Robert Enke

habe das thema nun länger nicht verfolgt

aber mal ne frage : Enke hatte doch vor seinem Tod so eine komische Krankheit oder ? irgendwas mitm Bauch oder Infektion oder so. Hatte er die wirklich oder war das nur ein Vorwand weil seine Depressionen schwerer wurden ? o.ä ?

das war nur vorgeschoben! Ich hatte das ja sowieso immer vermutet, aber in der Reportage auf NDR haben sie es nochmal gesagt.

@Campino man besiegt Depressionen eigentlich niemals wirklich. Es gibt gute Phase aber die Gefahr das es wieder ausbricht ist jederzeit gegeben.
 
habe das thema nun länger nicht verfolgt

aber mal ne frage : Enke hatte doch vor seinem Tod so eine komische Krankheit oder ? irgendwas mitm Bauch oder Infektion oder so. Hatte er die wirklich oder war das nur ein Vorwand weil seine Depressionen schwerer wurden ? o.ä ?

Er wollte nicht mehr spielen, weil er nur noch Angst vor Prüfungen hatte. Deswegen hat man verzweifelt nach irgendeinem Grund gesucht, dass er nicht spielen muss - und später auch gefunden. Es wurde eine Darmvirus entdeckt. Zuvor hat man immer gesagt, er hätte einen allgemeinen Infekt gehabt.
 
das war nur vorgeschoben! Ich hatte das ja sowieso immer vermutet, aber in der Reportage auf NDR haben sie es nochmal gesagt.

@Campino man besiegt Depressionen eigentlich niemals wirklich. Es gibt gute Phase aber die Gefahr das es wieder ausbricht ist jederzeit gegeben.

Ist ne Krankheit... Ich glaube, wenn man für sowas anfällig ist, bricht es auch eher oder auch öfter wieder aus... Aber was hilft? Tabletten? Psychologische Betreuung? Oder kann man garnichts tun? Ich weiß es nicht. Ich hoffe nur, dass sowas nicht mehr passiert. So schlimm können Probleme eigentlich nicht sein, dass man sich das Leben nimmt. Das ist so traurig. Leider passiert es so oft... Teilweise sind es ganz junge Menschen. 18 oder so... Ich kann das nicht nachvollziehen. Aber vielleicht, weil ich gesund bin... Es ist nur so schrecklich davon zu lesen. Man fühlt mit der Familie... Das ist so traurig...
 
Ist ne Krankheit... Ich glaube, wenn man für sowas anfällig ist, bricht es auch eher oder auch öfter wieder aus... Aber was hilft? Tabletten? Psychologische Betreuung? Oder kann man garnichts tun? Ich weiß es nicht. Ich hoffe nur, dass sowas nicht mehr passiert. So schlimm können Probleme eigentlich nicht sein, dass man sich das Leben nimmt. Das ist so traurig. Leider passiert es so oft... Teilweise sind es ganz junge Menschen. 18 oder so... Ich kann das nicht nachvollziehen. Aber vielleicht, weil ich gesund bin... Es ist nur so schrecklich davon zu lesen. Man fühlt mit der Familie... Das ist so traurig...

Das hat nichts mit Problemen zu tun die man hat. Das ist ein Krankheit die man versuchen muss zu heilen! Und du kannst im Endeffekt froh sein das du sowas nicht nachvollziehen kannst!
 
Das hat nichts mit Problemen zu tun die man hat. Das ist ein Krankheit die man versuchen muss zu heilen! Und du kannst im Endeffekt froh sein das du sowas nicht nachvollziehen kannst!

Wieso nicht? Du musst doch mMn erstmal Probleme und Ängste haben, um erstmal in eine solche Situation zu kommen. Und dann kommt es vielleicht noch auf die Person selbst an... Bist Du jemand, der gut mit Problemen und Ängsten zurecht kommt, dann ist das Leben mehr oder weniger heile Welt. Hat man diese Krankheit und ist eher labil oder so, dann ist es ein böser Kreislauf, in den einen die Krankheit treibt... Aber das ist nur meine Meinung, meine Sichtweise, meine Einschätzung...
 
Wieso nicht? Du musst doch mMn erstmal Probleme und Ängste haben, um erstmal in eine solche Situation zu kommen. Und dann kommt es vielleicht noch auf die Person selbst an... Bist Du jemand, der gut mit Problemen und Ängsten zurecht kommt, dann ist das Leben mehr oder weniger heile Welt. Hat man diese Krankheit und ist eher labil oder so, dann ist es ein böser Kreislauf, in den einen die Krankheit treibt... Aber das ist nur meine Meinung, meine Sichtweise, meine Einschätzung...

Befasse dich erstmal ernsthaft mit dem Thema. Hierbei kann es nicht deine Sicht der Dinge geben, weil du scheinbar nicht wirklich weisst wovon du redest. Allerdings wenn man hier im Thread mal ein bisschen rumliest bekommt man selbst als nicht betroffene Person einen Eindruck was es heisst depressiv zu sein. Und das das mit irgendwelchen banalen Alltagsproblemen sicher nichts zu tun hat!
 
Ich weiß jetzt nicht, was du mit "Hintergründe" meinst. Aber die Pietät gebietet es schon, das eine oder andere wegzulassen.
Außerdem

Unter Journalisten hat sich in Deutschland ein Pressekodex etabliert, zurückhaltend über Schienensuizide zu berichten. In der Vergangenheit war eine Häufung dieser Suizidform nach erfolgter Berichterstattung über einen Schienensuizid aufgetreten. In diesem Zusammenhang wird vom Werther-Effekt gesprochen.So hat sich nach Bahnangaben die Zahl der täglichen Schienensuizide in Deutschland nach dem Selbstmord von Robert Enke über mehrere Wochen um den Faktor fünf bis sechs erhöht.

Quelle
 
Befasse dich erstmal ernsthaft mit dem Thema. Hierbei kann es nicht deine Sicht der Dinge geben, weil du scheinbar nicht wirklich weisst wovon du redest. Allerdings wenn man hier im Thread mal ein bisschen rumliest bekommt man selbst als nicht betroffene Person einen Eindruck was es heisst depressiv zu sein. Und das das mit irgendwelchen banalen Alltagsproblemen sicher nichts zu tun hat!

Ich weiß ja nicht, welche Beiträge du meinst (ob Du überhaupt meine Beiträge meinen kannst), aber von Alltagsproblemen war bei mir nie die Rede.

Ich habe mich mit jemandem unterhalten, der Ahnung davon hat. Und ja, Probleme können Auslöser dieser Krankheit sein. Kommt nur auf die Art Depression an, die man hat. Ein Problem oder eine Angst ist vielleicht Auslöser und der schlimme Kreislauf geht los. Probleme werden innerhalb der Krankheit anders gesehen, als sie sind. Sachen wirken viel heftiger, als sie sind, da man sie in der Krankheit mit anderen Augen sieht.

Wenn es bei Dir anders ist, ok, aber wirf mir nicht vor, ich hätte keine Ahnung. Auch in meinem privaten Umfeld gibt es Menschen, die leider psychische Probleme haben. Eine ist zB in Behandlung deswegen und es kristallisiert sich dieses eine Problem immer wieder heraus. Dieses Problem ist verbunden mit einer gewissen Angst vor etwas. Dieses Problem ist bei ihr Auslöser für den Kreislauf, der sich immer wieder in Gang setzt. Gäbe es dieses Problem nicht, so würde es ihr besser gehen. Dann hätte sich diese psychische Krankheit vielleicht nicht oder nicht in dieser Form. Das sagt sie übrigens selbst von sich, vorallem grade durch die psychologische Behandlung.

Da ich nicht verallgemeinert habe und somit nicht gesagt habe, verstehe ich nicht, warum Du so reagierst!
 
@Nicole du widersprichst dir aber in denem Post selbst. Wenn man seine Probleme anders sieht und beurteilt als sie wirklich sind, wie kommst du dann darauf das man als Depressiver seine Depression realistisch einschätzt? Das macht doch gar keinen Sinn.

hierzu mal ein Auszug aus einem Artikel:

Häufig nennt der Patient als Ursache seiner Erkrankung vorhandene, zum Teil schon sehr lange bestehende Konflikte. Seien die behoben, wäre er wieder gesund. In der Regel verwechselt der Patient dabei Ursache und Wirkung. Nach Abklingen der depressiven Episode wird die Belastung wie schon vor der depressiven Erkrankung ertragen und bewältigt, ja meist als Belastung gar nicht mehr bezeichnet und als Gegebenheit akzeptiert.

Und dabei ist das fett markierte sehr wichtig. Der Depressive glaubt das der Auslöser der Grund für die depressive Phase ist. Was aber so nicht stimmt! Die Gründe gehen meist viel tiefer solange sie psychischer Natur sind. Und nicht durch eine Fehlfunktion hervorgerufen werden!

Du verallgemeinerst sehr wohl lies dir nochmal deinen Post durch, denn er wird nicht weniger allgemein nur weil du schreibst das es deine Meinung ist, und wenn man wie ich weiss wovon man redet wirkt das sehr befremdlich. Depressionen sind eine sehr schwierige Krankheit, wo selbst Experten in manchen Fällen nicht ganz dahintersteigen.
 
@Nicole du widersprichst dir aber in denem Post selbst. Wenn man seine Probleme anders sieht und beurteilt als sie wirklich sind, wie kommst du dann darauf das man als Depressiver seine Depression realistisch einschätzt? Das macht doch gar keinen Sinn.

Bei meiner Kollegin habe ich nie von Depressionen gesprochen (falls Du das meinst). Also kein Widerspruch!

Und einige Sachen muss ich allgemeiner schreiben, denn wenn ich von mir bekannten Menschen rede, dann möchte ich nicht, dass ich da aus dem Nähkästchen plaudere... Zu weit sollen Worte da nicht gehen...
 
außer über Enke wird ja immer nur über Biermann geredet. Aber hatte Deisler nicht auch ne Depression, als er aufgehört hat? da hätte man doch schon was merken können.
 
Bei meiner Kollegin habe ich nie von Depressionen gesprochen (falls Du das meinst). Also kein Widerspruch!

Und wo besteht dann der Zusammenhang zu dem Thema? So nach dem Motto ach ja psychische Erkrankung ist gleich psychische Erkrankung? Wenn ich eine davon kenne, hab ich auch ne Ahung von den anderen?:rolleyes: Sorry aber deinen Einwand verstehe ich grad nicht. Du musst ja nicht direkt auf die Person selber eingehen und deren Probleme. Du hast hier nur Dinge in einen Topf geschmissen die dort nicht reingehören. Und das hat nichts mit aus dem Nähkästchen plaudern zu tun, sondern einfach mit verallgemeinern. Du kennst da jemanden dem geht es so und so, also ist das wohl bei allen so. So hast du das geschrieben und das ist nunmal faktisch einfach falsch. Zumal wenn deine Kollegin gar nicht an Depressionen leidet, sondern an einer anderen psychischen Erkrankung.

@0406 also bei Deisler wurde meines Wissens nach immer von Burnout gesprochen. Wieder eine andere Art der psychischen Erkankung!
 
Und wo besteht dann der Zusammenhang zu dem Thema? So nach dem Motto ach ja psychische Erkrankung ist gleich psychische Erkrankung? Wenn ich eine davon kenne, hab ich auch ne Ahung von den anderen?

Du, Depressionen = psychische Erkrankung. Somit haben wir hier schon mal den Zusammenhang. Und Depression ist nicht gleich Depression. Dass es bei ihr Depressionen sind, kann ich nicht beurteilen, daher behaupte ich es auch nicht. Schließlich betrifft es einen Menschen. Da urteile ich nicht voreilig ohne das Grundwissen über ihre Krankheit habe... Ich lehne mich daher nicht aus dem Fenster. Aber ein Zusammenhang besteht. Schließlich war es auch bei Enke ne psychische Krankheit...

Und zum Verallgemeinern: "Aber das ist nur meine Meinung, meine Sichtweise, meine Einschätzung..." Damit spreche ich von meiner Sichtweise... Ob die nun richtig ist oder nicht sei dahingestellt. Ist auch nur den Sichweise und keine Feststellung!

Du kennst da jemanden dem geht es so und so, also ist das wohl bei allen so. So hast du das geschrieben und das ist nunmal faktisch einfach falsch.

Habe ich das so geschrieben? Nein! Also wo ist das Problem? Ich habe nur von ihr geschrieben und niemals, "das ist wohl bei allen so"... Bitte keine Worte verdrehen! Mache ich auch nicht bei Dir!
 
Du, Depressionen = psychische Erkrankung. Somit haben wir hier schon mal den Zusammenhang. Und Depression ist nicht gleich Depression. Dass es bei ihr Depressionen sind, kann ich nicht beurteilen, daher behaupte ich es auch nicht.

Und zum Verallgemeinern: "Aber das ist nur meine Meinung, meine Sichtweise, meine Einschätzung..." Damit spreche ich von meiner Sichtweise... Ob die nun richtig ist oder nicht sei dahingestellt. Ist auch nur den Sichweise und keine Feststellung!

Du hast aber von deiner Kollegin gesprochen, die an Depressionen gar nicht leidet.Wie kannst du dann deren Situation nehmen und sie mit Depressionen vergleichen. Das hat dann überhaupt nichts miteinander zu tun. Und nur weil du dazu schreibst das es deine Meinung ist, schützt es nicht davor das es verallgemeinert klingt. Denn deine Meinung die du auch auf andere beziehst ist in dem Sinn schon verallgemeinert

edit. Worauf ich mich beziehe ist folgender Post von dir:

Wieso nicht? Du musst doch mMn erstmal Probleme und Ängste haben, um erstmal in eine solche Situation zu kommen. Und dann kommt es vielleicht noch auf die Person selbst an... Bist Du jemand, der gut mit Problemen und Ängsten zurecht kommt, dann ist das Leben mehr oder weniger heile Welt. Hat man diese Krankheit und ist eher labil oder so, dann ist es ein böser Kreislauf, in den einen die Krankheit treibt

Und jetzt erzähl mir bitte wo du hier von deiner Kollegin redest und wo das nicht verallgemeinert klingt?
Und es ist übrigens falsch das Menschen mit Depressionen prinzipiell labil sind. Sie leiden, wie schon vielfach gesagt, an einer Krankheit. Und wenn man dagegen kämpft ist man mit Sicherheit nicht labil oder schwach. Das verlangt viel Kraft, vor allem wenn man nach aussen den Anschein geben muss das alles in Ordnung ist.
 
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