MÖ'z Taverne

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Ja..das Leben kann hart sein..Ich muß mich auch noch um meine Mutter im Heim kümmern..Vater ist schon verstorben.Und seit Oktober quäl ich mich selber.
Hab ein komplett kaputtes linkes Knie ( werd im Herbst wohl Prothese bekommen ), das linke Knie ist auch schon zu 70 % hin.Dazu kommt sicher nächstes Jahr sicher noch ein OP Eingriff an der Harnröhre,dazu gerissener Bauchmuskel..Schaff mit ach und krach noch eingeschränkt 6 Stunden Arbeit..Freizeit findet nur im sitzen statt und die nächsten Monate bzw Jahre werd ich viel im Krankenhaus und wochenlangen Rehas verbringen..
Wünscht man sich nicht,aber isso .
Deswegen kann ich mich nicht ärgern wenn Werder Europa verpasst,weil ich viel größere und schmerzhafte Sorgen habe..
Allen anderen Angeschlagenen hier alles Gute.
Hartes Brot... alles Gute für dich / euch.

Meine Mutter ist auch seit einigen Jahren im Pflegeheim, wo seinerzeit meine Schwester und ich auch vor der Entscheidung hinsichtlich der rechtlichen Betreuung standen. Weil meiner Schwester weiter weg wohnt, ich zu der Zeit beruflich in unregelmäßigen Abständen unterwegs war und meinte Tochter noch zur Schule ging, wurde die rechtliche Betreuung von einem von Betreuungsgericht gestellten Anwalt übernommen. Und rückblickend betrachtet war das auch gut so, denn bei Schwierigkeiten konnte der Rechtsverdreher sowohl in seiner Funktion als auch durch seine Kenntnisse der Rechtslage ganz anders auftreten und die Dinge im Interesse unserer Mutter regeln als wir als Angehörige.
 
Kann man aber Glück oder Pech haben. Eine Altenpflegerin in der Nachbarschaft hat mir von nicht wenigen Fällen erzählt, wo der Vormund zwar das Geld eingesackt, aber sonst den Angehörigen alles überlassen hat. Ich habe das notariell beglaubigt bei meiner Mutter und ein einfacheres Formular plus Bankvollmacht plus Vollmacht bei der Krankenkasse bei meiner Tante. Vor allem bei meiner Tante habe ich mich nicht gerade drum gerissen, obwohl oder gerade, weil ich sie sehr mag. Und@tz-don, das klingt wirklich nicht so prickelnd, da freue ich mich doch über meine derzeit sehr stabile und gute Gesundheit, tue aber auch einiges dafür, habe mein tägliches Sportprogramm noch einmal mit Fahrradfahren (mit neuem Gravelbike) aufgestockt. Aber das ist natürlich keine Garantie für gar nichts und so wie ich das hier rausgehört habe, bist du nochmal über 20 Jahre älter als ich.
 
@mezzo19742

Japp, unter den rechtlichen Betreuern gibt es auch schwarze Schafe. Über "unserem" können wir uns nicht beklagen, der nimmt seine Aufgabe ernst, auch wenn wir mit ihm nicht immer einer Meinung waren.

Gesundheit ist das wichtigste Gut. Seit Beendigung meines Wehrdienstes in der frühen Mitte der 1990er habe ich über Jahrzehnte keinen Sport gemacht - trotz eines leicht lädierten Rückens (den ich v.a. dem Umstand zu "verdanken" habe, dass erst unmittelbar nach Beendigung meiner Grundschulzeit ergonomische Schultaschen ein Thema wurden) - und trotzdem hatte ich nur selten eine Arztpraxis von innen gesehen. Abgesehen vom alljährlichen Heuschnupfen. In meinen ersten 18 Berufsjahren hatte ich gerade einmal 2 Krankheitstage - nach einem zahnchirurgieschen Eingriff. Aber mit Anfang / Mitte 40 kamen die ersten Zipperlein, so dass ich anfing, 2-3x wöchentlich ins Gym zu gehen. Nicht um mich in der Muckibude aufzupumpen, sondern nur um was für meinen Körper, v.a. den Rücken zu tun - und auch für die Seele, denn zu der Zeit trug ich Verantwortung für einen Teilsortiment-Umsatz um unteren, siebenstelligen €-Bereich; mit entsprechenden Terminen außer Haus. Und dazu gehört es auch, bei Trockenheit mit dem Fahrrad ins Büro zu fahren, wobei die Zeiten, in denen ich bei 7 oder 8° C in T-Shirt und kurzer Hose mich aufs Rad schwinge, vorbei sind. Ähnlich wie du erfreue ich mich mit Mitte 50 über eine, beim letzten Checkup von meinem Hausarzt bestätigte, für das gute Gesundheit für dieses Alter. Aber wie du schon geschrieben hast, eine Garantie gibt es für nichts. Und dieses Bewusstsein wurde, wie bei vielen anderen Menschen vermutlich auch, bei mir durch Corona mit all den schrecklichen Folgen dieser Pandemie geschärft.
 
Dazu zähle ich nicht, finde immer noch, dass man während Corona den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben hat und das über zwei Jahre lang. Lockdown folgte auf Lockdown, Kontaktbeschränkungen, 2 und 3 G- Regeln auf Ausgangssperren. Die Folgen bei den Schülern und Mitmenschen kann man immer noch bestaunen. Ansonsten Glückwunsch zur guten Gesundheit.
 
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