RB Leipzig

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas HB2108
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Ich fand es damals sehr amüsant, als Wolfsburg die Bayern narrte und sie diese beim Spiel in WB deftig Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) haben (Grafite Tor :daumen:)....dafür liebe ich Felix noch immer.

Bin sicher kein Fan der Werksvereine, aber deine Sicht ist doch mehr als übertrieben.

....und ob sie nun von der Brause oder anderen Kanälen stammen....eine schlagkräftige Mannschaft kannst du nur mit Millionen "hochzüchten"

Du hast das Wesen des Fußballes nicht verstanden.....
Es geht nicht nur um Sportlichen Erfolg oder ums Geschäft, dass predigen Leute die mit Fußball richtig Asche verdienen (Berater etc.) aber nicht die die ihr Leben mit Fußball verbinden.

Ein Beispiel: Ein guter Freund von mir geht seit 13 Jahren zu Darmstadt 98, besucht Heim wie Auswärtspiele (mit niedriger Ausfallquote;) ) und war auch noch zu Oberliga oder FFH-Hessenliga dabei.

Nun ist Darmstadt , wie ein Wunder in der 2.Liga(!) und mein Kollege ist wahrscheinlich wie im Dauerrauschzustand. Vom Sportplatz in Flieden zum Fritz-Walter-Stadion mit langer emotionaler Leidenschaft und nicht wie RB, wir machens wie in den USA mit den Franchises und suchen uns einen günstigen Standort und pushen einen Verein in Liga 1.....
 
Du hast das Wesen des Fußballes nicht verstanden.....
Es geht nicht nur um Sportlichen Erfolg oder ums Geschäft, dass predigen Leute die mit Fußball richtig Asche verdienen (Berater etc.) aber nicht die die ihr Leben mit Fußball verbinden.

Ein Beispiel: Ein guter Freund von mir geht seit 13 Jahren zu Darmstadt 98, besucht Heim wie Auswärtspiele (mit niedriger Ausfallquote;) ) und war auch noch zu Oberliga oder FFH-Hessenliga dabei.

Nun ist Darmstadt , wie ein Wunder in der 2.Liga(!) und mein Kollege ist wahrscheinlich wie im Dauerrauschzustand. Vom Sportplatz in Flieden zum Fritz-Walter-Stadion mit langer emotionaler Leidenschaft und nicht wie RB, wir machens wie in den USA mit den Franchises und suchen uns einen günstigen Standort und pushen einen Verein in Liga 1.....

Ich versteh ja deine nostalgische bzw. emotionale Sicht der Dinge. Aber das "Wesen" von Spitzenfussball ist heutzutage leider größtenteils finanzieller Natur....und auch wenn einem das noch so gegen den Strich geht, gibt es so wie in der freien Marktwirtschaft Big Player, die den Ton angeben.

Was die deutsche Bundesliga betrifft, sind mir ein paar Big Player lieber als ein Einzelner.

Wenn man diesbezüglich Veränderungen Richtung längst vergangener Fussball-Zeiten wünscht, sollte man grundlegend auf politischer Ebene diskutieren....und ob da Diskussionen noch helfen, wage ich zu bezweifeln.
 
Ich dachte immer die Bundesliga bezieht ihren Reiz aus dem sportlichen Kräftemessen und der Möglichkeit, dass der kleine Underdog dem Großen ein Bein zu stellen in der Lage ist oder für noch größere Überraschungen sorgen kann.
Wenn dieses "sportliche" Kräftemessen aber nur noch durch die Finanzkraft bestimmt wird und aufgepimpte Teams stets die kleineren "verprügeln", dann verliert die BL ihren Reiz in meinen Augen.

Keine Lösung ist es in meinen Augen, da noch mehr Geld in die BL zu werfen und mit Werksteams oder Investorenteams die Kluft zwischen reichen und armen Vereinen noch mehr zu vergrößern.
Das nimmt dem Ganzen für mich den Reiz.

Damit greift man die Bayern vllt. ein wenig an, doch die Überraschungen vergangener Jahre sind somit vorbei...

Ehrlich gesagt ist es mir wurscht, ob nun Bayern, WOB oder RBL DM wird. Alle diese Vereine interessieren mich nicht und gönnen tue ich es ihnen schon gar nicht. Selbst wenn die nur einen hundertstel Punkt auseinander wären am 34. Spieltag, mein Interesse am Ausgang der DM läge bei null.
Jedenfalls Köln, Stuttgart, Werder oder BMG mit der Meisterschale kann man sich dann auf sehr lange Sicht abschminken.

Das Prinzip des sportlichen Wettkampfs wird somit weiter aufgeweicht. da kann man dann auch Fliegengewichtler gegen Schwergewichtsboxer antreten lassen.
Wenn eine Mannschaft alle anderen stets auf dem Platz "verprügelt" dann mag das vielleicht kurzfristig für Staunen oder Faszination sorgen, doch auf lange Sicht ist es ermüdend und langweilig. Da ändert sich nicht viel dran, wenn es eben 2-4 Mannschaften sind, die die anderen vom Platz jagen. Vor allem wenn dabei evtl. Mannschaften wie WOB, Ingolstadt oder RBL wären.

Wenn ich etwas hin zur Chancengleichheit verändern will, dann gehe ich an die Fernsehgelder, verringere die Kluft zwischen CL und UEFA-Cup, etc.
 
Ich versteh ja deine nostalgische bzw. emotionale Sicht der Dinge. Aber das "Wesen" von Spitzenfussball ist heutzutage leider größtenteils finanzieller Natur....und auch wenn einem das noch so gegen den Strich geht, gibt es so wie in der freien Marktwirtschaft Big Player, die den Ton angeben.

Was die deutsche Bundesliga betrifft, sind mir ein paar Big Player lieber als ein Einzelner.

Wenn man diesbezüglich Veränderungen Richtung längst vergangener Fussball-Zeiten wünscht, sollte man grundlegend auf politischer Ebene diskutieren....und ob da Diskussionen noch helfen, wage ich zu bezweifeln.

In der freien Marktwirtschaft gibt es aber auch Aufsichtsbehörden, die dafür zu sorgen haben, mal gut ein andermal schlecht, dass diese Big Player ihre Monopolstellung nicht missbrauchen oder weiter ausbauen.
 
In der freien Marktwirtschaft gibt es aber auch Aufsichtsbehörden, die dafür zu sorgen haben, mal gut ein andermal schlecht, dass diese Big Player ihre Monopolstellung nicht missbrauchen oder weiter ausbauen.

....anhand der Skandale, die im Zuge der Finanzkrise ans Licht kamen, konnte man auch sehen, wie gut diese Aufsichtsbehörden arbeiten.

Bin übrigens überhaupt kein Fan des neoliberalen Prinzips.
 
Ich dachte immer die Bundesliga bezieht ihren Reiz aus dem sportlichen Kräftemessen und der Möglichkeit, dass der kleine Underdog dem Großen ein Bein zu stellen in der Lage ist oder für noch größere Überraschungen sorgen kann.
Wenn dieses "sportliche" Kräftemessen aber nur noch durch die Finanzkraft bestimmt wird und aufgepimpte Teams stets die kleineren "verprügeln", dann verliert die BL ihren Reiz in meinen Augen.

Keine Lösung ist es in meinen Augen, da noch mehr Geld in die BL zu werfen und mit Werksteams oder Investorenteams die Kluft zwischen reichen und armen Vereinen noch mehr zu vergrößern.
Das nimmt dem Ganzen für mich den Reiz.

Damit greift man die Bayern vllt. ein wenig an, doch die Überraschungen vergangener Jahre sind somit vorbei...

Ehrlich gesagt ist es mir wurscht, ob nun Bayern, WOB oder RBL DM wird. Alle diese Vereine interessieren mich nicht und gönnen tue ich es ihnen schon gar nicht. Selbst wenn die nur einen hundertstel Punkt auseinander wären am 34. Spieltag, mein Interesse am Ausgang der DM läge bei null.
Jedenfalls Köln, Stuttgart, Werder oder BMG mit der Meisterschale kann man sich dann auf sehr lange Sicht abschminken.

Das Prinzip des sportlichen Wettkampfs wird somit weiter aufgeweicht. da kann man dann auch Fliegengewichtler gegen Schwergewichtsboxer antreten lassen.
Wenn eine Mannschaft alle anderen stets auf dem Platz "verprügelt" dann mag das vielleicht kurzfristig für Staunen oder Faszination sorgen, doch auf lange Sicht ist es ermüdend und langweilig. Da ändert sich nicht viel dran, wenn es eben 2-4 Mannschaften sind, die die anderen vom Platz jagen. Vor allem wenn dabei evtl. Mannschaften wie WOB, Ingolstadt oder RBL wären.

Wenn ich etwas hin zur Chancengleichheit verändern will, dann gehe ich an die Fernsehgelder, verringere die Kluft zwischen CL und UEFA-Cup, etc.

Alles korrekt....leider. Diese Mechanismen haben aber schon lange vor Red Bull eingesetzt und wurden von Leuten beschlossen, die genau so wie in Politik oder Finanzwelt von Lobbyisten bzw. Figuren im Hintergrund beeinflusst werden......womit, brauche ich dir ws. nicht zu sagen.

Der Fussball hat sich wider seinem sportlichem Hintergrund leider zu einem Geschäftszweig entwickelt, mit dem Unsummen von Geld verdient werden können....als brauchst du den wichtigsten Protagonisten dieser Branche kaum mit "Fairness" daherkommen.....alles sehr schändlich, ist aber so.
 
immer diese ominösen "figuren im hintergrund"...wer soll das eigentlich sein?

Ehrlich gesagt ist es mir wurscht, ob nun Bayern, WOB oder RBL DM wird. Alle diese Vereine interessieren mich nicht und gönnen tue ich es ihnen schon gar nicht. Selbst wenn die nur einen hundertstel Punkt auseinander wären am 34. Spieltag, mein Interesse am Ausgang der DM läge bei null.

:tnx:
 
....anhand der Skandale, die im Zuge der Finanzkrise ans Licht kamen, konnte man auch sehen, wie gut diese Aufsichtsbehörden arbeiten.

Bin übrigens überhaupt kein Fan des neoliberalen Prinzips.

Die Kontrollmechanismen wurden ja im laufe der Jahre immer weiter aufgeweicht, bzw. nicht an die Entwicklung an den Finanzmärkten angepasst... Da lag der Fehler... Es lag daran, dass es Leute gab, die dies willig umsetzen wollten und Leute, die diese gewählt haben.

Während eine übermäßige Regulierung Entwicklungen ersticken kann, kann ebenso eine übermäßige Deregulierung ebenso schädlich oder weitaus schädlicher sein. Wenn ein Konstrukt einstürzt und eine Krise verursacht, dann sind es vor allem die Leute mit geringeren finanziellen Mitteln, die am ehesten verlieren. Auch wenn sich das nicht im Gesamtvolumen widerspiegelt.
Es sorgt jedenfalls für größere Einschnitte, wenn du von 30tsd auf 10tsd fällst, als wenn du von 30Mio auf 10Mio fällst.
 
Die Kontrollmechanismen wurden ja im laufe der Jahre immer weiter aufgeweicht, bzw. nicht an die Entwicklung an den Finanzmärkten angepasst... Da lag der Fehler... Es lag daran, dass es Leute gab, die dies willig umsetzen wollten und Leute, die diese gewählt haben.

Während eine übermäßige Regulierung Entwicklungen ersticken kann, kann ebenso eine übermäßige Deregulierung ebenso schädlich oder weitaus schädlicher sein. Wenn ein Konstrukt einstürzt und eine Krise verursacht, dann sind es vor allem die Leute mit geringeren finanziellen Mitteln, die am ehesten verlieren. Auch wenn sich das nicht im Gesamtvolumen widerspiegelt.
Es sorgt jedenfalls für größere Einschnitte, wenn du von 30tsd auf 10tsd fällst, als wenn du von 30Mio auf 10Mio fällst.

Wieder zu allem :tnx:...wobei viele Kontrollorgane gar nix gemacht haben und das natürlich mit ein Grund für das Ausmass der Krise war.

....und ja, die Kleinen treffen solche Szenarien immer härter.....ist im Fussball natürlich genau so......über kurz oder lang werden auch Vereine wie Werder sich Investoren weiter öffnen müssen um mitzuhalten.
 
Warum wird in einen SV WERDER Forum über so einen Abscheulichen Dreck wie Rattenball Leipzig geschrieben? Wie kann man sich wünschen das Rattenball Leipzig in die erste Liga kommt und da den FC Bayern Konkurrenz macht? Lieber wird Bayern oder sogar HSV jedes Jahr Meister anstatt das Rattenball Leipzig 1x Meister wird. Wer dieses Produkt oder Projekt unterstützt hat in meinen Augen kein Plan von Fussball und seiner wirklichen Bedeutung. Es gibt Mannschaften die sind in der Versenkung verschwunden wegen solchen Vereinen wie diese Ratten.

Und das es hier Befürworter dieses Produkts gibt..da kommt mir mein Essen wieder hoch. Zieht euch am besten irgendwelche sinnlosen Hörner an und guckt dieses eklige Projekt im Fernsehen, weil ins Stadion geht dieses Pack ja nicht =)
 
Wer dieses Produkt oder Projekt unterstützt hat in meinen Augen kein Plan von Fussball und seiner wirklichen Bedeutung.
Ich habe also keinen Plan von Fußball, weil ab und an ein Spiel besuchend?

Es gibt Mannschaften die sind in der Versenkung verschwunden wegen solchen Vereinen wie diese Ratten.
Welche?

Zieht euch am besten irgendwelche sinnlosen Hörner an und guckt dieses eklige Projekt im Fernsehen, weil ins Stadion geht dieses Pack ja nicht =)
:confused:
 

Die Welt ist eine Waage. Hier ist der Unterschied. Erläutere ich auch sofort:

Bayern Leverkusen ist nun einmal da. Und Wolfsburg auch. Mittlerweile auch Hoffenheim. Irgendwann wird's aber zu viel. Da muss man sich schon Sorgen machen. In erster Linie mache ich mir Sorgen um Werder - da mache ich kein Geheimnis draus.

Aber auch für das Wohl der Liga kann das doch nicht richtig sein. Leverkusen und Wolfsburg haben selbst nach vielen Jahren (und Erfolgen wie CL-Finale oder Meisterschaft) noch erbärmlich wenige Fans - jedenfalls in Relation zu dem Aufwand, den sie betreiben.

Hier wurde das "Wesen des Fußballs" angesprochen. Tatsache ist doch, dass Fußball-Fans meist das ganze Leben zu ihrem Verein halten. Wenn "bevölkerungsreiche" Vereine nun durch Leipzig und Co. verdrängt werden... das macht schon einen Unterschied.

Wenn da nur Leverkusen und Wolfsburg sind, funktioniert das gut. Wenn dann mal "Traditionsclubs" wie Nürnberg oder Braunschweig hochkommen, freuen sich die Fans.

Aber Leverkusen, Wolfsburg, Hoffenheim, Leipzig und Ingolstadt? :crazy:

Das ist so, als ob unser Lieblingsgemälde, an dem wir alle schon immer Freude hatten, einmal komplett übermalt wird.
 
Möchte mich als jahrelanger und ewiger Fan von Lok Leipzig auch mal zu diesem Thema äußern.

Ich war gestern zum ersten Mal mit ein paar Freunden aus meiner alten Heimat Leipzig bei einem RB Spiel im Stadion (früher waren wir zusammen bei Lok und ein paar komische Leute aus unserer Gruppe bei Chemie). Und was soll ich sagen: Ich war überrascht. Die Fankurve hat das ganze Spiel über ne Superstimmung gemacht und die Leute auf den Tribünen waren das ganze Spiel über emotional dabei.

Ich kann daraus (inzwischen mit Abstand aus Dresden und aus den Gesprächen mit meinen alten Freunden) nur schließen, dass die Leute sich endlich nach erstklassigen Fußball in Leipzig sehnen, dass sie die Schnauze voll haben von den ewigen Rivalitäten zwischen Lok und Chemie und dass es ihnen vollkommen egal ist, wer in einer strukturschwachen Region (ohne nennenswerte einheimische Wirtschaft) den Verein hochpeppelt.

Ein Zuschauerschnitt von ca. 25.000 Zuschauern in dieser Saison ist schon mal nicht übel und in der Bundesliga wird das Stadion sicher regelmäßig voll. Selbst bei Auswärtsspielen fahren inzwischen regelmäßig zwischen 2000 oder 3000 Leute mit.

Alles in allem ist das mit Hoffenheim, Ingolstadt und Co nicht zu vergleichen. Viele Leute hier in Leipzig (so zumindest mein Gefühl) sehen in RB einfach den großen gemeinsamen Verein, den LOK und Chemie nie hinbekommen haben. Das ist nicht mehr aufzuhalten - nennt es Projekt, nennt es Kommerz, nennt es Gott sonst wie. Die Fußballfans in Leipzig nehmen es an - und letztlich ist es das was zählt.
 
Ohne Kohle wirds eben nix werden. Bei Borussia Dortmund oder Bayern gab es nicht so einen Aufschrei der Entrüstung, als Konzerne wie Signal Iduna, adidas oder Allianz Anteile kauften.
Und es würde auch hier niemand aufregen, würde Werder einen strategischen Partner präsentieren. Wo ist der Unterschied?
:wand: Wenn Dir der Unterschied nicht klar ist, haben wir wirklich ein Problem in dieser Diskussion.
Dortmund und Bayern haben (wie so viele andere Vereine, die diesen Namen verdienen, auch) jahrzehntelang einen Verein, ein nationales und internationales Standing aufgebaut. Mit Blut, Schweiß und Tränen von Spielern, Offiziellen, Trainern, Jugendtrainern, Betreuern, Eltern von Jugendspielern, die eine Cafetería bei Turnieren organisieren und selbstgebackenen Kuchen für z.B. neue Bälle für die Jugendabteilung verkauft haben.

Man hat in guten wie in schlechten Zeiten gefeiert, gelitten und manchmal gespendet oder eigene Arbeitsleistung eingebracht.

Auch die Unterstützung durch Großsponsoren hat man sich somit irgendwie "verdient". Werder hätte das natürlich auch hundertmal verdient und es wird hoffentlich auch noch passieren.

Hinter Werder, Dortmund und auch Bayern stehen Jahrzehnte ehrenamtlicher Arbeit. Und dann kommt so ein Brausehersteller, bastelt sich seinen eigenen "Verein" mit unbegrenzten Mitteln und unter Missachtung geltender Regeln und Du findest da keinen Unterschied?

Gibt es hier eigentlich keinen Facepalm-Smiley oder finde ich den nur nicht?
 
In der freien Marktwirtschaft gibt es aber auch Aufsichtsbehörden, die dafür zu sorgen haben, mal gut ein andermal schlecht, dass diese Big Player ihre Monopolstellung nicht missbrauchen oder weiter ausbauen.
In der freien Marktwirtschaft gibt es derartige Aufsichtsbehörden überhaupt nicht, nie und nirgends. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich allerdings einer "sozialen Marktwirtschaft" verpflichtet, in der es solche Aufsichtsbehörden geben muss.

Das Prinzip der sozialen Marktwirtschaft wird allerdings mehr und mehr und schleichend abgeschafft. Das ist aber jetzt zu OT.
 
Möchte mich als jahrelanger und ewiger Fan von Lok Leipzig auch mal zu diesem Thema äußern.

Ich war gestern zum ersten Mal mit ein paar Freunden aus meiner alten Heimat Leipzig bei einem RB Spiel im Stadion (früher waren wir zusammen bei Lok und ein paar komische Leute aus unserer Gruppe bei Chemie). Und was soll ich sagen: Ich war überrascht. Die Fankurve hat das ganze Spiel über ne Superstimmung gemacht und die Leute auf den Tribünen waren das ganze Spiel über emotional dabei.

Ich kann daraus (inzwischen mit Abstand aus Dresden und aus den Gesprächen mit meinen alten Freunden) nur schließen, dass die Leute sich endlich nach erstklassigen Fußball in Leipzig sehnen, dass sie die Schnauze voll haben von den ewigen Rivalitäten zwischen Lok und Chemie und dass es ihnen vollkommen egal ist, wer in einer strukturschwachen Region (ohne nennenswerte einheimische Wirtschaft) den Verein hochpeppelt.

Ein Zuschauerschnitt von ca. 25.000 Zuschauern in dieser Saison ist schon mal nicht übel und in der Bundesliga wird das Stadion sicher regelmäßig voll. Selbst bei Auswärtsspielen fahren inzwischen regelmäßig zwischen 2000 oder 3000 Leute mit.

Alles in allem ist das mit Hoffenheim, Ingolstadt und Co nicht zu vergleichen. Viele Leute hier in Leipzig (so zumindest mein Gefühl) sehen in RB einfach den großen gemeinsamen Verein, den LOK und Chemie nie hinbekommen haben. Das ist nicht mehr aufzuhalten - nennt es Projekt, nennt es Kommerz, nennt es Gott sonst wie. Die Fußballfans in Leipzig nehmen es an - und letztlich ist es das was zählt.

:tnx:...und so widerlegt ein Lokalmatador diverse Geschichten über das "bösartige" Konstrukt, das angeblich Keiner haben will.
 
Ich bin da zwiegespalten in der Thematik, sicherlich brauchen wir nicht noch mehr solche "Projekte" in der Bundesliga, weil sie auf Dauer zum Event verkommt, wie bspw. in den USA, wo Vereine dann einfach mal zwei Staaten weiterziehen und solche Geschichten.
Die Tradition bleibt da ein gutes Stück auf der Strecke und wenn sich das weiter ausbreitet werden Vereine wie Werder keine Chance haben mitzuhalten.
Andererseits glaube ich einfach nicht, dass der Osten auf Jahre aus eigenem Antrieb sozusagen die Chance hat in der 1. Liga eine Rolle zu spielen.
Dass die Motive von Red Bull ganz sicher nicht sind, dem Osten sportlich auf die Beine zu helfen steht für mich ausser Frage aber sie tun es ja trotzdem und ich glaube auch nicht, dass jeder Leipziger diesem Projekt so ganz ablehnend gegenüber steht.
Sicher gibt es Manche die sich lieber in der Oberliga Spiele von Lok Leipzig oder wem auch immer angucken aber genauso gibt es sicher fussballbegeisterte Leipziger, die sich freuen im Konzert der Großen mitzuspielen, kann ich irgendwo beides verstehen.
 
Ich bin da zwiegespalten in der Thematik, sicherlich brauchen wir nicht noch mehr solche "Projekte" in der Bundesliga, weil sie auf Dauer zum Event verkommt, wie bspw. in den USA, wo Vereine dann einfach mal zwei Staaten weiterziehen und solche Geschichten.
Die Tradition bleibt da ein gutes Stück auf der Strecke und wenn sich das weiter ausbreitet werden Vereine wie Werder keine Chance haben mitzuhalten.
Andererseits glaube ich einfach nicht, dass der Osten auf Jahre aus eigenem Antrieb sozusagen die Chance hat in der 1. Liga eine Rolle zu spielen.
Dass die Motive von Red Bull ganz sicher nicht sind, dem Osten sportlich auf die Beine zu helfen steht für mich ausser Frage aber sie tun es ja trotzdem und ich glaube auch nicht, dass jeder Leipziger diesem Projekt so ganz ablehnend gegenüber steht.
Sicher gibt es Manche die sich lieber in der Oberliga Spiele von Lok Leipzig oder wem auch immer angucken aber genauso gibt es sicher fussballbegeisterte Leipziger, die sich freuen im Konzert der Großen mitzuspielen, kann ich irgendwo beides verstehen.
Dass sich einige oder viele Leipziger freuen, hochklassigen Fußball in ihrer Stadt sehen zu können, kann ich auch verstehen.

Noch mehr verstehe ich allerdings die weit verbreitete Ablehnung dieses Kunstprodukts im Rest der Republik. Denn außer den Leipzigern braucht kein Mensch einen weiteren Retortenclub in der Bundesliga.
 
viel ekelhafter als rb leipzig kann ein fußballverein kaum sein. und das aus vielen gründen, wovon hier schon mehrere genannt wurden. egal, die mediale propaganda läuft ganz gut.

der ganz neutrale sportschau ticker der ard:

*25.000 Zuschauer sind hier, eine tolle Kulisse in Leipzig. Super, dass diese herrliche Stadt inzwischen im Profi-Fußball vertreten ist. Und was sie als Aufsteiger bislang für eine Leistung zeigt, macht einfach nur Spaß.

*Wer jetzt wieder erzählt, dass dieser Erfolg ja nur zusammengekauft sei, sollte sich mal etwas intensiver mit den Neuzugängen von RB befassen. Spieler wie Kimmich oder Poulsen hätte sich auch jeder Bundesligist locker leisten können.

*Und wer dann auch weiterhin den Niedergang des Fußballs beweinen möchte, sollte sich noch ganz kurz die Frage beantworten, ob sein eigener Klub das Geld abgelehnt hätte, wenn der Hauptsponsor gesagt hätte: Dürfen wir unser Engagement bei Ihnen erhöhen? Aha.

:ugly:
 
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