Marco Bode

Z.B. Mißachtung der Grundrechte der Mitarbeiter (Punkt 4) klick

Wegen eines dummen Vorarbeiters oder wie? Wenn du Werder wegen seiner Sponsoren ans Bein pinkeln willst, dann ist KiK dafür wesentlich besser geeignet als Wiesenhof, wie ich finde. Ich bin halt so ein Unverbesserlicher der Mensch über Tier stellt ;) Und da habe ich deutlich eher ein Problem mit Ausbeutung a la KiK (oder Citibank) als mit einem verblödeten Vorarbeiter in einem Mastbetrieb.
 
Es geht nicht um Selbstdarsteller!
Es geht um Leute die sehen wann gehandelt werden muß.
Das vermisse ich beim SV Werder! Zu ruhig und zu besonnen und zu festgefahren!
So wird das nichts!
Und man wird sich wohl noch Sorgen machen dürfen!
Es ist kurz nach 12!!!!
Jede Sekunde wirft uns weiter zurück.
Nur darauf zu hoffen, dass duie Rückrunde besser wirtd reicht nicht!
Ich habe nicht den Eindruck dass alles versucht würde um den Absturz zu verhindern!

Und was sagst du nun? Das nicht panisch werden und besinnen auf eigene stärken ist besser als blinder Aktionismus nur um was zu tun. Ein bisschen vertrauen in die handelnden Personen und Ruhe. Das sind unsere stärken und unsere Möglichkeiten. Wir haben wenig Geld, deshalb müssen wir was anderes nachen.
 
Du meinst wohl: Kein Geld - die können sowieso nichts machen.
Und das wird dann als "Vertrauen" verkauft.
Wobei sie trotz dieses "Vertrauens" Djilobodji und Kleinheisler geholt haben und auch Morris gern geholt hätten. Also alles so wie bei anderen auch.
 
Du meinst wohl: Kein Geld - die können sowieso nichts machen.
Und das wird dann als "Vertrauen" verkauft.
Wobei sie trotz dieses "Vertrauens" Djilobodji und Kleinheisler geholt haben und auch Morris gern geholt hätten. Also alles so wie bei anderen auch.

Werder hatte immer weniger Geld als Andere und musste immer kreative Lösungen finden. Das geht seit 1981 so. Das ist das was Werder sympathisch macht, weil es auch oft mit wenig Geld gut geklappt hat. Dafür muss man in kauf nehmen, dass es auch mal Phasen gibt, in denen Werder nicht oben steht. Deshalb bin ich Werder Fan. Nicht nur, weil Werder meist guten Fußball spielt, sondern wegen der Vereins Philosophie. Wer sich damit nicht abfinden kann, sollte sich einen anderen Verein suchen. Übrigens: Alle transfers in der Winterpause waren billig transfers für insgesamt 700000 €. Und der Morris transfer ist nicht am Geld gescheitert.
 
Ich finde die Verpflichtungen sehr gut. Endlich reagiert Werder. Ich habe das Gefühl, daß gearbeitet wird. Ich bin zufrieden mit der Transferpolitik. Mit VS weiter zu machen, erscheint jetzt nach zwei Spielen, richtig gewesen zu sein. Wenn der Trend so weitergeht, habe ich mich da wohl geirrt. Im Moment ist Feuer und Leidenschaft da. Das erfreut den ebenso leidenschaftlichen Fan ....:D

Vielleicht ich MB ruhig, aber aktiv (in seinen Entscheidungen). Dann wäre das vollkommen in Ordnung.....
 
....Übrigens: Alle transfers in der Winterpause waren billig transfers für insgesamt 700000 €. Und der Morris transfer ist
nicht am Geld gescheitert.

In der Tat. Das weiß ich auch, und die Transfers scheinen nach den ersten Spielen gut zu sitzen. Aber sie zeigen auch, dass man mit den Planungen für diese Saison ziemlich schief gelegen hat, sonst wäre im Winter nicht so viel passiert, nachdem Lukimya gewechselt ist. Von "wir müssen etwas anderes machen als andere" kann man da nicht mehr viel erkennen. Im Gegentum: Es wurde soviel getan, weil es auch in den Augen der sportlichen Leitung für nötig befunden wurde. Das Geschwaller vorher vom Vertrauen in die Mannschaft..... typischer PR-Müll, der Werder nicht gut steht. Authentizität sieht anders aus, als dass sich Worte diametral von Handlungen unterscheiden.
 
Der Bremer Weg ist für mich zwar nicht gescheitert, aber es zeigt sich, daß es ohne Transfers einfach nicht geht. Finanzen hin oder her. Zumindestens hat man reagiert und das ist auch gut so...
 
Jens Bohl ‏@jebohl 4 Min.Vor 4 Minuten
Bode: Wir wollen nach Europa. Deswegen brauchen wir Partner, die uns bei unserem Weg unterstützen. #Werder #Investoren #spobis16


Marco Bode: (1/2) #Werder hat den finanziellen "Turnaround" hinbekommen, die nächste Bilanz werde "leicht positiv". #spobis16
 
Ein leichtes Plus wäre schon mal ein Lichtlein am Horizont. In die Richtung muss es dann weitergehen. Ein Weiterkommen im DFB-Pokal wäre schon toll, aber angesichts der Aufgabe ist es wohl realistischer, da nichts einzuplanen und nach weiteren Alternativen zu suchen. In China oder Südamerika z.B.
 
Ein leichtes Plus wäre schon mal ein Lichtlein am Horizont. In die Richtung muss es dann weitergehen. Ein Weiterkommen im DFB-Pokal wäre schon toll, aber angesichts der Aufgabe ist es wohl realistischer, da nichts einzuplanen und nach weiteren Alternativen zu suchen. In China oder Südamerika z.B.

3 mehr gespielte Runden im DFB-Pokal, im Vergleich zu den Vorjahren, werden zu dem prognostizierten Ergebnis beigetragen haben. Eine zusätzliche Runde, die nicht unmöglich erscheint, könnte gar für einen kleinen finanziellen Puffer sorgen. Einplanen sollte man sie vorher aber richtigerweise nicht.
 
Ich glaube, wir müssen jetzt mal innehalten und nicht in einer Krise Entscheidungen treffen, die nie mehr rückgängig gemacht werden können, denn eines ist für mich entscheidend, und das ist

IRREVERSIBILITÄT!

Eines sollte sich jeder klar machen:
Ein Verein, der Anteile an Investoren verkauft, kann das NIE, NIE, NIE wieder rückgängig machen, wenn der Investor das nicht zurückverkaufen will.

Und Anteile zu verkaufen, da sollte man sich nicht täuschen, das sorgt für kurzfristigen Erfolg, kann aber NUR EINMAL gemacht werden. Der BVB ging an die Börse, klar, das hat Geld reingebracht, das können sie aber nicht noch einmal machen. Bei den Bayern gilt die Arbeit mit Investoren als Erfolgsmodell, aber ca. ein Drittel des Ganzen gehört jetzt für immer Adidas, Allianz und Audi, das ist jetzt weg (mal abgesehen davon, dass das ein unsäglicher Moloch ist mit Adidas, Hoeneß, Beckenbauer etc.).

Wir leben gerade in einer Zeit, in der Geld als alles gesehen wird und alles in Zahlen gemessen wird.
Deswegen hört man immer wieder "In Bremen sind die Bedingungen schlechter als anderswo."
Das ist aber falsch! In Bremen sind die Bedingungen für Fußball in ganz vielen Bereichen viel besser als anderswo. Geld ist nur ein Teil. Man darf sich nur nicht auf diesen einen Teil konzentrieren und alles andere über Bord werfen.

Wo sind die Bedingungen besser, super Porzellan herzustellen, in Meißen oder in Berlin, oder Hamburg? Hm... Hamburg ist doch viel reicher als Meißen, da müsste doch eigentlich...

Im Moment sind die anderen Clubs, die sich alle (irreversibel) in den Rachen von Investoren werfen, quasi Streikbrecher, denn sie geben nach und setzen damit durch ihr kurzfristiges Geld andere Clubs unter Druck.

Ich hoffe, Werder bleibt für immer etwas Besonderes und für immer Werder. Ich glaube, hoffe, auch, dass gerade einer wie Marco Bode da Durchblick hat und die richtigen Weichen stellt.

Meines Erachtens gibt es auch keinen zwingenden wirtschaftlichen Grund dafür, dass ein Investor langfristig mehr Geld bringt. Man kann auch herkömmlich sportlich Erfolg haben und auf den herkömmlichen Wegen Geld verdienen. Für Engpässe gibt es Kredite. Bei Investoren verkauft man ein Stück Ewigkeit für kurzfristige Liquidität.
 
Der BVB ging an die Börse, klar, das hat Geld reingebracht, das können sie aber nicht noch einmal machen.

Nicht? Also der BVB hat ja nun mehrfach Kapitalerhöhungen gemacht.

Zitat von http://aktie.bvb.de/BVB-Aktie/Basisdaten:
Entwicklung des Grundkapitals
28.02.2000 1.950.000,00 EUR
Grundkapital bei Handelsregistereintragung der Gesellschaft

31.10.2000 19.500.000,00 EUR
Grundkapital nach Börsengang

22.10.2004 29.250.000,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2004

23.06.2006 43.875.000,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2006 (1)

19.09.2006 61.425.000,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2006 (2)

03.07.2014 67.545.011,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2014 (1)

10.09.2014 92.000.000,00 EUR
Grundkapital nach Kapitalerhöhung 2014 (2)
 
Nicht? Also der BVB hat ja nun mehrfach Kapitalerhöhungen gemacht.

Das kann man natürlich machen, auch in Zukunft.
Trotzdem hat Juri recht,
was einmal veräußert ist, das ist veräußert.

Der Verein gehört quasi sich selbst nicht mehr,
unabhängig davon, wieviele Kapitalerhöhungen noch folgen.

Und ins Unendliche geht das natürlich auch nicht,
denn dies setzt ja immer voraus, daß auch genügend Käufer da sind.

Und wenn Anteile zu stark verwässert werden,
sind nunmal diese Käufer irgendwann nicht mehr da.
 
Zitat von gelöscht;3230341:
Das kann man natürlich machen, auch in Zukunft.
Trotzdem hat Juri recht,
was einmal veräußert ist, das ist veräußert.

Der Verein gehört quasi sich selbst nicht mehr,
unabhängig davon, wieviele Kapitalerhöhungen noch folgen.

Und ins Unendliche geht das natürlich auch nicht,
denn dies setzt ja immer voraus, daß auch genügend Käufer da sind.

Und wenn Anteile zu stark verwässert werden,
sind nunmal diese Käufer irgendwann nicht mehr da.

Genau. Außerdem: Wer beschließt die Kapitalerhöhung?
Und wer erwirbt die neuen Aktien?

Ich denke wirklich immer mehr, dass das alles auch ein Missverständnis ist. Man kann natürlich sagen: "Wow, Bernd hat sein Haus verkauft, der läuft nur noch in Designerklamotten rum. Ich sollte auch mein Haus verkaufen." Also, dass man für die Investoren-Millionen auch etwas weggibt, das kommt eindeutig zu kurz.
 
Genau. Außerdem: Wer beschließt die Kapitalerhöhung?
Und wer erwirbt die neuen Aktien?

Ich denke wirklich immer mehr, dass das alles auch ein Missverständnis ist. Man kann natürlich sagen: "Wow, Bernd hat sein Haus verkauft, der läuft nur noch in Designerklamotten rum. Ich sollte auch mein Haus verkaufen." Also, dass man für die Investoren-Millionen auch etwas weggibt, das kommt eindeutig zu kurz.

So ist es. ;)

Werder darf sich auf keinen Fall von irgendwelchen Krakeelern, die immer hinterher alles besser wissen, in die Vereinsphilosophie reinreden lassen.

Wenn man sich für einen Investor entscheidet, dann möglichst für einen strategischen Partner, der auch langfristig bereit ist, die Ziele und Werte Werder Bremens mitzutragen. Der "Werder-Weg" wird auch mit einem Investor weiterverfolgt werden müssen.

Das sieht Bode imho richtig.
 
Bezeichnend für die Kultur (hier)

Da wird der Turnaround geschafft und die "schwarze 0" verkündet bzw. ein leichtes Plus und hier bricht keiner in Jubelarien aus.
Im Filbry Thread ebenfalls nicht....

H A L L O!!! Wir sind endlich an einem Punkt wo man das Zepter selbst in der Hand hat. Darauf haben wir gute 3 Jahre gewartet....

und hier wird über Kapitalerhöhungen und so gesprochen :confused::confused::confused:
 
Na das ist doch relativ einfach: Erstmal muss der Abstieg abgewendet werden, dann kann man jubeln... Solange das nicht sicher ist, bringt dir auch die schwarze 0 nichts, bei einem Abstieg wäre die nämlich hinfällig.
 
Andersrum bringt aber auch ein Verbleib in Liga 1 nicht wenn du kein EK mehr hast und weiterhin 10 Mios Miese im Jahr machst....;)

So einfach find ich das nicht.
 
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