Raphael Wolf (Fortuna Düsseldorf)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Weffe
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Wenn du als Keeper nicht von dir überzeugt bis und große Töne spuckst, dann kannst Du einpacken.
Das ist der Grund warum Wolf in der Winterpause getönt hat ohne Ende.
So sieht das wohl aus.

Und - dass die "großen" Torhüter nicht so häufig auf vermeintliche Patzer angesprochen werden wie die anderen, ist jetzt auch keine so überraschende Erkenntnis. Gäbe es da häufiger Anlass zu solchen Nachfragen, fiele das Prädikat "groß" ja auch schnell weg. Ansonsten ist gerade Manuel Neuer ein gutes Beispiel für arrogante Antworten auf solche Nachfragen. Der mag vielleicht wie ein Milchbubi aussehen, aber arrogant und von sich selbst überzeugt ist der bis in die Haarspitzen. Aber - auch ihm gestehe ich dies natürlich zu.

Wenn sich Wolf in der Winterpause ein top Zeugnis ausgestellt hat, dann kann ich da - ganz unabhängig davon, was ich dazu meine - absolut nichts dran aussetzen. Einen Torwart, der gelegentlich Unsicherheiten zeigt, kann ich gut verkraften - gerade wenn das Team insgesamt eine so starke Performance hinlegt wie unter Viktor Skripnik. Einen Torwart, der öffentlich über seine Bundesligatauglichkeit nachdenkt und nach Abpfiff die drei bis vier Szenen analysiert, in denen er anders hätte reagieren können/sollen - das wäre für mich nicht tragbar. Solch eine "Memme" müsste dann zwingend sofort ersetzt werden - selbst wenn sich die Ersatzleute sportlich nicht aufdrängen.

Im Moment bin ich - der ich noch vor der Winterpause die Verpflichtung eines "richtigen" Torwarts als oberste Priorität betrachtete - in Sachen Torwart so entspannt wie schon lange nicht mehr. Skripnik und Eichin machen da meiner Meinung nach alles richtig. Im Sommer wird man sehen. Es ist für mich dabei noch nicht mal undenkbar, dass Raphael Wolf über den Rest der Rückrunde eine solch gute Entwicklung nehmen könnte, dass man im Sommer Zweifel hätte, ob wirklich eine neue Nr. 1 verpflichtet werden müsste. Wir haben immerhin jetzt einen richtigen Trainer am Ruder und wenn der sogar (für mich ebenso überraschend) bewirken kann, dass Spieler wie Clemens Fritz auf einmal wieder in den Grundqualitäten wie Antritt und Schnelligkeit zulegen (was ich schon aus "Altersgründen" nicht für möglich hielt), dann mag es ja sein, dass ein Trainer mit Defensivkonzept (das ein Spiel nach vorn einschließt ...) auch den Torwart zu Qualitätssprüngen anstachelt !?

Ich bin da positiv entspannt im Moment.
 
Ansonsten ist gerade Manuel Neuer ein gutes Beispiel für arrogante Antworten auf solche Nachfragen. Der mag vielleicht wie ein Milchbubi aussehen, aber arrogant und von sich selbst überzeugt ist der bis in die Haarspitzen.

Manuel Neuer hat bisher auch in Momenten, in denen er der entscheidende Mann war immer die Mannschaft in den Vordergrund gestellt, nicht sich selbst. Und Fehler immer zugegeben.

Wenn sich Wolf in der Winterpause ein top Zeugnis ausgestellt hat, dann kann ich da - ganz unabhängig davon, was ich dazu meine - absolut nichts dran aussetzen. Einen Torwart, der gelegentlich Unsicherheiten zeigt, kann ich gut verkraften - gerade wenn das Team insgesamt eine so starke Performance hinlegt wie unter Viktor Skripnik. Einen Torwart, der öffentlich über seine Bundesligatauglichkeit nachdenkt und nach Abpfiff die drei bis vier Szenen analysiert, in denen er anders hätte reagieren können/sollen - das wäre für mich nicht tragbar.

Das sind ja wohl ausschließlich die beiden Extrembeispiele. Natürlich soll er nicht über seine Bundesligatauglichkeit nachdenken. Nur etwas Realismus anhand seiner Leistung zeigen, und schon gar nicht die Gegentore auf die Abwehr schieben.
 
Dann sollte der Bremer Senat mal ganz schnell einen Sonderfont beschließen....

Stimmt, hört sich gut an. Warum eigentlich nicht?

Nachdem Werder in den drei Jahren zuvor ins Mittelmaß gesunken war, versuchte der Verein in der Saison 1971/72 in einem Kraftakt als so genannte „Millionenelf“[25] mit der finanziellen Unterstützung der Bremer Wirtschaft und der Stadt Bremen sowie Trikots in den Bremer Landesfarben Rot und Weiß an bessere Zeiten anzuknüpfen. Ohne klares Konzept und ohne Absprache zwischen Trainer und Vereinsführung wurden viele Stars aus der Bundesliga mittels hoher Gehaltsangebote an die Weser beordert. Ein Wechsel Günter Netzers kam nur deshalb nicht zustande, weil dieser zusätzlich die Übernahme der damaligen Stadionzeitschrift Werder-Echo forderte.[26] Hintergrund dieser Käufe, unter denen Werder noch Jahre später finanziell litt und die sich in fast allen Fällen nie auszahlten, war die für die nächste Saison beschlossene Abschaffung der Transferhöchstgrenze von 100.000 Deutschen Mark, die in der Saison 1971/72 noch in den DFB-Statuten verankert war. Der Erfolg, den Werder hatte erzwingen wollen, trat nicht ein. In dieser Saison waren vier Trainer in Bremen tätig und am Ende einer Spielzeit, in der das nicht zueinander passende Starensemble nur in seltenen Ausnahmen glänzen konnte, stand ein enttäuschender elfter Platz.

Danach blieb Werder Bremen im Ligamittelmaß und zählte dauerhaft zu den so genannten „grauen Mäusen“, später immer wieder zu den Abstiegskandidaten der Liga. Der Fall in die Zweitklassigkeit konnte in der Saison 1974/75 mit einem Punkt Vorsprung auf Platz 16 noch knapp und in der darauf folgenden Spielzeit nur durch einen späten Trainerwechsel zu Gunsten Otto Rehhagels erreicht werden, nachdem die nun wieder Grün-Weißen am 29. Spieltag auf Platz 16 gerutscht waren. Doch nach der Spielzeit 1979/80 musste schließlich als Vorletzter der Gang in die 2. Bundesliga Nord angetreten werden. War die Heimbilanz mit zehn Siegen und zwei Unentschieden durchaus passabel, wurden neben einem Unentschieden und einem Sieg sämtliche Auswärtspartien verloren, davon zehn mit vier oder mehr Gegentoren. Schon in den kritischen Jahren zuvor hatte der Verein seinen Verbleib in der Bundesliga den im Weserstadion erzielten Punkten zu verdanken, die diesmal nicht ausreichten. In dieser Periode der ausbleibenden Erfolge kam es bei Werder von 1971 bis zum Abstieg 1980 zu neun Trainerwechseln. Einige Cheftrainer waren nur wenige Wochen oder Monate tätig.
 
Manuel Neuer hat bisher auch in Momenten, in denen er der entscheidende Mann war immer die Mannschaft in den Vordergrund gestellt, nicht sich selbst. Und Fehler immer zugegeben.
Sorry, aber da habe ich andere Interviews in Erinnerung, wenn er seine öffnenden, das Spiel schnell machenden Pässe direkt auf die Gegenspieler geschlagen hatte - das klang dann eher so à la Mertesacker, "was woll'n se jetzt von mir ?"

Neuer ist - jedenfalls für mich - nicht der Torwart, der Attribute wie Bodenständigkeit und Bescheidenheit für sich reklamieren könnte. Ein arroganter Fatzke in meinen Augen - und das ganz unabhängig davon, dass er sportlich weit vorn rangiert und ihm daher - zu Recht - die Sympathien der fußballinteressierten Leute zufliegen.

Da kann man mal sehen, wie unterschiedlich die mediale Wahrnehmung sein kann.
 
Ist wirklich die mediale Wahrnehmung das Problem?? Neuer hatte in den ersten Spielen in der Bundesliga schon Paraden hingelegt, die ihn sofort zu einem Talent gemacht haben. Wolf hingegen hat in all seinen Spielen eher gezeigt, dass er diesen Rang nicht erreichen wird. DAS ist doch das entscheidende.
 
Stimmt, hört sich gut an. Warum eigentlich nicht?

Nachdem Werder in den drei Jahren zuvor ins Mittelmaß gesunken war, versuchte der Verein in der Saison 1971/72 in einem Kraftakt als so genannte „Millionenelf“[25] mit der finanziellen Unterstützung der Bremer Wirtschaft und der Stadt Bremen sowie Trikots in den Bremer Landesfarben Rot und Weiß an bessere Zeiten anzuknüpfen. Ohne klares Konzept und ohne Absprache zwischen Trainer und Vereinsführung wurden viele Stars aus der Bundesliga mittels hoher Gehaltsangebote an die Weser beordert. Ein Wechsel Günter Netzers kam nur deshalb nicht zustande, weil dieser zusätzlich die Übernahme der damaligen Stadionzeitschrift Werder-Echo forderte.[26] Hintergrund dieser Käufe, unter denen Werder noch Jahre später finanziell litt und die sich in fast allen Fällen nie auszahlten, war die für die nächste Saison beschlossene Abschaffung der Transferhöchstgrenze von 100.000 Deutschen Mark, die in der Saison 1971/72 noch in den DFB-Statuten verankert war. Der Erfolg, den Werder hatte erzwingen wollen, trat nicht ein. In dieser Saison waren vier Trainer in Bremen tätig und am Ende einer Spielzeit, in der das nicht zueinander passende Starensemble nur in seltenen Ausnahmen glänzen konnte, stand ein enttäuschender elfter Platz.

Danach blieb Werder Bremen im Ligamittelmaß und zählte dauerhaft zu den so genannten „grauen Mäusen“, später immer wieder zu den Abstiegskandidaten der Liga. Der Fall in die Zweitklassigkeit konnte in der Saison 1974/75 mit einem Punkt Vorsprung auf Platz 16 noch knapp und in der darauf folgenden Spielzeit nur durch einen späten Trainerwechsel zu Gunsten Otto Rehhagels erreicht werden, nachdem die nun wieder Grün-Weißen am 29. Spieltag auf Platz 16 gerutscht waren. Doch nach der Spielzeit 1979/80 musste schließlich als Vorletzter der Gang in die 2. Bundesliga Nord angetreten werden. War die Heimbilanz mit zehn Siegen und zwei Unentschieden durchaus passabel, wurden neben einem Unentschieden und einem Sieg sämtliche Auswärtspartien verloren, davon zehn mit vier oder mehr Gegentoren. Schon in den kritischen Jahren zuvor hatte der Verein seinen Verbleib in der Bundesliga den im Weserstadion erzielten Punkten zu verdanken, die diesmal nicht ausreichten. In dieser Periode der ausbleibenden Erfolge kam es bei Werder von 1971 bis zum Abstieg 1980 zu neun Trainerwechseln. Einige Cheftrainer waren nur wenige Wochen oder Monate tätig.
Tja Geld schießt keine Tore...also dumm angelegtes.^^
Es muss halt passen.
Die richtigen Trainer, Manager, Zusammensetzung der Mannschaft...
...dann schießt Geld schon Tore.^^

Aber Geld allein...nee da muss schon mehr zusammenspielen. :cool:
Sehr schönes Beispiel...^^
 
Ist wirklich die mediale Wahrnehmung das Problem?? Neuer hatte in den ersten Spielen in der Bundesliga schon Paraden hingelegt, die ihn sofort zu einem Talent gemacht haben. Wolf hingegen hat in all seinen Spielen eher gezeigt, dass er diesen Rang nicht erreichen wird. DAS ist doch das entscheidende.
Nein. Paul Tergaths Wahrnehmung ist das Problem.

Neuer hat mindestens 10 Spiele absolviert, in denen er mehr Superparaden hatte als Wolf in seiner gesamten Karriere.

Der Vergleich verbietet sich eigentlich. Der ist absurd! Ich bin vom Torwarttalent und den bisher gezeigten Paraden wesentlich näher an Wolf dran als Wolf an Neuer.
 
Nein. Paul Tergaths Wahrnehmung ist das Problem.

Neuer hat mindestens 10 Spiele absolviert, in denen er mehr Superparaden hatte als Wolf in seiner gesamten Karriere.

Der Vergleich verbietet sich eigentlich. Der ist absurd! Ich bin vom Torwarttalent und den bisher gezeigten Paraden wesentlich näher an Wolf dran als Wolf an Neuer.
Puh...Neuer und Wolf...das sind ja nun wirklich Welten... :(
Für mich eher Sinnestäuschung als "Wahr"nehmung...^^
 
Hätten wir Xhaka in unserer Mannschaft, würden wir nicht mehr über Wolf reden.

Oder wir hätten Rodriguez in der Abwehr, dann wäre hier eine LV-Diskussion. Oder wir hätten Gustavo auf der 6, dann müssten wir alle Tabletten nehmen. Oder wir hätten DC7, dann müssten wir den dringenst nach Stoke City verschiffen.
Oder wir hätten Benaglio, dann hätten wir ein Ersatztorwartproblem.

Momentan bin ich mit unserer Mannschaft zufrieden und denke, mit Wolf Sonntag 3 Punkte zu holen, ist Pflicht.
 
Hätten wir Xhaka in unserer Mannschaft, würden wir nicht mehr über Wolf reden.

Oder wir hätten Rodriguez in der Abwehr, dann wäre hier eine LV-Diskussion. Oder wir hätten Gustavo auf der 6, dann müssten wir alle Tabletten nehmen. Oder wir hätten DC7, dann müssten wir den dringenst nach Stoke City verschiffen.
Oder wir hätten Benaglio, dann hätten wir ein Ersatztorwartproblem.

Momentan bin ich mit unserer Mannschaft zufrieden und denke, mit Wolf Sonntag 3 Punkte zu holen, ist Pflicht.
Pflicht wäre es nicht einmal mit Neuer. Wahrscheinlicher wäre es mit einem Torwarttausch vor dem Spiel.

Ich würde mich mit Benaglio im Werder-Tor jedenfalls besser fühlen.
 
Nein. Paul Tergaths Wahrnehmung ist das Problem.

Neuer hat mindestens 10 Spiele absolviert, in denen er mehr Superparaden hatte als Wolf in seiner gesamten Karriere.

Der Vergleich verbietet sich eigentlich. Der ist absurd! Ich bin vom Torwarttalent und den bisher gezeigten Paraden wesentlich näher an Wolf dran als Wolf an Neuer.

Der letzte Satz gefällt mir. :D
 
Hätten wir Xhaka in unserer Mannschaft, würden wir nicht mehr über Wolf reden.

Oder wir hätten Rodriguez in der Abwehr, dann wäre hier eine LV-Diskussion. Oder wir hätten Gustavo auf der 6, dann müssten wir alle Tabletten nehmen. Oder wir hätten DC7, dann müssten wir den dringenst nach Stoke City verschiffen.
Oder wir hätten Benaglio, dann hätten wir ein Ersatztorwartproblem.

Momentan bin ich mit unserer Mannschaft zufrieden und denke, mit Wolf Sonntag 3 Punkte zu holen, ist Pflicht.

Ich sach mal so, wir müssen zur Zeit mit der Mannschaft zufrieden sein !:wink:
 
Jede Woche Frage ich mich ob der in seiner Zeit beim HSV nicht eine Gehirnwäsche bekommen hat mit. So jedes Spiel ein Gegentor verschulden um den Nordrivalen ein paar Punkte zu kosten....

Ernsthaft. Wie schlecht müssen Casteels, Zetterer und Husic im Training sein, dass Wolf jede Woche aufgestellt wird.
 
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