Ole Werner (Cheftrainer RB Leipzig)

Haben sie aber nicht, im Gegenteil, sie sind in Führung gegangen. Werder muss reagieren und das geht überwiegend nur mit frischen Spielern einhergehend mit verändertem Engagement.
Dann bringe ich erneut das Gladbach-Spiel. Daniel Farke wechselt nach Halbzeit-Rückstand nicht, und es wird dann in der 63. Minute trotzdem der Anschlusstreffer erzielt.
Da wurde es dann so hingedreht, dass wir hätten wechseln müssen. Dabei könnte man genauso meinen, dass wir hätten den Spielstand weiter erhöhen müssen, weil der Gegner ja nicht sein Defizit durch einen Wechsel ausgebessert hatte.
 
@Exil-Ostfriese
Spielt doch keine große Rolle wie es gerade steht, sondern was der Trainer für richtig hält.
Im Spiel gegen Gladbach führen wir zur Halbzeit 4:0 und Daniel Farke wechselt erst ab Minute 77.
Deswegen sag ich, auch mal darauf schauen was der Gegner macht.
...da war das Spiel ja so gut wie entschieden und Gladbachbach war nach der Pause extrem am Drücker, da fiel der Anschlusstreffer und da brauchte er zu dem Zeitpunkt ja nicht agieren, da sie nach der verkorsten Halbzeit ja mit Volldampf aus der Kabine kamen und sich nochmal beweisen wollten, bei uns war ab der 35. bis zur 70 Minute aber nur noch verwalten angesagt, wie gesagt, wir sind richtig gut die ersten 20 Minuten gestartet, nach ging es steil bergab und das erneut in einem Heimspiel, Mainz hat verdient gewonnen, waren gut eingestellt und haben auch trotz der Ausfälle Qualität, aber von uns muss da gerade Zuhause einfach richtig Alarm sein, leider war es das heute nur knapp 35 Minuten.
Analysieren und weiter geht´s in das nächste heiße Spiel Mittwoch im Pokal, da wird uns auch wieder alles abverlangt und ich hoffe, diesmal treten wir wieder übezuegt auf mit der entsprechenden Einstellung über die volle Distanz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Werder ist gut gestartet aber dann hat Mainz die Kontrolle übernommen.

OW hatte keine passende Antwort, genauso die Spieler auf dem Platz.
Jung, Pieper, Gross, Ducksch, Lücke waren heute nicht in Form.

Schade, freue mich trotzdem auf die nächsten Spiele, OW macht trotzdem einen guten Job.

Jetzt kommen recht unterhaltsame Gegner, mal sehen ob wir aus diesem Spiel lernen.

Eine Runde im Pokal weiter zu kommen wäre schon mal wünschenswert. Das nicht eingeplante Geld können wir dann in die Leihgebühr für einen 6er stecken. :D
 
Pieper als ZIV und Stark rechts daneben, anstatt andersherum ist auch so eine Sache, die nur Werner so sieht…

und wäre es nicht toll, wenn die Mannschaft nach einem Jahr auch ein 2. System beherrschen würde, falls das 1. nicht funktioniert?
 
Das betrifft auch die Fans, die zu Hause gegen ebenbürtige Gegner einen attraktiven Angriffsfußball erwarten, statt einfach mal das Team dreckig gewinnen zu sehen.
Ole Werner agiert überwiegend - wie Werder Bremen - nur auf Kundenwunsch der Fans.
Ist dem so, dass überwiegend auf Kundenwunsch der Fans agiert wird? Das wäre fatal. Denn das Ziel muss sportlicher und somit wirtschaftlicher Erfolg lauten. Dafür ist es manchmal erforderlich, dreckig zu gewinnen. Auch wenn das Operettenpublikum unter den Stadionbesuchern darüber empört die Nase rümpft.
 
Korrekt. Da hätte mehr Zählbares stehen müssen. Bis heute habe ich das als Ausrutscher verbucht, aber gegen drei der miesesten Rumpeltruppen der Liga muss mehr rumkommen.
:tnx:

Ist es überraschend, dass unsere Heimbilanz gegen solche miese Rumpeltuppen so mies ist? Ehrlich gesagt nein. Denn schon in der 2. Liga hatten wir gegen solche Gegner unsere Probleme. Das lässt das Fazit zu, dass diesbezüglich in der Saisonvorbereitung auf dem Trainingsplatz und auch in der Kaderplanung Analyse & Verbesserung unzureichend gewesen sind,
 
Mir fehlen die Worte. Die Zusammenfassung hat's wieder klar gezeigt. Guter Anfang, aber das wiederholte Versagen der Chancenverwertung neben der spielerischen und fokussierten Ausszeit von einzelnen Spielern.
Es sollte auch keiner vergessen das die Mannschaft nach 30 Punkten in der Hinrunde trotzdem abgestiegen ist.
 
Von einen Trainer erwarte ich das er von der Seite eingreift und nicht wartet bis man zurückliegt! Die Stammplatz Garantie für einige Spieler ( Gross.....) ist auch nicht Nachvollziehbar. O. Werner hat noch einen langen Weg vor sich um ein guter Bundesligatrainer zu werden.
 
Bezeichnend für mich sind die sehr guten Momente bei Ballbesitz gegen die genannten Gegner zu Beginn des Spiels sowie im gleichen Maße
die Verunsicherung (verhaltene Spielweise etc.), wenn der Gegner schon nach wenigen Malen ein Umschaltspiel erfolgreich gestalten
konnte. Das ist bei Werder (Heim) ganz offensichtlich die zentrale Position im MF hier befinden sich große Räume in welche erlaufen oder
aus denen agiert wird um schnelle Außenspieler einzusetzen.
MMn ist das Problem weniger in der Kaderplanung begründet, als vielmehr der "Umgang" (taktische Ausrichtung -Heim-)
Einen zentralen Punkt nimmt bei mir dieses akribische Festhalten an Groß sowie der Mangel in der Rückwärtsbewegung ein.
Versuch: Z. B. vielleicht mit ner Doppelsechs z. B. Stark/Gruev bei eigenem Ballbesitz Gruev als 8er agierend und dennoch soviel
"6er in sich trägt" um die Verantwortlichkeit/Positionstreue bei generischem Ballbesitz erkennt und bespielt.
 
MMn ist das Problem weniger in der Kaderplanung begründet, als vielmehr der "Umgang" (taktische Ausrichtung -Heim-)
Der "Umgang" (taktische Ausrichtung -Heim-) ist mMn letztlich auch eine Folge, dass die Kaderplanung im Mittelfeld unzureichend ist.

Das Umschalten von Angriff auf Abwehr ist eines größten Herausforderungen im Fußballsport. Besonders dann, wenn man das Spiel gestalten möchte. Um so wichtiger ist es, solche Situation so wenig wie möglich vorkommen zu lassen. D.h. besonders im zentralen MF die Ball- und somit die Spielkontrolle zu behalten bzw. im Fall von Ballverlusten dem Gegner möglichst wenig Raum zum Starten eines Gegenangriffs zu bieten. Dafür fehlt uns jedoch die zentrale Achse 6er-ZM-OM, so dass wir als angreifende Mannschaft bei eigenen Ballverlusten sehr konteranfällig sind. Dementsprechend ist die Anzahl an zur Verfügung stehenden taktischen Variationsmöglichkeiten überschaubar. Und wenn man dann aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage ist, gegen dreckig spielende Gegner ebenfalls dreckig zu spielen, darf man sich auch nicht wundern, warum in den Heimspielen gegen Rumpelmannschaften wie Stuttgart, Augsburg und Mainz nur ein dürftiges Pünktchen im Weserstadion bleibt.
 
Jaja...war klar. Da verliert man ein Spiel und schon haben die ewigen Schwarzseher wieder Oberwasser.

Am Besten wechseln wir nächste mal schon 5 Minuten vor dem ersten Gegentreffer 5 neue Spieler ein, dann bekommt man erst garkeinen Gegentreffer. Aber woher weiß man denn, dass in 5 Minuten ein Gegentor fällt? Nun ein "richtiger" Bundesligatrainer fragt natürlich hier im Forum wie das geht.
 
Ist es überraschend, dass unsere Heimbilanz gegen solche miese Rumpeltuppen so mies ist?
Gestern ging es gleich von Anfang an Richtung Ostkurve. Es ist dann gesamt als Mannschaft schwerer sich dem Zug nach vorne zu widersetzen.

Dann schreien die Fans auf, wenn wir gefoult werden(Opferrolle), aber feiern es nicht ebenbürtig ab, wenn wir mal durch ein Foul eine Großchance des Gegners verhindern.
Wie soll auf so einem Nährboden ein dreckiges Spiel entstehen?
 
Jaja...war klar. Da verliert man ein Spiel und schon haben die ewigen Schwarzseher wieder Oberwasser.
Warum diese "Schlammschacht" gegen kritische Äußerungen? :confused: Klar, Werder steht für einen Aufsteiger immer noch gut da, aber wenn zu einem so frühen Zeitpunkt schon drei Heimniederlagen auf dem Konto stehen, dann darf nach all dem verdienten Lob wohl doch auch mal berechtigte Kritik geäußert werden, oder?
 
Gestern ging es gleich von Anfang an Richtung Ostkurve. Es ist dann gesamt als Mannschaft schwerer sich dem Zug nach vorne zu widersetzen.

Dann schreien die Fans auf, wenn wir gefoult werden(Opferrolle), aber feiern es nicht ebenbürtig ab, wenn wir mal durch ein Foul eine Großchance des Gegners verhindern.
Wie soll auf so einem Nährboden ein dreckiges Spiel entstehen?

Gegen Augsburg haben wir erst in der 2. HZ in Richtung Ostkurve gespielt und und trotzdem haben wir es nicht geschafft, entsprechend ekelig zu antworten.
 
Trotzdem haben uns die Fans auch dann in der Opferrolle gesehen, und sind nach ein paar Provokationen von Gikiewicz teils sogar von der Tribüne gesprungen.
 
Gegen Augsburg haben wir erst in der 2. HZ in Richtung Ostkurve gespielt und und trotzdem haben wir es nicht geschafft, entsprechend ekelig zu antworten.

Zumindest hatten wir da noch die 100%ige zum Ausgleich.
Das Spiel war im Prinzip ein Abbild des Spiels gegen Augsburg. Fand uns nicht so schlecht, wir haben das Spiel im Grundsatz kontrolliert und blöderweise die Chancen nicht gemacht. Der Gegner hat nur auf Fehler gelauert und halt die Buden gemacht. Mit Hurrafussball kannst du solche Gegner nur besiegen, wenn du die ersten Chancen auch machst. Ansonsten muss vielleicht auch mal "dreckig" gespielt und gewonnen und/oder nur ein Punkt geholt werden. Daran muss gearbeitet werden. Das nicht früh gewechselt wurde, kann ich nachvollziehen, da es in HZ 1 nicht so schlecht lief. Zudem wurde dann ja zur 60. gewechselt, als es nicht mehr so gut lief. Ob das ein richtiger Wechsel war, darüber läßt sich sicher streiten.
 
Warum diese "Schlammschacht" gegen kritische Äußerungen?

Wenn der Trainer der uns von Tag 1 aus dem Abstiegskampf rausgehalten hat, hier als nicht bundesligatauglich betitelt wird, ist das keine Kritik sondern mit Schlamm nach dem Trainer werfen.

Und auch Aussagen "er muss wechseln bevor der Gegentreffer fällt" zeugen nur von mangelndem Sachverstand statt sachlicher Kritik.
 
Nicht bundesligatauglich (sinngemäß, Dirk sprach von "guter Bundesligatrainer" ) ist natürlich Quatsch, kein anderer Trainer hätte es im gesamten letzten Jahr besser gemacht, zumindest wüsste ich keinen und auch der Start in Liga 1 war mit diesem Kader stark. Aber dass er früher hätte wechseln müssen, war jedem mit Sachverstand klar und das 0:2 folgerichtig. Da verstehe wiederum ich die Kritik an der Kritik nicht.
 
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