Radsport

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Zitat von Fliegenfänger;2254029:
Naja. Den Sieg hat er nur auf dem "Papier"...
Und aus den beiden 2. Plätzen hätte er mehr machen können. Ähnlich wie beis einem 2. Platz beim Giro...
Aber dafür hängen die 2 Brüder einfach zu eng zusammen.

Ist doch völlig egal wie er den Sieg hat. Er wird als Tour de France Sieger in die Geschichte eingehen.
Unter Loser verstehe ich etwas ganz anderes.

Das beide lieber Zweiter und Dritter werden, anstatt das Einer gewinnt und der andere abkackt, das habe ich schon oft genug kritisiert. Das ist eben ihre Einstellung. Dennoch ist Andy Schleck ein unglaublich erfolgreicher Radfahrer. Das ist Fakt.
 
Für mich ist Contador der Tour-Sieger. Die nachträgliche Aberkennung ist lächerlich.
 
Ach, als ob Ullrich, Ries, Armstrong, Indurain etc. anders gewonnen hätten. Entscheidend ist die Probe während des Rennens. Contador hat ebenso legal oder illegal gewonnen wie die anderen auch. Nur Landis war dafür zu blöde, der wurde zu Recht rausgeworfen.
 
Ach, als ob Ullrich, Ries, Armstrong, Indurain etc. anders gewonnen hätten. Entscheidend ist die Probe während des Rennens. Contador hat ebenso legal oder illegal gewonnen wie die anderen auch. Nur Landis war dafür zu blöde, der wurde zu Recht rausgeworfen.

Nein, die haben sicher nicht anders gewonnen. Riis hat es doch sogar gestanden.
Ändert aber nichts an der Tatsache, das alle von Fuentes Liste hätten gesperrt werden müssen. Bei Basso und Ulrich ging das damals auch verdammt schnell.
Von den Fussballern aus Madrid und Barcelona ganz zu schweigen.
 
Man sollte sich durch solche Sperrorgien der besten Leute den Sport nicht kaputtmachen lassen.

Man sollte die Sportler vielmehr in Ruhe lassen, Dopingkontrollen abhalten und Grenzwerte festlegen - und jeden, der dagegen nicht verstößt, seiner Arbeit nachgehen lassen. Dieser Anti-Doping-Unfug ruiniert den Sport, anstatt ihn zu retten. Contador ist ein großer Fahrer, der das Recht hätte, wie andere vor ihm 5mal die tour zu gewinnen. Stattdessen lässt man ihn draußen. Irrsinn.
 
Man sollte sich durch solche Sperrorgien der besten Leute den Sport nicht kaputtmachen lassen.

Man sollte die Sportler vielmehr in Ruhe lassen, Dopingkontrollen abhalten und Grenzwerte festlegen - und jeden, der dagegen nicht verstößt, seiner Arbeit nachgehen lassen. Dieser Anti-Doping-Unfug ruiniert den Sport, anstatt ihn zu retten. Contador ist ein großer Fahrer, der das Recht hätte, wie andere vor ihm 5mal die tour zu gewinnen. Stattdessen lässt man ihn draußen. Irrsinn.

Durch die Sperrorgien macht man den Sport nicht kaputt. Das erledigen schon der Verfolgungswahn nach dem die Fahrer immer angeben müssen, wann sie wo sind und wie man sie erreichen kann. Dopingkontrollen bei Rennen um Mitternacht etc.
Aber Fahrer, die erwischt werden, gehören nunmal gesperrt. Genauso in anderen Sportarten.
Würde überall so kontrolliert wie im Radsport, dann würde die hälfte aller Profisportler gesperrt werden.
 
Interessante Einschätzung. Allerdings sehe ich gerade die Frühform bei Wiggins als größtes Problem an, Evans wird gezielt auf die Tour trainiert haben.
 
Wenn ich mir die Fahrer anschaue, die 4 Sterne erhalten haben, dann muss man davon ausgehen, dass es wirklich ausschließlich ein Duell zwischen Evans und Wiggins wird.

Vielleicht gibts aber wieder ne große Überraschung oder Fahrer, die sich in Ausreißgruppen nen großen Vorsprung rausholen und dann in den Bergen überraschend nicht einbrechen. Das ist ja oft bei der Tour so, siehe Kivilev (rest in peace), Perreiro oder zuletzt Voeckler.
 
Die zahlreichen Rampen

http://de.eurosport.yahoo.com/blogs/andreas-schulz/abschussrampen-serie-111633535.html

dürften jedenfalls etwas sein das eher einen Vorteil für Evans als für Wiggins darstellen sollten.

Ja das ist ja in den letzten Jahren sehr beliebt geworden bei der Tour. Das man bei vermeintlichen Flachetappen noch kleine Rampen ans Ende setzt. Da wird dann wieder 10km vorher schon begonnen Tempo zu bolzen, um möglichst ganz vorne in die Rampe reinfahren zu können. Da ist Evans sicherlich im Vorteil auch wenn Wiggins auch da stärker geworden ist. Wenn man von einem Sekundenspiel zwischen den beiden ausgeht, dann kann das entscheidend werden.
Gespannt darf man sein, wer die Dinger abschießt. Gilbert ist ja nicht der Außerirdische, der er letzte Saison war. Rodriguez ist nicht dabei. Bei Valverde und WIno muss man abwarten, was sie im Tank haben :D
Gespannt darf man natürlich auch auf Peter Sagan sein, der diese Saison ja wirklich überragend war.
 
Die Tour dieses Jahr verspricht interessant zu werden, mit EM und Tour ist doch so eine sommerpause nur halb so langweilig. Gestern hat man gesehen, wer derzeit die Etappenjäger sind, die es auf den mittelschweren Etappen zu berücksichtigen gilt: Cancellara, Boasson Hagen und natürlich Sagan, der das sehr clever eingefahren hat. So kanns weitergehen.
 
Die Tour dieses Jahr verspricht interessant zu werden, mit EM und Tour ist doch so eine sommerpause nur halb so langweilig. Gestern hat man gesehen, wer derzeit die Etappenjäger sind, die es auf den mittelschweren Etappen zu berücksichtigen gilt: Cancellara, Boasson Hagen und natürlich Sagan, der das sehr clever eingefahren hat. So kanns weitergehen.

+Hushovd ( :(:( Schade dass er nicht dabei ist)
+Gilbert (Der hat noch nen Wahnsinns Schlussspurt ausgepackt)
 
Stimmt, Gilbert. Der hat allerdings diese Saison irgendwie das falsche Diesel getankt. Aber den muss man bei solchen Etappen auf dem Zettel haben, klar.
 
Hmm, der Titelverteidiger ist also schon abgeschrieben auf grün? N'büschen voreilig, oder?
 
Sagan war ja bisher schon der Fahrer der Saison und er kann auch bei Anküften Punkten, bei denen Cav chancenlos ist.
Bin gespannt, wie es heute im Massensprint aussieht. Es sind ja schon einige schnelle Leute dabei. Ich denke aber mal, dass Sagan gegen Cav und Greipel in einem Sprint Royal keine Chance haben dürfte. Wenn er aber auch da konstant punktet, ist er der Top-Favorit.
Auch bin ich gespannt ob Kittel schon das Zeug dazu hat, sich in einem Sprint bei der Tour durchzusetzen. Schnell genug ist er sicher, aber ein Sprint bei der Tour ist einfach nochmal ne Stufe über allem anderen, was die Intensität angeht.
 
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