Du erhoffst dir also faire sportliche Wettkämpfe? Lächerlich, deine Aussage. Um dies klar zu sagen, auch ich bin absolut gegen Doping. Der letzte 100 m Weltmeister aus den USA war mehrmals gesperrt, wegen Doping. Er durfte wieder starten, er ist ja auch Amerikaner. Es gibt unzählige Sportler die mit Ausnahmeregelungen legal Mittel nehmen dürfen, Mittel die auf der Dopingliste stehen. Da gewinnen Radrennsportler die Tour de France, die Asthma haben. Ich bin nicht gegen das Sperren von russischen Sportlern, aber nur wenn ihnen klipp und klar Doping nachgewiesen wurde. Und nicht eine Kollektivstrafe. Es ist zwar jetzt kein Vergleich, aber danach sind auch alle Mitarbeiter von VW Betrüger. Sie arbeiten in einer Firma der systematisch Betrug nachgewiesen wurde. Also Sperren ja, wenn sie nachgewiesen gedopt haben. Und nicht auf die Aussagen einer russischen gedopten Sportlerin die nur ihren Hintern retten wollte, was zum Glück nicht geklappt hat. Oder nur auf die Aussagen eines Funktionärs der sich dies von den Amerikanern bestimmt sehr gut bezahlen ließ.Jein... mir persönlich geht dies einfach nicht weit genug. Solange die betreffenden Sportler dennoch an den Start gehen können - und sei es unter "neutraler Flagge" - ist und bleibt dies mAn ein Affront gegen den Geist eines fairen sportlichen Wettkampfes... denn es ist mir für die Bewertung der Geschichte offen gesagt schnuppe, ob staatlich reglementiertes Doping vorliegt oder der Sportler sich im Alleingang dazu entschlossen hat: Er/ sie gehört in jedem Fall von Großveranstaltungen ausgeschlossen und gesperrt.





