Bei aller verständlicher Aversion gegenüber den Brauseclub sollte man bezüglich der dahingehenden Äußerungen von MB die Kirche im Dorf lassen:
1. Ist ein schlechter Stil, wenn sich ein Offizieller eines Bundesligisten wie ein Uli Hoeness in seinen "besten Tagen" abfällig über einen Rivalen äußert.
2. Begibt man sich mit Sticheleien in Richtung des kommenden Gegners auf sehr dünnes Eis. weil man diesen damit einen zusätzlichen Motivationsschub geben kann (damit sind wir wieder bei Uli Hoeness vor dem entscheidenden Spiel um die Meisterschaft anno 2004).
3. Existieren bei Werder noch genug Baustellen, so daß, wenn die Absicht eines Werder-Offiziellen bestünde, einen Gegner mit verbalen Dreck bewerfen zu wollen, wohl erst einmal vor der eigenen Tür gekehrt werden sollte,
4. Hat MB sich deutlich zu einer Abschaffung der 50+1-Regel bekannt. Wenn er jetzt anfangen würde. sich all zu sehr kritisch über die Modelle zu äußern, die nicht in die ursprüngliche, wenn auch durch DFB/DFL verwässerten 50+1-Regel passen, würde er politisch unklug handeln - und somit z.B. auch potentielle Investoren für Werder abschrecken.