Sollte sich ein Fußballer beim Training oder beim Spiel oder auf dem Weg dorthin verletzen, ist das ein ganz normaler Arbeitsunfall - und ein Fall für die gesetzliche Unfallversicherung. Für den Profisport zuständig ist die VBG. Die Vereine zahlen in die VBG ein, allerdings sind die Beiträge gedeckelt.
Angenommen wird, dass der Höchstverdienst eines Spielers bei 96 000 Euro pro Jahr liegt. Als Faustformel gilt derzeit, dass die Vereine etwa 20 000 Euro pro Profi einbezahlen. Dafür erhält der Spieler dann monatlich 6000 Euro Verletztengeld, wenn er wegen eines Arbeitsunfalles länger als sechs Wochen ausfällt.
Doch zumindest die Spieler der ersten und zweiten Liga verdienen deutlich mehr. Deswegen schließen die meisten von ihnen privat weitere Versicherungen ab. Manche Versicherungen in Deutschland bieten ein Krankentage- oder ein Sportlertagegeld speziell für Fußballprofis an.
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Daneben gibt es eine Reihe weiterer Optionen: Zum Beispiel haben einige Spieler individualvertragliche Vereinbarungen mit ihrem Verein darüber, dass die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nicht die üblichen sechs Wochen, sondern deutlich länger dauert. Speziell ausländische Profis haben auch in anderen Ländern zusätzliche Versicherungen abgeschlossen, die oft einen höheren Tagessatz bieten, aber etwas mehr Unklarheit in der Frage, wann sie fällig werden.
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