Robert Enke

Lächerlich, dass hier mittlerweile bei jedem heiklen Thema gefordert wird, dass man das per PN klärt. Das hier ist immer noch ein Diskussionsforum. Und wenn einer die Diskussion nicht lesen will, einfach den Thread meiden. Ende der Geschichte!

darum gings doch gar nicht ;)

Es ging um das ständige - "aber DU hast doch gesagt...." und dann "nein - so hab ich das nicht gemeint" ... hin und her und her und hin.....da gings um ne Diskussion zwischen ZWEI ;) ....das is in so einem eher "sensiblen" Thread nicht so angebracht, find ich......aber es hat ja nun ein Ende gefunden... ;)
 
Zitat von sünnschien;1425434:
Wenn ich mal nachfragen darf? Wenns zu persönlich ist musst Du natürlich nicht antworten.

Kann man als Angehöriger oder guter Freund überhaupt irgendwas tun? Ich bin grad selbst in so einer Situation, was die Mutter eines guten Freundes betrifft. Meine Freund kann sich natürlich gerne bei mir aussprechen, aber wirklich Ratschläge kann ich ihm auch nicht geben. Eben weil ich selbst nicht weiß und somit auch nicht nachvollziehen kann, wie es ist Depressionen zu haben.

Klar kannst du nachfragen. Notfalls auch mal per PN.

Als Angehöriger und guter Freund kannst du auch etwas tun. Die ganze Sache ernst nehmen und vor allem zuhören.
Als Ratschlag kann man nur demjenigen geben, sich auf alle Fälle Hilfe zu holen und darauf eingehen, wenn er/sie es nicht tun will aufgrund von Angst, jemand könnte davon erfahren.
Verständnis zeigen und immer wieder davon überzeugen, dass man nicht alleine ist!
 
Klar kannst du nachfragen. Notfalls auch mal per PN.

Als Angehöriger und guter Freund kannst du auch etwas tun. Die ganze Sache ernst nehmen und vor allem zuhören.
Als Ratschlag kann man nur demjenigen geben, sich auf alle Fälle Hilfe zu holen und darauf eingehen, wenn er/sie es nicht tun will aufgrund von Angst, jemand könnte davon erfahren.
Verständnis zeigen und immer wieder davon überzeugen, dass man nicht alleine ist!

:tnx: das wäre auch mein Ratschlag gewesen!
 
Klar kannst du nachfragen. Notfalls auch mal per PN.

Als Angehöriger und guter Freund kannst du auch etwas tun. Die ganze Sache ernst nehmen und vor allem zuhören.
Als Ratschlag kann man nur demjenigen geben, sich auf alle Fälle Hilfe zu holen und darauf eingehen, wenn er/sie es nicht tun will aufgrund von Angst, jemand könnte davon erfahren.
Verständnis zeigen und immer wieder davon überzeugen, dass man nicht alleine ist!

Danke fürs Angebot. Zuhören ist für mich gerade bei guten Freunden zu jeder Tages und Nachtzeit selbstverständlich. Aber es ist wirklich schwierig, irgendwie will man "richtig" helfen und weiß einfach nicht wie. Bei der Betroffenen ist es halt auch so, dass sie selber nicht wahr haben will, dass sie krank ist, obwohl es für Außenstehende offensichtlich ist und bisher scheitert leider jegliche Überzeugungsarbeit sich Hilfe zu holen. Aber mein Freund gibt zum Glück auch nicht auf und versuchts immer wieder, vielleicht lässt sie sich doch noch bald überzeugen.
 
Zitat von sünnschien;1425556:
Danke fürs Angebot. Zuhören ist für mich gerade bei guten Freunden zu jeder Tages und Nachtzeit selbstverständlich. Aber es ist wirklich schwierig, irgendwie will man "richtig" helfen und weiß einfach nicht wie. Bei der Betroffenen ist es halt auch so, dass sie selber nicht wahr haben will, dass sie krank ist, obwohl es für Außenstehende offensichtlich ist und bisher scheitert leider jegliche Überzeugungsarbeit sich Hilfe zu holen. Aber mein Freund gibt zum Glück auch nicht auf und versuchts immer wieder, vielleicht lässt sie sich doch noch bald überzeugen.

Ihr seid da schon auf dem richtigen Weg. Geduld ist da leider sehr oft gefragt. Es ist schwer Betroffenen davon zu überzeugen, dass man zumindest einfach mal einen generellen Rat in einem Vorgespräch holt. Dort wird meistens schon erkannt, wie hoch die Erkrankung anzusiedeln ist.

Und - keine Angst - ihr helft schon "richtig". Mehr geht für euch nicht. Das müßt ihr leider so akzeptieren!
 
Bei meiner Kollegin machen mir diese 2 Gesichter Sorgen! Auf der einen Seite wirkt sie fröhlich und gut gelaunt. Dann merke ich aber wieder ihre Antriebslosigkeit. Dieses nicht loskommen... Das fängt bei den einfachsten Sachen an. Ich sehe von außen wohl, was vielleicht falsch läuft, sodass sie diese Antriebslosigkeit hat. Aber das ist ja nur die Spitze des Eisbergs. Es sieht manchmal so einfach aus, aber für sie ist es nicht einfach. Sie sagt, ich würde ihr mit meiner ganzen Art helfen. Zum Glück ist sie in psychologischer Betreuung. Denn bei mir hört es irgendwo auf. Ich kann zwar vieles versuchen, aber die fachlichen Tipps habe ich nicht. Zuhören auf jeden Fall. Ich hinterfrage auch, natürlich nur, wenn sie reden will. Aber es ist schwierig. Von außen betrachtet, wirkt es manchmal so einfach. Aber das ist es nicht...
 
Ihr seid da schon auf dem richtigen Weg. Geduld ist da leider sehr oft gefragt. Es ist schwer Betroffenen davon zu überzeugen, dass man zumindest einfach mal einen generellen Rat in einem Vorgespräch holt. Dort wird meistens schon erkannt, wie hoch die Erkrankung anzusiedeln ist.

Und - keine Angst - ihr helft schon "richtig". Mehr geht für euch nicht. Das müßt ihr leider so akzeptieren!

Der Rat vom ersten Arzt durch eine Einlieferung in die Klinik hat bisher auch nicht geholfen und die Psychologen haben hier ewige Wartelisten (was natürlich auch nicht gerade förderlich ist, wenn man denjenigen fast soweit hat sich Hilfe zu holen). Aber du hast schon Recht am Ball bleiben und nicht locker lassen ist wahrscheinlich das Einzige was man gerade tun kann.
 
Zitat von sünnschien;1425624:
Der Rat vom ersten Arzt durch eine Einlieferung in die Klinik hat bisher auch nicht geholfen und die Psychologen haben hier ewige Wartelisten (was natürlich auch nicht gerade förderlich ist, wenn man denjenigen fast soweit hat sich Hilfe zu holen). Aber du hast schon Recht am Ball bleiben und nicht locker lassen ist wahrscheinlich das Einzige was man gerade tun kann.

Das mit den Wartelisten ist hier in Bremen nicht unbedingt anders. Dass selbst der Rat des Arztes nicht geholfen ist, ist schon heftig.
Ich drücke die Daumen, dass ihr genügend Kraft findet, um sie irgendwann davon zu überzeugen, dass sie Hilfe braucht!

- Wenn du noch etwas wissen möchstest, schreibe mich lieber per PN an - Das ist hier ja ein Robert Enke Thread und kein allgemeiner Thread über diese Krankheit. Und da ist es doch in den letzten Seiten ziemlich abgedrifftet :tnx:
 
Das mit den Wartelisten ist hier in Bremen nicht unbedingt anders. Dass selbst der Rat des Arztes nicht geholfen ist, ist schon heftig.
Ich drücke die Daumen, dass ihr genügend Kraft findet, um sie irgendwann davon zu überzeugen, dass sie Hilfe braucht!

Danke schön. Ich bin zum Glück ein Optimist und geb die Hoffnung so schnell nicht auf.

Hast Recht. Komme bei Bedarf gerne drauf zurück.
 
Hier wird ganz schön viel außenstehend über Depressionen geschrieben. Eine Sache ist aber das, was allgemein angesehen wird. Depressionen hängen immer mit einer Sache zusammen: Nämlich mit Sicherheitsverlust. Woher der Sicherheitsverlust kommt, ist ein breites Spektrum und nur sehr selten auf eine Ursache zurückzuführen.
Wortwörtlich hat mir das ("Depressionen bedeuten Sicherheitsverlust") auch ein guter Bekannter erzählt, der im nahem Umfeld einen Fall hatte.
 
Hier wird ganz schön viel außenstehend über Depressionen geschrieben. Eine Sache ist aber das, was allgemein angesehen wird. Depressionen hängen immer mit einer Sache zusammen: Nämlich mit Sicherheitsverlust. Woher der Sicherheitsverlust kommt, ist ein breites Spektrum und nur sehr selten auf eine Ursache zurückzuführen.
Wortwörtlich hat mir das ("Depressionen bedeuten Sicherheitsverlust") auch ein guter Bekannter erzählt, der im nahem Umfeld einen Fall hatte.

das kann ich bestätigen. Ich selber wäre ja schon beinahe in die Depression geraten und konnte mich im allerletzten Moment noch davor bewahren und das hat schon mit Sicherheit zu tun. allerdings war das bei mir kein urplötzlicher Verlust, sondern es ging schleichend. Wie auch die ganze Sache an sich. ich habe im buchstäblich letzten Moment die Sicherheit wiedererlangt, aber ich weiß auch, dass der Drops für mich noch lange nicht gelutscht ist. ich bin in gewissem Maße labil und ich könnte jederzeit wieder in den Strudel hineingeraten. ob ich das nächste Mal wieder herauskomme weiß ich nicht, ich hoffe es sehr.
 
das kann ich bestätigen. Ich selber wäre ja schon beinahe in die Depression geraten und konnte mich im allerletzten Moment noch davor bewahren und das hat schon mit Sicherheit zu tun. allerdings war das bei mir kein urplötzlicher Verlust, sondern es ging schleichend. Wie auch die ganze Sache an sich. ich habe im buchstäblich letzten Moment die Sicherheit wiedererlangt, aber ich weiß auch, dass der Drops für mich noch lange nicht gelutscht ist. ich bin in gewissem Maße labil und ich könnte jederzeit wieder in den Strudel hineingeraten. ob ich das nächste Mal wieder herauskomme weiß ich nicht, ich hoffe es sehr.

mmh entschuldigung, also entweder man leidet unter Depressionen oder halt eben nicht. Beinahe gibt es dabei nicht!
 
mmh entschuldigung, also entweder man leidet unter Depressionen oder halt eben nicht. Beinahe gibt es dabei nicht!

naja es gibt wie bei annähernd allen Krankheiten verschiedene Schweregrade und je nach Schweregrad kommt man wieder raus oder nicht. bei mir war es halt noch ein sehr geringer Schweregrad, sodass ich annähernd von alleine wieder heraus gekommen bin. aus meiner Sicht war das noch keine "echte" Depression, aber es hätte in einer enden können.
 
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