Bremen
Moderator
@Exil-Ostfriese
Sehe ich in vielen Punkten genauso bzw. sehr ähnlich. Inklusive der Fragezeichen, ob OW der richtige Trainer ist. Grundsätzlich traue ich es ihm zu, der richtige Trainer sein zu können. Jedoch kommt von ihm zu wenig, um solche Eindrücke zu bestätigen. Wie vorhin geschrieben, sind die letzten 3 Heimspiele + beim Auswärtsspiel gegen die Hopps zu viele Fehler passiert, sowohl auf dem Platz, als auch beim Coaching. Wohl niemand erwartet (Beinahe-)Perfektion, aber wenn in 4 der letzten 5 Partien zu viele Dinge unzureichend funktionieren, fragt man sich als Beobachter schon, was passiert, wenn OW mit der Mannschaft trainiert? Nach einer Reduzierung der Fehler auf ein vertretbares Maß sieht es eher nicht aus.
Es sieht auch deshalb nicht danach aus, weil OW im Ingame-Coaching nicht gerade durch Variantenreichtum und Flexibilität glänzt. Sicher, er ist Trainer mit wenig Erstligaerfahrung, so dass seine Vorsicht bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar ist. Jedoch ist er auch kein Erstligatrainer-Rookie mehr, so dass er mMn schon in der Lage sein sollte, flexibler zu reagieren. Denn sein Ingame-Coaching ist oft so überschaubar, dass die Überraschungsmomente ausbleiben. Es spricht zwar für ihn, dass Werder zu den Mannschaften mit den meisten Joker-Toren gehört, jedoch wirkt sein Coaching im Spiel sehr statisch, mitunter sogar planlos. Wie z.B. beim Heimspiel gegen Darmstadt, wo er auf die Umstellungen der Gäste von einem 5-2-1-2 über 4-2-4 zu einem 4-2-3-1 in der 1. HZ kein wirksames Gegenmittel in petto hatte. Und somit sind wir leicht ausrechenbar.
Dieses Schubladenverhalten spiegelt sich auch in seinen Auswechselungen wider. Zum Beispiel sowohl gestern gegen den BVB und letzte Woche bei den Hopps spielten wir lange Zeit in Überzahl. Warum brachte OW in diesen Situationen zur Überraschung der Gegner nicht mal einen Keita, selbst wenn dieser nicht 100%ig fit sein sollte? Auch und gerade im Überzahlspiel, wo ein solcher Wechsel auch einen psychologischen Wirkungstreffer beim in Unterzahl Gegner auslösen kann? Denn auch die Gegner wissen, dass NK ein Spieler ist, der sehr gut mit dem Ball umgehen, somit Gegenspieler beschäftigen und Freiräume für seine Mitspieler schaffen kann, während man selbst in Unterzahl spielt.
Sehe ich in vielen Punkten genauso bzw. sehr ähnlich. Inklusive der Fragezeichen, ob OW der richtige Trainer ist. Grundsätzlich traue ich es ihm zu, der richtige Trainer sein zu können. Jedoch kommt von ihm zu wenig, um solche Eindrücke zu bestätigen. Wie vorhin geschrieben, sind die letzten 3 Heimspiele + beim Auswärtsspiel gegen die Hopps zu viele Fehler passiert, sowohl auf dem Platz, als auch beim Coaching. Wohl niemand erwartet (Beinahe-)Perfektion, aber wenn in 4 der letzten 5 Partien zu viele Dinge unzureichend funktionieren, fragt man sich als Beobachter schon, was passiert, wenn OW mit der Mannschaft trainiert? Nach einer Reduzierung der Fehler auf ein vertretbares Maß sieht es eher nicht aus.
Es sieht auch deshalb nicht danach aus, weil OW im Ingame-Coaching nicht gerade durch Variantenreichtum und Flexibilität glänzt. Sicher, er ist Trainer mit wenig Erstligaerfahrung, so dass seine Vorsicht bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar ist. Jedoch ist er auch kein Erstligatrainer-Rookie mehr, so dass er mMn schon in der Lage sein sollte, flexibler zu reagieren. Denn sein Ingame-Coaching ist oft so überschaubar, dass die Überraschungsmomente ausbleiben. Es spricht zwar für ihn, dass Werder zu den Mannschaften mit den meisten Joker-Toren gehört, jedoch wirkt sein Coaching im Spiel sehr statisch, mitunter sogar planlos. Wie z.B. beim Heimspiel gegen Darmstadt, wo er auf die Umstellungen der Gäste von einem 5-2-1-2 über 4-2-4 zu einem 4-2-3-1 in der 1. HZ kein wirksames Gegenmittel in petto hatte. Und somit sind wir leicht ausrechenbar.
Dieses Schubladenverhalten spiegelt sich auch in seinen Auswechselungen wider. Zum Beispiel sowohl gestern gegen den BVB und letzte Woche bei den Hopps spielten wir lange Zeit in Überzahl. Warum brachte OW in diesen Situationen zur Überraschung der Gegner nicht mal einen Keita, selbst wenn dieser nicht 100%ig fit sein sollte? Auch und gerade im Überzahlspiel, wo ein solcher Wechsel auch einen psychologischen Wirkungstreffer beim in Unterzahl Gegner auslösen kann? Denn auch die Gegner wissen, dass NK ein Spieler ist, der sehr gut mit dem Ball umgehen, somit Gegenspieler beschäftigen und Freiräume für seine Mitspieler schaffen kann, während man selbst in Unterzahl spielt.









