Und was macht
Boll da eigentlich?
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Boll da eigentlich?
@Felis: Wenn dem so ist, wird der Sportler fallengelassen, siehe Jan Ullrich. Das gehört dann eben zum Showgeschaeft. Akteure wie Medien und Konsumenten.
Natürlich darf man sich nichts vormachen, auch beim Fußball nicht.
Man kann das ständig kritisieren und hinterfragen , man kann es aber auch ausblenden. Wenn jemand erwischt wird, muss er imho zwingend sanktioniert werden, wenn nicht, hat er halt Glück gehabt.
Du scheinst das Entertainment des Spitzensports ja auch regelmäßig zu verfolgen. Einerseits bedauerst Du verpasste Medaillen, andererseits kritisierst Du die Sportförderung und forderst, das Geld lieber in den Breitensport zu investieren.



Absolut verdient! Ich denke er ist nicht auf seinem Leistungszenit (das war eher in Peking 2008). Aber über seine ganze Karriere gesehen, hat er so oft Top-Schwierigkeiten geturnt, so oft Top-Leistungen gezeigt... das passt einfach, dass er mit Gold abtritt.
Haus rockt das Ding![]()



Das Thema Sportförderung ist am Ende auch ein Neid-Thema, weil sowohl über die vielen Fans als auch über die öffentliche Schiene insgesamt Milliarden in den Fußball fließen, während viele kleine Sportarten am Hungertuch neigen. Neid auch, wenn man bspw. sieht wie viel die Briten in den letzten 10 Jahren mit dem Einsatz finanzieller Mittel geschafft haben. Da ist für mich, der sich sehr gerne auch Rudern, Fechten, etc. ansieht, völlig nachvollziehbar, wenn da Unmut geäußert wird. Trotzdem liegt das dann aber an marktwirtschaftlichen Prinzipien - zumindest das Interesse der Fans. Da kann der Staat dann mit Sportförderung ein wenig gegensteuern - aber nur ein wenig, sonst passt das wieder nicht. Vielleicht müssen sich Deibler und Co. auch eingestehen, dass ihre Sportarten für die deutschen Zuschauer nicht attraktiv genug sind. Auch wenn ich das persönlich anders sehe.
Zum Doping: Ob man das jetzt an Frau Otto festmachen muss, weiß ich nicht. Ich habe nicht den Eindruck, dass man im ÖR die Dopingsünden der DDR verharmlosen würde. Einzelne Personen, die häufig genug nur Opfer des Systems gewesen sein dürften, muss man deshalb aber noch nicht verteufeln. Wenn man sich dann die Medaillenspiegel von 1988 neben jene von 1996 oder 2000 stellt, dann muss man den Zuschauer auch nicht zwingend in Panik versetzen. Gedopt und betrogen wird auch im deutschen Sport. Aber ich glaube, dass das auf einem anderen Level stattfindet als damals in der DDR bzw. heute in z.B. Russland.
Was mich eher stört ist diese "Schlechte-Verlierer-Menatlität", die immer aufkommt, wenn die Reporter die Leistungen der anderen hinterfragen. Und zwar fast nur der anderen. Ich mache mir keine Illusion, dass Usain Bolt sauber ist und einen vollgepumpten Gatlin spielend leicht schlagen kann. Bolt ist sehr wahrscheinlich der beste Athlet - ob nun alle voll oder alle sauber sind. Aber auch deutsche Athleten liefern zum Teil unglaubliche Leistungen (z.B. Gesa Krause). Da hört man nichts und das finde ich schade. Und natürlich mein Lieblingsthema: Wenn auch nur eine Andeutung von Doping im Fußball kommt, sind sich alle vermeintlichen Experten deutschlandweit einig, dass das ja nichts bringe, etc.. Mich wundert es, dass der DFB sich hier nicht auf den Majestätsbeleidigungs-Paragraphen berufen darf...


Werder-Fahne einpacken und ab nach Rio.Bei der Leichtathletik gab es gerade wieder eine HSV Fahne. Beim Beachvolleyball gab es das auch schon paar mal. Das verdirbt mir den Spaß.![]()
Hopp, hopp.