Ole Werner (Cheftrainer RB Leipzig)

Hat das Festhalten an Schaaf (ab 2010), Dutt, Skripnik, Nouri und Kohfeldt den nächsten Schritt gebracht? :D

Dass wir innerhalb relativ kurzer Zeit für unsere Verhältnisse viele Trainerwechsel von Schaaf zu Dutt zu Skripnik zu Nouri zu FloKo zu Anfang hatten, hat jedenfalls nicht geholfen, wenn ich richtig informiert bin.

Das Jahrzehnt in dem Werder keine Konstanz auf der Trainerbank hatte, war jedenfalls nicht das beste Jahrzehnt der Vereinsgeschichte, sondern eines der schlechtesten.

Seitdem Werner das Ruder übernommen hat ist eine gewisse Konstanz erkennbar und ein Aufstieg und zwei Klassenerhalte später besteht sogar die reelle Chance auf Europapokal.

Wir leben in einem freien Land und wer trotzdem den Trainer jedesmal nach ein paar schlechten Spielen entlassen möchte, kann gerne die Meinung haben und sie auch äußern. Nur sonderlich schlau ist diese Sichtweise meiner Meinung nach nicht.
 
Da wird schon auch irgendwas dahinter stecken. Erst die Erfolgreiche Phase, wo man glaubte alles im Griff zu haben. Was da aber nur durch die Ergebnisse so war. Dann 7 Spiele ohne Sieg. Und quasi aus dem nichts der Sieg gegen Stuttgart und ein Souveräner Sieg gegen Augsburg folgt.
Werder ist wie ein Diva: Erst ist sie lieb zu dir. Dann haut sie dir einen in die Fresse. Danach ist sie wie so zahm, als ob nix gewesen wäre.
 
Hat das Festhalten an Schaaf (ab 2010), Dutt, Skripnik, Nouri und Kohfeldt den nächsten Schritt gebracht? :D

Und weil du dich auf meinen HSV Vergleich bezogen hast: die haben den Trainer auf Platz 3 gefeuert, weil die Saisonziele in Gefahr waren und sind nun 4. ohne realistische Chance auf den Aufstieg. Genau das gleiche haben Schalke und Hertha auch jahrelang getan, als sie recht weit oben in der 1. Liga standen und damit nicht zufrieden genug waren. Ergebnis bekannt.
 
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Und weil du dich auf meinen HSV Vergleich bezogen hast: die haben den Trainer auf Platz 3 gefeuert, weil die Saisonziele in Gefahr waren und sind nun 4. ohne realistische Chance auf den Aufstieg. Genau dae gleiche haben Schalke und Hertha auch jahrelang getan, als sie recht weit oben in der 1. Liga standen und damit nicht zufrieden genug waren. Ergebnis bekannt.
Vier Punkte hinter Platz drei bei zwei verbleibenden Spiele find ich nicht unrealistisch.
 
Dass wir innerhalb relativ kurzer Zeit für unsere Verhältnisse viele Trainerwechsel von Schaaf zu Dutt zu Skripnik zu Nouri zu FloKo zu Anfang hatten, hat jedenfalls nicht geholfen, wenn ich richtig informiert bin.

Das Jahrzehnt in dem Werder keine Konstanz auf der Trainerbank hatte, war jedenfalls nicht das beste Jahrzehnt der Vereinsgeschichte, sondern eines der schlechtesten.

Seitdem Werner das Ruder übernommen hat ist eine gewisse Konstanz erkennbar und ein Aufstieg und zwei Klassenerhalte später besteht sogar die reelle Chance auf Europapokal.

Wir leben in einem freien Land und wer trotzdem den Trainer jedesmal nach ein paar schlechten Spielen entlassen möchte, kann gerne die Meinung haben und sie auch äußern. Nur sonderlich schlau ist diese Sichtweise meiner Meinung nach nicht.
Ich gebe dir teilweise recht, allerdings muss auch erstmal ein wirklich guter Trainer vorhanden sein, damit der Weg der Kontinuität Aussicht auf Erfolg hat. Im ersten Jahr lässt man sich oft vom Trainereffekt blenden. Bei Kohfeldt hat es sogar ca. 2 Jahre ganz gut funktioniert. Und trotzdem sind wir am Ende abgestiegen, weil wir zu lange an ihm festgehalten haben.

Hätte man in Freiburg Robin Dutt nicht durch Marcus Sorg und dann kurze Zeit später durch Streich ersetzt, würden die jetzt vermutlich in der dritten Liga rumdümpeln.
 
Hätte man in Freiburg Robin Dutt nicht durch Marcus Sorg und dann kurze Zeit später durch Streich ersetzt, würden die jetzt vermutlich in der dritten Liga rumdümpeln.

und sie haben an Streich trotz Abstieg festgehalten und nur dadurch kamen deren gute Jahre.

Wo es hinführt, wenn man jeweils nach 6 bis 15 Monaten über Jahre den Trainer wechselt, sieht man gut bei Wolfsburg und Hoffenheim, die permanent unter ihren finanziellen Möglichkeiten rangieren.

Ich sage ja nicht, dass man bis zum bitteren Ende an einem Trainer festhalten soll, aber dass hier manche Werner feuern wollen, weil Werder im zweiten Jahr nach dem Aufstieg nur im Mittelfeld steht und auch phasenweise mal nicht so gut spielt, finde ich falsch.
 
und sie haben an Streich trotz Abstieg festgehalten und nur dadurch kamen deren gute Jahre.

Wo es hinführt, wenn man jeweils nach 6 bis 15 Monaten über Jahre den Trainer wechselt, sieht man gut bei Wolfsburg und Hoffenheim, die permanent unter ihren finanziellen Möglichkeiten rangieren.

Ich sage ja nicht, dass man bis zum bitteren Ende an einem Trainer festhalten soll, aber dass hier manche Werner feuern wollen, weil Werder im zweiten Jahr nach dem Aufstieg nur im Mittelfeld steht und auch phasenweise mal nicht so gut spielt, finde ich falsch.
die Phase mit 2 Punkten aus 7 Spielen war schon übel und er trifft auch manchmal von außen schwer verständliche Entscheidungen aber ich muss auch einräumen, dass sich das Festhalten an Werner - Stand jetzt - als absolut richtig erwiesen hat.
 
ich schraube lieber meine Erwartungen zurück und bereite mich mental schonmal auf die Möglichkeit vor, dass es nicht für Platz 8 reichen könnte.

Erstmal voller Fokus auf Gladbach, am besten noch 6 Punkte holen und dann schauen wir einfach mal, wofür es am Saisonende reicht.
:tnx:

Sehe ich auch so, dass wir auf von Schritt zu Schritt denken sollten. Dieses Geschwafel von Europa nach gerade einmal 2 Siegen in Folge erinnert an die Zeiten, in denen - die Älteren werden sich noch daran erinnern - der HSV noch in der 1. Liga spielte. Dort gehörte es oft zum (Fan-)Repertoire, nach 2 Siegen gleich wieder solche Luftschlösser zu bauen. Haben wir Werderaner es wirklich nötig, um sich auf so ein Niveau zu begeben? Wenn Werder erfolgreich war, dann war es dann, wenn wir auf dem Boden der Tatsachen geblieben sind.
 
Dass wir innerhalb relativ kurzer Zeit für unsere Verhältnisse viele Trainerwechsel von Schaaf zu Dutt zu Skripnik zu Nouri zu FloKo zu Anfang hatten, hat jedenfalls nicht geholfen, wenn ich richtig informiert bin.
Hat es auch nicht. Ich vermute jedoch, dass @The Shining mit seinem Post darauf hinauswollte, dass das lange, teilweise sehr lange Festhalten an den genannten Trainern ebenso wenig zielführend war, wie wenn an anderen Orten die Coaches wesentlich eher ihre Papiere bekamen.
 
die Phase mit 2 Punkten aus 7 Spielen war schon übel und er trifft auch manchmal von außen schwer verständliche Entscheidungen aber ich muss auch einräumen, dass sich das Festhalten an Werner - Stand jetzt - als absolut richtig erwiesen hat.
OW hat es in dieser Saison gleich 2x geschafft, in den Momenten, in denen die Kritik an seinem Wirken mit am größten war (nur 2 Siege in den Spieltagen 4-13 / 2 Punkte in den ST 23-29) den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Bleibt zu hoffen, dass er in der kommenden mehr positive Kontinuität erwirken kann.
 
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