Zum Beispiel wie jetzt ein Ultimatum setzen. Jetzt wo man Druck gemacht hat gab es auch eine Entscheidung. Ob es damals
was gebracht hätte ist natürlich eine andere Frage. Wenn man aber von Anfang an passiv bleibt bringt es überhaupt nichts.
Vor einem Jahr hätte man vermutlich schon gewusst Kruses Gehaltswünsche nicht erfüllen zu wollen. Dann wäre er vielleicht
wegen eines höheren Gehaltes gewechselt und man hätte ihn gegebenenfalls an der Ablösesumme beteiligen können. Ob sich
das im Verhältnis zum sportlichen Verlust gerechnet hätte ist natürlich nicht sicher.
Woran hätte man Max Kruse denn noch beteiligen sollen?
In der Vergangenheit wurde ausreichend darüber diskutiert.
2016 Ablösesumme: ca. 9 Mio dafür reduziertes Jahresgehalt 3 Mio (4 Mio zahlte angeblich WOB) und
AK von 15 Mio jedes Jahr bis 31 Juli, wenn ein lukratives Angebot eingeht.
2017 Abkauf der Ausstiegsklausel für angenommene 3 Mio. Hintergrund: Werder/Baumann wollte zukünftig
mehr Planungssicherheit sowie evtl. Transfererlöse erzielen, falls Max Kruse frühzeitig einen Vereinswechsel
vollzieht. Ich denke Werder hat sich mit dem Abkauf auch für die Zukunft richtig blank gemacht.
2018/19 gab es keine Hinweise auf Vertragsverlängerung von ihm. Liebesbekundungen hingegen ausreichend.
Ich denke Werder/Baumann/Kohfeldt haben sich angesichts der Zahlen und der sportlichen Entwicklung eine
eindeutigere Haltung von Max Kruse erwartet. Siehe hier auch die Inthronisierung als Mannschaftskapitän.
Lange Zeit galt der Wohlfühlfaktor als Garant für einen Verbleib (Werder tat ja fast alles dafür), aber mit Beginn der Rückrunde und weiteren Bekundungen seitens MK international spielen zu wollen.
Die sportliche Führung war gezwungen einen weiteren Aktionsplan (ohne MK) zu erstellen. Als MK bis in den Mai hinein
bei seiner Haltung blieb und/oder zudem Gehaltsforderungen auf den Tisch legte die Werder nie hätte halten können
und auch wollte, setzte man ihn die Pistole auf die Brust. :top: