Der beste Indikator für Hilflosigkeit.
Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.
Zitat von Interview/Hildmann:Ich möchte niemanden verurteilen, auch wenn ich gerne provokant bin. Das Schlimmste sind Vegetarier oder Veganer, die sich ständig auf ein höheres Podest stellen und mit dem Finger auf andere zeigen. Ich bekomme kaum negatives Feedback von Menschen, die Fleisch essen. Es sind eher die Veganer, die an mir rummäkeln, dass ich nicht perfekt genug sei. Ich finde: Jedes Essen zählt. Du musst nicht zu 100 Prozent vegan essen und leben. Es geht nicht darum, eine neue Religion zu finden. Wir sollten einfach stärker darüber nachdenken, wie unsere Ernährung die Umwelt und uns beeinflusst, und welche Alternativen es gibt.
Wir Vielfraße sind diejenigen,die die Macht haben,Mißstände auf den meisten Ebenen zu verändern.Der beste Indikator für Hilflosigkeit.

Ich sach nur Futter für alle und sozialer Friede.


Wir Vielfraße sind diejenigen,die die Macht haben,Mißstände auf den meisten Ebenen zu verändern.
Aber wir sind fast ausnahmslos Egoisten,Genußwesen,Lobbyisten und Verdrängungskünstler.
Also,wenn ich ganz ehrlich bin,ich kapiere den Zusammenhang zu meiner Gesamtaussage nicht. Vielleicht kannst Du mir helfen,Dich besser zu verstehen.
Sorry.
Futter für alle? Genau, wir (global gesehen) produzieren mittlerweile schon so viel Billigfleisch, da frage ich mich, warum die Kinder bzw. Menschen in Afrika und Co. immer noch unterernährt vor die Hunde gehen!
Ist es die Weitsicht der Konzerne, die armen Menschen in der dritten Welt nicht noch mehr zu belasten, indem man medikamenten- und antibiotikaverseuchtes Fleisch zu ihnen schickt?
Oder doch eher der naheliegendere Gedanke, dass dabei einfach zu viel Kohle flöten gehen würde?
Sozialer Friede?
Massentierhaltung ist sicherlich nicht das Hauptproblem auf dieser Erde, aber sie trägt ihren Teil dazu bei... und wirkt sich auch noch auf weitere Bereiche aus.
Schau dir Filme wie "Food Inc." oder "Raising Resistance" an, es betrifft auch andere landwirtschaftliche Bereiche (Getreidebauern etc.).
Alle Leiden unter der - und das muss jetzt mal pathetisch ausgedrückt werden - unumstößlichen Macht der Massentierhaltungsindustrie, abgesehen von denen, die dort ihre Finger im Spiel haben.
Na da kann ich mich ja glücklich schätzen, dass ich einer derjenigen bin, der sich nicht permanent nur an seinem Spiegelbild im Spiegel ergötzt. :cool:
Danke für Deine Antwort!Damit konnte ich etwas anfangen.Damit wollte ich eigentlich nur sagen, dass ich mich nicht unbedingt als Egoist oder Verdrängungsküsntler sehe... mein Horizont endet eben nicht an der Kühltheke. (Liegt vielleicht aber auch daran, dass das Thema für mich eine sehr emotionale Sache ist)
Genußmenschen und, auf eine bestimmte Art, Lobbyisten sind wir alle, das ist klar, es kommt aber im Endeffekt darauf an welchen Preis wir dafür zahlen wollen... und zu viele sind eindeutig nicht bereit genug dafür zu bezahlen.
Ein Whiskygenießer kauft sich ja auch nicht ständig billigen Fusel nur um seinen Genuß zu frönen, den wird er bei einem Jim Beam White Label oder Johnny Walker Red Label nicht bekommen.
Deshalb ist es mir ein Rätsel, warum es sich beim Fleischkonsum nicht genauso verhält, obwohl doch alle Probleme der Massentierhaltung mehr als offenkundig sind.
Dabei spreche ich nicht einmal den Fleischverzicht an(Auch wenn mir das am liebsten wäre), sondern einfach einen bewussteren Konsum, ein feinfühligeres Abwägen der Möglichkeiten
Der Mensch kann durch sein Konsumverhalten und sein Essverhalten etwas verändern, er muss es nur wollen.
(Der ganze obere Schnarch meines vorangegangenen Posts bezog sich nur auf Firedangerboys Aussage)
Ich möchte auf eine neuerliche Dokumentation über die Zustände in den Tierfabriken hinweisen:
www.PETA.de ( people for the ethical treatment of animals - keine Angst vor Tierschützern, bitte! Tierschutz ist Menschenschutz.) hat jetzt in einer Putenmastanlage in Friesoythe gedreht. Es ist egal, ob für Wiesenhof oder einen anderen Konzern dort 'produziert' wird. Dergleichen findet man überall und immer wieder, wo Lebewesen in unnatürliche, lebensfeindliche Bedingungen gezwungen werden. - Ich gehe davon aus, dass diese lebensfeindlichen Bedingungen nicht nur für die Millionen und Abermillionen Hühner, Puten, Enten und Gänse im wahrsten Sinne des Wortes tödlich sind, sondern auch uns Menschen größten Schaden zufügen. In der Dokumentation sieht man, wie nicht nur die Tiere ihrer Würde beraubt werden, sondern auch der Mensch, der grausam ist, sich seiner Würde beraubt.
Wenn wir, in welcher Form auch immer, derartigen Horror weiterhin dulden oder uns zunutze machen ( z. B. indem wir Sponsorengelder annehmen), werden wir alle Schaden an unserer Menschenwürde, Gesundheit, Lebensperspektive, Natur und Umwelt erleiden. Diese Zustände in den Tierfabriken gehen einher mit Verseuchung unserer Böden, unseres Grundwassers, unserer Luft, mit dem Abholzen der Regenwälder für Soja-Hochleistungsfutter für die zu mästenden Tiere und damit verbunden dem Einheizen des Klimas, mit der Ausbeutung der Entwicklungsländer, deren Hunger wir mit unserem übermäßigen Konsum tierischer Erzeugnisse zu verantworten haben, denn "das Vieh der Reichen frisst das Brot der Armen".
Ich wäre dankbar, wenn auch die Verantwortlichen bei Werder Bremen sich diese und ähnliche Dokumentationen ansehen würden. Jeder und jede ist verantwortlich für sein/ihr Tun. Vielleicht kann ja mal ein Gesponserter den Sponsor positiv beeinflussen?!
Der Mensch kann durch sein Konsumverhalten und sein Essverhalten etwas verändern, er muss es nur wollen.