Aaaaaah - ein neuer Hater.
Wurde auch Zeit. Mag im BVB-Forum niemand mit dir über RBL reden, oder was verschlägt dich hierher?
Immerhin hast du dir die letzten Seiten mal durchgelesen -ob du sie auch verstanden hast, sei mal dahingestellt.
Zuerst einmal bin ich ganz schlicht ein Gegner des Projektes RBL und nicht ein Hater. Das Hater von hate(engl.)=hassen(dt.) kommt sollte jedem mit einer halbwegs akzeptablen Normalbildung bekannt sein, deswegen finde ich es schon in höchstem Maße erstaunlich wie du dich so weit aus dem Fenster lehnst und mir gegenüber irgendwelche Spitzfindigkeiten in puncto Verständnis ablieferst.
Wieso glaubst du eigentlich dich dazu heraufschwingen zu dürfen, Menschen zu beurteilen?
Vielleicht will manch einer nun mal jeden Tag Fleisch essen? Und dem ist es vielleicht egal, ob das gesund ist, dem Klima schadet oder billiges Fleisch dem Bauern um die Ecke schadet.
Du kannst das finden, wie du willst - aber es steht dir nicht zu darüber zu urteilen.
Ob es für ihn ungesund ist oder nicht, ist mir schlichtweg egal.
Aber wenn es das Klima schädigt oder eben den Tieren Qualen bereitet oder durch massiven Einsatz von Antibiotika Resistenzen verursacht, dann ist es mir nicht egal. Und das ist eben der Fall.
Doch das war mitnichten meine Intention, es ging schlicht um einen Vergleich ein Gleichnis, sollte auch dir bekannt sein.
Ganz davon abgesehen íst wohl deine Äußerung, dass ich davon halten
kann was ich will, dieses aber für mich behalten soll, wahrscheinlich deinem Verständnis einer Diskussion geschuldet. Lobhudelei und Selbstbeweihräucherung Ja, Kritik oder Ablehnung NEIN.
Und genauso ist das mit dem Fußball. Freu dich, dass du so einen großartigen Sachverstand hast und einen tollen Verein für dich erwählt hast, der nicht nur Marketing-Objekt ist (beim BVB ist das ja nur der Trainer der ja wirklich für jeden Mist wirbt

).
Nicht jeder will jedes Wochenende seinem Club überall hin folgen - mancheiner kann das auch nicht. Und ich verstehe voll auf jeden Leipziger, der die traditionsreichen Clubs nicht mag - den miesen Ruf haben sich beide hart erarbeitet. Und warum man als Leipziger Dresden oder Aue mögen soll, erschließt sich mir nicht. Mit diesen Städten identifiziert man sich nicht, also was soll das?
Nun ja mit einem Schlachthof, der bereits mehrmals durch Verletzung der Hygiene- und Tierschutzvorschriften auffiel, wirbt er in der Tat nicht. Doch das Thema will ich jetzt nicht weiter konkretisieren.

Jedenfalls kann ich dir verraten, nur wenn du es für dich behalten kannst, dass ich mir kein Werbefernsehen anschaue und auch nur Kanäle empfange, die sehr selten und wenn dann zu einer Zeit in der ich nicht schaue, Werbung senden, sollte ich ab und an einmal Fernsehen schauen.
Ach ja fast vergaß ich es, ich bin auch nicht besonders angetan von ständiger Berieselung durch Werbung, würde mich aber auch nicht als Werbungs-Hater bezeichnen... Das ist schon ziemlich verrückt oder?
Zu deinem Konkurrenzdruck-Bsp. Ja, Dortmund hats schwer - die müssen sich mit Zenit messen und Barca und Co.
Aber hast du auch mal dran gedacht, dass sich die Buli mit den anderen Ligen messen muss? Und wäre es da nicht eminent wichtig, dass nach Bayern und Dortmund eben noch etwas Schlagkräftiges kommt? Clubs, die international mithalten können um der Buli die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten?
Wäre dann nicht RBL besser als Mainz, Augsburg oder Freiburg?
Oh eine Argumentation... Dann lasse ich dich einmal an meinen Ansichten teilhaben. Financial-Fair-Play sagt dir bestimmt etwas, würde dieses verschärft und auch endlich einmal umgesetzt, würden viele der Vereine, die im Moment nur so mit Geld um sich werfen, in ihrer finanziellen Handlungsfähigkeit eingeschränkt werden. Das davon indirekt auch die Bundesliga profitieren würde ist abzusehen. Denn es würden keine Spieler mehr mit übermäßigen Gehältern zu anderen Vereinen gelockt, jedenfalls nicht in dem Maße. Eine Vereinheitlichung oder Anpassung der Verteilung der Fernsehgelder auf europäischer Ebene würde ebenso zu mehr Ausgeglichenheit führen. Denn wer sich miteinander messen will, sollte dies tunlichst auf gleichwertiger Ebene tun. Man lässt ja auch keine Schwergewichtler gegen Fliegengewichtler boxen, da Ausgang vorhersehbar und unsinniges Unterfangen.
Ich weiß nicht, ob sich hier jemand einmal Gedanken darüber gemacht hat, weshalb inzwischen so viele Vereine vor Insolvenzen stehen oder wirtschaftlich am Stock gehen. Sind die Verantwortlichen heute einfach nur zu doof oder könnte es sein, dass der Druck der von außen durch fremdes Geld hineingetragen wird und diese Vereine, um mitzuhalten, genötigt sind sich auf eine finanzielle Ebene zu begeben, die zu stemmen für sie nicht möglich ist und wenn sie es nicht versuchen sie eh hinten über fallen?
Hoffenheim war ein besonderer Fall ein richtiger Fußballverein, de facto an der finanziellen Nadel der Herrn Hopp wurde in die höchste Spielklasse gehievt. Wie gesagt ein richtiger Verein mit Mitgliedern, jedoch abhängig von einem Sponsor. RBL hingegen ist kein richtiger Verein, es ist ein "Verein" (die 8 Vereinsmitglieder sind Vertreter von RB) der nur gegründet wurde, um eine Werbemarke im Profifußball zu etablieren. Das ist ein weiterer Schritt der die mehrheitlich akzeptierte 50+1 Regel im deutschen Profifußball untergräbt, denn es gibt auch Vereine, die ihre Unabhängigkeit behaupten wollen und sich nicht gezwungen sehen wollen, um finanziell mitzuhalten sich den Interessen eines Investors auszuliefern.
RBL jedenfalls ist nach Hoffenheim ein weiterer Schritt in die falsche Richtung.
Wenn es euch egal ist, wer da woviel Geld reinwirft, wer welchen Verein mit seinen Geldern pusht und wie, dann jammert bitte nicht wenn euer Werder in der Versenkung verschwindet oder ihr auf einmal eine Raute auf der Brust habt, weil euer Investor die toller findet. (siehe Cardiff)
Es ist mit Sicherheit nicht stets das beste an alten Dingen festzuhalten, doch Dinge die bewährt sind, sollte man vielleicht nicht einfach überschnell einem Zeitgeist opfern, denn nicht alles Neue hat sich auch bewährt oder das Versprochene gehalten.
Btw: Dein Argument mit der Jugend, die RBL den anderen Ostclubs wegnimmt, ist herrlich engstirnig.
Eines der größten ostdeutschen Talente war ein gewisser René Adler - der wechselte mit 14 nach Leverkusen. Mit RBL hätte er nicht so weit weggemusst. Weißt du, wie viele Kinder an sowie kaputt gehen? Bei Adler gings gut, muss es aber nicht. Da ist die Option in der Nähe ausgebildet zu werden, deutlich angenehmer.
Einfacher wäre es, da inzwischen auch Vereine wie der 1.FC Magdeburg Jugendakademien hätten, diese über eine Abgabe der höherklassigen Vereine zu finanzieren, die ja bereits verpflichtet sind welche zu unterhalten. Dann kann man das noch so regulieren, dass Spieler erst ab einem bestimmten Alter in eine der Jugendakademien eines Profivereins wechseln dürfen, bzw. er sie dann erst aufnehmen darf. Dabei natürlich ein natürliches Einzugsgebiet berücksichtigt wird und ein normaler Umzug eines Spielers samt Familie ihm die Möglichkeit eröffnet dort aufgenommen zu werden.
Allerdings gibt es auch manchmal genug berechtigte Gründe Kinder von ihren Eltern zu trennen... Das ein Kind einen seelischen Schaden erleidet weil es von den Eltern getrennt in einem Internat lebt über die Woche ist genauso gegeben als das es einen Schaden erleidet wenn zu Hause die Eltern nicht zur Erziehung befähigt sind oder schlagen, das Kind verwahrlosen lassen.
Da gibt es einfach zu viele Facetten, die es zu berücksichtigen gilt. Allerdings in einem Internat könnte durch geschultes Personal Verhaltensauffälligkeiten festgestellt und falls durch die Trennung verursacht behoben werden. Indem man den kleinen Rene z.Bspl. wieder zu Mutti und Vati schickt.
@Maddin
Mache dir bitte keine Sorgen um mein seelisches Wohlergehen. Ich bin im Freundeskreis von mehreren Psychologen umringt und auch für mein leibliches Wohl gäbe es Menschen, die mir freundschaftlich mit Rat und Tat zur Seite stehen würden.
Wie gesagt ich übertrage da nichts auf die "Retortenvereine" was mich am Fußball stört. Kommerz und Werbung gibt es bereits genug, doch gibt es unterschiedliche Formen von Kommerz und Werbung.
Ein Werbespot, in dem dezent eine Bierflasche postiert wird, hat eine andere Wirkung als ein Spot indem eindringlich darauf hingewiesen wird man trinke gerade das Bier der Sorte XXX und dieses schmecke vorzüglich. Ganz davon abgesehen, dass letzterer Spot wohl jedermanns Nervenkostüm überstrapazieren würde.
Was auch du wissen solltest, ein Gemeinschaftswesen, welches sich nur über Konkurrenz definiert ist zum Scheitern verurteilt. Von daher ist es nicht unangemessen über die Art und Weise von Konkurrenzdruck zu diskutieren, wie ich finde. Ich will hier keine Wohlfühloase für jedermann fordern, wie es ein Herr Sammer ausgedrückt hätte, ich will meine Ansicht eines gesunden Maßes an Konkurrenzdruck zum Ausdruck bringen, welcher so durchaus befähigt ist einem Gemeinschaftswesen positive Schübe zu bescheren.
Und ja... die Anfeindungen in der Art und Weise gegen Hopp waren höchst kontraproduktiv, bringen sie doch die meisten dazu, sich mit dem Opfer zu solidarisieren.
Mehr will ich dazu nicht mehr schreiben, da eine Diskussion hier wohl nur mit wenigen möglich ist und gerade jene, die anderen vorwerfen, man würde jegliche Sachlichkeit gegenüber RBL&co vermissen lassen, leider selten mit mehr als nur hohlen Phrasen glänzen.