Außerdem ist es immer verdammt engstirnig und einfach, der sportlichen Leitung nach jedem bedauerlichen Abgang vor den Bug zu schießen und als Alleinschuldige auszumachen.
Es liegt doch in der Natur der Sache, dass ein Spieler das Vertragsverhältnis in Frage stellt, wenn er über Jahre nicht den Durchbruch schafft und er stets einige Spieler vor sich hat an denen er nicht vorbeikommt. Wenn einem der Gedanke nach Spielpraxis kommt oder die Erkenntnis dass der aktuelle Verein eine Nummer zu groß ist, dann gibt es halt hin und wieder mal einen Wechsel. Dieser Wunsch geht in solchen Fällen oft auch vom Spieler selbst aus - und unglücklichen Spielern hat Werder bislang nie Steine in den Weg gelegt. In dem Zusammenhang muss man sich ja auch generell die Frage stellen, wieviel Prozent seines Leistungsvermögens ein unzufriedener Spieler überhaupt abrufen kann.
Aber machen wir ruhig so weiter, dann müssen wir wenigstens nicht unseren Kopf überstrapazieren und über die Beweggründe eines Wechsels nachdenken. Ergo haben KATS mal wieder gepennt, wie immer