Marko Arnautovic

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Cacau hat sich nicht hauptsächlich wegen der Deutschen Nationalmanschaft einbürgern lassen, sondern weil er sich hier mitlerweile heimischer fühlt als in seinem Ursprungsland (Brasilien). Dede von Dortmund hat es genauso gemacht und der hat auch keine ernsthaften absichten für Deutschland zu spielen.

Was hat Dede jetzt damit zu tun? Es geht doch darum sich einbürgern zu lassen und dann ( oder um) für die NM zu kicken und nicht um generelle Einwanderungspolitik?

Diese Spieler leben nun schon seid vielen Jahren, wenn nicht bald über ein Jahrzehnt in Deutschland. Sie identifizieren sich stark mit unserem Land (nationalhymne) und wollen nun ein Teil davon werden. Nach allen einbürgerungsmaßnahmen haben sie es geschafft und sowas ist doch toll, denn solche Leute sind ein Gewinn für unsere Gesellschaft.

Was meinst du mit "solche Leute sind ein Gewinn für die Gesellschaft?" Und wieso identifiziert sich jemand mehr mit einem Land, weil er die Hymne singt?

Bei Cacau, hat es sich später halt dann Angeboten als er die Deutsche Staatsangehörigkeit angenommen hatte, ihn in die Nationalmanschaft zu holen.
Finde sogar das Cacau mehr Stolz darauf ist Deutscher zu sein, als manch geborener Deutscher.

:lol: deutsch, deutscher am deutschesten? Wieso sollte man denn stolz auf eine Nationalität sein? Ist das eine Leistung? Naja... weiss ja nicht.
 

Sehe ich genauso. Cacau hat sich bewusst entschieden, deutscher Staatsbürger zu werden, im Gegensatz zu vielen, die einfach damit geboren wurden. Noch dazu hat er dieses zu einem Zeitpunkt getan, als überhaupt nicht die Rede davon war, dass er mal in der deutschen Nationalmannschaft spielen würde.

Aber was das jetzt genau mit Arnautovic zu tun hat verstehe ich nicht. :confused:
 
Was hat Dede jetzt damit zu tun? Es geht doch darum sich einbürgern zu lassen und dann ( oder um) für die NM zu kicken und nicht um generelle Einwanderungspolitik?
Dede diente nur als ein Beispiel für Spieler aus der Bundesliga oder Personen, die trotz andersgebürtiger Herkunft (Brasilien), sich wegen der langen verbundenheit zu unserem Land für die Deutsche Staatsangehörigkeit entschieden haben.

Was meinst du mit "solche Leute sind ein Gewinn für die Gesellschaft?"
Solche Leute sind ein Zeichen für die gute integrationfähigkeit unseres Landes und ihre teils Kulturelle "Andersartigkeit" bereichert unser Land ungemein. Außerdem können sie als Vorbild dienen, für Personen die sich in ihrer Herkunft "verloren" oder "unzugehörig" fühlen. Denn solche Personen wie Cacau zeigen das man bei eigenem Interesse vorrausgesetzt, sich in unserem Land integrieren kann und auch als einer von uns gesehen wird.

Und wieso identifiziert sich jemand mehr mit einem Land, weil er die Hymne singt?
Wieso sollte er die Nationalhymne unserer Nation sonst singen, wenn nicht um seine Verbundenheit und identifikation mit unserem Land zu zeigen? Gibt genug Spieler die singen die Nationalhymne nicht und damit meine ich nichtmal zwingend die Doppelstaatsangehörigen, die singen sie teils aus Respekt vor ihren Wurzeln nicht, für mich voll nachvollziehbar. Aber es gibt genug "Deutsche" die unsere Hymne nicht singen und auch garkein interessse daran haben dies zu tun. Was ja auch vollkommen ok, denn jeder hat das Recht selbst zu entscheiden ob er es Will oder nicht. Ich finde aber das jemand der die Deutsche Nationalhymne mit anstimmt sich stärker mit unserem Land identifiziert, als jemand der dies nicht tut.

:lol: deutsch, deutscher am deutschesten? Wieso sollte man denn stolz auf eine Nationalität sein? Ist das eine Leistung? Naja... weiss ja nicht.

Wieso sollte man nicht Stolz auf seine Nationalität sein? Die bist geboren und lebst als Teil einer bestimmten Gesellschaft - die Deutsche, du lernst und sprichst eine für diese eine Raumbezogene Sprache - Deutsch. Wieso sollte man sich dann nicht auch zu seinem Land und seine Mitbürger bekennen und Stolz darauf sein Deutscher zu sein?
 
Gerade deswegen finde ich es eher absurd den einzubürgern, damit er hier kicken kann :rolleyes: Hat irgendwie einen faden Beigeschmack.

Boateng hat die doppelte Staatsbürgerschaft oder? Vondaher macht es Sinn, dass er wählen kann bzw. darf wo er spielt. Ob man das gutheißen möchte oder nicht.


salzige vanille hat es auf den punkt gebracht, es hat sich gerade abgeboten für die deutsche nationalmannschaft zu spielen, niemand hat gesagt so jetzt holen wir cacau lassen ihn einbürgern damit er unsere NM stärkt.
@Iasius ne wir kamen nur gerade darauf weil es darum ging das arnautovic für österreicht spielt aber es irgendwie hieß es wäre sein traum für die serbische nationalmannschaft zu spielen, auf der seite hinten dran wird der klar werden wie wir darauf gekommen sind, passiert schnell das man mal vom thema abdriftet.
 
@ LaraLara:

Zuerst einmal empfinde ich es als grundsätzlich falsch das Arbeitsleben von Fußballern mit dem Arbeitsleben normaler Menschen zu vergleichen, da es sich nicht vergleichen lässt. Wobei das sicherlich Ansichtssache ist.

Darüber hinaus. Ein Fußball-Länderspiel ist der gesellschaftliche Wettstreit in der Sportart Fußball zwischen den jeweils besten Männern/Frauen eines Landes eben aus dieser Gesellschaft. Das ist zumindest der Ursprung der Länderspiele. Wenn ich jetzt ein Familienbowlen gegen die Nachbarsfamilie machen würde, würde ich mir ja auch nicht ein paar Profibowler dazuholen (wenn ich es könnte). Und da Boateng nie in der ghanaischen Gesellschaft gelebt hat, ist er für mich in diesem Wettstreit zweier Nationen eigentlich auch kein Ghanaer. ich frag mich auch, wie der sich als Ghanaer fühlen soll, da in der Vorberichterstattung rund um die WM, ich glaube Hans Sarpei sagte es, berichtet wurde das Boateng nicht einen ghanaischen Dialekt spricht und auch von den kulturellen Riten (z. B. traditionelle Gebete, Tänze) keine Ahnung hatte sondern überall angeleitet wurde. Darüber hinaus ist es undankbar dem Verband gegenüber, der einen in den kompletten Jugendnationalmanschaften ausgebildet und gefördert hat (zumindest kann er sich da rechtfertigen, da Löw ihn nicht wollte, undankbar ists trotzdem). Ich denke Boateng wäre nicht der, der er ist, ohne den DFB.

Genauso sehe ich das bei Arnautovic und bin heilfroh das er in Österreich festgespielt ist. Die bilden ihn aus, fördern ihn und lassen ihn zu dem Spieler werden der er ist (mit dem Verein zusammen) und dann gehts prompt um die Wurst und den Erfolg erntet Serbien? Fänd ich scheiße.
 
Dede diente nur als ein Beispiel für Spieler aus der Bundesliga oder Personen, die trotz andersgebürtiger Herkunft (Brasilien), sich wegen der langen verbundenheit zu unserem Land für die Deutsche Staatsangehörigkeit entschieden haben.

Es geht aber nicht um die Einwanderungspolitik generell, sondern um die Möglichkeit durch eine Einbürgerung für eine andere NM spielen zu können und wann das "missbraucht wird". Das war der Ausgang der DIskussion glaube ich. Und da sagte ich lediglich, dass Boateng faktisch sowieso beide Staatsangehörigkeiten hat, dementsprechend legitimiert ist im Gegensatz zu Cacau, der sich erst einbürgern lassen muss. Deswegen ist die Sache mit Dede hier total fehl am Platz.

Solche Leute sind ein Zeichen für die gute integrationfähigkeit unseres Landes und ihre teils Kulturelle "Andersartigkeit" bereichert unser Land ungemein. Außerdem können sie als Vorbild dienen, für Personen die sich in ihrer Herkunft "verloren" oder "unzugehörig" fühlen. Denn solche Personen wie Cacau zeigen das man bei eigenem Interesse vorrausgesetzt, sich in unserem Land integrieren kann und auch als einer von uns gesehen wird.

Sorry, aber das halte ich für Käse.
1. ist es als wohlhabender Prominenter in jedem Land leichter (im Regelfall) als für den Otto-Normalverbraucher.
2. Ob hier eine "gute Integrationsfähigkeit unseres Landes" ( wie du es nennst) gegeben ist, kann ich nicht beurteilen, frage mich wie du das kannst?

(...) Ich finde aber das jemand der die Deutsche Nationalhymne mit anstimmt sich stärker mit unserem Land identifiziert, als jemand der dies nicht tut.

Hat jeder seine Meinung zu, ich finde es ist eine schöne Geste. Aber zu sagen, das man sich dann stärker mit einem Land identifiziert find ich recht zweifelhaft.


Wieso sollte man nicht Stolz auf seine Nationalität sein? Die bist geboren und lebst als Teil einer bestimmten Gesellschaft - die Deutsche, du lernst und sprichst eine für diese eine Raumbezogene Sprache - Deutsch. Wieso sollte man sich dann nicht auch zu seinem Land und seine Mitbürger bekennen und Stolz darauf sein Deutscher zu sein?

Also wo ich geboren wurde.. naja, da hatte ich wenig Einfluss drauf ne? Das ich sprechen gelernt habe, verdank ich in erster Linie mal meiner gesundheitlichen Verfassung und meinen Eltern. Woran machst du denn jetzt bitte dieses "stolz auf Deutschland" sein fest? Versteh mich nicht falsch, es gibt ganz viele tolle Sachen hier und ich bin froh, dass ich hier gelandet bin. Aber stolz kann ich irgendwie nur auf etwas sein, an dem ich ein Verdienst habe.
 
Sehe ich genauso. Cacau hat sich bewusst entschieden, deutscher Staatsbürger zu werden, im Gegensatz zu vielen, die einfach damit geboren wurden. Noch dazu hat er dieses zu einem Zeitpunkt getan, als überhaupt nicht die Rede davon war, dass er mal in der deutschen Nationalmannschaft spielen würde.

Aber was das jetzt genau mit Arnautovic zu tun hat verstehe ich nicht. :confused:

:tnx::tnx::tnx::tnx:
ich glaubs einfach nich, dass hier im MA-thread schon die staatsbürgerschaft von cacau mit der von boateng verglichen wird :D
im ernst jetzt, hört bitte mal auf über einbürgerung oder sonst ein quatsch zu reden, sofern das nicht was mit arnautovic speziell zu tun hat
 
Ach so...also darf man nicht auf Werder Bremen stolz sein wenn sie das CL-Finale gewinnen...man hat ja das entscheidende Tor nicht selbst geschossen.:confused:


Ich bin Österreicher und bin stolz aus einem so schönen Land zu kommen.

Ich wohne seit längerem aber in Deutschland und bin auch auf dieses Land irgendwie stolz, weil es einfach so viel zu bieten hat.

Also ich denke man darf stolz sein ohne etwas dafür getan zu haben.

Man ist stolz und glücklich ein Teil von einem Ganzen zu sein.


ZUM THEMA:

Arnautovic spielt, denke ich, gerne für Österreich, er hat es in den U21-Spielen bewiesen!
 
@ LaraLara:

Zuerst einmal empfinde ich es als grundsätzlich falsch das Arbeitsleben von Fußballern mit dem Arbeitsleben normaler Menschen zu vergleichen, da es sich nicht vergleichen lässt. Wobei das sicherlich Ansichtssache ist.

Kommt drauf an unter welchem Aspekt man das betrachtet. Nochmal: Ich sage Boateng hat die doppelte Staatsbürgerschaft und kann demnach wählen für welches Land er spielt. Ob das jetzt gut ist oder nicht, steht auf einem völlig anderem Blatt. Das ist bei "normalen MEnschen" auch so.

Darüber hinaus. Ein Fußball-Länderspiel ist der gesellschaftliche Wettstreit in der Sportart Fußball zwischen den jeweils besten Männern/Frauen eines Landes eben aus dieser Gesellschaft. Das ist zumindest der Ursprung der Länderspiele.(...)

Ok, ich zahle 3 Euro ins Phrasenschwein: Zeiten ändern sich.
Es ist nunmal so, dass in den Vereinen und auch Ligen sich alle möglichen Spieler aus allen Teilen der Erde befinden. Auch das ist mit dem normalen Leben zu vergleichen. Es gibt eben immer mehr Ein- und Auswanderer ( und ich meine nicht Goodbye Deutschland auf Vox)

Klar stellt die NM eines Landes etwas besonderes dar und repräsentatiert das Land. Wenn man aber in einer multi-Kulti-Welt leben möchte, muss auch die NM mutli-kulti sein. Sehe nicht das Problem. Finde eben nur, dass man jemanden nicht ausschließlich diesbezüglich einbürgern sollte.

Bei Arnautovic ist es ja ähnlich. Schön, dass er sich für Österreich entschieden hat. Würde er für Serbien spielen fänd ich es aber auch ok. Immerhin gibt es ja die Option zu wählen und das finde ich wiederum eine gute Sache.


Nachtrag

@JanHammer:

ok, du willst mich nicht verstehen - kein Problem.

Stolz auf einen Verein zu sein oder stolz auf die eigene Nationalität zu sein ist für mich etwas komplett anderes ehrlich gesagt. Um eine Nationalität zu bekommen, macht man in der Regel nicht viel, mehr wollte ich damit nicht sagen. Man hat sie eben. So wie es eben große und kleine Menschen gibt. Ich renn auch nicht durch die Gegend und sage: Ich bin stolz darauf 1, 70m zu sein oder so. Aber naja, hat ja jeder andere Maßstäbe.
 
Sorry, aber das halte ich für Käse.
1. ist es als wohlhabender Prominenter in jedem Land leichter (im Regelfall) als für den Otto-Normalverbraucher.
Kann natürlich nicht für jedes Land sprechen, aber für Deutschland ist dies nicht ganz der Fall. Du kannst hier nicht mit deinen Geldscheinen rumwedeln und sagen: "Hey, ich bin Cacau hab Kohle, gebt mir die Deutsche Staatsbürgerschaft, aber mal flux". Für ein anrecht auf die deutsche Staatsbürgerschaft müssen Vorraussetzung erfüllt sein. Dazu muss auch ein Einbürgerungstest abgelegt werden und man muss die Sprache ausreichend verstehen können, sowohl was das sprechen als auch lesen betrifft!

2. Ob hier eine "gute Integrationsfähigkeit unseres Landes" ( wie du es nennst) gegeben ist, kann ich nicht beurteilen, frage mich wie du das kannst?
Weil er das Paradebeispiel dafür ist, dass wenn man den Willen hat sich der Deutschen Kultur anzupassen, dies auch möglich ist und man in dieser auch akzeptiert wird.

Hat jeder seine Meinung zu, ich finde es ist eine schöne Geste. Aber zu sagen, das man sich dann stärker mit einem Land identifiziert find ich recht zweifelhaft.
Wie du es sagst da hat jeder halt seine Meinung zu, nur wieso hälst du es für recht zweifelhaft?

Also wo ich geboren wurde.. naja, da hatte ich wenig Einfluss drauf ne? Das ich sprechen gelernt habe, verdank ich in erster Linie mal meiner gesundheitlichen Verfassung und meinen Eltern.
Natürlich hast du keinen Einfluß darauf wo du geboren wurdest. Aber wärest du in einem anderen Land geboren, würden andere kulurelle, sowie Gesellschaftliche Einflüße auf dich wirken. Somit würdest du auch eine andere Verbundenheit zu deiner Umgebung haben.

Woran machst du denn jetzt bitte dieses "stolz auf Deutschland" sein fest? Versteh mich nicht falsch, es gibt ganz viele tolle Sachen hier und ich bin froh, dass ich hier gelandet bin. Aber stolz kann ich irgendwie nur auf etwas sein, an dem ich ein Verdienst habe.
Du kannst auch darauf Stolz sein was dein Land schon erreicht hat, ich sag nur mal Dichter und Denker (Goethe, Schiller), tolle Autos (Mercedes, BMW), das beste Bier und noch vieles mehr. Das sind alles Dinge die du nicht selbst geschaffen hast, aber unsere Gesellschaft und auf diese kann man doch Stolz sein. Das schließt ja die eigene initiativen nicht aus, um eine besondere Verbindung zu seiner Nationalität zu erhalten, ging mir dabei aber eher um die allgemeinen Dinge der Gesellschaft.

Klar stellt die NM eines Landes etwas besonderes dar und repräsentatiert das Land. Wenn man aber in einer multi-Kulti-Welt leben möchte, muss auch die NM mutli-kulti sein. Sehe nicht das Problem. Finde eben nur, dass man jemanden nicht ausschließlich diesbezüglich einbürgern sollte.
Da stimme ich dir zu, nur hat sich Cacau nunmal nicht aufgrund der Deutschen Nationalmannschaft einbürgern lassen, sondern weil er sich hier in unserem Land Wohl fühlt. ;)
 
in österreich sollten sie mal lernen, spieler auch dort hinzustellen wo sie gut sind...

im team hat MA damals am linken flügel, als mittelfeldspieler agieren müssen... konnte da nicht viel zeigen bzw bewegen..

das selbe war damals mit martin harnik, spielt bis dato bei österreich immer am flügel, außer beim letzten spiel, da spielte er stürmer und das echt mit viel dampf....

mit den wenigen guten ösis wissen sie eben nicht wo sie sie hinstellen sollen....

sobald MA wieder im a-team ist, geh ich mal davon aus, das er im MF spielen muss :( aber hoffentlich irre ich mich

Aber geh, beim derzeitigen Teamchef muss man froh sein wenn er nicht im Tor steht, gemessen an der Qualität des Trainers ist Arnautovic als RM/LM noch eine taktische Meisterleistung...
 
Kann natürlich nicht für jedes Land sprechen, aber für Deutschland ist dies nicht ganz der Fall. Du kannst hier nicht mit deinen Geldscheinen rumwedeln und sagen: "Hey, ich bin Cacau hab Kohle, gebt mir die Deutsche Staatsbürgerschaft, aber mal flux". Für ein anrecht auf die deutsche Staatsbürgerschaft müssen Vorraussetzung erfüllt sein. Dazu muss auch ein Einbürgerungstest abgelegt werden und man muss die Sprache ausreichend verstehen können, sowohl was das sprechen als auch lesen betrifft!

Da hast du mich falsch verstanden. Es geht nicht darum, dass er einen Promi-Bonus hat, was den Akt des Einbürgerns angeht, sondern um die Wahrnehmung seiner Person. Du hattest das ja angesprochen im Sinne von Vorbildfunktion und wie er sich integriert. Das er das gleiche Verfahren durchlaufen muss wie jeder andere ist mir klar.


Wie du es sagst da hat jeder halt seine Meinung zu, nur wieso hälst du es für recht zweifelhaft?

Weil ich (generell und nicht auf Cacau bezogen) finde, dass das Singen einer Hymne nicht viel mit der Identifikation eines Landes zu tun hat. Wenn das so wäre, unterstellst du ja jedem, der nicht mitsingt, dass er sich nicht mit dem Land identifiziert.

Natürlich hast du keinen Einfluß darauf wo du geboren wurdest. Aber wärest du in einem anderen Land geboren, würden andere kulurelle, sowie Gesellschaftliche Einflüße auf dich wirken. Somit würdest du auch eine andere Verbundenheit zu deiner Umgebung haben.

Versteh nicht worauf du hinaus willst. Ich halte es für wichtiger in welchem Umfeld man aufwächst. WO man geboren ist, ist meiner Meinung nach sekundär.


Du kannst auch darauf Stolz sein was dein Land schon erreicht hat, ich sag nur mal Dichter und Denker (Goethe, Schiller), tolle Autos (Mercedes, BMW), das beste Bier und noch vieles mehr. Das sind alles Dinge die du nicht selbst geschaffen hast, aber unsere Gesellschaft und auf diese kann man doch Stolz sein. Das schließt ja die eigene initiativen nicht aus, um eine besondere Verbindung zu seiner Nationalität zu erhalten, ging mir dabei aber eher um die allgemeinen Dinge der Gesellschaft.

Ok, ich verstehe was du meinst, ich halte Stolz allerdings nach wie vor für das falsche Wort. ;)

Da stimme ich dir zu, nur hat sich Cacau nunmal nicht aufgrund der Deutschen Nationalmannschaft einbürgern lassen, sondern weil er sich hier in unserem Land Wohl fühlt. ;)

Das darf er ja auch gerne :beer:
 
@JanHammer:

ok, du willst mich nicht verstehen - kein Problem.

Stolz auf einen Verein zu sein oder stolz auf die eigene Nationalität zu sein ist für mich etwas komplett anderes ehrlich gesagt. Um eine Nationalität zu bekommen, macht man in der Regel nicht viel, mehr wollte ich damit nicht sagen. Man hat sie eben. So wie es eben große und kleine Menschen gibt. Ich renn auch nicht durch die Gegend und sage: Ich bin stolz darauf 1, 70m zu sein oder so. Aber naja, hat ja jeder andere Maßstäbe.

Was hat das damit zu tun?
Ich renne ja auch nicht durch die Gegend und sage: "ICH BIN STOLZ ÖSI ZU SEIN"...

Klar wer sowas macht tickt nicht richtig....

aber man darf doch innerlich stolz sein aus einem schönen Land zu kommen.


zum Thema:

MA ist einfach der BESTE! :-P
 
Was hat das damit zu tun?
Ich renne ja auch nicht durch die Gegend und sage: "ICH BIN STOLZ ÖSI ZU SEIN"...

Klar wer sowas macht tickt nicht richtig....

aber man darf doch innerlich stolz sein aus einem schönen Land zu kommen.


zum Thema:

MA ist einfach der BESTE! :-P

Hast du überhaupt gelesen, worauf ich mich bezogen habe mit dem stolz sein? Es ging darum, dass gesagt wurde, dass Cacau stolzer ist deutsch zu sein, als manch deutscher (oder so ähnlich). Und die Aussagen fand ich kurios.

Klar wer sowas macht tickt nicht richtig....

:tnx: genau das meinte ich :beer:

Jaaaa, MA ist super :svw_applaus:
 
Das "Stolz-Thema" ist doch im WM-Thread "muss man als Deutscher für die deutsche N11 sein" (oder so ähnlich) bis zum Erbrechen ausdiskutiert worden.

Relativ offen in dieser Diskussion (und von Haus aus eher kritisch gegenüber übertriebener "Deutschtümelei"), stoßen mich die LaraLara Wortblasen "zufällig hier geboren ... etc" inzwischen eher ab - genauso wie vor ein paar Wochen Aussagen wie "ich bin für England und hoffe, dass unsere N11 gnadenlos Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;), weil Löw ja so doof ist" (oder so ähnlich).

Diese Diskussion endet aber immer in einer Endlosschleife, weil die LaraLara-Fraktion stets die (jedenfalls auf den ersten Blick) unbestreitbare Position bezieht: "stolz kann man nur auf etwas sein, wozu man selbst etwas beigetragen hat". Dazu kann man - aus ebenso überzeugenden Gründen - aber durchaus auch anderer Meinung sein. Einigkeit wird man da nicht erreichen.

Da ich eigentlich aber ja etwas zu dem Spieler des SV Werder sagen wollte, der es in nur einem Heimspiel geschafft hat, ihn ernsthaft in die Überlegungen in Sachen Rückennummer für das Trikot 2010/11 einzubeziehen - hier zurück zum Thema:

So skeptisch ich diese Verpflichtung verfolgt habe und so wenig ich sie nach den ersten Eindrücken aus den Vorbereitungsspielen, die ich gesehen habe, nachvollziehen konnte - so sehr bin ich von ihm nach dem Teilzeiteinsatz in Genua und dem Spiel gegen Köln begeistert ! Ich habe vorhin nochmal (zufällig) beim Nachhausekommen die letzten 35 Minuten Werder-Köln auf Sky HD gesehen und musste nochmal alle Hüte ziehen, wie er sich reingehängt hat (auch wenn noch nicht alle Ideen von Erfolg gekrönt waren). Der Einsatz, das Hinterherlaufen, noch in der 90. Minute - das ist wirklich erstklassig. Was für eine Power !

Man soll ja nicht zu schnell mit den Lobgesängen anfangen, aber unser "Astronaut" hat jedenfalls schon einmal live gezeigt, was er an guten Tagen über 90 Minuten auf den Rasen zaubern kann. Wenn ich an Leute wie Moreno, Nery, Van Damme, Alberto etc. zurückdenke, die ich auch alle live beobachtet habe - da habe ich diese Begeisterung jedenfalls nicht verspürt. Das waren maximal einzelne Momente, wo ich dachte "na ja, so schlecht sieht das ja gar nicht aus" - aber so ein "Gesellenstück" wie es MA am Samstag abgelegt hat - das will ich schon mal als Nachweis von Klasse gelten lassen - auch wenn ich nicht erwarte, dass er das jetzt Woche für Woche wiederholt bzw. gar steigert. Wirklich ein "geiler Macker" - klingt zwar natürlich platt, aber das waren meine Worte Samstag im Stadion !
 
Was hat das damit zu tun?
Ich renne ja auch nicht durch die Gegend und sage: "ICH BIN STOLZ ÖSI ZU SEIN"...

Klar wer sowas macht tickt nicht richtig....


aber man darf doch innerlich stolz sein aus einem schönen Land zu kommen.


zum Thema:

MA ist einfach der BESTE! :-P

versteh ich nicht, was ist daran falsch? warum darf ich innerlich stolz sein aber nicht öffentlich? was ist das fürn schwachsinn.
 
Hast du überhaupt gelesen, worauf ich mich bezogen habe mit dem stolz sein? Es ging darum, dass gesagt wurde, dass Cacau stolzer ist deutsch zu sein, als manch deutscher (oder so ähnlich). Und die Aussagen fand ich kurios.

Klar wer sowas macht tickt nicht richtig....

:tnx: genau das meinte ich :beer:

Jaaaa, MA ist super :svw_applaus:


ok wer sowas macht tickt nicht ganz richtig, schon klar. also tickt ganz deutschland nicht richtig wenn es bei der wm nach jedem sieg mit der flagge am auto durch die stadt fährt, hupt usw.

und damit ich nicht ganz off topic bin: ARNAUTOVIC RULES :svw_applaus:
 
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