Robert Enke

naja es gibt wie bei annähernd allen Krankheiten verschiedene Schweregrade und je nach Schweregrad kommt man wieder raus oder nicht. bei mir war es halt noch ein sehr geringer Schweregrad, sodass ich annähernd von alleine wieder heraus gekommen bin. aus meiner Sicht war das noch keine "echte" Depression, aber es hätte in einer enden können.

Wenn du da von allein wieder rausgekommen bist, dann warst du wahrscheinlich eher nicht bei einem Arzt, der dir sagen konnte ob es eine ist. Wie man das selbst diagnostizieren kann ist mir ein Rätsel. Also ich wusste damals nicht was ich da habe, als das das erste mal aufgetaucht ist.
 
Wenn du da von allein wieder rausgekommen bist, dann warst du wahrscheinlich eher nicht bei einem Arzt, der dir sagen konnte ob es eine ist. Wie man das selbst diagnostizieren kann ist mir ein Rätsel. Also ich wusste damals nicht was ich da habe, als das das erste mal aufgetaucht ist.

man könnte auch sagen, ich habe es vermutet. auf jeden Fall wollte ich es nicht zu sehr dramatisieren, weshalb ich nicht gleich gesagt habe, dass es eine war. was auf jeden Fall fakt ist ist folgendes: die Beschreibung meiner Situation passte zur allgemein gängigen (nicht zwingend richtigen) Auffassung der Menschen zur Depression. Außerdem bin ich erwiesenermaßen nicht das, was man als psychisch stabil bezeichnet, ich bin leider Gottes sehr anfällig für äußerliche Störungen meines psychischen Gleichgewichtes. Und der Grund, weshalb ich (auch wegen anderer Probleme) nie beim Psychologen war ist vor allem mein Misstrauen diesen Menschen gegenüber.
 
Das Problem ist, dass viele Erkrankungen, die nicht psysisch, sondern psychisch oder seelisch sind, oft als Modeerkrankungen gehandhabt werden. Jedes aktivere Kind hat heutzutage ADHS, jede Launenschwankung wird von unfähigen Außenstehenden als Depression abgetan, und so weiter und so fort.
Will sagen: Ganz unabhängig von deiner situation,0406, die ich nicht kennt, neigt man bei solchen Diagnosen gerne zu Laienurteilen. Weiß man nicht Bescheid zieht man sich an Stereotypen hoch. Fritzchen ist aktiv, Lieselotte hat Launenschwankungen. Vorsicht.
 
Ich vermisse ich gar nicht so sehr als Torwart, aber als Mensch. Er war sozial engagiert, hat viel für den Tierschutz in Spanien und Portugal getan.
 
Echt seltsam, dass es schon so lange her ist.
Das war damals ein richtig übler Schock - und man selber kannte ihn ja noch nicht mal persönlich.
Aber, so abgedroschen es klingt, die Zeit heilt halt doch alle Wunden teilweise. Mein bester Freund ist nun auch schon seit fast 11 Jahren tot. Am Anfang hält man es kaum aus, aber nach einigen Jahren ist es dann doch "ok".
 
Echt seltsam, dass es schon so lange her ist.
Das war damals ein richtig übler Schock - und man selber kannte ihn ja noch nicht mal persönlich.
Aber, so abgedroschen es klingt, die Zeit heilt halt doch alle Wunden teilweise. Mein bester Freund ist nun auch schon seit fast 11 Jahren tot. Am Anfang hält man es kaum aus, aber nach einigen Jahren ist es dann doch "ok".

man lernt damit zu leben das ein eine wichtige person fehlt
 
Danke für den Link, opalo! :tnx:

Beeindruckend ehrlich, der Florian Fromlowitz.

So tiefgründig hätte ich ihn gar nicht erwartet. Ich sehe ihn aber noch immer nach dem 3:0 Auswärtssieg in Bochum am letzten Spieltag 2009/10 vor mir. Sehr ergreifend.

Ich glaube dieses Bild werde ich auch nie mehr aus dem Kopf kriegen ... ich hab mit Tränen in den Augen vorm TV gesessen.

Auch ich danke für den link @opalo :tnx:
 
Ich glaube dieses Bild werde ich auch nie mehr aus dem Kopf kriegen ... ich hab mit Tränen in den Augen vorm TV gesessen.

Auch ich danke für den link @opalo :tnx:
Bei allem Respekt. Du wirst das Bild aus dem Kopf kriegen oder zumindest wird es bei Dir nicht täglich im Kopf sein.

Bei mir ist das leider anders und "schlimmer" als bei Theresa Enke, die das "entscheidende" Bild nie gesehen hat. Im Gegensatz zum Lokführer, der aber wiederum keine persönliche Beziehung zu Robert gehabt haben dürfte.
 
Bei allem Respekt. Du wirst das Bild aus dem Kopf kriegen oder zumindest wird es bei Dir nicht täglich im Kopf sein.

Bei mir ist das leider anders und "schlimmer" als bei Theresa Enke, die das "entscheidende" Bild nie gesehen hat. Im Gegensatz zum Lokführer, der aber wiederum keine persönliche Beziehung zu Robert gehabt haben dürfte.

Das macht es aber nicht viel besser. Viele Lokführer bekommen die Bilder auch nie wieder aus dem Kopf und/ oder werden nach Selbstmorden selbst depressiv oder dienstuntauglich.
 
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