Naldo

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Ist Steadman nicht Spezialist was Kreuzbandrisse angeht? Das war/ist ja nicht Naldos Problem.

Nicht nur, der Mann ist ne Choryphäe was alle Probleme des Kniegelenks bei Leistungssportlern betrifft. Hab hier nen Link dazu gefunden, darfst halt nur nicht auf die Zeitung achten! ;)

http://www.abendblatt.de/sport/article567675/Der-Paganini-des-Knies-kommt-aus-Colorado.html

Bekannt ist er wirklich für Kreuzbandrisse, aber auch Knorpel und Meniskus sind wohl sein Fachgebiet. Gerade Ersteres wäre bei unserem Honigkuchenpferd relevant!
 
Was in Bremen allerdings sehr auffällig ist, sind die vielen muskulären Verletzungen und die Fehldiagnosen dazu, bsp aktuelle Dominik Schmidt, Diagnose nach erster Untersuchung: Zerrung! Einige Tage später dann, doch Muskelfaserriss.
Bsp Wesley: 1. Befund: Leichte Muskelverletzung (Faserriss), 2. Diagnose, 6-8 Wochen später Sehnenprobleme.

Dazu ist zu sagen, dass bei einem Muskelfaserriss die Sehne in Mitleidschaft geraten kann. Im Profisport ist es üblich den Ansatz der Sehne im Kernspin gerade mit zu untersuchen. Wurde hier scheinbar versäumt.

Pizza: 3 Muskelfaserrisse
Fritz hat auch einen diese Saison.

Habe wahrscheinlich noch einige vergessen, aber das ist nicht normal und ich frage mich was da mit unserem Ärztestab los ist.


Zurück zu Naldo, ich persönlich kann verstehen dass man diesen Schritt geht. Hoffe die OP bringt den gewünschten erfolg. Falls ja, bin ich sehr froh wenn Naldo bald wieder auf dem Platz steht, wir brauchen ihn dringend.

Und falls die OP wirklich der Schlüssel zum erfolg ist, sollte man den Teamarzt wirklich in Frage stellen.
 
Und falls die OP wirklich der Schlüssel zum erfolg ist, sollte man den Teamarzt wirklich in Frage stellen.

Und Dr. Müller-Wohlfahrt, als Arzt der Nationalmannschaft, und Dr. Boenisch, als den Kniespezialisten Deutschlands, gleich mit? Oder können die eigentlich gar nichts dafür und wurden nur von Dimanski beeinflusst, das zu sagen, was sie sagten? Hat er ihnen Schmiergeld gegeben, damit sie seiner Meinung zustimmen? Ja bitte?
 
Naja peinlich wäre es schon sollte die OP schnellere Besserung bringen als die monatelange Therapie wo anscheinend keine Fortschritte gemacht wurden. Mal abwarten wie es weitergehen wird. :rolleyes:
 
Mal wieder absolut erheiternd, wie viele medizinische Fachleute hier diskutieren. Bzw. wie viele Softchecker sich hier anmaßen, zum derzeitigen Zeitpunkt irgendwas darüber zu faseln, für wen angeblich was peinlich wäre. :lol:

Als Patient von mehreren langwierigeren Sportverletzungen, darunter auch ein Knochenödem in einem Gelenk (Grundgelenk großer Zeh, dauerte 10 Monate bis es plötzlich wie aus dem Nichts wieder o.k. war, nachdem alle Therapien vorher versagt hatten) und 2 Kreuzbandrisse kann ich nur unqualifiziertes dazu sagen.

Aber soviel ist selbst mir Laien klar: Wenn mehrere absolute und seit Jahren in der Fachwelt anerkannte Kniespezialisten Naldo genau die Therapie angeraten hatten, die auch Doc Dimanski befürwortete, so ist die Chance, das da eine Falschdiagnose oder eine ungünstige Therapie zu Grunde lage, nur sehr sehr gering.

Mit anderen Worten: Es kann nicht so falsch gewesen sein.

Die momentane Meldung auf werder.de zu Naldo ist, er sei erfolgreich in Brasilien operiert worden. Das heisst noch gar nix. Denn ob diese OP wirklich letzten Ende besser war als die "konservative" Therapie, die die deutschen Ärzte vorgeschlagen hatten, werden wir erst dann sehen, wenn

a) Naldo vor Ende dieser Saison wieder zurück kehrt und beschwerdefrei trainieren und spielen kann und dann auch

b) sich langfristig, d.h. evtl. erst länger nach Karriereende sich keine größeren Spätfolgen zeigen.

Das kann im Moment niemand, wohl nicht mal die behandelnden brasilianischen Ärzte mit auch nur annähernder Sicherheit sagen.

Bis zu einer VORLÄUFIGEN Einschätzung wird man in jedem Fall noch etliche Wochen warten müssen. Bis er wieder auf dem Platz steht und auch nach einem 90 Minuten Einsatz alles o.k. ist. In den Wochen bis zu seiner Rückkehr auf den Platz hätte sich auch bei der "konservativen" Therapie eine Besserung einstellen können. Das werden wir alle jetzt nach der OP nie erfahren.

Warum die nötige Zeit bis zur Beschwerdefreiheit und Gelenkheilung bei derartigen Verletzungen mit Ödemen an Gelenken so unterschiedlich ausfallen kann, warum die Beschwerden oft nach "guten Perioden" wieder kommen, warum sie trotz aller (teils schmerzhaften) Behandlung einfach nicht weggehen wollen, um dann auf einmal tatsächlich weg zu sein, wußte damals, als ich das vor vielen Jahren so ähnlich hatte noch kein Arzt sicher zu sagen und soweit ich das jetzt lese, ist es selbst heute absolut anerkannten Spezialisten noch vielfach ein Rätsel.

Wenn man mich damals eine Woche vor dem Ende der Beschwerden operiert hätte, würden vielleicht auch viele Leute sagen, "erst durch die OP wurde es besser, warum nicht gleich so". Tatsächlich hätte die Heilung in dem Fall mit OP länger gedauert und wäre die OP eigentlich völlig überflüssig gewesen. Was man dann aber nicht wüßte. Die OP kann auch -nächste Möglichkeit-. deshalb "erfolgreich" sein, weil es vorher eine "konservative" Therapie gab. Da steckt niemand drin außer dem lieben Gott. Wir Menschen sind nicht allwissend. Auch die Ärzte nicht, sind ja auch nur Menschen.

Aber hier im werderforum sind ein paar Stunden nach der dürren Mitteilung, Naldo sei erfolgreich operiert worden (was erstmal nicht mehr bedeutet, das das Bein noch dran ist und er aus der Narkose aufgewacht und wieder bei Sinnen ist) sofort die Anwärter auf den Nobelpreis für Medizin am schreiben, wie peinlich das für irgendwelche deutschen Ärzte wäre.

Haltet bitte einmal kurz inne und denkt über diesen Unsinn nach.
Danke. :ugly:
 
Naja peinlich wäre es schon sollte die OP schnellere Besserung bringen als die monatelange Therapie wo anscheinend keine Fortschritte gemacht wurden.

Wenn sich die Kausalität da so einfach ermitteln ließe, könnte man das tatsächlich so sehen. Andererseits ist auch denkbar, dass Naldos Beschwerden ohnehin schon auf dem Weg der Besserung waren und die Operation diese Besserung bestenfalls nicht behindert. Ohne Einblicke in Naldos Krankenakte und vor allem ohne das nötige Fachwissen zum Interpretieren dieser Daten wird da niemand fundiert feststellen können, ob die Operation tatsächlich ausschlaggebend für die Heilung ist.
 
Es geht nicht um medizinische Details, sondern um die Außendarstellung des Vereins. Wenn Allofs und Dimanski und Naldo offiziell verkünden, dass die Therapie in Deutschland fortgesetzt wird, weil eine OP absolut nichts bringen würde, und dann zwei Wochen genau das Gegenteil davon stattfindet, dann lässt das jede Person, die das hört, an der Kompetenz von Dimanski zweifeln. Man muss sich doch wirklich fragen, warum man sich die Ankündigung nicht einfach erspart hat. Mich nervt die Außendarstellung unserer Vereinsführung gerade kolossal! Man hat ständig das Gefühl veralbert zu werden.
 
Woher willst Du wissen, das "die OP was gebracht hat" ? Das weiß im Moment noch niemand. Und wenn man es in ein paar Wochen oder sogar Monaten weiß, hätte sich auch mit der Therapie hier die Besserung einstellen können.

Lies einfach mal die Beiträge vor Deinem vor dem Posten !

Und dann schau Dir die Aussagen von Allofs dazu an (PK, Sonntags auf sport 1 bei Wontorra) : Da hat KA klar gesagt, das man dem Wunsch entsprochen hat, das Naldo eine 2. Meinung einholt. Das hat er getan und der bekanntermaßen ungeduldige Naldo hat dann die Möglichkeit OP gewählt (was mich nicht wundert, da seine Ungeduld schon seit langem aus seinen Interviews sprach).

Bei so ungeduldigen Patienten ist es oft so, das sie die schnelle Schnippelei einer "einfachen" aber langwierigen Therapie vorziehen. Ob das besser ist, kann man meistens erst nach Jahrzehnten beurteilen.

Was ist nun an der Außendarstellung des Vereins falsch ? Man hat Naldo in Deutschland zu anerkannten Kniespezialisten geschickt und dann deren Diagnose und Therapievorschläge kommuniziert. Als Naldo damit nicht mehr zufrieden war, hat man ihm (da es ja um ihn geht) ermöglicht, bei Ärzten seiner Wahl eine Behandlung seiner Wahl durchführen zu lassen. Nochmal : Was ist daran falsch vor dem Hintergrund, das im Moment niemand weiß, ob die OP überhaupt Naldo auf den Platz zurück bringt, ob sie es schneller tut und ob Naldo auch später ein gesundes Knie haben wird ?

Manchmmal kann man hier wirklich den Eindruck bekommen, das sich einige hier von gewissen Zeitungen mit BI.. am Anfang die Birne haben weich kochen lassen.
 
Zitat von [SVW]Andi;1544328:
Sollte die OP den erhofften Erfolg bringen, ist das für Dimanski wie ein Schlag ins Gesicht.

Wieso?
GD war ja nun nicht der einzige der das so angeraten hat, der von vielen hier immer wieder als ganz großer hingestellte MW u.a. auch. Oder auch Boenisch....

Es wäre er ein Schlag ins Gesicht für alle "Kritiker" der med. Abteilung, da es mal wieder zeigen würde, das Medizin eben selten wirklich berechenbar ist.
 
.......... und ich wäre gespannt, was diese Leute dann sagen würden, wenn Naldo auch nach der OP weiter Knieprobleme hat........... aber den Gedanken verscheuchen wir mal lieber schnell, weil wir unserem Sonnyboy und FÜhrungsspieler sicher alle sowohl sportlich und menschlich nur das ALLERBESTE wünschen !
 
Ich wünsche Naldo, das ihm die OP den erhofften Erfolg bringt und er bald wieder für uns auf dem Platz stehen kann!
Beste Genesungswünsche Richtung Zuckerhut! :knutsch:
 
Wenn Allofs und Dimanski und Naldo offiziell verkünden, dass die Therapie in Deutschland fortgesetzt wird, weil eine OP absolut nichts bringen würde, und dann zwei Wochen genau das Gegenteil davon stattfindet, dann lässt das jede Person, die das hört, an der Kompetenz von Dimanski zweifeln.

Ich kann dir zu 100% sagen, dass das nicht richtig ist. Und wie du hier auch lesen kannst, sehe nicht nur ich es so.
 
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