Marco Bode

Das trifft nicht nur deine Meinung :tnx::tnx: :top:

Sicherlich hatte Dutt damals auch keinen besonders guten Kader zum Fussballspielen. Sollte man vielleicht berücksichtigen. Trotzdem hatte man nie den Eindruck, dass man nicht wenigstens versuchen würde, irgendwie zum "Fussball" hinzukommen.
Leider finde ich spontan keine offiziellen Passquoten von R. Dutts Aufstiegs-Saison unter dem SC Freiburg aus der Saison 2008/2009.
Ich meine mich an ganz gute Werte zu erinnern. Außerdem hatte der SC Freiburg am zweit-wenigsten Gegentore in Liga 2.

Thomas Schaafs letzte Saison brachte nur 34 Punkte. Die Rückrunde sogar nur 12 Punkte.
Man erhoffte sich dann unter R. Dutt trotzdem zu verbessern(auch ohne Sokratis und de Bruyne).
Als in der darauf folgenden Saison auch noch Aaron Hunt verschwand, überraschte mich nicht wirklich der gleich bleibende Punkteschnitt gegenüber Schaafs letzter Saison von ~1 Punkt pro Spiel.
Was der Punkteschnitt in der Endphase des Saisonstarts angeht, so unterscheiden sich Nouri und Dutt ebenfalls kaum.
Dutt(4 Pkt / 9 Spiele)
Nouri(5 Pkt / 10 Spiele)

Unter Dutt war mMn jedoch sogar noch mehr drin gewesen. Nach 9 Spielen gab es 10 Tore und 4 Unentschieden. Bei einer höheren Torausbeute war es durchaus möglich noch ein Spiel - bei Stand Unentschieden - durch einen Lucky Punch doch noch zu gewinnen.
Unter Nouri standen wir nur bei 3 Toren aus 9 Spielen, und die Spiele gegen Hamburg/Köln/Freiburg konnten bei der Sturmflaute kaum gewonnen werden und mussten 0:0 ausgehen, und wir können froh sein nicht verloren zu haben.
 
Leider finde ich spontan keine offiziellen Passquoten von R. Dutts Aufstiegs-Saison unter dem SC Freiburg aus der Saison 2008/2009.
Ich meine mich an ganz gute Werte zu erinnern. Außerdem hatte der SC Freiburg am zweit-wenigsten Gegentore in Liga 2.

Richtig. Einerseits, weil der SCF damals mit den stärksten Kader der 2.Liga hatte und andererseits weil damals schon (unter den SCF-Fans ein offenes Geheimnis) Christian Streich maßgeblich mehr Anteil an den guten Freiburger Ergebnissen hatte.

Thomas Schaafs letzte Saison brachte nur 34 Punkte. Die Rückrunde sogar nur 12 Punkte.
Man erhoffte sich dann unter R. Dutt trotzdem zu verbessern(auch ohne Sokratis und de Bruyne).
Als in der darauf folgenden Saison auch noch Aaron Hunt verschwand, überraschte mich nicht wirklich der gleich bleibende Punkteschnitt gegenüber Schaafs letzter Saison von ~1 Punkt pro Spiel.

In der darauffolgenden Saison ohne Hunt, hatte Dutt keinen Punkteschnitt mehr von 1P pro Spiel, sondern nach 4P nach 9Spielen etwas knapp unter 0,5.

Unter Dutt war mMn jedoch sogar noch mehr drin gewesen. Nach 9 Spielen gab es 10 Tore und 4 Unentschieden. Bei einer höheren Torausbeute war es durchaus möglich noch ein Spiel - bei Stand Unentschieden - durch einen Lucky Punch doch noch zu gewinnen.
Unter Nouri standen wir nur bei 3 Toren aus 9 Spielen, und die Spiele gegen Hamburg/Köln/Freiburg konnten bei der Sturmflaute kaum gewonnen werden und mussten 0:0 ausgehen, und wir können froh sein nicht verloren zu haben.

Während bei Dutt das Unentschieden also eher ein Sieg drin war, war bei Nouri eher eine Niederlage drin?

Andersherum könnte ich sagen: Bei Dutts gnadenloser Defensivschwäche war die Niederlage genauso wahrscheinlich. Wobei bei Nouris Defensivriegel die Unentschieden recht sicher waren.

Hält beides keiner Überprüfung stand ;) ausser dass ein Unentschieden immer 1 Punkt gibt, und weder 4P/9S noch 5P/10S ausreichen, um als Trainer zu überleben.

Unterschied zwischen Dutt und Nouri war vor allem die Saison davor ;) nämlich Platz 8 von Nouri zu Platz 13 von Dutt.
 
In der darauffolgenden Saison ohne Hunt, hatte Dutt keinen Punkteschnitt mehr von 1P pro Spiel, sondern nach 4P nach 9Spielen etwas knapp unter 0,5.
1 Pkt pro Spiel bezogen auf Dutts gesamten Punkteschnitt.

Während bei Dutt das Unentschieden also eher ein Sieg drin war, war bei Nouri eher eine Niederlage drin?
Wenn Du nach 9 Spielen nur 3 Tore schießt, dann ist es schwer die drei 0:0's alle zu gewinnen. Der Gegner merkt auch, dass Du vorne nichts gebacken bekommst und traut sich mehr den Siegtreffer zu. Die Nouri 0:0's resultierten dann sehr bestimmend durch Pavlenkas Torwart-Leistung.
Nouri fing in seiner Amtszeit offensiv an und hörte defensiv auf. Bei Dutt war es umgekehrt. Am Ende sind beide gescheitert.

Unterschied zwischen Dutt und Nouri war vor allem die Saison davor ;) nämlich Platz 8 von Nouri zu Platz 13 von Dutt.
Den Grund dafür hast Du schon vor meinem Post selbst zusammen gefasst. ;)
Das trifft nicht nur deine Meinung :tnx::tnx: :top:

Sicherlich hatte Dutt damals auch keinen besonders guten Kader zum Fussballspielen. Sollte man vielleicht berücksichtigen. Trotzdem hatte man nie den Eindruck, dass man nicht wenigstens versuchen würde, irgendwie zum "Fussball" hinzukommen.
 
1 Pkt pro Spiel bezogen auf Dutts gesamten Punkteschnitt.

Du hattest aber als Mitbegründung "ohne Hunt" geschrieben. Nehme ich diese Komponente mit, darf ich nicht die Spiele mit Hunt beimessen. Ohne Hunt hatte Dutt einen weitaus schlechteren Punkteschnitt als die letzte Saison von TS.

Vielleicht nur ein wenig verwirrend beschrieben.

Wenn Du nach 9 Spielen nur 3 Tore schießt, dann ist es schwer die drei 0:0's alle zu gewinnen. Der Gegner merkt auch, dass Du vorne nichts gebacken bekommst und traut sich mehr den Siegtreffer zu. Die Nouri 0:0's resultierten dann sehr bestimmend durch Pavlenkas Torwart-Leistung.
Nouri fing in seiner Amtszeit offensiv an und hörte defensiv auf. Bei Dutt war es umgekehrt. Am Ende sind beide gescheitert.

Und deshalb macht es am Ende keinen hypothetischen Unterschied, weil ein Unentschieden ein Unentschieden ist, egal ob 3:3 oder 0:0. ;) Einem Sieg und einer Niederlage ist man bei beiden Ergebnissen gleich weit entfernt, weil ,wie beschrieben, man bei einem 3:3 zwar dem Siegtreffer durch gute Offensive näher ist, dem Gegentreffer durch schlechte Defensive aber ebenso nah.

Den Grund dafür hast Du schon vor meinem Post selbst zusammen gefasst. ;)

Richtig :) Deswegen ist der nächste Unterschied bei den handelnden Personen über Dutt/Nouri zu sehen, eben den Kaderplanern und Zusammenstellern.
 
Bei manchen Argumentationen biege ich mich ja vor Lachen. Diverse Medien sind je nach Gutdünken nicht seriös genug, "offene Geheimnisse" innerhalb gewisser Fangruppierungen bezüglich der Anteile von Trainern an Erfolgen hingegen kann man getrost für voll nehmen. Die Frage, wie oft der Argumentierende denn zu der Zeit in Freiburg vor Ort war oder die konkret in der zweiten Liga damals verfolgt hat, spare ich mir lieber. Wäre wohl nur das nächste Desaster.
 
Du hattest aber als Mitbegründung "ohne Hunt" geschrieben. Nehme ich diese Komponente mit, darf ich nicht die Spiele mit Hunt beimessen. Ohne Hunt hatte Dutt einen weitaus schlechteren Punkteschnitt als die letzte Saison von TS.

Vielleicht nur ein wenig verwirrend beschrieben.
Vielleicht wirklich etwas verwirrend beschrieben. Es war nicht meine Absicht, dass 4 Pkt. aus 9 Spielen = 1 Pkt, pro Spiel ergeben. (ohne Hunt)
Ein einzelner Spieler(Hunt) macht selten den Unterschied. Sonst müsste man auch den Punkteschnitt ohne Wiedwald in Betracht ziehen. Mit Pavlenka steht Nouri nur bei ~0,5 Pkt. pro Spiel. Das wäre albern ;)

Und deshalb macht es am Ende keinen hypothetischen Unterschied, weil ein Unentschieden ein Unentschieden ist, egal ob 3:3 oder 0:0. ;) Einem Sieg und einer Niederlage ist man bei beiden Ergebnissen gleich weit entfernt, weil ,wie beschrieben, man bei einem 3:3 zwar dem Siegtreffer durch gute Offensive näher ist, dem Gegentreffer durch schlechte Defensive aber ebenso nah.
Bei einer größeren Torzahl ist jedoch die Wahrscheinlichkeit höher, dass ein Spiel in Richtung Sieg/Niederlage kippt. Wenn jedoch nach 9 Spielen nur 3 Tore geschossen werden, dann ist die Wahrscheinlichkeit geringer ein Spiel in Richtung Sieg zu kippen.
Sieg + Niederlage ist dann in der Punkteausbeute effektiver, als 2-mal Remis.
Wobei mich in dieser Saison Wolfsburg überrascht, dass sie bei dem Torverhältnis es immer wieder fertig bringen Remis zu spielen.
BTW: Heute mal wieder 2 Tore und mehrere Chancen gegen Bayern. Da lässt sich ggf. drauf aufbauen.

Richtig :) Deswegen ist der nächste Unterschied bei den handelnden Personen über Dutt/Nouri zu sehen, eben den Kaderplanern und Zusammenstellern.
Richtig, da sind wir nicht nur Bei Frank Baumann, sondern auch bei bei Marco Bode.
Wenn jedoch der Freiburg-Erfolg unter Dutt der Arbeit von Christian Streich zugeschrieben wird, dann hätte R. Dutt in Bremen auch einen Streich gebraucht - und keinen Skripnik.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Vielleicht wirklich etwas verwirrend beschrieben. Es war nicht meine Absicht, dass 4 Pkt. aus 9 Spielen = 1 Pkt, pro Spiel ergeben. (ohne Hunt)
Ein einzelner Spieler(Hunt) macht selten den Unterschied. Sonst müsste man auch den Punkteschnitt ohne Wiedwald in Betracht ziehen. Mit Pavlenka steht Nouri nur bei ~0,5 Pkt. pro Spiel. Das wäre albern ;)

Jop, aber du hattest ja Hunt erwähnt, deshalb ;)

Und gerade Hunt hatte 13/14 maßgeblich Anteil an den Siegen.

Wenn jedoch der Freiburg-Erfolg unter Dutt der Arbeit von Christian Streich zugeschrieben wird, dann hätte R. Dutt in Bremen auch einen Streich gebraucht - und keinen Skripnik.

Skripnik war doch unter Dutt gar kein Co-Trainer.
 
Jop, aber du hattest ja Hunt erwähnt, deshalb ;)

Und gerade Hunt hatte 13/14 maßgeblich Anteil an den Siegen.
Ich habe auch Sokratis und de Bruyne erwähnt und Schaaf, und, und, und

Skripnik war doch unter Dutt gar kein Co-Trainer.
Vom Co-Trainer lese ich zum ersten mal. Christian Streich war ja die meiste Zeit in der U19 bei Freiburg und nicht Co-Trainer.

Nach der Co-Trainer Logik hatte Florian Kohfeldt dann wohl mehr Einfluss auf die Ergebnisse von Skripnik, als Kohfeldt noch Co-Trainer war, im Vergleich zum aktuellen Status als Cheftrainer :denk:
 
"Freiburg - Experte" Rantanplan ist da etwas durcheinander gekommen. Streich wurde nämlich unter Sorg Co - Trainer in Freiburg, vorher war er einer von mehreren Assistenten Dutts, wobei das nicht seine vorrangige Aufgabe war. Der war vorrangig für die Jugend zuständig.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Vom Co-Trainer lese ich zum ersten mal. Christian Streich war ja die meiste Zeit in der U19 bei Freiburg und nicht Co-Trainer.

Streich war ab 2007 beim SC Freiburg Co-Trainer lt wikipedia. Mehrfach wurde in Freiburg nach Dutts Wechsel zu Leverkusen geschrieben, dass Bayer da nicht den besten Deal gemacht hat und Streichs Stellenwert bei Freiburg bzgl Trainingsarbeit schon weitaus höher war. Deswegen wurde Sorg da auch schneller entlassen, als bei Freiburg üblich.

Und wie gesagt, ausschlaggenend war ja dein Einwurf bzhl der Zeitliga-Saison des SCF, die auch dort den besten Kader hatten.... Und in der darauffolgenden Erstliga-Saison Cisse ;)

Nach der Co-Trainer Logik hatte Florian Kohfeldt dann wohl mehr Einfluss auf die Ergebnisse von Skripnik, als Kohfeldt noch Co-Trainer war, im Vergleich zum aktuellen Status als Cheftrainer :denk:

Das ist ja keine allgemeingültige Logik ;) sondern von Fall zu Fall verschieden. Bei manchen Trainerteams sind die Co-Trainer "nur" Hütchenaufsteller, bei anderen mehr. Sieht man doch auch wieviel Einfluss Bruns auf die Mannschaft hatte.

Aber wie gesagt, das ist nichts allgemeingültiges.
 
Sorry habe jetzt erst deinen Post gesehen. Kann mich daran erinnern, wo bspw Dutt in der 2. Saison aufgrund des öffentlichen Drucks dazu überging "Fussball zu spielen". Daran ist er grandios gescheitert.....

Stimmt allerdings....und damals hat mich diese Argumentation schon gestört.....die Fans waren IMO nicht so unzufrieden, weil es punktemäßig bergauf gegangen war. Habe schon damals die Vermutung gehabt, dass die Anweisung aus dem Triumvirat kam....und damals der Beginn der Leidenszeit war, die bis heute andauert.
 
Stimmt allerdings....und damals hat mich diese Argumentation schon gestört.....die Fans waren IMO nicht so unzufrieden, weil es punktemäßig bergauf gegangen war. Habe schon damals die Vermutung gehabt, dass die Anweisung aus dem Triumvirat kam....und damals der Beginn der Leidenszeit war, die bis heute andauert.

Vollkommen richtig. Wir haben einfach nicht die Qualität (Kruse mal ausgeklammert) die das umsetzen kann.
 
"Mit Viktor zu diesem Zeitpunkt zu verlängern, war rückblickend möglicherweise falsch."

:klatsch::klatsch::klatsch::facepalm:

Investoren/Partner:
"Auch die Bereitschaft von Firmen in der Region ist nicht so groß"
http://www.bild.de/sport/fussball/w...ss-marco-bode-im-interview-54608888.bild.html


Ein Abstieg würde den Verein nicht zerstören und man könnte sofort wiederkommen....
aber man müsste den Kader neu zusammenstellen und bezüglich des Stadions mit der Stadt sprechen. Die würde bestimmt unterstützen.

Na das klingt doch richtig gut....

Vor allem die reiche Stadt Bremen hilft sicherlich sofort....

Aber wir könnten sofort zurück kommen.


Sorry, ich weiß grad nicht in welcher Kategorie ich diese Aussagen einordnen soll. Naiv? Blind? Dämlich? Dumm?

Auf jeden Fall fernab der Realität.
Passt A ja gar nicht mit B zusammen.
 
Was tsubasa hinsichtlich Passquoten sagt ist natürlich richtig, mich wundert nur, dass das hier überhaupt diskutiert wird.

Ich kenne keinen Trainer, der prinzipiell Hoch oder Langhafer spielen lassen will. Aber ich kenne einige Trainer, die es trotzdem spielen lassen, weil sie der Mannschaft nichts anderes zutrauen. Das ist eben oft die Gratwanderung, wo sich mittelmässige Trainer letztendlich von guten unterscheiden bzw. Trainer den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung nicht schaffen. Der Mut andere Wege zu gehen oder zumindest Zwischenwege, die langfristig eine Entwicklung bringen und eine Zeit lang Negativergebnisse und Erlebnisse mit einbeziehen. Die Phantasie zu haben und diese ansatzweise in die Tat umzusetzen.

Ausserdem birgt diese Taktik des Spekulierens auf 2. Bälle ebenfalls Risiken. Nämlich zum Beispiel dann, wenn der Gegner spieltaktisch stark und individuell wie technisch gut besetzt ist. Und dies mit Spielkontrolle, Raumaufteilung und Stellungsspiel im Griff hat. Dann führt das stete Hinterherrennen und Kämpfen bald zu Müdigkeit im Kopf. Das war mMn der Grund, warum die "Dutt-Taktik" gegen Gegner der oberen Tabellenhälfte zu Klatschen führte und gegen Guardiola Tiki Taka zum 0:7 im Weserstadion. Gegen Konkurrenten im Abstiegskampf war es dagegen erfolgreich. Nur entwickelst Du so dauerhaft nichts. Die Hilflosigkeit gegen starke Gegner bleibt und auch die anderen kannst zunehmend so nicht beherrschen. Irgendwann fehlt der Mannschaft die Idee, was zum Boomerang wird.
 
@frenkywou

ZfD ;) haben die das Interview überhaupt selbst geführt? Die verkaufen abgeschriebene bzw leicht abgewandelte Interview gerne mal als eigene.
 
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