Mal nicht zu hoch haengen, wird bei Raul sicherlich auch dauern, bis er sich akzentfrei bei Kalle seine erste "Pommes Schranke" holen wird und sich mit "bis die Tage" verabschiedet.
Ich fand das auch mal sympathisch, dass man bei Pressekonferenzen zur WM zum Beispiel Deutsch geredet hat, damit man sich ohne Zweifel und Doppeldeutigkeit ausdrueckt, anstatt das irgendetwas sinnfreies oder nichts sagendes auf Englisch daherkommt, womit man nachher in der Presse noch zerissen wird. Dann muessen sich die Herren der Boulevard Presse mal um ihre Sprachkenntnisse kuemmern, anstatt immer vom hohen Ross daher zu kommen und irgendeinen Mist zu schreiben. Vielsprachigkeit wird von allen verlangt, Oezil und Khedira brauchen noch Zeit und waren vorher auch keine "Glamourmenschen," die sind vielleicht auf dieses Madrid noch nicht vorbereitet. Sie sind als Fussballer gekommen und wurden anscheinend gleich PR maessig herangenommen, damit sie ja nichts gutes ueber Barcelona sagen, aber zur Eingewoehnungszeit war niemand da.
Ein spanisch sprechender Profi wuerde sich in Dtl. am Anfang auch schwer tun und wenn man dann noch, wie kurz nach seiner Ankunft am zweiten Tag, im Fall Khedira von einem neureichen Praesidenten angefahren wird, der nicht mal bedenkt, dass man als Mensch, der aus einem anderen Kulturkreis kommt Eingewoehnungszeit braucht, da er den Betrieb bei Real noch nicht kennt, na dann Prost Mahlzeit.
Ich bin fest davon ueberzeugt, dass Mourinho sich dieses Problems bewusst war, geht halt nicht von heute auf morgen. Das sind halt zwei Deutsche die Eingewoehnungszeit brauchen, aber diese Eingewoehnungszeit wuerde ich jeden Zwanzigjaehrigen gewaehren der zu uns neu ins Land kommt. Warum ein so reicher Klub wie Real nicht auf die Idee kommt, Personen ala Martinez einzustellen, der beim Eingewoehnen hilft und auf eventuelle "Fallen" hinweist, ist mir eh schleierhaft.
Da muss sich noch viel veraendern bei den am "koeniglichen Ups, ich muss meine Wortwahl ändern

gepuderten," damit die auch fast das Maximale aus ihren Spielern herausholen.
Ein Schritt von Bremen nach Muenchen, ist sicherlich um einiges kleiner, als ein Schritt von Bremen nach Madrid, der Verein sollte sich dessen bewusst sein und nicht soviel Geld in seine Marketingmaschinerie stecken, sondern vielleicht ein paar Kroeten in "soziale Dienstleistungen" wie die Spieler, z. B. einen Uebersetzer, der hilft sich zu integrieren. Beides waren auch in Dtl. keine Spieler, die durch Lautstaerke aufgefallen sind, sondern durch Arbeit auf dem Platz und wenn das bei einem Fussballteam nicht reicht, sei den eh nicht geholfen. Also warum der Herr Mourinho das der Presse sagt, weiss ich nicht. Im Falle Perez, einfach mal die Fresse halten...