die Mannschaft und auf den Platz zu transformieren. All seine mal mehr und mal weniger sinnigen Worte waren nur Schall und Rauch und wenn man als Betrachter so rein gar nichts hat, worauf man seine Hoffnung bauen kann, wenn eigentlich nur ein tristes, unkoordiniertes und unangeleitetes Wurschteln unser ''Fußballspiel'' kennzeichnet, dann halte ich es für fatal und fahrlässig, dass Eichin seiner Verantwortung nicht nachkommt.
Die Verpflichtung des Trainers geht zwar auf die Kappe von Eichin, aber wesentlich schlimmer wäre es, wenn man einen konzeptlosen Trainer weiter das Heft des Handelns überlässt.
