Er wisse, dass die Planung mit Bargfrede und Käuper durchaus mit einem gewissen Risiko verbunden sei, gab der Coach zu. Schließlich fehlte Käuper schon in der vergangenen Saison lange verletzt und fällt nun wieder aus. Bargfrede war in der abgelaufenen Spielzeit zwar fast durchgehend fit, war in den Jahren davor allerdings regelmäßig verletzt. "Zwei Spieler mit dieser Verletzungsgeschichte für eine Position zu haben ist natürlich keine optimale Konstellation, und es war eine Abwägung. Man muss eine Entscheidung treffen, und es gibt bei uns kaum eine Position, auf der wir drei- oder vierfach abgesichert sind", erklärte Kohfeldt.
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Der Trainer muss also hoffen, dass Bargfrede, dessen Trainingsbelastung genau dosiert wird, fit bleibt und dass Käuper schnell wieder fit wird. In dem Fall sei Werder auf der Sechser-Position sehr gut aufgestellt, sagte Kohfeldt. Über Bargfredes Qualitäten müsse man nicht reden. Und bei Käuper, der bisher erst ein Bundesliga-Spiel bestritt, sei er sich "nahezu sicher, dass er das hinbekommen wird". Käupers Qualitäten seien im Übrigen auch ein wichtiger Grund dafür, dass im defensiven Mittelfeld nicht zwingend ein Zugang benötigt werde, sagte Kohfeldt. "Wenn wir noch einen Spieler holen würden, wäre Ole zugestellt. Das sollte auf Dauer nicht unsere Philosophie sein."