Medizinische Abteilung

:beer: Obwohl diesbezüglich die Frage in meinem Fall sogar berechtigt wäre. Manchmal klappt das mit dem "editieren" manchmal nicht. Daher lass ich es lieber ganz bleiben

Ich weise da immer gerne drauf hin, meine es aber mit nem Augenzwinkern, solange man nicht andauernd zwei oder drei Beiträge nacheinander schreibt. Das ist dann wirklich etwas nervig. Trifft auf dich aber nicht zu, da ich mit deinem Nick nichts Negatives verbinde.

So und nun ist Schluss mit Süßholzraspeln! :)
 
Frau Dr. Kastemato und Herr WOML Unbescholten,

welchen Deal habt ihr hier eigentlich geschlossen, dass alles was irgendwie mal in irgendeiner Form in Frage gestellt wird, so einheitlich und systematisch, provozierend, schemamäßig niedergemacht wird? Allein diese Fragen: Hast du Beweise? Wie kannst du das belegen? etc.
Das sind doch eigentlich nicht Umgangsformen in einem Forum. Das was hinterfragt wird ist ja ok. Aber dieses Schema läuft jetzt nicht nur "Boxmulla" ab, sondern auch bei vielen anderen.
Ich würde an eurer Stelle auch solches mal hinterfragen und von allen Seiten beleuchten.

:tnx::tnx::tnx:

Tja, so sind eben Ärzte...heilig, unfehlbar und unantastbar...:lol:

Das bei uns SEIT JAHREN in der mediz. Abteilung einiges schief läuft, erkennt doch jeder Blinde...oder glaubt hier wirklich ernsthaft jemand, dass das alles nur noch Zufall und Pech ist...:lol:

Gruß vom
Werder-Oldie
 
Warum wenden Ärzte eigentlich haufenweise Zeit und Geld für ein Studium auf, wenn doch die echten Experten in Nullkommanichts vom heimischen Sofa aus erkennen, was für Pfuscher offenbar von Werder beschäftigt oder um Rat gefragt werden?
 
Ein Studium bedeutet aber noch lange nicht, dass man sein Handwerk auch versteht und gerade als Arzt gehört mehr dazu, als sich nur Fachwissen anzueignen.
Unabhängig davon würde ich mich aber ganz sicher von keinem User hier behandeln lassen.:D
 
Wenn man sich hier so manche Beiträge zu gemüte führt, müssen ja viele Medizin studiert haben.In erster linie muss erstmal geklärt werden warum Werder soviele Verletzte hat und dies schon über Jahre hinweg.Denn die mediziniche Abteilung kommt doch erst ins Spiel wenn die Verletzung schon da ist.Und was die Einzelfälle Klasnic oder auch Naldo anbelangt muss dies individuell betrachtet werden und nicht gleich pauschal alles verdammt werden.
 
:lol:

Na, ich glaube bei DepoV läuft weitaus mehr falsch als bei Werder und als Beleg dafür dienen mir seine Beiträge. :knutsch:

Oh, jetzt wird der Plural rausgeholt. Kannst du mir das näher erläutern, was du genau meinst? So viel hab ich in letzter Zeit nicht geschrieben.

OK, dann MUSS man sich halt der Anschuldigung der Verleumdung stellen.
Das steht auf einem anderen Blatt, da hast du recht. Wobei so drastisch würde ich das jetzt nicht formulieren.
Ohne zu wissen, wie ich das genau meine, ist deine Reaktion sehr amüsant. Auch wenn es hier in diesem Thread steht, so impliziert es nicht, dass ich den Vorwurf der medizinischen Abteilung mache. Andererseits schließe ich das auch nicht aus. Aber macht ruhig weiter so mit eurer überheblichen Art
 
Im Einzelfall Naldo gibt es nichts, was man bezüglich der sportmedizinischen Abteiliung bei Werder verdammen könnte.

Bei Klasnic ist es wohl so, das aufgrund der bisherigen Beweisaufnahme im Gerichtsprozess ein Behandlungsfehler festgestellt ist. Die Beweisaufnahme läuft aber noch, soweit bekannt mit mehreren weiteren Gutachten, in denen geklärt werden soll, ob bzw. welches bzw. wie schweres Mitverschulden des Spielers mitgewirkt hat bzw. mitgewirkt haben kann und wie ursächlich der Behandlungsfehler letztlich für den eingetretenen Nierenschaden war.

Immerhin gibt es aber einige Dinge aus der Vergangenheit, die evtl. sehr kritisch zu würdigen wären, ohne das wir dies hier abschließend könnten, weil uns bis auf die Mediziner hier a) das nötige Fachwissen und b) die vertraulichen Arztunterlagen fehlen, wenn diese denn noch mit beweiserheblichem Inhalt vorhanden wären. Wir müssen uns also auf die Indizien am Rande stützen, die bekannt werden. Das ist ein viel zu dünner Hintergrund, um daraus Beschuldigungen zu äußern.

Bedenklich stimmt, wie negativ sich gerade abgewanderte Spieler geäußert haben, nachdem sie keine Repressalien mehr seitens der sportlichen Leitung zu befürchten hatten. Hier sind wohl vor allem Womé und Stier zu nennen.

Bezüglich CA gibt man wohl mittlerweile auch seitens der Vereinsführung zu (siehe Interview KA), das die sportärztliche Untersuchung DAMALS gewisse Untersuchungen nicht umfasste, mit denen man vorhandene Probleme hätte erkennen können. Wir wissen aber nicht, was die Vorgabe für die Ärzte für den Untersuchungsumfang war. Der wird von der sportlichen Leitung vorgegeben. Auch hier ist also unklar, wie sich die Verantwortung verteilt.

In neuerer Zeit finde ich persönlich es überraschend, das man jetzt mit Avdic und Ekici zwei Spieler im Kader hat, die beide Probleme im Bereich der Beckenanatomie haben und konsequenter Weise dann anfällig für Leistenprobleme und Muskelprobleme im Bereich des Beckens, des unteren Rückens (Schambein- und Steißbeinbereich) sowie der oberen Schenkelinnenmuskulatur sind - und beide schon mehrfach bzw. länger wegen Beschwerden in diesem Bereich ausgefallen sind.

Wenn man sagt, das Dr. Dimanski aufgrund der vielfältigen Erfahrungen u.a. mit Spielern, die in diesem Bereich langzeitverletzt waren wie Skripnik, Davala, Stier, Trinks diese Verletzungen angeblich besonders gut diagnostiziert, um dies als Begründung für die relative Häufigkeit dieser Diagnosen heran zu ziehen, so fragt sich doch, warum dann bei Neuverpflichtungen von Spielern, die schon vorher längere Zeit Probleme in diesem Bereich hatten, dann dies gerade nicht diagnostiziert wird und diese Spieler dann schon kurzzeitig nach ihrer Verpflichtung bei uns länger deswegen ausfallen - wie eben Avdic und Ekici.

Da besteht in meinen Augen doch erheblicher Erklärungsbedarf.

Da wir aber wohl in absehbarer Zeit keine Interna erfahren werden, sollte man trotzdem nicht ALLES vorschnell nur auf Dr.Dimanski abwälzen. Es sei diesbezüglich nochmal an die Verpflichtung des Spielers Allofs erinnert - damals hatte Dr. Meschede (?) ein völlig kaputtes Knie diagnostiziert und von einer Verpflichtung abgeraten und Otto Rehagel setzte sich schlicht darüber hinweg. Da wir nicht wissen, was bei den sportärztliichen Untersuchungen festgestellt und der sportlichen Leitung mitgeteilt wurde, wissen wir auch nicht, wer Verantwortung dafür trägt, das Spieler verpflichtet wurden und kurz danach langwierig mit vorher bereits aufgetretenen Verletzungen ausfallen.

Was wir feststellen können ist, das die Werder Kader prinzipiell immer im obersten Drittel der fittesten Mannschaften lagen - was sich an häufigen erfolgreichen "Schluss-Spurts" mit vielen Punktgewinnen gegen Saisonende und mit häufigen Drangperioden und Torerfolgen in der Schlussviertelstunde zeigte. Offenbar wird bei Werder also näher am Rande der Belastbarkeit trainiert - dafür kann dann die medizinische Abteilung nichts- und wenn dann noch individuelles Fehlverhalten dazu kommt- etwa bei der Ernährung oder mangelndem Dehnen und Erwärmen der Muskulatur oder mangelnden Spezialübungen zur Prävention (etwa bei anatomischen Fehlstellungen von Wirbeln und Gelenken oder Bindegewebsschwächen) dazu kommt, dann ist dies ebenfalls nicht der medizinischen Abteilung anzulasten.

Aus dem Grunde neige ich auch zu dem VERDACHT, das es hier viele kleine Fehlerursachen gibt, die zusammen wirken und zu dem desaströsen Ergebnis der langjährig immer wieder auftretenden Verletztenmisere führen und das es nicht allein an einer Sache oder einer Person oder nur der "medizinischen Abteilung" liegt.

Einer der Gründe kann im Übrigen auch ein irrationaler Vertrauensverlust in einen Arzt sein. Wenn dieses innere Vertrauen eines Spielers in den aktuell behandelnden Vereinsarzt fehlt, was auch durch falsche Presseberichte oder übertriebene Kritik früherer Spieler hervorgerufen werden kann, dann kann der aktuell behandelnde Arzt noch so gut sein, er wird nur bescheidenen Erfolg haben.

Im Rennsport gibt es zu dieser "Kraft der Einbildung" tolle Geschichten, man kann dazu mal mit den Stichworten Dr.Scholl, Ananas, Rolf Biland mal guhgeln.
 
[...]
Bezüglich CA gibt man wohl mittlerweile auch seitens der Vereinsführung zu (siehe Interview KA), das die sportärztliche Untersuchung DAMALS gewisse Untersuchungen nicht umfasste, mit denen man vorhandene Probleme hätte erkennen können. Wir wissen aber nicht, was die Vorgabe für die Ärzte für den Untersuchungsumfang war. Der wird von der sportlichen Leitung vorgegeben. Auch hier ist also unklar, wie sich die Verantwortung verteilt.
[...]

Hier noch mal der Auszug aus dem Interview:

[...]
Sie hatten in der Vergangenheit kein glückliches Händchen mit zwei Transfers aus Brasilien. Sportlich und finanziell nicht...

[...]So gut man sich auch vorbereitet, man kann nicht immer alles wissen. Wenn Spieler Probleme haben, die man höchstens im Ansatz erkennen kann, dann kann es sein, dass wir das selbst in Bremen nicht hinbekommen. Das sind Dinge, die passieren.

Was wäre denn zu flicken gewesen?

Carlos Alberto hätten wir sportlich hinbekommen. Aber wenn ein Spieler nicht belastbar ist aufgrund von Dingen, die bei einer sportärztlichen Untersuchung nicht zu erkennen sind - ich will da nicht in die Tiefe gehen - dann wird es schwierig.
[...]

Also wenn Du nicht ein anderes Interview meinst, dann lese ich zumindest nicht heraus, dass Werder DAMALS anders handelte als Werder HEUTE handeln würde.
Ich lese da eher die richtige Feststellung seitens KAs heraus, dass Menschen eben keine gläserne Puppen sind und einige Sachen, gerade psychische, oftmals nicht auf der Stirn der Spieler geschrieben stehen. MMn kann man Dr. Dimanski im Falle CAs überhaupt keinen Vorwurf machen. Vermutlich nicht mal CA selbst.
 
Bezüglich CA gibt man wohl mittlerweile auch seitens der Vereinsführung zu (siehe Interview KA), das die sportärztliche Untersuchung DAMALS gewisse Untersuchungen nicht umfasste, mit denen man vorhandene Probleme hätte erkennen können.

Was genau meinst du hiermit? Ich kenne nur ein Interview in dem gesagt wurde (sinngemäß), dass es bei CA Dinge gab, die ihn behinderten, welche man aber bei der Untersuchung nicht erkennen konnte. Das kann darauf hindeuten, das nicht alles untersucht wurde, es kann aber genauso angehen, dass es Probleme waren/sind, die man einfach nicht vorhersehen kann.
 
Warum wenden Ärzte eigentlich haufenweise Zeit und Geld für ein Studium auf, wenn doch die echten Experten in Nullkommanichts vom heimischen Sofa aus erkennen, was für Pfuscher offenbar von Werder beschäftigt oder um Rat gefragt werden?

Schatzilein, nur weil man haufenweise Zeit und Geld für ein Studium aufgewendet hat muss man danach nicht unbedingt durch gute Leistung in der Praxis glänzen. Das bei Werder hier nicht die grössten Koryphäen am werkeln sind hat die Vergangenheit gezeigt, das zeigt auch die Gegenwart und wie zu befürchten ist wird sich hier auch in naher Zukunft nix ändern. Traurig, ist aber leider nunmal so.
 
Hier noch mal der Auszug aus dem

Also wenn Du nicht ein anderes Interview meinst, dann lese ich zumindest nicht heraus, dass Werder DAMALS anders handelte als Werder HEUTE handeln würde.
Ich lese da eher die richtige Feststellung seitens KAs heraus, dass Menschen eben keine gläserne Puppen sind und einige Sachen, gerade psychische, oftmals nicht auf der Stirn der Spieler geschrieben stehen. MMn kann man Dr. Dimanski im Falle CAs überhaupt keinen Vorwurf machen. Vermutlich nicht mal CA selbst.

Ich meinte genau das Interview. Ich habe keine Hinweise darauf, das es bei CA psychische Probleme gegeben haben soll, wie verschiedentlich nach dem KA-Interview von der Presse spekuliert wurde. Evtl., könnten psychische Probleme auch mglw. nur die Folge einer anderen Problematik gewesen sein oder eben womöglich die Ursache einer anderen Folgeproblematik. Egal wie, jedenfalls gehe ich davon aus, das man bei Werder durch diese Erfahrung positiv dazu gelernt hat und mittlerweile der Umfang der Eingangsuntersuchungen erweitert wurde, so das eine derartige Problematik jetzt wohl mit höherer Wahrscheinlichkeit erkannt würde.
Wie KA möchte ich nicht mehr zu dem im Übrigen erledigten Thema sagen.

Außer, das ich keine Hinweise habe -auch das habe ich oben geschrieben- aus denen man Dr. Dimanski irgendeinen beweisbaren Vorwurf machen könnte. Und deshalb finde ich es auch nicht richtig, das genau das von einigen hier getan wird. Man kann aufgrund gewisser Umstände ein mehr oder weniger schlechtes Gefühl haben- mehr aber auch nicht. Meine Zweifel bzw. schlechtenGefühle habe ich oben beschrieben. Man kann aber ohne klare Beweise keine Beschuldigungen aufstellen, wie es hier immer wieder passiert.
 
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