Mehmet Ekici (Fenerbahçe Istanbul)


Nein.
Dem wäre so, wenn alle Berufe absolut gleiche Belastungen mit sich bringen würden. Tun sie aber nicht.
Genauso ist das nicht rein beruflich bedingt, da die Menschen unterschiedlich auf unterschiedliche Situationen reagieren. Somit weisen verschiedene Berufe und verschiedene Lebensumstände Faktoren auf, die gefährden und Faktoren, die schützen. An sich ist aber das, was maddin schreibt richtig: Der Beruf des Profifußballers birgt erhöhte Burnout-Risiken. Der u.a. von dir betonte individuelle Charakter wird dann relevant, wie sich der Mensch dieser beruflichen Situation anpasst. Memos Beruf ist jedoch ein Beruf, der deutlich stärkere Belastungen aussetzt als es andere tun.
 
Nein.
Dem wäre so, wenn alle Berufe absolut gleiche Belastungen mit sich bringen würden. Tun sie aber nicht.
Genauso ist das nicht rein beruflich bedingt, da die Menschen unterschiedlich auf unterschiedliche Situationen reagieren. Somit weisen verschiedene Berufe und verschiedene Lebensumstände Faktoren auf, die gefährden und Faktoren, die schützen. An sich ist aber das, was maddin schreibt richtig: Der Beruf des Profifußballers birgt erhöhte Burnout-Risiken. Der u.a. von dir betonte individuelle Charakter wird dann relevant, wie sich der Mensch dieser beruflichen Situation anpasst. Memos Beruf ist jedoch ein Beruf, der deutlich stärkere Belastungen aussetzt als es andere tun.

Letztendlich liegt es aber nur an den Menschen wie sie mit dem Beruf umgehen und nicht andersrum.


Nein du sagst das bestimmte Krankheiten mit bestimmten Berufen zusammenhängen.Ich sage aber das das nicht wirklich miteinander zusammenhängt sondern das es dort nur oft vorkommt.
Und jetzt beweis mir mal das es nicht ganz andere Faktoren sind, die dort mit reinspielen
 
Letztendlich liegt es aber nur an den Menschen wie sie mit dem Beruf umgehen und nicht andersrum.

Man könnte schematisch sagen: Berufe (/Lebensumstände) die entweder gefährdend oder schützend sind zusammen mit Charakteren, die anfälliger oder stabiler sind.

Wobei man bei Ekici nun keine Anzeichen gesehen hat, dass er irgendwas hat.

Denke auch. Nicht bemitleidend den Spieler betätscheln, nur, weil es grade nicht läuft.
 
Man könnte schematisch sagen: Berufe (/Lebensumstände) die entweder gefährdend oder schützend sind zusammen mit Charakteren, die anfälliger oder stabiler sind.



Denke auch. Nicht bemitleidend den Spieler betätscheln, nur, weil es grade nicht läuft.

Ja, genau so sollte man es sehen! :daumen: Mehmet hat momentan den Anschluß an einen starken Kader verloren (teils durch Verletzungen in der Vorbereitung, teils durch eigene Defizite). Das ist zunächst mal keine Schande. Trotz alledem ist er mMn ein guter Fussballer, der dazu in der Lage ist an seinem Spiel zu arbeiten. Ganz nebenher ist er auch noch ein ganz feiner Mensch, aber das sagte ich an anderer Stelle auch schon mal
 
Ich denke jedenfalls private Probleme spielen da eine viel größere Rolle.

Nun ist dein Denken aber nichts, was irgendwie wissenschaftlich abgesichert ist.
Aus der Forschung ist hingegen bekannt, dass Menschen die schwierigsten Situationen bewältigen können. Insofern hast du Recht, dass der Mensch eine große Rolle spielt. Aber die Umstände sind nunmal absolut unterschiedlich. Das Fußballgeschäft würde manch einen Gefährdeten viel eher "besiegen" als es andere Metiers machen würden.
 
Private Umstände hat nun einmal jeder Mensch. Es gibt aber Berufe, die erzeugen private Sicherheit und solche, die private Unsicherheit erzeugen. Außendienstler trinken öfter, Piloten trennen sich öfter, Flugbegleiterinnen haben mehr Depressionen als Bodenpersonal usw.
 
Private Umstände hat nun einmal jeder Mensch. Es gibt aber Berufe, die erzeugen private Sicherheit und solche, die private Unsicherheit erzeugen. Außendienstler trinken öfter, Piloten trennen sich öfter, Flugbegleiterinnen haben mehr Depressionen als Bodenpersonal usw.

Richtig. Und wenn man solche Regelmäßigkeiten immer wiederkehrend erneut feststellt, dann liegt eine Korrelation nunmal auf der Hand.
 
Wäre schön, wenn das so einfach wäre, ohne da jetzt nähere Zahlen oder Daten zu haben wage ich zu behaupten, dass es mehr als genug Burnout Fälle mit einem absolut intakten familiären Hintergrund gibt.
Wenn du dir selber nicht erlaubst abzuschalten, hilft dir keine Familie und keine Freunde der Welt weiter.
 
Private Umstände hat nun einmal jeder Mensch. Es gibt aber Berufe, die erzeugen private Sicherheit und solche, die private Unsicherheit erzeugen. Außendienstler trinken öfter, Piloten trennen sich öfter, Flugbegleiterinnen haben mehr Depressionen als Bodenpersonal usw.
Es ging hier aber nicht um solche Pipifax-Zusammenhänge, dessen 1*1 jeder Hauptschüler nachvollziehen kann und selbst so mancher Psychologe verstanden hat, sondern von Krankheiten von denen du keinen blassen Schimmer hast und nicht annährend verstehst, was da vor sich geht. Hat schon seinen Grund, warum für den Psycholgen da Schluss ist, erstrecht für dich.
 
Nein in erster Linie ging es um Mehmet Ekici :ugly:
Burnout und Depressionen sind auch Krankheiten :ugly:
Sorry aber musste jetzt mal sein
 
Nein in erster Linie ging es um Mehmet Ekici :ugly:
Burnout und Depressionen sind auch Krankheiten :ugly:
Sorry aber musste jetzt mal sein

Naja, es ging in der diskussion hier um die typischen Interpretationsunterschiede zwischen Psychologen und anderen Gesundheitsfuzzies, die nach allgemeinen Faktoren suchen, und Betroffenen, die auf ihrem individuellen Schicksal beharren. Das liegt daran, dass beide Perspektiven grundsätzlich im Widerspruch zueinander stehen: Die eine kann nichts erklären, die andere nichts begreifen.
 
Naja, es ging in der diskussion hier um die typischen Interpretationsunterschiede zwischen Psychologen und anderen Gesundheitsfuzzies, die nach allgemeinen Faktoren suchen, und Betroffenen, die auf ihrem individuellen Schicksal beharren. Das liegt daran, dass beide Perspektiven grundsätzlich im Widerspruch zueinander stehen: Die eine kann nichts erklären, die andere nichts begreifen.

Lass ich mal einfach so stehen.
Nur eins noch:Ich fand die meisten deiner Beiträge eigentlich immer sehr korrekt,doch das hat sich seit der Wiesenhof-Diskussion grundlegend geändert.Vieles was du hier postest solltest du vielleicht mal hinterfragen da du dich ja in der Welt der Psyche auskennst ;) Viele Sachen merkt man nicht alleine und dann braucht man Hilfe :beer:
 
Lass ich mal einfach so stehen.
Nur eins noch:Ich fand die meisten deiner Beiträge eigentlich immer sehr korrekt,doch das hat sich seit der Wiesenhof-Diskussion grundlegend geändert.Vieles was du hier postest solltest du vielleicht mal hinterfragen da du dich ja in der Welt der Psyche auskennst ;) Viele Sachen merkt man nicht alleine und dann braucht man Hilfe :beer:

Ich denke es sollte wohl heißen das du nichts begreifst!
 
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