Medizinische Abteilung

Mal nur so eine Idee. Das Saisonziel ist weg, machen wir uns nichts vor. Und um den Karren, der fest und tief im Dreck steckt, nicht mit rausziehen zu müssen, könnte man sich ja "verletzt" abmelden. Keine Ahnung, ob sowas möglich ist, da es ja ein ärztliches Atest braucht, bzw. der Arzt diese Verletzung auch feststellen muss.
Damit will ich niemanden was unterstellen, aber gleich 4 Ausfälle an einem Tag sind schon komisch.
 
Hinsichtlich der Anzahl an Verletzungen liegen wir gar nicht signifikant über dem Durchschnitt...nur die Häufung bestimmter Muster sollte einem wirklich zu denken geben.
Wobei viele einfach immer vergessen, dass man von ärztlicher Seite gesehen nichts zur Prävention von Muskelverletzungen tun kann...und zur Heilung auch so gut wie nichts. Es ist daher einfach nur lächerlich, wenn eben diese dann zur Tauglichkeitsbewertung herangezogen werden.



Achja, wenn Bargfrede einen Muskelfaserriss in der rechten Wade hatte und jetzt im linken Oberschenkel, spricht das natürlich eindeutig dafür, dass er zu früh vom Arzt freigegeben wurde.:lol:

Dass er nach dem Trainingsrückstand vielleicht noch nicht für 90min fit war und das eher Sache der Trainer ist, kann man dann natürlich mal vergessen.

Genau das meine ich, man muss auch differenzieren können zwischen den Wiederholungstätern und den Spielern, die einfach zu doof sind, um mit ihren Hunden zu spielen oder sonst was.

Klar haben wir eine unheimlich hohe Anzahl an verletzten Spielern aber mann kann die auch nicht alle in eine Schublade stecken und dann der medizinischen Abteilung vor die Tür stellen...
 
Achja, wenn Bargfrede einen Muskelfaserriss in der rechten Wade hatte und jetzt im linken Oberschenkel, spricht das natürlich eindeutig dafür, dass er zu früh vom Arzt freigegeben wurde.:lol:

Dass er nach dem Trainingsrückstand vielleicht noch nicht für 90min fit war und das eher Sache der Trainer ist, kann man dann natürlich mal vergessen.

zu erstens: :tnx:

zu zweitens: glaube das ist ein grundlegendes Problem. Heute wird alles aufgestellt was wieder einigermaßen gerade laufen kann (ich übertreibe bewusst). Mangelnde Regeneration und Erholung gepaart mit immer mehr Laufarbeit (Fussball wird ansich athletischer) führen dann zu solchen Verletzungen. Das gilt aber nicht nur speziell für Werder (obwohl hier die Folgen am meisten zu spüren sind) sondern für die gesamte Liga. Das man da gegensteuern muss finde ich aber auch ...

Oder liegt das alles in der Hand des Trainers, ob er die Spieler aufstellt oder nicht (mal abgesehen davon, dass auch der Spieler einverstanden sein muss).

ich denke mal so nen mittel Ding ala "Der Spieler ist wieder fit, aber wie lange du ihn Spielen lassen willst, nachdem er X Tage lang nicht trainiert bzw. gespielt hat, musst du wissen"
 
Mich würde in diesem Zusammenhang dann wirklich mal interessieren, ob die Ärzte nicht einfach mal die Freigabe für das Spiel verweigern könnten. Bzw. mal deutlich machen können, dass Spieler XY noch nicht weit genug ist, um wieder voll belastet zu werden.

Oder liegt das alles in der Hand des Trainers, ob er die Spieler aufstellt oder nicht (mal abgesehen davon, dass auch der Spieler einverstanden sein muss).

Die Ärzte haben sicherlich ein Vetorecht. Aber die letzendliche Verantwortung liegt bei TS.
Und ich sehe die medizinische Abteilung wie hier schon mehrmals gesagt, nicht dafür verantwortlich. TS´s Trainingsmethoden sollte man mal hinterfragen.
 
Mich würde in diesem Zusammenhang dann wirklich mal interessieren, ob die Ärzte nicht einfach mal die Freigabe für das Spiel verweigern könnten. Bzw. mal deutlich machen können, dass Spieler XY noch nicht weit genug ist, um wieder voll belastet zu werden.

Oder liegt das alles in der Hand des Trainers, ob er die Spieler aufstellt oder nicht (mal abgesehen davon, dass auch der Spieler einverstanden sein muss).

Der Punkt ist: Diese Spieler haben andere Verletzungen erlitten, als sie vorher hatten. Das heißt die alte Verletzung war verheilt. Man kann aber eine solche Folgeverletzung nicht voraussagen. Darum kann der Arzt nur sagen, dass die alte Verletzung verheilt ist. Dass die Spieler nach frisch verheilter Verletzung natürlich insgesamt anfälliger sind, ist klar. Dann müssen aber Spieler und Trainer entscheiden, ob sie das risiko gehen oder nicht. Das kann der Arzt ihnen nicht abnehmen, er kann höchstens zu- oder abraten.

Wenn die Personallage insgesamt schlecht ist, ist natürlich die Versuchung größer, wieder einzusteigen. Hinzu kommt der Wunsch des Spielers, endlich wieder einzugreifen. Da müssen die Spieler und der Trainer mehr auf die gesundheit achten, in den Körper hineinhören, die Spieler nicht zu früh wieder 90 Minuten belasten.
 
Mich würde in diesem Zusammenhang dann wirklich mal interessieren, ob die Ärzte nicht einfach mal die Freigabe für das Spiel verweigern könnten. Bzw. mal deutlich machen können, dass Spieler XY noch nicht weit genug ist, um wieder voll belastet zu werden.

Oder liegt das alles in der Hand des Trainers, ob er die Spieler aufstellt oder nicht (mal abgesehen davon, dass auch der Spieler einverstanden sein muss).

Also, ich kenne es nur aus einem Fall als es auch um einen Spieler ging, der sich mehrfach ähnliche Verletzungen zuzog...da war es so, dass von ärztlicher Seite nur festgestellt wurde, ob der Spieler weitestgehend schmerzfrei ist. Primäre Kräftigung und Aufholen des etwaigen Trainingsrückstands war dann Aufgabe des Trainerstabs bzw. der Fitness-Trainer, die dann wiederum die Freigabe erteilen mussten, wenn dies ihrer Meinung nach erreicht war.
Wenn der Spieler angibt, schmerzfrei zu sein, hat man bei muskulären Verletzungen(!) so gut wie keine diagnostische Handhabe mehr um festzustellen, ob dem auch so ist.

Und dann halte ich dies hier neben möglichen Fehlern im Aufbau bzw. des gezielten Trainings für Problembereiche für einen sehr, sehr wichtigen Aspekt:

Zitat von Werder-Wü;2139180:
zu zweitens: glaube das ist ein grundlegendes Problem. Heute wird alles aufgestellt was wieder einigermaßen gerade laufen kann (ich übertreibe bewusst). Mangelnde Regeneration und Erholung gepaart mit immer mehr Laufarbeit (Fussball wird ansich athletischer) führen dann zu solchen Verletzungen. Das gilt aber nicht nur speziell für Werder (obwohl hier die Folgen am meisten zu spüren sind) sondern für die gesamte Liga. Das man da gegensteuern muss finde ich aber auch ...

Piza selber hat ja auch zugegeben, dass er auflaufen wollte, obwohl er nicht schmerzfrei war.
 
Ich würde sagen, dass die Verantwortung vor allem beim Spieler liegt. Thomas Schaaf kann auch nicht in die Körper hineingucken und wenn dann ein Spieler meint, er sei fit für 90 Minuten und keine gegenteiligen Anzeichen macht, dann kann da auch der Trainer nichts dran ändern. Wenn ein Spieler sich nicht zu 100% fit fühlt, dann muss er das dem Trainer mitteilen.
 
Ich würde sagen, dass die Verantwortung vor allem beim Spieler liegt. Thomas Schaaf kann auch nicht in die Körper hineingucken und wenn dann ein Spieler meint, er sei fit für 90 Minuten und keine gegenteiligen Anzeichen macht, dann kann da auch der Trainer nichts dran ändern. Wenn ein Spieler sich nicht zu 100% fit fühlt, dann muss er das dem Trainer mitteilen.

Das hat nichts mit der Fitness zu tun.
Wahrscheinlich hat er sich nicht richtig warm gemacht.
 
Ich glaub das ist halb so wild! Ich habe schon mit Klaus Allofs gesprochen: Die Spieler ernähren sich einfach falsch! Wie soll das auch anders gehen wenn sie während des Aufwärmens im Stadion vor dem Langnese-Block ständig von Böcklunder- und Haake-Beck-Werbung infiltriert werden!

Mit WeightWatchers als Werbepartner und Demeter-Brot statt Bratkartoffeln sollte das Problem schnell behoben sein.
 
Nicht unbedingt...es gibt durchaus auch noch andere Faktoren, die zu Muskelfaserrissen führen können.
Aber wenn man sich mal anguckt wie sich unsere Spieler "dehnen", ist die Bezeichnung warm machen dafür eine himmelschreiende Übertreibung :tnx:

Und genau deswegen muss man solche Spieler auch schnell in den "...." treten.
Man kann von TS und KA nicht erwarten, dass sie beim Warm machen daneben stehen und den Jungs das Händchen halten.
 
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