Ludovic Obraniak (Trainer Le Touquet AC)

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Ich bin nicht nah genug dran und verfolge die Trainingseinheiten der Profis auch nicht regelmäßig, allerdings bezweifle ich dennoch seit längerem, dass es unter Dutt irgendeine Art Leistungsprinzip gibt. Denn gäbe es so ein Prinzip, würde Makiadi nicht Woche für Woche auflaufen. Tut er aber. Selbst wenn die Berufung in die Startelf mit guten Trainingsleistungen irgendwie zu rechtfertigen wäre, müssen die Trainingsleistungen irgendwann auch in den Hintergrund rücken, wenn jeden Spieltag aufs neue erkennbar ist, dass Makiadi mit der Wettkampfsituation nicht zurechtkommt. Im Enddefekt liegt nahe, dass er nur spielt, weil er Dutts Liebling ist und teuer war.

Im Übrigen dürfte für Galvez und Obraniak schon Qualifikation genug sein, dass sie andere Spielertypen sind. Denn ein Mittelfeld aus Akteuren, deren Stärken ziemlich identisch sind, aufzubieten, ist vollkommen sinnbefreit. Nichts anderes tut Dutt aber durch das Aufstellen von Kroos+Makiadi+Junuzovic. Einer von den genannten, meinetwegen auch zwei, je nach Gegner und Stärken eben, reicht/reichen völlig aus. Ein gutes Mittelfeld zeichnet sich vor allem auch durch die richtige Mischung aus, bei uns fehlt es aber leider eben komplett an einem solchem Gleichgewicht.

Aber wo sind denn die großen Alternativen zu Makiadi? Ich habe da auf der Bank heute nicht viel gesehen. Bartels hat im Pokal nicht überzeugt und Busch hat heute (beziehungsweise gestern) erst sein Bundesligadebüt gegeben und ist zudem Rechtsverteidiger.
Dann bleiben noch Galvez und Obraniak. Galvez ist aber auf einer anderen Position eingeplant und hat als Sechser gegen Ende der Vorbereitung ziemlich abgebaut, während Kroos eher aufsteigende Form gezeigt hat. Also ist der Wechsel Kroos/Galvez durchaus verständlich.
Und dann kann es eben schon sein, dass Makiadi sich einfach besser präsentiert hat als Obraniak, der sich ja anscheinend lieber bei der Presse ausheult und praktisch seit er hier ist mit einem Wechsel kokettiert, als an sich zu arbeiten und sich dem Trainer auf dem Platz aufzudrängen.
Einfach nur ein anderer Spielertyp zu sein reicht eben nicht aus. Ich bin garantiert auch ein ganz anderer Spielertyp als alle anderen Werderspieler und trotzdem würde zurecht niemand auf die Idee kommen, mich in die Startelf aufszustellen.
 
Vor allem ist Obraniak mit seiner Langsamkeit und Zweikampfschwäche überhaupt keine Alternative zu Makiadi,der gestern in der 2. Halbzeit als 6er wirklich gut war. Erste Halbzeit war natürlich ne Katastrophe, ok. Und Makiadi ist gemessen am Kaufpreis nen totaler Flop. Aber solange Bargfrede nicht fit ist, muss er spielen, weil die Rolle des Balleroberers im Kader sonst keiner spielen kann. Obraniak gleich 10mal nicht.
 
Vor allem ist Obraniak mit seiner Langsamkeit und Zweikampfschwäche überhaupt keine Alternative zu Makiadi,der gestern in der 2. Halbzeit als 6er wirklich gut war. Erste Halbzeit war natürlich ne Katastrophe, ok. Und Makiadi ist gemessen am Kaufpreis nen totaler Flop. Aber solange Bargfrede nicht fit ist, muss er spielen, weil die Rolle des Balleroberers im Kader sonst keiner spielen kann. Obraniak gleich 10mal nicht.

Zumal Obraniaks Aussagen ja eher widerspiegeln, das er überhaupt keinen Bock hat sich in dieser Hinsicht irgendwie weiterzuentwickeln. "Oh nein, Außenposition in der Raute, da muss ich ja Defensivaufgaben erledigen und viel laufen". Was ist das für eine Einstellung?
Da liegt dann auch das Hauptproblem.
 
Galvez ist aber auf einer anderen Position eingeplant und hat als Sechser gegen Ende der Vorbereitung ziemlich abgebaut, während Kroos eher aufsteigende Form gezeigt hat. Also ist der Wechsel Kroos/Galvez durchaus verständlich.

Hast du die gesamte Vorbereitungsphase verfolgt, um beurteilen zu können, ob/dass Galvez tatsächlich abgebaut hat, während Kroos sich in aufsteigender Form präsentierte? Ich nicht und ich bezweifle auch, dass du es hast, weshalb diese Aussage reichlich spekulativ ist. Zumal man Galvez hätte trotzdem anstelle von Makiadi spielen lassen können. Dann hätte man eben leicht rotiert; Kroos auf eine der Halbpositionen vorgezogen. Hat man mit Beginn der zweiten Hälfte ja auch getan.

Und dann kann es eben schon sein, dass Makiadi sich einfach besser präsentiert hat als Obraniak[...]

Wie gesagt: gute Trainingsleistungen bringen nix, wenn er im Wettkampf regelmäßig versagt, was eben auf Makiadi zutrifft. Da sollten dann auch Trainingsleistungen mal in den Hintergrund rücken.

[...]Der sich ja anscheinend lieber bei der Presse ausheult und praktisch seit er hier ist mit einem Wechsel kokettiert, als an sich zu arbeiten und sich dem Trainer auf dem Platz aufzudrängen.

Auch das ist weitgehend Spekulation.

Einfach nur ein anderer Spielertyp zu sein reicht eben nicht aus.

Die Aussage ist so auch aus dem Zusammenhang gerissen. Sie sollte eher so verstanden werden, dass solche Spieler eher berücksichtigt werden sollten, weil ein Mittelfeld, aus identischen Spielertypen bzw. Spielertypen mit großen Parallelen, bestehend, nicht funktionieren kann.
 
Vor allem ist Obraniak mit seiner Langsamkeit und Zweikampfschwäche überhaupt keine Alternative zu Makiadi[...]

Nein, das nicht. Wie gesagt: Rotation ist hier das Stichwort.

[...]Der gestern in der 2. Halbzeit als 6er wirklich gut war.

Das will ich auch gar nicht abstreiten, habe Makiadi nach dem Seitenwechsel auch deutlich verbessert gesehen. Dass er auf der Sechs allerdings besser als auf der Halbposition spielen würde, war allerdings auch zu erwarten und im Enddefekt ein logisches Resultat, schließlich bekleidet er diese Rolle nun schon seit mehreren Jahren. Was aber ebenfalls vollkommen klar ist und obige These eigentlich nur umkehrt: Makiadi ist auf den Halbpositionen nicht so gut wie in zentraler Rolle. Auch das dürfte allerdings im Vorfeld klargewesen sein, weshalb ich absolut nicht verstehe, warum Dutt ihn auf der Halbposition, gerade, nachdem man nun eine lange Vorbereitungsphase Zeit gehabt hat, um diverse Varianten zu testen, aufbietet und damit die Mannschaft selbst schwächt. Es wäre doch mal schön, die Spieler einfach dort, wo sie hingehören, also auf ihrer angestammten; erlernten Position, spielen zu lassen. Da funktionieren sie in der Regel besser bzw. richten nicht allzu großen Schaden an. Paradebeispiel dafür ist doch auch Junuzovic: absolutes Rätsel, was der auf der 10 verloren hat. Würde man das Konzept, jeden Spieler auf seiner stärksten Position spielen zu lassen, verfolgen, gehört Obraniak unter dem Strich aber auch zwingend in die Startelf, weil wir auch einfach keinen anderen 10er haben.
 
Ich möchte keinen 10er und wir brauchen auch keinen Zehner. Der Zehner ist ausgestorben, der hat keine Chance mehr bei der Raumverteilung heutzutage. Wir brauchen eher eine hängende Spitze mit einem starken Abschluss, der schnelle Entscheidungen trifft.
 
Ich möchte keinen 10er und wir brauchen auch keinen Zehner. Der Zehner ist ausgestorben, der hat keine Chance mehr bei der Raumverteilung heutzutage. Wir brauchen eher eine hängende Spitze mit einem starken Abschluss, der schnelle Entscheidungen trifft.

Die Aufgaben des Zehners übernimmt heute der 6'er! Heutzutage bibt es keine 6'er mehr wie damals Eilts die reine Zertstörer sind, sondern sie sind fast Spielmacher wie Gündogan, Schweinsteiger, Rolfes oder Kramer.
Und wo ist die Spieleröffnung bei uns? Nur langholz!
 
Da hast du recht, nur wie oft hat er eine Chance bekommen es zu zeigen?
Die ersten Spiele benötigte er auch noch Eingewöhnung oder?
Und gegen Chelsea war er sehr stark im Testspiel!
 
Die Aufgaben des Zehners übernimmt heute der 6'er! Heutzutage bibt es keine 6'er mehr wie damals Eilts die reine Zertstörer sind, sondern sie sind fast Spielmacher wie Gündogan, Schweinsteiger, Rolfes oder Kramer.
Und wo ist die Spieleröffnung bei uns? Nur langholz!

Er ist kein moderner 10er und auch kein 6er. Welche Position siehst du dann in ihm? Er gehört in eine andere Liga, dahin wo die Spieler nicht so wenig Zeit haben Entscheidungen zu treffen. In der Bundesliga hast du meistens nur 1-2 Sekunden Zeit um den Ball wieder weiterzuleiten, aber Obraniak benötigt meist 3-4 Sekunden. Das passt nicht und das wird auch nicht besser wenn er öfters eine Chance bekommt.
 
Ich möchte keinen 10er und wir brauchen auch keinen Zehner. Der Zehner ist ausgestorben, der hat keine Chance mehr bei der Raumverteilung heutzutage. Wir brauchen eher eine hängende Spitze mit einem starken Abschluss, der schnelle Entscheidungen trifft.

Wir spielen aber, warum auch immer, eine Raute. Und in dieser taktischen Ausrichtung gibt es rein nominell einen 10er, dessen Rolle ausgefüllt werden muss. Und der einzige, der dazu annährend in der Lage sein kann, ist eben Obraniak. Und selbst wenn du anstelle des 10ers eine hängende Spitze sehen willst, haben wir die noch weniger.
 
Nur hat Obraniak bisher nicht gezeigt das er das Spiel wirklich schnell machen kann, nur das er nen feinen Fuß hat und saubere Pässe spielen kann.
Das ist aber nicht das selbe.

Wie man Obraniaks Stärken im Enddefekt genau definieren mag, ist doch erst einmal nebensächlich. Offensichtlich ist, dass seine Stärken sich klar von denen der Übrigen Mittelfeldspieler unterscheiden, weil sie im spielerischen und nicht im physischen Bereich liegen. Mir ist es im Übrigen unbegreiflich, wie man auf Obraniak zu verzichten können meint. Der würde die Defizite der anderen Mittelfeldakteure zumindest halbwegs auffangen und sich mit den Übrigen gut ergänzen. Ohne einen Spieler wie Obraniak wird es aber dauerhaft keinen strukturierten Spielaufbau und nur noch lange Bälle geben. Und das kann definitiv nicht unser Anspruch sein.
 
Was ist überhaupt mit ihm los?

Seit seiner Verpflichtung kam er noch kaum zu Einsätzen.
Wobei ich mich eigentlich sehr über seine Standards freuen würde. Die sind nämlich sehr gefährlich.

Ist er jetzt noch nicht richtig fit oder wieso spielt er nicht?
 
Was ist überhaupt mit ihm los?

Seit seiner Verpflichtung kam er noch kaum zu Einsätzen.
Wobei ich mich eigentlich sehr über seine Standards freuen würde. Die sind nämlich sehr gefährlich.

Ist er jetzt noch nicht richtig fit oder wieso spielt er nicht?

Ohne ihn gesehen zu haben, kann man das schwer sagen, aber scheint dasselbe Problem wie bei Ekici zu sein. Das schnelle Umschalt- und Kombinationsspiel liegt ihm nicht. Ist also für die Bundesliga nicht geeignet. Anders kann man sich das sonst auch nicht erklären, dass er nicht zum Einsatz kommt.
 
Das will ich auch gar nicht abstreiten, habe Makiadi nach dem Seitenwechsel auch deutlich verbessert gesehen. Dass er auf der Sechs allerdings besser als auf der Halbposition spielen würde, war allerdings auch zu erwarten und im Enddefekt ein logisches Resultat, schließlich bekleidet er diese Rolle nun schon seit mehreren Jahren. Was aber ebenfalls vollkommen klar ist und obige These eigentlich nur umkehrt: Makiadi ist auf den Halbpositionen nicht so gut wie in zentraler Rolle. Auch das dürfte allerdings im Vorfeld klargewesen sein, weshalb ich absolut nicht verstehe, warum Dutt ihn auf der Halbposition, gerade, nachdem man nun eine lange Vorbereitungsphase Zeit gehabt hat, um diverse Varianten zu testen, aufbietet und damit die Mannschaft selbst schwächt.

Wenn du dich mal an letzte Saison erinnerst, dann wird dir vielleicht einfallen, dass Makiadi zunächst regelmäßig auf der 6 gespielt hat und dort jedesmal enttäuschte. Erst als er dann auf den Halbpositionen eingesetzt wurde, machte er seine guten Spiele. Soviel dazu, dass doch klar ist, dass Makiadi ungedingt auf die 6 muss.

Was Obraniak angeht, so würde ich ihm schon gerne noch ein paar Chancen geben, da ich schon glaube, dass er Potential hat. Auf der anderen Seite, darf man von einem 29-jährigen Spieler, der durchaus was gekostet hat, durchaus erwarten, dass er der Mannschaft schnell weiterhilft und nicht erst nach 9 Monaten oder noch später. Wenn der Spieler sich dann auch noch mehrfach öffentlich beschwert und mit einem Wechsel kokettiert und es dann auch noch Interessenten gibt, die eine passende Ablösesumme zu zahlen bereit sind, dann ist es mMn besser, ihn abzugeben, als das Risiko einzugehen, dass es mit ihm bei Werder nicht klappt und er ein zweiter Ekici wird.
 
er war doch erst verletzt.

Wenn man verletzt ist und erst 1-2 tage vor dem spiel fit wird sollte man nicht gleich erwarten zu spielen, zumindest würde ich das nicht als profi.

Klar es gibt ausnahmen wo der spieler selbst mit 80% leistung noch gut spielt aber so jemand ist obraniak nicht, grade weil er körperlich nicht so bisher mithalten konnte was man so gesehen hatte.
 
Auf der anderen Seite, darf man von einem 29-jährigen Spieler, der durchaus was gekostet hat, durchaus erwarten, dass er der Mannschaft schnell weiterhilft und nicht erst nach 9 Monaten oder noch später.

Dieser Argumentation zu Folge müsste uns Makiadi ja dann quasi allein gen Champions-League Ränge führen. Der ist immerhin schon 30 Jahre alt, war die Ablösesumme betreffend wesentlich teurer, hat in dieser Liga bereits massig Erfahrung sammeln können und hat darüberhinaus schon zuvor mit Dutt zusammengearbeitet. Gerade aber die zwei zuletzt genannten Punkte treffen auf Obraniak nicht zu.
 
Dieser Argumentation zu Folge müsste uns Makiadi ja dann quasi allein gen Champions-League Ränge führen. Der ist immerhin schon 30 Jahre alt, war die Ablösesumme betreffend wesentlich teurer, hat in dieser Liga bereits massig Erfahrung sammeln können und hat darüberhinaus schon zuvor mit Dutt zusammengearbeitet. Gerade aber die zwei zuletzt genannten Punkte treffen auf Obraniak nicht zu.

Hab ich gesagt, dass Makiadi diesen Ansprüchen genügt? Wenn jemand ankäme und für Makiadi ein paar Millionen bietet, würde ich an Werders Stelle genau so überlegen, ob ich das Angebot nicht annehme. Nur, für Amkiadi gibt es anscheinend keine Interessen, weshalb das auch kein Thema ist.
 
Dann sind wir uns ja einig. Halte es trotzdem für falsch, Obraniak abgeben zu wollen.
 
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