Naturkatastrophen

in finnland werden grad neue geplant (soviel ich weiß) und klar, was ist schon zu 100% sicher

Ja und wieso das?? :stirn:

Länder wie Finnland, Schweden werde ich sowieso nie kapieren - die haben genug Seen/Flüsse um rein auf Wasserkraft zu setzen. Norwegen, Dänemark, Österreich zeigens vor wie leicht es ohne AKWs gehen kann wenn die geologischen Gegebenheiten passen.

Edith: die haben wohl alle zuzuviel hiervon geschaut und für bare Münze genommen :lol:
 
Ja und wieso das?? :stirn:

Länder wie Finnland, Schweden werde ich sowieso nie kapieren - die haben genug Seen/Flüsse um rein auf Wasserkraft zu setzen.

finnland hat auch viele wasserkraftwerke, aber finnland hat auch keine angst vor neuem und auch keine scheu atom als stromgeber zu benutzen
warum das so ist weiß ich nicht, aber hier sind die leute nicht so hysterisch wie in deutschland
in finnland gibt es auch viele naturschutzgebiete und da darf meines erachtens kein kraftwerk hin
 
Ja und wieso das?? :stirn:

Länder wie Finnland, Schweden werde ich sowieso nie kapieren - die haben genug Seen/Flüsse um rein auf Wasserkraft zu setzen. Norwegen, Dänemark, Österreich zeigens vor wie leicht es ohne AKWs gehen kann wenn die geologischen Gegebenheiten passen.

Edith: die haben wohl alle zuzuviel hiervon geschaut und für bare Münze genommen :lol:

Von Schweden kann ich sagen, dass sie sogar viele Pumpspeicherkraftwerke haben. Warum sie aber noch AKW's bauen, weiß ich leider auch nicht.
 
Wie kann man nur in so erdbebengefährdeten Gegenden Atomkraftwerke bauen?????

In San Franzisco warten Sie ja schon lange auf "The big one"....Und die Stadt baut seit Ewigkeiten daran, Brücken, Krankenhäuser usw. erdbebensicher zu machen.....Aber ich glaube, wenn DAS Erdbeben kommt, hilft gar nichts mehr...:-(
 
Vielleicht sollte man mal aufhören soviel zu "vermuten". Das würde uns mal allen ganz gut anstehen.
Im Übrigen je mehr Zeit vergeht, umso weniger Sorgen muss man sich machen. Weil Ausnahmsweise die Zeit für die Techniker arbeitet. Während das n-tv Laufband anderes meldet.

Das war wohl eine klare Fehleinschätzung.

Müßte Dir eigentlich unangenehm sein : Du wirfst den deutschen Medien

unsachliche, ideologisch gefärbte Panikmache aus der Ferne vor,

während Du in Bremen den besonnenen Anwalt der Atomenergie spielst.

Seit Deinem Beitrag hat sich die Lage dramatisch verschlechtert.
 
Haben Betreiber Mitschuld an Unglück?
Wäre das AKW den Vorschriften der japanischen Regierung entsprechend baulich verbessert worden, hätte es das verheerende Beben eigentlich unbeschadet überstehen sollen. Das ging unterdessen aus einem Vortrag des Seismologen Götz Bokelmann von der Universität Wien hervor. Das Anfang der 1970er Jahre entstandene Kernkraftwerk sei auf Bodenbeschleunigungen von maximal 18 Prozent der Erdbeschleunigung (g) ausgelegt gewesen, 2008 habe die japanische Regierung diese Belastungsgrenze aber auf 60 Prozent g hinaufgesetzt. Das sei aber offensichtlich in Fukushima nicht umgesetzt worden.

quelle: orf.at
 
Das war wohl eine klare Fehleinschätzung.

Müßte Dir eigentlich unangenehm sein : Du wirfst den deutschen Medien

unsachliche, ideologisch gefärbte Panikmache aus der Ferne vor,

während Du in Bremen den besonnenen Anwalt der Atomenergie spielst.

Seit Deinem Beitrag hat sich die Lage dramatisch verschlechtert.



Mir ist gar nichts unangenehm, da ich mich nicht an Spekulationen beteilige, sondern lediglich das zur Kenntnis nehme, was von der IAEO veröffentlicht wird.
Und die Lage hat sich eben genau nich so verschlechtert wie voraussgesagt, sondern es sind ganz andere Faktoren hinzugetreten. Diese Betreffen die Rektorblöcke 2 und 4. Zuvor wurde von Kernschmelzen in den Reaktorblöcken 1 und 3 die berichtet, die durch die IAEO bisher nicht bestätigt sind und drauf richtet sich auch meine Kritik und der Hinweis darauf, dass die Zeit für die Techniker spiele, da die Nachzerfallswärme, die das Problem ist, mit der Zeit abnimmt.

Gleiches gilt übrigens auch dafür, dass einige Medien Fukushima Dai-ichi und Fukushima Dai-ni verwechselt haben, uns so heute kurzzeitig Entwarnung gegeben haben, weil über Fukushima Dai-ni veröffentlicht wurde er sei "safe".


Edit:

Informationen zur Strahlenbelastung beim AKW Fukushima Daiichi:


Radiation Dose Rates Observed at Site

The Japanese authorities have informed the IAEA that the following radiation dose rates have been observed on site at the main gate of the Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant.

At 00:00 UTC on 15 March a dose rate of 11.9 millisieverts (mSv) per hour was observed. Six hours later, at 06:00 UTC on 15 March a dose rate of 0.6 millisieverts (mSv) per hour was observed.

These observations indicate that the level of radioactivity has been decreasing at the site.

As reported earlier, a 400 millisieverts (mSv) per hour radiation dose observed at Fukushima Daiichi occurred between Units 3 and 4. This is a high dose-level value, but it is a local value at a single location and at a certain point in time. The IAEA continues to confirm the evolution and value of this dose rate. It should be noted that because of this detected value, non-indispensible staff was evacuated from the plant, in line with the Emergency Response Plan, and that the population around the plant is already evacuated.

About 150 persons from populations around the Daiichi site have received monitoring for radiation levels. The results of measurements on some of these people have been reported and measures to decontaminate 23 of them have been taken. The IAEA will continue to monitor these developments.

Evacuation of the population from the 20 kilometre zone is continuing.

The Japanese have asked that residents out to a 30 km radius to take shelter indoors. Japanese authorities have distributed iodine tablets to the evacuation centres but no decision has yet been taken on their administration.Quelle: IAEO
 
Was die Internationale Atomenergiebehörde IAEA betrifft, darf man allerdings nicht vergessen, dass sie die Dinge veröffentlicht, die ihr von der japanischen Atombehörde gemeldet werden. Das betrifft im Übrigen auch die Einstufung auf der INES Skala. Es ist also etwas irreführend, wenn man sich ständig auf die seriöse IAEA beruft, die ihrerseits jedoch von der nicht ganz unumstrittenen japanischen Atombehörde abhängig ist, was Einschätzungen und Informationen angeht.
 
Was die Internationale Atomenergiebehörde IAEA betrifft, darf man allerdings nicht vergessen, dass sie die Dinge veröffentlicht, die ihr von der japanischen Atombehörde gemeldet werden. Das betrifft im Übrigen auch die Einstufung auf der INES Skala. Es ist also etwas irreführend, wenn man sich ständig auf die seriöse IAEA beruft, die ihrerseits jedoch von der nicht ganz unumstrittenen japanischen Atombehörde abhängig ist, was Einschätzungen und Informationen angeht.

Die NISA ist nicht Tepco. Und die NISA arbeitet nun mal mit der IAEO. Wobei die IAEO mittlerweile eigene Mitarbeiter vor Ort haben müsste.
 
Die NISA ist nicht Tepco. Und die NISA arbeitet nun mal mit der IAEO. Wobei die IAEO mittlerweile eigene Mitarbeiter vor Ort haben müsste.

Natürlich ist die NISA nicht TEPCO, allerdings ist sie eine Regierungsbehörde und dementsprechend gibt es gewisse (auch verständliche) Interessen, die es zu wahren gilt. Es ist beileibe keine unabhängige Behörde und die Einschätzung auf INES ist unabhängig von IAEA-Kräften vor Ort. Auch die Messungen nimmt die IAEA nicht vor. Denkst Du, die NISA wird den Vorfall (der ja merkwürdigerweise laut INES noch unter Harrisburg rangiert) auf 6 oder gar 7 hochstufen und damit einer Massenpanik Tür und Tor öffnen?
 
Was die Internationale Atomenergiebehörde IAEA betrifft, darf man allerdings nicht vergessen, dass sie die Dinge veröffentlicht, die ihr von der japanischen Atombehörde gemeldet werden. Das betrifft im Übrigen auch die Einstufung auf der INES Skala. Es ist also etwas irreführend, wenn man sich ständig auf die seriöse IAEA beruft, die ihrerseits jedoch von der nicht ganz unumstrittenen japanischen Atombehörde abhängig ist, was Einschätzungen und Informationen angeht.

Sicherlich sind auch diese Informationen etwas mit Vorsicht zu genießen. Allerdings stellt sich doch die Frage, auf welche, wenn nicht die offiziellen Informationen durch die internationale bzw die japanische Atombehörde oder der der japanischen Regierung man sich sonst verlassen sollte.

Die hier zu Lande leider recht weit verbreitete Berichterstattung, die gefüttert von selbst ernannten Experten, die weder vor Ort sind noch Einblick in die konkreten Strukturen haben und am ersten Tag schon teilweise gar schon davon sprachen, dass definitiv ein Super-GAU vorliegen würde, der Tschernobyl noch in den Schatten stellen würde, kann mMn jedenfalls keine glaubhafte alternative Informationsquelle sein. Der Punkt ist doch eigentlich: So schrecklich diese Geschichte ist, wir müssen uns hier wohl einfach in Geduld üben und schlicht abwarten, welche konkreten Auswirkungen und welchen Umfang dieser atomare Unfall haben wird. Im Gegensatz zu den Menschen vor Ort könnten wir die Entwicklungen abwarten, ohne Angst vor den unmittelbaren Folgen für uns selbst haben zu müssen.

Ganz ehrlich: Mir nimmt die hier zu Lande alleinnehmende Berichterstattung über potentielle atomare Horrorszenarien, die derzeit ohnehin nicht abschließend seriös bewertet werden können, viel zu viel Raum ein. Währenddessen rückt die derzeitig handfest greifbare Katastrophe, nämlich dass in Folge eines der gewaltigsten Erdbebens der Geschichte und des nachfolgenden Tsunamis zig (mglw. Zehn-) Tausende Tote zu beklagen sind, Hunderttausende Menschen obdachlos sind, Nahrungsmittelknappheit in den Krisenregionen droht, Millionen Japaner ohne Stromversorgung sind uswusf. in den Hintergrund. Für mich nicht nachvollziehbar.
 
Sicherlich sind auch diese Informationen etwas mit Vorsicht zu genießen. Allerdings stellt sich doch die Frage, auf welche, wenn nicht die offiziellen Informationen durch die internationale bzw die japanische Atombehörde oder der der japanischen Regierung man sich sonst verlassen sollte.

Ich verlasse mich momentan auf gar niemanden mehr zu dem Thema. Weder sind für mich irgendwelche Greenpeaceexperten glaubwürdig, die meinen, aus Tausenden Kilometer Entfernung Kaffeesatzleserei betreiben zu müssen, noch der korrupte Versagerhaufen bei TEPCO oder eine Regierung, die selbst schon gar nicht mehr weiß, was da stattfindet, die von TEPCO Stunden hinterher unterrichtet wird, die sich ständig widerspricht und die ohnehin zuallererst - und das ist auch vollkommen richtig so - versuchen muss, Panik zu vermeiden und sich auch um die verwüsteten Gebiete, Flüchtlinge, Obdachlose, Nahrungsmittel- und Stromknappheit etc. kümmern muss.
 
Ich verlasse mich momentan auf gar niemanden mehr zu dem Thema. Weder sind für mich irgendwelche Greenpeaceexperten glaubwürdig, die meinen, aus Tausenden Kilometer Entfernung Kaffeesatzleserei betreiben zu müssen, noch der korrupte Versagerhaufen bei TEPCO oder eine Regierung, die selbst schon gar nicht mehr weiß, was da stattfindet, die von TEPCO Stunden hinterher unterrichtet wird, die sich ständig widerspricht und die ohnehin zuallererst - und das ist auch vollkommen richtig so - versuchen muss, Panik zu vermeiden und sich auch um die verwüsteten Gebiete, Flüchtlinge, Obdachlose, Nahrungsmittel- und Stromknappheit etc. kümmern muss.

Mein obiger Beitrag galt natürlich auch nicht Dir persönlich, sondern war nur meine allgemeine Einschätzung der Situation. Das Zitat war da lediglich ein Aufhänger.

Dass es gerade angesichts der derzeitigen Gesamtsituation in Japan und der räumlichen Nähe zu einem der bevölkerungsreichsten Ballungsräume der Region absolute Priorität hat, eine Massenpanik zu vermeiden, ist selbstverständlich auch richtig und beeinflusst die Informationspolitik sicherlich auch.
 
Natürlich ist die NISA nicht TEPCO, allerdings ist sie eine Regierungsbehörde und dementsprechend gibt es gewisse (auch verständliche) Interessen, die es zu wahren gilt. Es ist beileibe keine unabhängige Behörde und die Einschätzung auf INES ist unabhängig von IAEA-Kräften vor Ort. Auch die Messungen nimmt die IAEA nicht vor. Denkst Du, die NISA wird den Vorfall (der ja merkwürdigerweise laut INES noch unter Harrisburg rangiert) auf 6 oder gar 7 hochstufen und damit einer Massenpanik Tür und Tor öffnen?

Eigentlich hat werderknight dazu alles gesagt. Und warum das noch unter Tschernobyl rangiert sollte bisher auch noch klar sein. Da hatten wir ja ein ganz anderes Ereignis.
Und im Endeffekt kann man erst am Ende abschätzen, was tatsächlich passiert ist. Und die Messungen werden von der NISA vorgenommen. Und wieso sollten sie die Vorfälle auf INES 6 oder 7 hochstufen, wenn es dazu noch keinen Anlass gibt? Damit die deutschen Untergangsapologeten noch mehr Befriedigung erlangen.
Da kommen irgendwelche "Experten" zu Wort, insbesondere von Umweltverbänden, die bereits am Sonnabendmorgen von einer vollständigen Kernschmelze in den Reaktoren ausgegangen sind. Bisher gibt es höchstens die Annahme, dass es zu einer partiellen gekommen sein könnte. Nicht mehr aber auch nicht weniger.
Ich finde das Verhalten in Deutschland abartig. Insbesondere auch die Reaktion der Bundesregierung, die noch mehr unnötige Unruhe in die ganze Geschichte reinbringt. Wozu das führt: Massenpanik in Deutschland. Geigerzähler sind bereits ausverkauft und der Deutsche Apothekerverband warn vor der unkontrollierten Einnahme von Iodtabletten. Mir geht es nicht darum das Geschehen dort herunterszuspielen, aber man sollte es eben auch nich aufbauschen.
Wieso fällt es so schwer die Geschehnisse einfach mal nüchtern zu betrachten? Und da hat werderknight eben auch recht. Derzeit sind 600 000 Menschen obdachlos, mehrere 10 000 werden vermisst und am laufenden Band Tote geborgen. Derzeit sieht es so aus, dass es aufgrund der zerstörten Infrastruktur zu einer Versorgungsknappheit kommt. Es wäre wesentlich angebrachter, sich um diese Thematik ein bisschen mehr und um Fukushima Daiichi ein wenig weniger zu kümmern.
 
Ich verlasse mich momentan auf gar niemanden mehr zu dem Thema. Weder sind für mich irgendwelche Greenpeaceexperten glaubwürdig, die meinen, aus Tausenden Kilometer Entfernung Kaffeesatzleserei betreiben zu müssen, noch der korrupte Versagerhaufen bei TEPCO oder eine Regierung, die selbst schon gar nicht mehr weiß, was da stattfindet, die von TEPCO Stunden hinterher unterrichtet wird, die sich ständig widerspricht und die ohnehin zuallererst - und das ist auch vollkommen richtig so - versuchen muss, Panik zu vermeiden und sich auch um die verwüsteten Gebiete, Flüchtlinge, Obdachlose, Nahrungsmittel- und Stromknappheit etc. kümmern muss.

:tnx:

Man kann davon ausgehen, dass auch Tepco nicht genau weiss, was in den Reaktoren vorsich geht. Gestern war ein Atomwissenschaftler bei Phoenix, der mal ganz nüchtern betrachtet hat, wie es da wohl im Moment aussehen könnte für seine Kollegen, die da arbeiten müssen und welchen Kenntnisstand die haben können.
 
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