RIP .... Wir denken an...

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Libuse Safrankova aus Drei Nüsse für Aschenbrödel an Lungenkrebs gestorben. Läuft jedes Jahr zu Weihnachten im Fernsehen und ein schönes Märchen. 68 Jahre, kein Alter
 
Ludwig "Luggi" Müller (79) ehem. DFB-Nationalspieler und Deutscher Meister mit dem 1.FC Nürnberg und Borussia Mönchengladbach
 
Das schreckliche Attentat auf Peter R. de Vries ist ein besonders perfides Beispiel dafür, welche Gefahren (besonders investigative) Journalisten bei der Ausübung ihrer Arbeit in der Gegenwart ausgesetzt sind. Jeder Angriff gegen Journalisten, losgelöst davon, ob es sich "nur" um das Skandieren von Diffamierungen wie z.B. "Lügenpresse" , Beeinträchtigungen seitens staatlicher Institutionen oder einem feigen Mordanschlag wie bei de Vries handelt, ist ein Angriff gegen die Pressefreiheit bzw. dem demokratischen Rechtstaat.
 
Das schreckliche Attentat auf Peter R. de Vries ist ein besonders perfides Beispiel dafür, welche Gefahren (besonders investigative) Journalisten bei der Ausübung ihrer Arbeit in der Gegenwart ausgesetzt sind. Jeder Angriff gegen Journalisten, losgelöst davon, ob es sich "nur" um das Skandieren von Diffamierungen wie z.B. "Lügenpresse" , Beeinträchtigungen seitens staatlicher Institutionen oder einem feigen Mordanschlag wie bei de Vries handelt, ist ein Angriff gegen die Pressefreiheit bzw. dem demokratischen Rechtstaat.
Das würde ich mal nicht vermengen.
Der de Vries war im niederländischen Untergrund als investigativer Journalist unterwegs, soweit ich weiß und da hat das wohl denen nicht gepasst, dass der da "rumschnüffelt".
Das ist keine Frage der Pressefreiheit mMn sondern so traurig das ist, auf eigene Gefahr.
 
@Cyril Sneer

Wenn Journalisten bei Ausübung ihrer Tätigkeit in welcher Form auch immer verbal und/oder körperlich attackiert werden, dann sind das (wenn auch in unterschiedlicher Intensität) sehr wohl Angriffe auf die Pressefreiheit; losgelöst davon, ob der/die Täter sich z.B. aus Staatsorgangen, dem kriminellen Milieu oder aus Demonstranten rekrutieren. Zumal Angriffe auf Journalisten in letzter Zeit bedenklich zunahmen; die Webseite von "Reporter ohne Grenzen" ist diesbezüglich sehr empfehlenswert. Daher verdient der Mut von Journalisten wie der ermordete de Vries, trotz der ihnen sicherlich bewussten Gefahren für Leib und Leben in sehr gefährlichen Bereichen zu recherchieren, höchsten Respekt und Anerkennung.
 
Tja, wo fängt Pressefreiheit an, wo hört sie auf? Da wird jeder seine eigene Definition von haben.

Polizeiarbeit (Aufklärung / Eintauchen) in der Drogenbranche ist nun mal gefährlich, unabhängig davon ob jemand Bilder knipst oder jemand Leute festnehmen will.
Da kann man mMn eher schlecht sagen zur Polizei "Berufsrisiko" und beim Journalisten "Angriff auf Pressefreiheit". Völlig unabhängig davon, das der Mut und Einsatz schon sehr bemerkenswert ist, sich kriminellen Energien entsprechend zu stellen.
 
@Cyril Sneer

Wenn Journalisten bei Ausübung ihrer Tätigkeit in welcher Form auch immer verbal und/oder körperlich attackiert werden, dann sind das (wenn auch in unterschiedlicher Intensität) sehr wohl Angriffe auf die Pressefreiheit; losgelöst davon, ob der/die Täter sich z.B. aus Staatsorgangen, dem kriminellen Milieu oder aus Demonstranten rekrutieren. Zumal Angriffe auf Journalisten in letzter Zeit bedenklich zunahmen; die Webseite von "Reporter ohne Grenzen" ist diesbezüglich sehr empfehlenswert. Daher verdient der Mut von Journalisten wie der ermordete de Vries, trotz der ihnen sicherlich bewussten Gefahren für Leib und Leben in sehr gefährlichen Bereichen zu recherchieren, höchsten Respekt und Anerkennung.
Das habe ich nicht bestritten, natürlich ist das mutig und lobenswert.
Dennoch sehe ich als deutlichen Unterschied an ob Putin Kremlkritiker vergiften lässt oder Unterweltbosse unliebsame Journalisten loswerden wollen, das hat doch noch ne andere Tragweite mMn.
 
Das habe ich nicht bestritten, natürlich ist das mutig und lobenswert.
Dennoch sehe ich als deutlichen Unterschied an ob Putin Kremlkritiker vergiften lässt oder Unterweltbosse unliebsame Journalisten loswerden wollen, das hat doch noch ne andere Tragweite mMn.
Die Mittel und die daraus resultierenden Tragweiten können durchaus andere sein. Jedoch geht es mir um die grundsätzliche Intension, unliebsame, mediale Kritik im wahrsten Sinne des Wortes mit Gewalt durch rhetorische, körperliche oder nicht rechtsstaatlichen Mitteln zum Schweigen bringen zu wollen. Dahingehend hatte und habe ich nicht nur historisch bedingt eine sehr kurze Zündschnur, besonders in unserer heutigen Zeit, wo solche Vorkommnisse signifikant zunehmen. Siehe den Mordanschlag an de Vries.
 
Die Mittel und die daraus resultierenden Tragweiten können durchaus andere sein. Jedoch geht es mir um die grundsätzliche Intension, unliebsame, mediale Kritik im wahrsten Sinne des Wortes mit Gewalt durch rhetorische, körperliche oder nicht rechtsstaatlichen Mitteln zum Schweigen bringen zu wollen. Dahingehend hatte und habe ich nicht nur historisch bedingt eine sehr kurze Zündschnur, besonders in unserer heutigen Zeit, wo solche Vorkommnisse signifikant zunehmen. Siehe den Mordanschlag an de Vries.

Ist ja auch in Ordnung, ich möchte diese Verbrechen ja nicht gegeneinander aufrechnen.
Für mein persönliches Empfinden ist es nur deutlich bedenklicher, wenn ein Staat und da gibt es mittlerweile Einige auf der Welt regierungskritische Journalisten auf diese Art zum Schweigen bringt.
Dass Verbrecher Verbrechermethoden anwenden sollte doch nicht überraschen.
Frage mich nur warum die Regierung der Niederlande diesen ja offenbar gefährdeten Mann nicht ausreichend schützen konnte.
 
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