Marco Bode

Ich kann dieses rumgeheule von FANS wie Kappel 1973 und Meister Propper2 nicht mehr hören.
Hier geht es nur darum, dass unser Verein so schnell wie möglich wieder um die ersten Plätze mitspielt.
Alle Bedenken werden zur Seite gewischt und alle handelnen Personen sind Pfeifen weil sie diesen Weg nicht gehen.

Lass es euch gesagt sein, Werder steht für andere Werte und das nicht erst seit gestern, sondern mindestens solange ich Werder Fan bin und dass sind schon über 35 Jahre. Der größte Teil der Werder Fans ist genau deswegen Werder Fan. Werder Fan sollte man mit Stolz sein und nicht aus Gewohnheit.
Leider sind gerade seit der Meisterschaftssaison 2003/2004 vielen von diesen Erfolgsfans dazugekommen.
Wenn euch das nicht passt, dann schließt euch RB und Co an, oder gleich Chelsea, Manu, Mancity und Co.

Da muss ich dich enttäuschen. Ich bin mindestens so lange Fan wie du, aber für mich gehört es nicht zu einem echten Fan dazu, sich über viele Jahre Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) zu lassen. Irgendwann ist auch mal gut. Nicht jeder ist unendlich devot;-)

Werder fühlt sich mittlerweile an wie eine 70er Jahre WG und nicht wie ein moderner Fußballclub.

Außerdem war ich nie Fan, weil Werder so anders war/ist (was man sich auch gerne mal einreden kann), sondern weil ich den Fußball gerne geschaut habe, und weil viele interessante Spieler für Werder aufliefen.
 
Vielleicht will hier ja eigentlich keiner was ändern, weil RedBull und SAP so gute Vorbilder sind, sondern weil sich diese Geschäftsmodelle nun mal schlicht und ergreifend durchsetzen werden. Da dort kein Riegel vorgeschoben wird muss halt die Frage erlaubt sein: Sind wir bereit da mit zu ziehen auf kosten von guten Werten, oder wollen wir das Werder seinen Weg so weiter geht wie bisher, was dann aber sicher bedeuten wird in absehbarer Zeit nichts mehr mit der 1. Bundesliga zu tun zu haben.
Irgendwie ist beides wenig verlockend, aber ich bin mir recht sicher das MB auch etwas anderes versuchen wird, nämlich das Geschäfsmodell des Investors mit dem moralischen und besonderm von Werder zu verknüpfen. Wenn der Werderweg ( keine Schulden machen, Fans stehen hinter der Mannschaft auch in schlechten Zeiten, und und und) nun mal so geil ist, müsste sich doch jemand finden lassen der genau auf dieser Welle mit reiten will.
Ehrlich gesagt glaub ich ja, dass die schon längst jemanden in petto haben, nur halt durch die 50+1 Regelung blockiert sind, da was vernünftiges draus zu machen.

Die Frage ist dann aber, selbst wenn man mitgehen wollte, wäre da überhaupt jemand an Werder interessiert?

Kann ich mir nämlich nicht vorstellen.
 
Werder und auch Bode glauben offenbar, mit Werder eine so gute Marke zu haben, dass es Interessenten gibt, die viel Geld vers(ch)enken wollen und darauf verzichten, mitzuentscheiden und sich voll und ganz auf die alten Werder-Filz-und Seilschaften mit überkommenen Ansichten und fehlender fachlicher Kompetenz zu verlassen. :facepalm:
 
Angeblich laut Filbry gäbe es diesbezüglich wöchentlich :opa:Nachfragen aus China??? Der Verein will das nicht, was für die GmbH & Co KG aA essentiell wäre.

Diese wöchentlichen Nachfragen basieren wahrscheinlich, wie so vieles, was in der Führungsetage Werders entschieden wird. auf Wunschgedanken bzw. dem Prinzip Hoffnung.

Losgelöst von den essentiellen Frage muß man jedoch konstatieren, daß Investoren alleine keine Besserung implizieren, solange die GmbH & Co KGaA so schlecht geführt wird, wie es momentan der Fall ist, denn mit der Vorgehensweise des jetzigen Management inkl. Aufsichtsrat würden Investorengelder lediglich die Summe des verbrannten Geldes erhöhen,ohne daß es zu signifikanten Verbesserungen führt.
 
Sagte ich ja. Das muss man ganz klar Bode ankreiden, dass er entweder nicht durchblickt, was Filbry/Baumann da an eingeschränkter Aktivität produzieren.....oder er lässt es durchgehen. Beides wäre ein Fall, die AR-Führung personell aufzufrischen.
 
DU würdest also renditeorientierte Finanzinvestoren holen? Erklär mal gerade die Vorteile :popcorn:

Ich würde es auch tun. Und ich liefere auch gleich die Erklärung:
Jeder Investor ist renditeorientiert. Wäre er es nicht, wäre er ein Mäzen.
Davon haben wir in der Bundesliga aber nur 2. Kühne und Hopp.
Die versprechen sich keine Rendite, aber Mitspracherecht.

Jeder andere Investor möchte ein Return-on-Investment, was auch völlig okay ist.
Die Rendite muss ja nicht immer finanzieller Natur sein, sondern kann auch "Werbung" sein.
Egal aber, ob die Rendite finanzieller Natur oder "Werbung" ist, so wird der Investor dennoch erstmal INVESTIEREN, sprich Geld geben, um etwas "schlagkräftiges" Aufzubauen, damit er langfristig (!) etwas zurück bekommt.

Und genau deswegen bin ich für einen Investor, denn das irgend jemand sein Geld ohne irgendeine Gegenleistung geben wird ist nicht realistisch.
 
Jeder andere Investor möchte ein Return-on-Investment, was auch völlig okay ist.
Die Rendite muss ja nicht immer finanzieller Natur sein, sondern kann auch "Werbung" sein.

Mag sein. Ich verstehe das ROI hier aber eher als Cash. So wie beim ehemals reichsten Verein der Welt, der seine eigene Übernahme bezahlen musste um danach a) Schulden abzutragen die er nicht gemacht hat und b) seinem Investor jedes Jahr ein hübsches Sümmchen zu überweisen. Anders sieht es mit strategischen Partnern wie bei Bayern aus. Aber die Chinesen sind ja nun wirklich für vieles bekannt, nur für strategische Partnerschaften, das wäre mir persönlich neu.
 
Mag sein. Ich verstehe das ROI hier aber eher als Cash. So wie beim ehemals reichsten Verein der Welt, der seine eigene Übernahme bezahlen musste um danach a) Schulden abzutragen die er nicht gemacht hat und b) seinem Investor jedes Jahr ein hübsches Sümmchen zu überweisen. Anders sieht es mit strategischen Partnern wie bei Bayern aus. Aber die Chinesen sind ja nun wirklich für vieles bekannt, nur für strategische Partnerschaften, das wäre mir persönlich neu.

Da muss ich mit einem eindeutigen JAIN antworten. Sie sind nicht so bekannt für strategische und langfristige Partnerschaften. Aber sie denken und handeln sehr wohl so.
Ein Beispiel welches zwar nicht aus dem Fußball ist, aber dennoch zeigt, wie strategisch und langfristig dort gedacht wird: Afrika!
Von uns in Europa und den westlichen Ländern immer von oben herab behandelt, hat mittlerweile sehr viele strategische Partnerschaften mit chinesischen Firmen.
Die erhoffen sich dort nicht das schnelle Geld, wissen aber, das sie langfristig dort eine Menge Geld machen.
Und das machen sie mittlerweile auch mit westlichen Firmen.
 
Ein Beispiel welches zwar nicht aus dem Fußball ist, aber dennoch zeigt, wie strategisch und langfristig dort gedacht wird: Afrika!
Von uns in Europa und den westlichen Ländern immer von oben herab behandelt, hat mittlerweile sehr viele strategische Partnerschaften mit chinesischen Firmen.
Die erhoffen sich dort nicht das schnelle Geld, wissen aber, das sie langfristig dort eine Menge Geld machen.
Und das machen sie mittlerweile auch mit westlichen Firmen.

Das auf jeden Fall, ja. Die Frage ob dies aber langfristig auch positiv für Afrika sein wird (und nicht nur langfristig eine Menge Geld für China), kann man abschließend noch nicht beurteilen. China stand ja in dem Ruf die Investitionen in afrikanische Infrastruktur und Unternehmen nur zu machen um besonders günstig an Rohstoffe zu kommen. Ebenfalls ist es so, daß chinesische Importe oftmals heimische afrikanische Produktion aushebelt weil diese nicht konkurrenzfähig ist (und wie wir wissen ist das große Geschäft vor allem mit Veredelung zu machen, also das was China macht). Die andere Seite der Medaille ist aber, daß China gar nicht erst humanitäre Gründe heuchelt, wie Europa, sondern ganz offen wirtschaftliche Aspekte zu beidseitigem Nutzen hervorhebt und damit auch größeren Erfolg hat als europäische oder westliche Entwicklungshilfe (die sich humanitär kleidet, am Ende aber auch nur Märkte sichert, Stichwort subventionierte Agrar-Exporte nach Afrika). Auf den Fußball übertragen würde sich also die Frage stellen zu welchem (beidseitigem) Nutzen würden chinesische Investoren wie viel Geld investieren und vor allem, wann und wie erwarten sie ihr ROI. Strategische Partnerschaften laufen nämlich vor allem nach Regeln der Chinesen, willst du dort investieren, MUSST du eine strategische Partnerschaft eingehen (zu chinesischem Nutzen), umgekehrt aber nicht.
 
Da muss ich dich enttäuschen. Ich bin mindestens so lange Fan wie du, aber für mich gehört es nicht zu einem echten Fan dazu, sich über viele Jahre Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) zu lassen. Irgendwann ist auch mal gut. Nicht jeder ist unendlich devot;-)

Werder fühlt sich mittlerweile an wie eine 70er Jahre WG und nicht wie ein moderner Fußballclub.

Außerdem war ich nie Fan, weil Werder so anders war/ist (was man sich auch gerne mal einreden kann), sondern weil ich den Fußball gerne geschaut habe, und weil viele interessante Spieler für Werder aufliefen.

:tnx::tnx::tnx: Eben, zumal hier über Jahre keinerlei konstruktive Kritik aufgenommen wurde. Stattdessen wird auf die konstruktiv geäußerte Kritik von Mitgliedern auf der letzten JHV vernschnupft reagiert und diese ins Lächerliche gezogen... Selbstreflexion sieht definitiv anders aus, aber Hauptsache es wird hier immer wieder was mit "Erfolgsfans" rumgeblökt. :facepalm:
 
https://www.kreiszeitung.de/werder-...t-vor-rb-leipzig-muss-hut-ziehen-7741692.html

Bode: "Vor Leipzig muss man den Hut ziehen"

Ich finde eher, vor Werder muss man den Hut ziehen. Wer über die Jahre mithält gegen Clubs, die von zufälligen Sponsoren oder Investoren mit Geld zugekleistert werden, und das alles ohne Minus auf dem Konto, verdient Respekt.

Das, was Leipzig mit dem Geld macht, machen sie zwar gut. Aber dennoch müssen doch die Vereine, die es ohne Hilfe von außen schaffen, Stolz zeigen und ihre Vorteile herausstellen.
Da sollte man auch mal Vereine wie Dortmund in den Blick nehmen, die sich als erste Geld durch den Börsengang reingescheffelt haben.
Ich finde dieses ganze gierige Geld-durch-Investoren-Reinscheffeln kein bisschen zeitgemäß, das ist einfach asozial und setzt anständige Vereine unter Druck.

Wenn man dann dagegen anhält, muss man schon sagen, dass man ein bisschen geiler ist als die anderen, denn was hat man sonst davon?

Fazit: Vor Leipzig muss man nicht den Hut ziehen. Es gibt zwar schlimmere Vereine, aber es ist und bleibt eine Ausgeburt eines Plastik-Gesöffs.
 
Ich würde es auch tun. Und ich liefere auch gleich die Erklärung:
Jeder Investor ist renditeorientiert. Wäre er es nicht, wäre er ein Mäzen.
Davon haben wir in der Bundesliga aber nur 2. Kühne und Hopp.
Die versprechen sich keine Rendite, aber Mitspracherecht.

Jeder andere Investor möchte ein Return-on-Investment, was auch völlig okay ist.
Die Rendite muss ja nicht immer finanzieller Natur sein, sondern kann auch "Werbung" sein.
Egal aber, ob die Rendite finanzieller Natur oder "Werbung" ist, so wird der Investor dennoch erstmal INVESTIEREN, sprich Geld geben, um etwas "schlagkräftiges" Aufzubauen, damit er langfristig (!) etwas zurück bekommt.

Und genau deswegen bin ich für einen Investor, denn das irgend jemand sein Geld ohne irgendeine Gegenleistung geben wird ist nicht realistisch.
So gesehen betrachte ich Kühne nicht als Mäzen sondern als Investor. Kühne erwirbt im Gegenzug zu seinen Gaben Anteile am HSV, d.h. für mich übersetzt, er bekommt langfristig etwas zurück. Das Hineinreden hat man ihm wohl ausgeredet, denn man hört nichts mehr. So stelle ich mir einen Investor vor: Geld geben, warten, bis die Investionen Früchte tragen (ROI), ansonsten "das Maul halten".
 
"Vor Leipzig muss man den Hut ziehen!" :kotz:

Aber nicht wegen ihrer wegen ihres sportlichen Erfolgs - sondern weil sie es geschafft haben sämtliche Medien, Politiker und DFB-Ausschüsse auf ihre Seite zu ziehen und das obwohl RB Leipzig nach rechtlichen Grundsätze bzw Statuten des DFB eigentlich gar nicht existieren dürfte! Den sportlichen Erfolg könnte jeder Aufsteiger erzielen, der im Aufstiegsjahr nochmal 100 Millionen Euro in Spieler "investieren darf" - zumal der Etat in der zweiten Liga schon höher war als bei etlichen Erstligisten. Aber eh klar - super super Leistung.

Also Herr Bode lassen sie bitte dieses Geschleime! Lesen sie sich das hier http://www.effzeh.com/strafe-fuer-dortmund-der-empoerungstornado-trifft-den-bvb/ mal durch und nicht die ganze Medienpropaganda, die die eigentliche Diskussion zum WIEDERHOLTEN MALE im Keim erstickt hat!

p.s. und es ist in heutigen Zeiten wünschenwert, wenn sich auch WERDER.DE mal mit solchen Berichten auseinandersetzt bzw auch mal ein passendes Gegenstatement verlauten lässt - die anderen Medien hat der Mateschitz eh längst inna Tasche....
 
Werder.de ist doch kein unabhängiges Medium....sondern eine Homepage eines Vereins. Das ist keine Plattform, um die juristische Organisation von Konkurrenten zu kritisieren oder verbale Tiefschläge auszuteilen. Das liegt allerdings weniger an Bode. Ihm muss man eher anlasten, dass das angekündigte Umdenken in puncto Finanzen nur sehr zögerlich vorankommt.
 
Also es wäre echt schade, wenn unsere homepage nicht unabhängig von äußeren Einflüsssen ist.

Von verbalen Tiefschlägen war bisher auch nicht die Rede. Aber Kritik am DFB bezüglich Kollektivstrafen muss einfach sein! Sowas darf man nicht unkommentiert hinnehmen, ansonsten ist es gleich um mehrere Grundrechte schlecht bestellt. Aber was soll ich noch schreiben - in dem zuvor geposteten Link wird alles bestens dargestellt :top:
 
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