Ole Werner (Cheftrainer RB Leipzig)

Das Ole noch keine internationale Erfahrung hatte wußte man bei der Verpflichtung, auch seine ruhige und nüchterne Art.Inzwischen hat er ja europäische Erfahrung gesammelt.
Und tabellarisch ist man im Soll.Versteh nicht warum da Diskussionen sind.

Vlt. sind die Anforderungen im Management einfach andere. Wenn als Trainer Erfolg nichts mehr wert ist, dann wird das Trainerkarussel wohl demnächst schneller drehen.

Nicht nachvollziehbar das Ganze.

Vor allem weil Marcel Schäfer immer voll des Lobes für Ole ist.
 
Ich weiß auch nicht, was Leipzig da für Erwartungen hatte, punktemäßig sind die mMn voll im Soll, hatten ja auch nen kleinen Umbruch hinter sich...
Letztlich juckt mich das aber auch nicht groß, Leipzig ist ein Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;)"verein".
 
Wer ist denn Werder ? Du, HHG, Thioune, die Fans. Entscheidend ist nicht was die Planwirtschaft vorgibt, sondern die Marktwirtschaft fordert.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß Werder eben so ist, wie z.B. Du es beschrieben hast.
Diese Thematik aber immer wieder hoch holen, hilft auch nicht und finde ich langweilig.
Beschreibe doch lieber, was muss Werder machen, um der Marktwirtschaft zu genügen? Dann könnte man über deine Vorschläge diskutieren,
pro und kontra gegeneinander abwägen.
 
Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß Werder eben so ist, wie z.B. Du es beschrieben hast.
Diese Thematik aber immer wieder hoch holen, hilft auch nicht und finde ich langweilig.
Beschreibe doch lieber, was muss Werder machen, um der Marktwirtschaft zu genügen? Dann könnte man über deine Vorschläge diskutieren,
pro und kontra gegeneinander abwägen.

Was hält Dich ab, andere Themen im Forum zu lesen ? Sollte sich herumgesprochen haben, dass hier im Forum alles schon irgendwie besprochen wurde, dafür gibt es keine Grenzen. Wer sich nicht beteiligen möchte ist herzlich ausgeladen.
 
Was will man in Bremen, was bei Werder und was möchten die Fans, diese Frage müsste grundlegend geklärt werden, bevor man eine andere Richtung im Verein einschlagen könnte. Der Status Quo wird zumindest hier im Forum sehr häufig bemängelt, ein paar Gleichmütige gibt es immer, die Zufriedenen habe ich bisher nicht bemerkt. Persönlich gehöre ich zu den Unzufriedenen, die sich nach 3 Jahrzehnten tollen Fußballs, nicht mit den letzten 16 Jahren anfreunden möchten.

Dürfte ich die Geschicke des Vereins lenken, würde ich bei der Aussortierung der Fangemeinde beginnen und dafür sorgen, dass die 2wöchentliche Pyro-Show ein Ende fände und dem Sicherheitsgefühl vieler bisher verprellter Fans respektive ängstlicher neuer Kundschaft deutlich zu verbessern. Fußball ist zu einem Familien-Event mutiert, so waren die Anfänge in England, so muss es sich auch hier entwickeln.

Wie kann man einerseits Nachhaltigkeit als eines der Hauptzielvorgaben des Vereins propagieren, Inklusionstage veranstalten und gleichzeitig akzeptieren, dass ein nicht unerheblicher und lauter Anteil der Fans, das genaue Gegenteil fabrizieren. Werte sind universell und können nicht einerseits die vielen Friedlichen einschränken, während man eine andere Gruppe Woche für Woche gewähren lässt. Das ein- oder andere Elternteil würde sicherlich gerne sehen, wenn seine ganze Familien ihn/sie gefahrlos begleiten könnte. Stattdessen zahlt man hohe Strafen und sorgt für umfangreichen Polizeischutz - diese Fans braucht niemand.

Natürlich könnte eine Änderung sehr schnell erfolgen, aber man will es nicht und lässt die Leute machen. Das würde ich ändern und dafür sorgen, dass das Stadion jederzeit ein sicherer Ort ist. Mir ist bewusst, dass das konsequente Durchgreifen anfänglich für ziemlichen Wirbel sorgen würde, aber auch für die Lösung dieses Problems bestünden Möglichkeiten (möchte ich hier nicht näher ausführen).

Des Weiteren müsste das Führungspersonal unbedingt getauscht und durch richtige Manager ersetzt werden. Filbry ist ein Buchhalter, einer der die Zahlen versteht, im stillen Kämmerlein seine Aktivitäten durchführt, aber viel zu selten neue Sponsoren aktiv angeht und versteht. Natürlich müssten Fritz & Co. gehen und der Aufsichtsrat vollständig ausgetauscht werden. Vetternwirtschaft, nur genehme Personen in einem geschlossenen Kreis kann nicht funktionieren. Jegliche Quote ist absolut abzulehnen, nur Fachleute wären erwünscht.

Weiterhin würde ich die Eintrittspreise deutlich anheben und den Wert der Marke Werder Bremen so herausheben, dass auch der Letzte merkte, über was für ein knappes, begehrtes Gut es sich hierbei handelt.

Persönlich möchte ich nach 16 Jahren Seitwärtsbewegung des Vereins, endlich wieder etwas zurückbekommen, eine gute Leistung, ansehnlichen Fußball und Erfolge erleben zu können.

Es gäbe noch viele weitere Ansatzpunkte, aber ich möchte den Kommentar nicht noch länger machen, die übliche Aufmerksamkeitsquote liegt üblicherweise bei nicht mehr als 2 Minuten.
 
Was will man in Bremen, was bei Werder und was möchten die Fans, diese Frage müsste grundlegend geklärt werden, bevor man eine andere Richtung im Verein einschlagen könnte. Der Status Quo wird zumindest hier im Forum sehr häufig bemängelt, ein paar Gleichmütige gibt es immer, die Zufriedenen habe ich bisher nicht bemerkt. Persönlich gehöre ich zu den Unzufriedenen, die sich nach 3 Jahrzehnten tollen Fußballs, nicht mit den letzten 16 Jahren anfreunden möchten.
Da eierst du aber ganz schön rum.

Dürfte ich die Geschicke des Vereins lenken, würde ich bei der Aussortierung der Fangemeinde beginnen und dafür sorgen, dass die 2wöchentliche Pyro-Show ein Ende fände und dem Sicherheitsgefühl vieler bisher verprellter Fans respektive ängstlicher neuer Kundschaft deutlich zu verbessern. Fußball ist zu einem Familien-Event mutiert, so waren die Anfänge in England, so muss es sich auch hier entwickeln.
Auch wenn ich in der Sicherheits-Sache bei dir bin, so einfach ist das nicht. Was würde das denn bedeuten? Engländer kommen inzwischen nach Deutschland, um sich Bundesliga-Fußball anzuschauen, weil es in der Heimat a.) zu teuer ist und b.) auf den Rängen komplett langweilig zugeht.
Wollen wir das? Keine Choreos und tollen Gesänge mehr, nur noch Einheitsbrei und Sitzplätze.
Vielleicht täusche ich mich ja auch und das ist genau das was du willst. Wäre ja legitim der Wunsch.

Des Weiteren müsste das Führungspersonal unbedingt getauscht und durch richtige Manager ersetzt werden. Filbry ist ein Buchhalter, einer der die Zahlen versteht, im stillen Kämmerlein seine Aktivitäten durchführt, aber viel zu selten neue Sponsoren aktiv angeht und versteht. Natürlich müssten Fritz & Co. gehen und der Aufsichtsrat vollständig ausgetauscht werden. Vetternwirtschaft, nur genehme Personen in einem geschlossenen Kreis kann nicht funktionieren. Jegliche Quote ist absolut abzulehnen, nur Fachleute wären erwünscht.
Jetzt mal von der Vetternwirtschaft und sportlicher Führung abgesehen, das sind ja alles schwierige Aussagen von dir, gerade was Filbry angeht. Ich hatte dich schon mal gefragt, was du meinst, was Werder in finanzieller Hinsicht tun sollte, was man noch nicht versucht hat.
Gleichzeitig kannst du doch gar nicht wissen, was Filbry so den ganzen Tag tut. Du siehst nur das Ergebnis.

Dazu weise ich nochmal darauf hin, dass das durchaus alles Fachleute sind. Du kannst ja deren Leistung durchaus anzweifeln, aber bei Werder arbeitet niemand in der Führung, der nicht irgendeine fachliche Eignung vorweisen könnte.

Weiterhin würde ich die Eintrittspreise deutlich anheben und den Wert der Marke Werder Bremen so herausheben, dass auch der Letzte merkte, über was für ein knappes, begehrtes Gut es sich hierbei handelt.
Was verstehst du unter "deutlich" anheben?
Preispolitik ist nicht einfach. Es gibt einen fixen Schwellenwert für maximalen Gewinn. Keine Ahnung wo der liegt. Ich würde jetzt aus dem Bauch schätzen, dass der bei etwa 90-95% Auslastung des Stadions erreicht werden würde. Also den Preis soweit erhöhen, dass etwa 5-10% leer bleibt.
Aber ich wüsste es nicht. Und welcher Preis wäre das?
 
Zuletzt bearbeitet:
In vielen Dingen Zustimmung.
Die Preiserhöhung nehme ich allerdings raus.
Wenn Familien ins Stadion kommen sollen, müssen sie es sich auch leisten können, mit mehreren Personen 2 mal im Monat.

Sehe ich etwas anders. Alle Welt fliegt durch die Gegend, leistet sich diverse Urlaube, raucht, trinkt hat andere teure Hobbies, Werder wäre eben eines, das man sich leisten müsste. Natürlich sollte es Abstufungen geben, Familienrabatt beim Eintritt und Verzehr, Logen dafür teurer, aber auch besserer Service (ist in Bremen wirklich stark verbesserungswürdig). Man muss spüren, dass das ein besonderes Erlebnis, bei einem besonderen Verein ist.
 
Mit dem Pyro-Mißbrauch gebe ich dir recht, aber auch das ist kein Diskussions-Neuland. Alles schon mehrfach rauf und runter diskutiert. Werder möchte diese Fans nicht vor den Kopf stoßen, weil sie die Veranstaltung, vorher und nachher, beleben. Eine reine Sportveranstaltung ergibt nicht genug "Kitzel". Aber nichts anderes hast Du ja auch geschrieben.

Ganz stark plädiere ich für stärkere Kontrollen besagter Fans. Das wäre zwar mit einigem technischen und zeitlichen Aufwand verbunden, wäre aber machbar.

Wenn Du Familien-Events haben willst, muss das mehr bei rumkommen, als reingehen, hinsetzen, "doof keeken un nix wusst" das Spiel betrachten. Es gäbe bestimmt eine Menge Vorschläge für eine Pre-Veranstaltung für Kind und Kegel.

Wenn Du das Personal durchtauschen willst, geht das nur sukzessive, denn Werder ist ein Verein, und hier gilt dann das Vereinsrecht. Die Organisation der KGaA ist darauf aufgebaut. Wenn man das Personal heuern und feuern können will, muss die 50:1-Regel fallen.
The Regels sind the Regels : )

Die Preise anheben! Dann fällt es den Familien schwerer dem Event zu folgen. Zusammenbetrachtet, beisst sich hier Katze in den berühmten Schwanz.
So, 2 Minuten sind rum
 

Ohne zu sagen an welcher Stelle, sind Deine Aussagen wertlos.

Auch wenn ich in der Sicherheits-Sache bei dir bin, so einfach ist das nicht. Was würde das denn bedeuten? Engländer kommen inzwischen nach Deutschland, um sich Bundesliga-Fußball anzuschauen, weil es in der Heimat a.) zu teuer ist und b.) auf den Rängen komplett langweilig zugeht.
Wollen wir das? Keine Choreos und tollen Gesänge mehr, nur noch Einheitsbrei und Sitzplätze.
Vielleicht täusche ich mich ja auch und das ist genau das was du willst. Wäre ja legitim der Wunsch.

Ich habe die Sicherheitslage angesprochen und nicht den Ausschluss von Ausländern, Choreo oder Gesängen. Interpretiere bitte nichts hinein, was ich nicht explizit gesagt habe. Stimmung kann auch entstehen, ohne den Rest des Stadions zu gefährden.

Jetzt mal von der Vetternwirtschaft und sportlicher Führung abgesehen, das sind ja alles schwierige Aussagen von dir, gerade was Filbry angeht. Ich hatte dich schon mal gefragt, was du meinst, was Werder in finanzieller Hinsicht tun sollte, was man noch nicht versucht hat.
Gleichzeitig kannst du doch gar nicht wissen, was Filbry so den ganzen Tag tut. Du siehst nur das Ergebnis.

Ich kann nur Vergleiche mit anderen Vereinen und anderen Führungspersönlichkeiten anstellen und muss seit Jahren feststellen, dass in diversen strukturell kleineren Vereinen deutlich erfolgreicher gearbeitet wird. Ich muss gar nicht den Tagesablauf eines Filbrys verfolgen, um seine Leistung ziemlich gut einschätzen zu können. Er ist seit 2010 für Werder tätig, war zunächst kaufm. GF und seit 2012 Vorstandsvorsitzender, seit dieser Zeit die ich bereits mehrfach erwähnte, läuft es im Verein seitwärts. Wir schreiben hier im OW Thread einerseits über die Erwartungshaltung von RB gegenüber OW, dies nach nicht einmal einer gespielten Saison und gleichzeitig hat ein Filbry über eine ziemlich lange Strecke es nicht vermocht, ordentliche Zahlen für das notwendige Wachstum des Vereins zu produzieren. Ich kenne die letzten 6 Konzernberichte nahezu auswendig und die sprechen eine deutliche Sprache.

Dazu weise ich nochmal darauf hin, dass das durchaus alles Fachleute sind. Du kannst ja deren Leistung durchaus anzweifeln, aber bei Werder arbeitet niemand in der Führung, der nicht irgendeine fachliche Eignung vorweisen könnte.

Also eine fachliche Eignung, die dem Verein zugute kommt und natürlich erwarte ich, dass sich diese Leute in dem Fußballgeschäft auskennen. Dass das insgesamt sehr kritisch gesehen wird, war dem WK Werders Aufsichtsrat: Fehlende Fußball-Kompetenz bleibt ein Problem mindestens einen Artikel wert. Kleiner Auszug aus dem Artikel:

Beispiele gefällig? In der Vergangenheit waren rechte Gesinnungen eines geprüften Kandidaten nicht aufgefallen, der wieder von der Liste gestrichen werden musste. Dann gab es nur männliche Kandidaten, weshalb nach kurzer Aufregung hektisch eine Frau nachnominiert wurde. Und als wäre das nicht peinlich genug, fiel beim jüngsten Mal auch noch der bundesweit angesehene Ex-Trainer Benno Möhlmann durch und durfte sich nicht zur Wahl stellen. Heute ist er der Chef des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer – aber für Werder sollen seine Kompetenz und sein Netzwerk nicht ausreichend gewesen sein? Da konnten sich viele Fans nur verwundert die Augen reiben. Oder wäre ein solcher Fachmann zu anstrengend für die Werder-Familie geworden?

Was verstehst du unter "deutlich" anheben?
Preispolitik ist nicht einfach. Es gibt einen fixen Schwellenwert für maximalen Gewinn. Keine Ahnung wo der liegt. Ich würde jetzt aus dem Bauch schätzen, dass der bei etwa 90-95% Auslastung des Stadions erreicht werden würde. Also den Preis soweit erhöhen, dass etwa 5-10% leer bleibt.
Aber ich wüsste es nicht. Und welcher Preis wäre das?

Wer die Preise anhebt, der muss natürlich auch etwas bieten. Ein sicheres Umfeld wäre ein erster Schritt, Familienfreundlichkeit (vielleicht ein eigner Block) ein weiterer und das Catering müsste sich natürlich deutlich verbessern. Letztendlich wollen die meisten Fans nicht nur ein Fußballspiel sehen, sondern einen ganzen Nachmittag mit Freunden, Kumpels oder Familie verbringen können. Das Ganze muss wie eine riesige Dienstleistung verstanden werden an deren Ende ein angemessener Preis stehen muss. Im Europa-Park Rust muss man auch viel Geld lassen, hier hätte man die Erlebniswelt direkt vor der Tür. Es dürfte aufgrund der sich weiter extrem steigenden Energiepreise und der damit verbundenen eingeschränkten Möglichkeiten sowieso sehr bald herausstellen, dass die Aktivitäten zukünftig vermehrt lokal stattfinden werden. Der Preis wird sich finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann könnten sie doch einen "Team-Manager" einstellen, der den Medienkasper macht, sabbbeln kann, gut aussieht, den Schlag bei Frauen hat (ist wichtig heutzutage) etc. Ole Werner beschränkt sich dann auf das sportlich tägliche Einerlei.
OT
Das von dir beschriebene Anforderungsprofil könnte man auf einen weiteren ehemaligen Bestmöglichen anlegen.
Wer weiß was D98 für die neue Saison plant.
 
Mit dem Pyro-Mißbrauch gebe ich dir recht, aber auch das ist kein Diskussions-Neuland. Alles schon mehrfach rauf und runter diskutiert. Werder möchte diese Fans nicht vor den Kopf stoßen, weil sie die Veranstaltung, vorher und nachher, beleben. Eine reine Sportveranstaltung ergibt nicht genug "Kitzel". Aber nichts anderes hast Du ja auch geschrieben.

Ganz stark plädiere ich für stärkere Kontrollen besagter Fans. Das wäre zwar mit einigem technischen und zeitlichen Aufwand verbunden, wäre aber machbar.

Wenn Du Familien-Events haben willst, muss das mehr bei rumkommen, als reingehen, hinsetzen, "doof keeken un nix wusst" das Spiel betrachten. Es gäbe bestimmt eine Menge Vorschläge für eine Pre-Veranstaltung für Kind und Kegel.

Wenn Du das Personal durchtauschen willst, geht das nur sukzessive, denn Werder ist ein Verein, und hier gilt dann das Vereinsrecht. Die Organisation der KGaA ist darauf aufgebaut. Wenn man das Personal heuern und feuern können will, muss die 50:1-Regel fallen.
The Regels sind the Regels : )

Die Preise anheben! Dann fällt es den Familien schwerer dem Event zu folgen. Zusammenbetrachtet, beisst sich hier Katze in den berühmten Schwanz.
So, 2 Minuten sind rum

Es ist nur ein Gedankenspiel, in welche Richtung sich der Fußball, sich Werder entwickeln könnte. Familien sollten auch nicht die Leidtragenden sein, da gäbe es ganz sicher einen erheblichen Spielraum. Grundsätzlich muss aber auch allen bewusst sein, dass das eine kommerzielle und keine charitative Veranstaltung ist, nicht jeder würde sich den regelmäßigen Stadionbesuch leisten können.

Ich bin für den Wegfall der 50 + 1 Regel, weil diese nicht mehr die Realität, sondern einen Anachronismus darstellt. Genau das sehen wir doch seit vielen Jahren, ohne entsprechende Geldgeber wird es nie mehr eine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen und vor allem sportlichen Lage geben können. Das Hoffen auf die Coulibaly Millionen zeigt die Verzweiflung nur zu gut, der Verkauf von Tafelsilber hat aber nur den Einmaleffekt.

Last but not least, die Karten sind alle personalisiert, man weiß wer sich im Stadion befindet und kennt jeden der in Frage kommenden Pappenheimer ganz genau. Alles eine Frage des Willens.
 
Genau. Selbst Vereine wie die Bayern oder Schalke haben verstanden, dass man die Preise niedrig halten muss für die Fans.
Aber der Wirtschaftsweise des Forums, hat natürlich mehr Ahnung.

1. Welches "Erlebnis" will Werder denn bieten? Abstiegskampf wird wohl keiner für 100 Euro sehen wollen.
2. Dein Familienerlebnis mit Freunden wird es nicht geben. Du kannst froh sein, wenn du mal 2 Tickets nebeneinander bekommst. Du müsstest also erstmal alle Dauerkarten abschaffen um Plätze zu schaffen.
3. Allein der Weg zum Stadion zerstört jedes Erlebnis. 30 Minuten laufen oder mit 100 Supergrippeträgern im Bus hocken.

Dein Kapitalismusansatz funktioniert im Fussball einfach nicht. Zeit dass du das mal verstehst.
 
Mit dem Pyro-Mißbrauch gebe ich dir recht, aber auch das ist kein Diskussions-Neuland. Alles schon mehrfach rauf und runter diskutiert. Werder möchte diese Fans nicht vor den Kopf stoßen, weil sie die Veranstaltung, vorher und nachher, beleben. Eine reine Sportveranstaltung ergibt nicht genug "Kitzel". Aber nichts anderes hast Du ja auch geschrieben.

Ganz stark plädiere ich für stärkere Kontrollen besagter Fans. Das wäre zwar mit einigem technischen und zeitlichen Aufwand verbunden, wäre aber machbar.

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Wie du zurecht feststellst ist der Umgang mit Pyro-Mißbrauch und einer entsprechenden Vermeidung/Sanktionierung hinreichend
diskutiert worden.
Man muss nur verstehen, dass bei Werder nicht nur die Darstellung von Choreo gefallen findet sondern auch die Straftaten bewußt
gedeckt werden durch persönliche Verknüpfung.
Wenn der Verantwortungsbereich für die Fanarbeit eine destruktive Haltung zu dem Thema einnimmt, wenn "ganz Oben" eine
persönliche familiäre Verknüpfung zu einer führenden Person der Ultra-Szene/Bengalo-Fraktion besteht, dann kann niemand
erwarten, dass entsprechende Sanktionierungen erfolgen.
 
Genau. Selbst Vereine wie die Bayern oder Schalke haben verstanden, dass man die Preise niedrig halten muss für die Fans.
Aber der Wirtschaftsweise des Forums, hat natürlich mehr Ahnung.

Ich habe das Englische Modell im Blick, Änderung der Fanstruktur bereits in den 80iger Jahren, kann man nur begrüßen. In England hat ein Stehplatz bereits 1984 (Queens Park Rangers) bereits 8 GBP = 16 EUR gekostet, die Preise schon damals deutlich höher als in Deutschland.

1. Welches "Erlebnis" will Werder denn bieten? Abstiegskampf wird wohl keiner für 100 Euro sehen wollen.

Ich habe Änderungsmaßnahmen für die Zukunft angesprochen, damit es eben nicht mehr gegen den Abstieg geht. Verstehst Du die Diskussion oder benötigst Du Nachhilfe.

2. Dein Familienerlebnis mit Freunden wird es nicht geben. Du kannst froh sein, wenn du mal 2 Tickets nebeneinander bekommst. Du müsstest also erstmal alle Dauerkarten abschaffen um Plätze zu schaffen.

Natürlich würde die Vergabe der Tickets neu gestaltet, Dauerkarten reduziert, Spieltagkarten erhöht.

3. Allein der Weg zum Stadion zerstört jedes Erlebnis. 30 Minuten laufen oder mit 100 Supergrippeträgern im Bus hocken.

Demnächst wird das für den Autoverkehr sowieso alles gesperrt werden, dann kannst Du mit dem Fahrrad kommen.

Dein Kapitalismusansatz funktioniert im Fussball einfach nicht. Zeit dass du das mal verstehst.

Der Ansatz funktioniert, nur Deine Gewohnheiten werden sich diesen anpassen müssen.
 
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