die vergleiche und analogien hier hinken doch vorne und hinten...
ein auto hat keine eigenen interessen. mit ihm kann ich verfahren wie ich will.
ein auto sucht sich keinen neuen fahrer, der für seine laufbahn am vorteilhaftesten ist. ein auto ist ein willenloses stück materie, eine ware, ein gebrauchsgegenstand.
ein fussballspieler ist vielleicht humankapital, aber eben nicht ohne eigenes interesse.
im übrigen kann ich, das nötige kleingeld vorausgesetzt, morgen zum händler gehen und mir ein auto meiner wahl kaufen, ohne irgendwen fragen zu müssen - als letztes das auto selbst.
bei einem spielertransfer hat der spieler sehr wohl ein mitspracherecht. ich kann nicht nach brasilien fahren, mir einen x-beliebigen jungen spieler schnappen und sagen: "hier ist das geld, ab morgen spielst du bei meinem verein."
wir reden hier immer noch über arbeitsverträge. nicht über kaufverträge. da gibt es einen unterschied. im ersteren fall erwerbe ich die arbeitskraft eines menschen, nicht ihn selber - er arbeitet für mich und ich bezahle ihn dafür. beim kaufvertrag erwerbe ich den gegenstand selbst und kann fortan frei über ihn verfügen. ich darf ihn gelb anmalen, treten und sogar verbrennen, solange er nicht aus giftigen materialien besteht.
einen fussballer darf ich nicht so ohne weiteres gelb anmalen, da gibt's ärger...
also, bei allem verständnis für gewinnmaximierung im kapitalismus, irgendwo sind da auch grenzen. und die sollten sich einige hier mal wieder verdeutlichen. und es ist vielleicht verständlich, dass man in erster linie die interessen seines vereins im auge hat, man darf darüber aber nicht vergessen, dass es bei vertragsschluss eben zwei parteien gegeben hat. den verein, der sich einiges an vorteilen von dem spieler verspricht, was in letzter konsequenz vielleicht auch gewinn durch verkaufserlös sein mag, dann aber auch den spieler, der werder eventuell nur als durchgangsstation für seine karriere und zum grossen geld gesehen hat. das mag fan (auch ich) nicht gerne sehen, ist aber leider so - gerade die, die hier mit kapitalismus argumentieren, sollten für diese einstellung doch wohl verständnis haben...
ein auto hat keine eigenen interessen. mit ihm kann ich verfahren wie ich will.
ein auto sucht sich keinen neuen fahrer, der für seine laufbahn am vorteilhaftesten ist. ein auto ist ein willenloses stück materie, eine ware, ein gebrauchsgegenstand.
ein fussballspieler ist vielleicht humankapital, aber eben nicht ohne eigenes interesse.
im übrigen kann ich, das nötige kleingeld vorausgesetzt, morgen zum händler gehen und mir ein auto meiner wahl kaufen, ohne irgendwen fragen zu müssen - als letztes das auto selbst.
bei einem spielertransfer hat der spieler sehr wohl ein mitspracherecht. ich kann nicht nach brasilien fahren, mir einen x-beliebigen jungen spieler schnappen und sagen: "hier ist das geld, ab morgen spielst du bei meinem verein."
wir reden hier immer noch über arbeitsverträge. nicht über kaufverträge. da gibt es einen unterschied. im ersteren fall erwerbe ich die arbeitskraft eines menschen, nicht ihn selber - er arbeitet für mich und ich bezahle ihn dafür. beim kaufvertrag erwerbe ich den gegenstand selbst und kann fortan frei über ihn verfügen. ich darf ihn gelb anmalen, treten und sogar verbrennen, solange er nicht aus giftigen materialien besteht.
einen fussballer darf ich nicht so ohne weiteres gelb anmalen, da gibt's ärger...
also, bei allem verständnis für gewinnmaximierung im kapitalismus, irgendwo sind da auch grenzen. und die sollten sich einige hier mal wieder verdeutlichen. und es ist vielleicht verständlich, dass man in erster linie die interessen seines vereins im auge hat, man darf darüber aber nicht vergessen, dass es bei vertragsschluss eben zwei parteien gegeben hat. den verein, der sich einiges an vorteilen von dem spieler verspricht, was in letzter konsequenz vielleicht auch gewinn durch verkaufserlös sein mag, dann aber auch den spieler, der werder eventuell nur als durchgangsstation für seine karriere und zum grossen geld gesehen hat. das mag fan (auch ich) nicht gerne sehen, ist aber leider so - gerade die, die hier mit kapitalismus argumentieren, sollten für diese einstellung doch wohl verständnis haben...
Danke! Das trifft meine Intention voll und ganz. 
Wirtschaftsunternehmen handeln nach Profit, und das sind nunmal die heutigen Fussballvereine.
