Mehmet Ekici (Fenerbahçe Istanbul)

Die Anfälligkeit für Depressionen oder Burnout hängt imho nicht mit dem Beruf, sondern einzig mit der Persönlichkeit eines jeden Einzelnen ab.
 
Ekici verschleppt das Spiel, der ist sogar für die U23 zu langsam.
Er ist ein guter Fußballer, aber das alleine reicht nicht immer.

Ich kann nur schmunzeln wenn ich daran denke,dass er die 10 trägt.


Selbst für österr. Verhältnisse spielt er manchmal zu langsam.
 
Es geht darum, dass Fußballspieler teilweise unter enormen Leistungsdruck stehen und die "Menschlichkeit" dabei oft auf der Strecke bleibt.
Das erzähl dann bitte mal einer alleinerziehenden Krankenschwester mit 2 Kindern, bei der am Ende des Geldes nicht selten noch verdammt viel Monat übrig ist, nachdem diese von einer 11/12 Std.-Schicht nach Hause kommt. Könnte sicherlich ne "interessante" Diskussion über Druck bei herauskommen...
Schulz hat diesbzgl. vor rund 2 Wo. bei Spox ein sehr interessantes Interview gegeben, sollte man sich mal gönnen.

Zu ME: Ich werd aus dieser Personalie einfach nicht schlau. Einerseits scheint er in der Vorbereitung durchweg zu überzeugen, trifft und bereitet Tore vor, auf der anderen Seite ist er zu Beginn der Pflichtspiele (Pokal, BL) quasi wie vom Erdboden verschwunden. Passt für mich irgendwie nicht zusammen. Gut, die Saison ist noch jung, aber in mir wächst und manifestiert sich das Gefühl, daß ME zu einer Art Misverständnis mutiert und auch den Umgang seitens TS finde ich nicht immer nachvollziehbar. Irgendwie passt das Ganze Verhältnis Werder-ME-TS (noch) nicht ansatzweise zusammen.
 
Sag mal, hapert es bei Dir am Leseverständnis oder wie?! Ich habe doch geschrieben, dass ich nicht weiß, wie sensibel Ekici ist und inwiefern es auf ihn zutrifft. Mir ging es in erster Linie um die Aussage von Chrissi.
Du verstehst doch selber nix von dem, was du schreibst. Bei dir haperts an jeglicher Verständnis von Depressionen und dein Vergleich ist einfach Schwachsinn.
Die Anfälligkeit für Depressionen oder Burnout hängt imho nicht mit dem Beruf, sondern einzig mit der Persönlichkeit eines jeden Einzelnen ab.
So ungefähr.
Bei dir bezweifel ich sowieso, dass du auch annährend irgendwas mit Psychologie zu tun hast. Und wenn doch, kann man nur hoffen, dass du nix mit Patienten zu tun hast, welchen Müll du hier absonderst.
 
Wegen solcher Antworten mag ich den maddin einfach. Er könnte es mir ja in seiner unglaublichen Weisheit erklären, aber wozu? :D

Naja, ich kann solche Aussagen halt als jemand, der sich mit Arbeitsgesundheit und Arbeitspsychologie befasst hat, nicht einfach stehen lassen. Erklären kann ich es aber hier in Kürze auch nicht.

Nur so viel: So wie es bestimmte Berufe gibt, die mit bestimmten körperlichen Krankheiten zusammenhängen (z.B. Staublunge-Bergmann) so gibt es auch bestimmte Berufe, die mit bestimmten psychischen Krankheiten zusammenhängen.
 
Naja, ich kann solche Aussagen halt als jemand, der sich mit Arbeitsgesundheit und Arbeitspsychologie befasst hat, nicht einfach stehen lassen. Erklären kann ich es aber hier in Kürze auch nicht.

Nur so viel: So wie es bestimmte Berufe gibt, die mit bestimmten körperlichen Krankheiten zusammenhängen (z.B. Staublunge-Bergmann) so gibt es auch bestimmte Berufe, die mit bestimmten psychischen Krankheiten zusammenhängen.

Du brauchst die Aussage ja auch nicht stehenlassen. Aber einfach so ein argumentloses "vollkommen falsch" hinzuknallen verstehen manche Menschen als etwas despektierlich. ;)

Das es Risikoberufe auch für psychische Erkrankungen gibt, das ist wohl unbestritten. Als extremes Beispiel ist ein Soldat im Kriegsgebiet sicher eher gefährdet psychisch zu erkranken als ein Fensterputzer. Die Persönlichkeit ist für mich dennoch absolut mitentscheidend. Auch im Zusammenhang damit, ein Beruf gewählt zu haben, der überhaupt nicht zu einem passt.
 
Richtig, das sind die zwei Faktoren. Einmal die objektive Beanspruchung und dann die subjektive psychische Belastung.
 
Das erzähl dann bitte mal einer alleinerziehenden Krankenschwester mit 2 Kindern, bei der am Ende des Geldes nicht selten noch verdammt viel Monat übrig ist, nachdem diese von einer 11/12 Std.-Schicht nach Hause kommt. Könnte sicherlich ne "interessante" Diskussion über Druck bei herauskommen...
Schulz hat diesbzgl. vor rund 2 Wo. bei Spox ein sehr interessantes Interview gegeben, sollte man sich mal gönnen.

Heißt das im Umkehrschluß, dass sich Fußballer gar nicht beschweren dürfen, wenn sie wie "Maschinen" funktionieren sollen? ;) Ich weiß, worauf Du hinaus willst, aber ich habe mich lediglich auf den Fußball bezogen. Dass das Problem generell in vielen Berufen zugegen ist, ist natürlich ein anderes Thema und würde jetzt sicherlich zu weit führen (ist ja ohnehin schon etwas Offtopic geworden, sorry dafür).

Du verstehst doch selber nix von dem, was du schreibst. Bei dir haperts an jeglicher Verständnis von Depressionen und dein Vergleich ist einfach Schwachsinn.

Soso, das alles liest Du aus ein paar wenigen Zeilen von mir raus, wo ich mich noch nichtmal großartig zu Depressionen äußere? Weißt Du, was ich beruflich mache? Weißt Du, mit welchen Menschen ich schon zu tun hatte? Weißt Du, mit welchen Themen ich mich schon auseinander gesetzt habe / setzen musste? Nein? Dann solltest Du lieber die Füße still halten.

Im Übrigen scheinst Du aus meiner Antwort an Deinen Beitrag nur den ersten Satz gelesen zu haben. Ich kann mir sonst nicht vorstellen, warum Du geflissentlich den Großteil meines Beitrags zu überlesen scheinst bzw. wie Du überhaupt darauf kommst, dass ich Ekici mit Enke, Deisler und Co. vergleiche. Aber vielleicht kannst Du mich da ja aufklären und nicht nur sinnlose Zweizeiler raushauen, die im Grunde genommen rein gar nichts aussagen und nur darauf abzielen, unnötig zu provozieren. Andernfalls verfestigt sich mein Eindruck Deines mangelnden Leseverständnisses.
 
Zu ME: Ich werd aus dieser Personalie einfach nicht schlau. Einerseits scheint er in der Vorbereitung durchweg zu überzeugen, trifft und bereitet Tore vor, auf der anderen Seite ist er zu Beginn der Pflichtspiele (Pokal, BL) quasi wie vom Erdboden verschwunden. Passt für mich irgendwie nicht zusammen. Gut, die Saison ist noch jung, aber in mir wächst und manifestiert sich das Gefühl, daß ME zu einer Art Misverständnis mutiert und auch den Umgang seitens TS finde ich nicht immer nachvollziehbar. Irgendwie passt das Ganze Verhältnis Werder-ME-TS (noch) nicht ansatzweise zusammen.
Im offensiven Mittelfeld herrscht jetzt aber auch eine sehr schöne Konkurrenzsituation. Ich glaube nichtmal, dass sein Tribünendasein mit schlechten Leistungen seinerseits zu tun hat, sondern eher das es daran liegt, dass andere im Moment einfach besser sind...
 
Heißt das im Umkehrschluß, dass sich Fußballer gar nicht beschweren dürfen, wenn sie wie "Maschinen" funktionieren sollen? ;) Ich weiß, worauf Du hinaus willst, aber ich habe mich lediglich auf den Fußball bezogen. Dass das Problem generell in vielen Berufen zugegen ist, ist natürlich ein anderes Thema und würde jetzt sicherlich zu weit führen (ist ja ohnehin schon etwas Offtopic geworden, sorry dafür).
Das dürfen/sollten Sie ebenso wie alle anderen Berufsgruppen sicherlich auch. Egal ob Papst oder Putzfrau.
Ich denke aber, Du verstehst, was ich mit meinem Vergleich meine.
Eine grundsätzliche Diskussion hierüber wäre im ME-Strang nicht unbedingt passend und sinnvoll.
Zudem glaube ich vielmehr, daß bei ME sportliche Gründe die Ursache der Probleme darstellen.
 
Im offensiven Mittelfeld herrscht jetzt aber auch eine sehr schöne Konkurrenzsituation. Ich glaube nichtmal, dass sein Tribünendasein mit schlechten Leistungen seinerseits zu tun hat, sondern eher das es daran liegt, dass andere im Moment einfach besser sind...
Bzgl. der Konkurrenzsituation seh ich es ähnlich, die ist aktuell ausgeprägt und hoffentlich leistungsfördernd für jeden Einzelnen.
Das er nicht mal im Kader war und auch zuvor gegen Münster nicht mal mehr bei Rückstand gebracht wurde, schreib ich schon seiner Leistung zu.
Ich schätze, er wird mit dem aktuell schnellem, direkten Spiel seine Anpassungsprobleme haben, da er mir bis dato eher als jemand wirkte, der den Ball gerne länger hält und auch nicht unbedingt der Gedankenschnellste zu sein scheint. Warten wir´s ab, vielleicht wird er in dieser Saison noch wichtig. Sollte er allerdings auch in dieser Saison nur eine letztlich unbedeutende Randfigur bleiben, sollte man mMn schon überlegen, ob man ihn nicht noch zu Geld macht, so lange er noch einen einigermaßen hoffnungsvollen Ruf genießt, der zumindest in der Türkei noch einen Abnehmer bescheren sollte.
 
Das schnelle direkte Umkehrspiel ist nicht ME Spiel. Das kann er (bislang???) nicht. Hat er auch in Nürnberg nie gespielt. Bei Bayern II ohnehin nicht.
Er hat eine gute Technik, ist spielintelligent, aber nicht schnell.
Wollen wir hoffen, dass er nicht zum Wesley reloaded mutiert?!
Auf jeden Fall hat er als aktueller türkischer Nationalspieler immer einen Markt in der SüperLig, so dass finanziell eher von Werders Seite kaum draufgelegt werden wird?!
 
Wenn wir hier nur Spieler häten, die Streicheleinheiten brauchen, dann käme die Mannschaft ja gar nicht mehr dazu zu trainieren.
Dass ist das Fußball(oder Profi)geschäft, wer nicht mitkommt, fliegt oder sitzt auf der Tribüne.

DAS ist aber genau das Falsche. Nur ein kleines Beispiel: Ribéry war unter Hitzfeld top, bei van Gaal war von dem Hitzfeld-Ribéry nichts mehr zu sehen), seit Heynckes wieder bei Bayern ist, ist Ribéry wieder der Alte. Gewisse Spieler benötigen eben eine andere Umgangsform wie die Mehrheit aller Spieler.
 
Das schnelle direkte Umkehrspiel ist nicht ME Spiel. Das kann er (bislang???) nicht. Hat er auch in Nürnberg nie gespielt. Bei Bayern II ohnehin nicht.
Er hat eine gute Technik, ist spielintelligent, aber nicht schnell.
Wollen wir hoffen, dass er nicht zum Wesley reloaded mutiert?!
Auf jeden Fall hat er als aktueller türkischer Nationalspieler immer einen Markt in der SüperLig, so dass finanziell eher von Werders Seite kaum draufgelegt werden wird?!

Woher weißt du, dass er das nicht kann? Bei Nürnberg herrschte eine andere Taktik, ebenfalls bei Bayern 2, was aber nicht automatisch darauf schließen lässt, dass er kein schnelles Umkehrspiel beherrschen könnte. Dass er damit aktuell Probleme hat, hat Schaaf zwar bestätigt, aber das finde ich nicht sonderlich problematisch, denn Ekici ist noch jung und kann lernen, außerdem bringt er die nötige Technik und Spielintelligenz mit.
 
Naja, ich kann solche Aussagen halt als jemand, der sich mit Arbeitsgesundheit und Arbeitspsychologie befasst hat, nicht einfach stehen lassen. Erklären kann ich es aber hier in Kürze auch nicht.

Nur so viel: So wie es bestimmte Berufe gibt, die mit bestimmten körperlichen Krankheiten zusammenhängen (z.B. Staublunge-Bergmann) so gibt es auch bestimmte Berufe, die mit bestimmten psychischen Krankheiten zusammenhängen.

Falsch es gibt bestimmte Berufe in denen psychischen Krankheiten oft vorkommen
 
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